Der Sohn des Kreuzfahrers (Taschenbuch) / Stephen Lawhead Testbericht

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Erfahrungsbericht von TCIoF

Zu der vorigen bewertung

Pro:

- Eine (meiner meinung nach) durchaus fesselnde binnen- Story

Kontra:

- Teilweise langweilige Passagen (bis zu 30 Seiten lang)

Empfehlung:

Ja

Vorwort:
Ich habe das Buch geschenkt bekommen. Lange Zeit habe ich es \"Aufbewart, ohne es zu lesen (normalerweise verschlinge
ich Bücher, welche etwas mit Fantasy zu tun haben). Da mir die Geschichte etwas zu staubig vorkam, wartete ich,
bis es wirklich nichts anderes mehr zu lesen gab, bevor ich mich daran machte, dieses Buch zu lesen...
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Umfang+ Aussehen:

- Das Buch umfasst 716 Seiten
- von Außen sieht es ein wenig langweilig aus
- Der klappentext gibt nicht viel über das buch preis, er bezieht sich auf sogenannte Bestseller wie \"Säulen der Erde\",
Was aber auf mich nicht so einen großen eindruck macht, da ich diese Bücher (wie Medicus) nicht selbst gelesen habe.
Desswegen werde ich mir hier auch keinen Kommentar dazu erlauben.
- Das Buch selbst nennt sich \"Historischer Roman\", Was mich als Fantasyleser schon einmal sehr abgeschreckt hat. Denn
Unter Historischem vertehe ich \"angestaubt\" und laaaaaaaangweilig
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Die Geschichte in Kurzfassung:

Es geht im großen und ganzen um einen Sohn eines Landherren einer Schottischen Insel. Dieser Landherr und seine älteren
Söhne antworten begeistert auf den Ruf des Papstes, zu den Waffen zu greifen und Jerusalem zu befreien. Nur der jüngste
Sohn darf nicht mit. Er soll auf das Land aufpassen, solange sein Vater weg ist. Doch nach der Abreise seines Vaters verändert
sich bald die Welt um \"Murdo\" (der Sohn) und seine Mutter. Ihr land wird während ihrer Abwesenheit von einem anderen König
übernommen. Murdos einzige chance, das Land wieder zu bekommen und seine Geliebte \"Ragna\" zu heiraten ist, selbst nach
Jerusalem zu pilgern und seinen Vater zurückzuholen. Auf diesem Weg muss er einige Abenteuer bestehen (welche ich aber
am besten hier nicht verrate - ich will euch ja nicht den Spass beim lesen verderben... ;-)
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Eigene Meinung:

Wie gesagt war ich nicht besonders von diesem Buch begeistert. Am anfang schien ich auch in meiner Meinung bestätigt zu
werden. (Die Rahmengeschichte mit dem Kerl in Schottland im 19. Jh. ist absolut langweilig meiner Meinung nach) Doch die
Geschichte vermochte mich trotz der langen Vorgeschichte und teilweise langweiligen zwischenpassagen zu begeistern.
Vor allem die Szene in Jerusalem beschreibt sehr gut einen Krieg, wie er damals geführt wurde... Sie führt schlagartig
vor Augen, was Christen (jaj, die tollen Christen - von denen auch ich einer bin) in vergangenen Tagen getan haben, und danach
versucht haben, zu vertuschen.
Der Weg des \"Murdo\" ist lebendig beschrieben und vermag den Leser zu fesseln.

Fazit:
Bei weitem nicht der beste Roman, den ich je gelesen habe, doch mit einem nicht zu verleugnenden Charme...


LG
TCIoF

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