Lebensmittelallergie Testbericht

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Erfahrungsbericht von EverBaby

^Nahrungsmittelallergien^

Pro:

nichts

Kontra:

alles

Empfehlung:

Ja

Nahrungsmittel können manchmal Beschwerden verursachen, bei denen nicht einmal daran gedacht wird, dass sie allergischer Natur sind. Manchmal bleibt eine Nahrungsmittelallergie, die sich schon während der Kindheit gezeigt hat, das ganze Leben lang bestehen. Beim Erwachsenen äußert sich diese Allergie mit Verdauungsbeschwerden, Symptomen an der Nasenschleimhaut oder an den tieferen Atemwegen.
Eine Nahrungsmittelallergie kann sich in mancherlei Symtomen an sehr verschiedenen Organen zeigen.
1. Meistens treten Anzeichen an den nachstehenden Teilen des Körpers in folgenden Formen auf:
- Haut: Jucken an bestimmten Hautstellen, evtl. Nesselsucht - Ekzeme (plötzliches Auftreten etwa in Armbeugen, Kniekehlen oder an anderen Stellen); Auftreten von Scwellungen z. B. im Gesicht, an den Gelenken, den Fingern oder an irgendwelchen anderen Körperstellen.
- Atemorgane: Beschwerden verschiedener Art - Rasselgeräusche usw. beim Atmen - Husten.
- Nasenschleimhaut, Rachen usw.: Niesannfälle - Prodoktiom eines wäßrigen Nasenschleims (Fließ-Schnupfen) - häufig verstopfte Nase - Jucken an der Nasenöfnung - häufiges Räuspern.
-Augen: Reizungen der Bindehäute mit Jucken - Rötungen mit Produktion eines wäßrigen Schleims - geschwollene Augenlider.
-Verdauungsorgane: Aufstoßen - Völlegefühl - Appetitlosigkeit - Übelkeit oder Erbrechen - Bauchschmerzen (Koliken) - übermäßige Gasproduktion.
2. Seltener durch Nahrungsmittelallergie befallene Organe:
-Ohren: (Mittelohr) Häufige seromukose Mittelohrehtzündungen könnten u. U. allergisch bedingt sein.
-Kopfbereich: Kopfschmerzen - erhöte Reizbarkeit usw. - Spannungszustände usw. - Hyperaktivität oder Ermüdbarkeit.
3. Selten aüßert sich eine Nahrungsmittelallergie in den nachstehenden Organen:
-Lippen: Geschwollene Lippen
-Mundbereich: Scleimhautschäden

Alle diese Symtome können natürlich auch durch Hausstaub, Pollen, Pilzsporen usw. - d.h. durch andere allergisierende Subszanzen - hervorgerufen werden. Weiterhin können diese Beschwerden auch auf nichtallergischer Basis entstsehen.

Nahrungsmittel, die häufig zu Allergien führen
1. Wichtige Nahrungsmittel: Milch und Milchprodukte, darunter auch Käse; Eier; Getreideprodukte, darunter auch Weizen und Mais; Schokolade
2. Fleisch-Sorten: Fische; Meeresfrüchte; Scweinefleisch; Würste
3. Gemüse: Sellerie; Bohnnen; Linsen; Erbsen; Tomaten und Produkte daraus
4. Früchte: Beeren, insbesondere Erdbeeren; Bananen; Citrusfrüchte besonders bei Kindern (Orangen, Zitronen, Mandarinen, Grapefruits, Tagerinen usw.)
5. Gewürze, darunter: Gultamat als Geschmacksverbesserer; Senf; Mayonnaise; verschidene Pfefferarten; Estragon; Zimt
6. Verschiedenes: Nüsse wie Waldnüsse; Haselnüsse; Kokosnüsse; Erdnüsse, usw., ebenso Speisen und Produkte daraus




Nahrungsmittel, die weniger häufig zu Allergien führen
1. Wichtige Nahrungsmittel: Kartoffeln
2. Fleisch-Sorten: Hühnerfleisch und Hühnerbouillon (evtl. bei Personen, die gegenüber Eiern allergisch sind)
3. Gemüse: Pilze; Spinat
4. Früchte: Äpfel und Apfelsaft; Kirschen; Melonen
5. Gewürze: Knoblauch

Nahrungsmittel, die eher selten zu Allergie führen
1. Wichtige Nahrungsmittel: Reis; Sojabonenprodukte
2. Fleisch: Lammfleisch
3. Gemüse: Karotten; Süßkartoffeln(Topinambur)
4. Früchte: Aprikosen und Aprikosensaft; Pfrisiche und Pfirsichsaft; Ananas u. Ananassaft; Weintrauben; Rosinen; Preisselbeeren
5. Gewürze: Vanille
6. Verschiedenes: Honig; Kaffe.

Wenn ein Patient eine Speise zu sich gennommen hat, gegen die er hochartig überempfindlich ist, dann hilft sofortiges Erbrechen; das kann u. U. von selber eintreten.
In extremen Fällen treten die etsprechenden allergischen Symptome schon nach Sekunden auf (z. B.: frische Beeren, Fischspeisen, Nüsse, Erdnüsse und rohe Eier). Gekochte Eier, Milch, Getreideprodukte, Kartoffeln, Zitrusfrüchte, Schokolade, Erbsen und Schweine-fleisch lösen meist erst mehrere Stunden nach dem Essen oder noch später entsprechende allergische Beschwerden aus. Hierbei muss daran gedacht werden, dass die Speisen erst den Darm erreicht haben müssen, um verdaut zu werden. Daraufhin müssen diese verdauten Nahrungsbestandteile in die Blutbahn aufgenohmen worden sein und dort eine bestimmte Konzentration erreiht haben, bevor es zu allergischen Symtomen kommen kann. Solche Überlegungen treffen aber nicht immer zu.

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