London Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Qualle
London, wie ich es erlebte
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wie soll ich anfange über eine Weltstadt zu schreiben. Drei volle Tagen verbrachten wir in einer der größten Städte Europas. Und doch haben wir nur einen kleinen Teil dieser multikulturellen Stadt kannengelernt.
Fast drei Wochen waren wir nun schon auf den Inseln in Großbritannien. Doch London ist mit dem Landleben, wie wir es kannengelernt hatten nicht zu vergleichen. Um uns nicht mit dem Auto durch die Stadt zu quälen suchten wir uns im Norden von London einen Zeltplatz und fuhren mit Bus und U-Bahn ins Zentrum. (Bei unserer Abreise hatten wir uns dann verfahren und da ging es Stop und Go durch die Stadt. Macht keinen Spaß)
Nach fast neunzig Minuten erreichten wir das Zentrum (wir hatten uns eine Visitor Trevelcard gekauft und konnten somit Busse und Bahnen gratis usw. nutzen – eine Dreitageskarte kam 1995 für ein Kind 19 DM und für einen Erwachsenen 38 DM) (1 Pfund kostete zu der Zeit knapp 2,30 DM)
Diese Karte konnten wir erst ab neun Uhr morgens nutzen, und somit ging es im langsamen Tempo mit dem Doppelstockbus bis zur U-Bahnstation. Denn die Straßen waren immer voll.
Noch eine Bemerkung am Rande. An allen drei Tagen schien die Sonne unbarmherzig heiß. Vom Londoner Nebel war nichts zu sehen. Das Schwimmbad in der Nähe unseres Zeltplatzes hatte wegen Übehrfüllung geschlossen. Also blieb uns für Abkühlung nur eine kalte Dusche. Aber wir ließen uns die Freude nicht nehmen und erkundeten London auf eigene Faust.
Ich möchte in meinem Bericht auch nur diese Stationen benennen, die wir selbst besucht haben.
Am späten Vormittag erreichten wir den weltberühmten Tower. Da standen die Menschen mehrere hundert Meter lang in einer Schlange und wollten hinein. Das Anstehen in brütender Hitze ist nichts für uns, und so versichteten wir auf den Besuch des Towers.
Eine Stadtrundfahrt im offenen Doppeldeckerbus war da schon angenehmer. Wir buchten bei einem Unternehmen, das eine kombinierte Fahrt anbietet. Zuerst ging es mit dem Bus durch die Stadt, wo man uns alle interessanten Stellen zeigte und später am Nachmittag folgte der zweite Teil der Rundfahrt mit einem Schiff auf der Themse. Das war sehr schön. Am Big Ben wartete das Schiff so lange, dass wir das Schlagen der Uhr hören konnten.
(Die Rundfahrt kostete für den erwachsenen 10,50 Pfund und für das Kind 9,95 Pfund. Und wenn ich mich recht erinnerte war das alles schon ermäßigt auf die Visitor Trevelcard)
Und nach diesen beiden Rundfahrten durch London waren wir geschafft und Pflastermüde. So ging es dann am Abend durch schöne und auch verschmutze Straßen zurück zum Zeltplatz. Es gab Straßen, die machten auf mich den Eindruck, als hätte man da alle Papierkörbe ausgekippt. Am nächsten morgen waren sie wieder sauber.
Bevor ich über unsere zweiten Besuchstag schreibe möchte ich noch ein paar Stationen unserer Stadtrundfahrt erwähnen.
Mit Bus oder Schiff kamen wir vorbei an Tower Bridge, dem Tower, The Temple, dem House of Parlaments, St. James Park, Hyde Park, Green Park, Piccadilly Circus, Trafalgar Square und vielem mehr.
Nun, am zweiten Tag ging es auf gleiche weise ins Zentrum von London.
Trotz mehrfachen Umsteigen, Verfahren und Pannen bei der Stadtbahn erreichten wir unser erstes Ziel, den Stadtteil Greenwich.
Durch den Fußgängertunnel, in dessen Mitte ein Sänger sein bestes gab, liefen wir auf die andere Seite der Themse.
Vorbei am Segelschiff „Cutty Sark“ ging es weiter zum Nullmeridian. Eine Linie trennt hier Ost und West. Über einer Tür schlägt die Große Uhr, nach der sich unsere Zeit richtet.
Der Menschenstrom hält sich in Grenzen. Der Eintritt ins Museum ist nicht gerade preiswert, und somit verzichten wir darauf, denn auch die Kinder haben kein Interesse dafür.
Auf dem Rückweg zur S- Bahn besuchen wir noch das alte Segelschiff „Cutty Sark“. ( 8 Pfund kostete die Familienkarte).
Am späten Nachmittag erreichten wir dann das Museum der „Madame Tussaud’s“. Nun hieß es erst einmal anstehen.
(Für die Familienkarte + ein Kind bezahlten wir fast 28 Pfund)
Fragen vor dem Eingangsbereich lenkten vom Warten ab. Nach einer Dreiviertelstunde durften wir dann endlich mit dem Fahrstuhl zum ersten Bild der Ausstellung fahren. Ich fand diesen ersten Raum der Ausstellung am schönsten. Man bewegte sich zwischen den Wachsfiguren und konnte manchmal kaum zwischen Besuchern und Wachmenschen unterscheiden.
Der Rundgang führte uns weiter zu Politikern, Künstlern und ins Gruselkabinett. Aber ich möchte hier nicht weiter darauf eingehen. Man muss es sehen.
Den Abschluss der Ausstellung war eine Fahrt mit einer Bahn durch die Geschichte, die sich „Spirit of London“ nannte.
Das was dann genug für den zweiten Tag. Die Beine waren müde vom Bummel durch die Großstadt. Es folgte noch ein dritter Tag und der begann wie die beiden ersten, mit der Fahrt ins Zentrum.
Pünktlich zu großen Wachablösung erreichten wir das Zentrum. 11,00 Uhr begann sie ab der „Horse Guards“. Hier verweilten wir nur kurz und liefen durch den „St. James Park“ zum „Buckingham Palace“. Unmengen von Menschen hatten sich hier versammelt, deswegen bekam man nicht sehr viel von dem Spektakel mit.
Da wir alle fünf nicht gerade zu denen gehören, die sich im Gewühle wohlfühlen, zog es uns wieder in einen ruhigeren Stadtteil der Stadt. Mit der U Bahn fuhren wir zum Wembleystadion. Heute steht es nicht mehr. Es wird umgebaut. Doch wir als sportbegeisterte mussten es besuchen. Bei strahlendem Sonnenschein nahmen wir an einer sehr interessanten Führung teil. Ins Stadion kam man nur über eine Führung (21,50 Pfund für uns fünf) in englischer Sprache. Es war sehr interessant und lustig. Wir besuchten fast alle Bereiche und Kabinen im Stadion. Hier, auf dem Rasen war man beschäftigt mit dem Aufräumen, den man Vortag war ein Konzert der Roling Stones gewesen. Nach kurzweiligen 90 Minuten war der Besuch zu Ende und müde wie am Vortag ging es zum Zeltplatz zurück.
Ich habe euch London so vorgestellt, wie ich es erlebt habe. Es gibt noch viel mehr zu sehen. Aber als Mensch, der sich in der freien Natur wohl fühlt, reichen drei Tage London erst einmal zu. Da komme ich eher einmal wieder hierher.
Langsam ging nun auch unsere Rundreise durch Großbritannien und Irland dem Ende entgegen. Ich werde dieses Land bestimmt noch einmal besuchen.
Über Dover, Calais, Belgien und Holland ging es dann am nächsten Tag nach Hause.
Hier noch einmal zur Information, ich schreibe meine Texte für Ciao, Yopi und neuerdings auch für ecomments.
Bis Bald.
Fast drei Wochen waren wir nun schon auf den Inseln in Großbritannien. Doch London ist mit dem Landleben, wie wir es kannengelernt hatten nicht zu vergleichen. Um uns nicht mit dem Auto durch die Stadt zu quälen suchten wir uns im Norden von London einen Zeltplatz und fuhren mit Bus und U-Bahn ins Zentrum. (Bei unserer Abreise hatten wir uns dann verfahren und da ging es Stop und Go durch die Stadt. Macht keinen Spaß)
Nach fast neunzig Minuten erreichten wir das Zentrum (wir hatten uns eine Visitor Trevelcard gekauft und konnten somit Busse und Bahnen gratis usw. nutzen – eine Dreitageskarte kam 1995 für ein Kind 19 DM und für einen Erwachsenen 38 DM) (1 Pfund kostete zu der Zeit knapp 2,30 DM)
Diese Karte konnten wir erst ab neun Uhr morgens nutzen, und somit ging es im langsamen Tempo mit dem Doppelstockbus bis zur U-Bahnstation. Denn die Straßen waren immer voll.
Noch eine Bemerkung am Rande. An allen drei Tagen schien die Sonne unbarmherzig heiß. Vom Londoner Nebel war nichts zu sehen. Das Schwimmbad in der Nähe unseres Zeltplatzes hatte wegen Übehrfüllung geschlossen. Also blieb uns für Abkühlung nur eine kalte Dusche. Aber wir ließen uns die Freude nicht nehmen und erkundeten London auf eigene Faust.
Ich möchte in meinem Bericht auch nur diese Stationen benennen, die wir selbst besucht haben.
Am späten Vormittag erreichten wir den weltberühmten Tower. Da standen die Menschen mehrere hundert Meter lang in einer Schlange und wollten hinein. Das Anstehen in brütender Hitze ist nichts für uns, und so versichteten wir auf den Besuch des Towers.
Eine Stadtrundfahrt im offenen Doppeldeckerbus war da schon angenehmer. Wir buchten bei einem Unternehmen, das eine kombinierte Fahrt anbietet. Zuerst ging es mit dem Bus durch die Stadt, wo man uns alle interessanten Stellen zeigte und später am Nachmittag folgte der zweite Teil der Rundfahrt mit einem Schiff auf der Themse. Das war sehr schön. Am Big Ben wartete das Schiff so lange, dass wir das Schlagen der Uhr hören konnten.
(Die Rundfahrt kostete für den erwachsenen 10,50 Pfund und für das Kind 9,95 Pfund. Und wenn ich mich recht erinnerte war das alles schon ermäßigt auf die Visitor Trevelcard)
Und nach diesen beiden Rundfahrten durch London waren wir geschafft und Pflastermüde. So ging es dann am Abend durch schöne und auch verschmutze Straßen zurück zum Zeltplatz. Es gab Straßen, die machten auf mich den Eindruck, als hätte man da alle Papierkörbe ausgekippt. Am nächsten morgen waren sie wieder sauber.
Bevor ich über unsere zweiten Besuchstag schreibe möchte ich noch ein paar Stationen unserer Stadtrundfahrt erwähnen.
Mit Bus oder Schiff kamen wir vorbei an Tower Bridge, dem Tower, The Temple, dem House of Parlaments, St. James Park, Hyde Park, Green Park, Piccadilly Circus, Trafalgar Square und vielem mehr.
Nun, am zweiten Tag ging es auf gleiche weise ins Zentrum von London.
Trotz mehrfachen Umsteigen, Verfahren und Pannen bei der Stadtbahn erreichten wir unser erstes Ziel, den Stadtteil Greenwich.
Durch den Fußgängertunnel, in dessen Mitte ein Sänger sein bestes gab, liefen wir auf die andere Seite der Themse.
Vorbei am Segelschiff „Cutty Sark“ ging es weiter zum Nullmeridian. Eine Linie trennt hier Ost und West. Über einer Tür schlägt die Große Uhr, nach der sich unsere Zeit richtet.
Der Menschenstrom hält sich in Grenzen. Der Eintritt ins Museum ist nicht gerade preiswert, und somit verzichten wir darauf, denn auch die Kinder haben kein Interesse dafür.
Auf dem Rückweg zur S- Bahn besuchen wir noch das alte Segelschiff „Cutty Sark“. ( 8 Pfund kostete die Familienkarte).
Am späten Nachmittag erreichten wir dann das Museum der „Madame Tussaud’s“. Nun hieß es erst einmal anstehen.
(Für die Familienkarte + ein Kind bezahlten wir fast 28 Pfund)
Fragen vor dem Eingangsbereich lenkten vom Warten ab. Nach einer Dreiviertelstunde durften wir dann endlich mit dem Fahrstuhl zum ersten Bild der Ausstellung fahren. Ich fand diesen ersten Raum der Ausstellung am schönsten. Man bewegte sich zwischen den Wachsfiguren und konnte manchmal kaum zwischen Besuchern und Wachmenschen unterscheiden.
Der Rundgang führte uns weiter zu Politikern, Künstlern und ins Gruselkabinett. Aber ich möchte hier nicht weiter darauf eingehen. Man muss es sehen.
Den Abschluss der Ausstellung war eine Fahrt mit einer Bahn durch die Geschichte, die sich „Spirit of London“ nannte.
Das was dann genug für den zweiten Tag. Die Beine waren müde vom Bummel durch die Großstadt. Es folgte noch ein dritter Tag und der begann wie die beiden ersten, mit der Fahrt ins Zentrum.
Pünktlich zu großen Wachablösung erreichten wir das Zentrum. 11,00 Uhr begann sie ab der „Horse Guards“. Hier verweilten wir nur kurz und liefen durch den „St. James Park“ zum „Buckingham Palace“. Unmengen von Menschen hatten sich hier versammelt, deswegen bekam man nicht sehr viel von dem Spektakel mit.
Da wir alle fünf nicht gerade zu denen gehören, die sich im Gewühle wohlfühlen, zog es uns wieder in einen ruhigeren Stadtteil der Stadt. Mit der U Bahn fuhren wir zum Wembleystadion. Heute steht es nicht mehr. Es wird umgebaut. Doch wir als sportbegeisterte mussten es besuchen. Bei strahlendem Sonnenschein nahmen wir an einer sehr interessanten Führung teil. Ins Stadion kam man nur über eine Führung (21,50 Pfund für uns fünf) in englischer Sprache. Es war sehr interessant und lustig. Wir besuchten fast alle Bereiche und Kabinen im Stadion. Hier, auf dem Rasen war man beschäftigt mit dem Aufräumen, den man Vortag war ein Konzert der Roling Stones gewesen. Nach kurzweiligen 90 Minuten war der Besuch zu Ende und müde wie am Vortag ging es zum Zeltplatz zurück.
Ich habe euch London so vorgestellt, wie ich es erlebt habe. Es gibt noch viel mehr zu sehen. Aber als Mensch, der sich in der freien Natur wohl fühlt, reichen drei Tage London erst einmal zu. Da komme ich eher einmal wieder hierher.
Langsam ging nun auch unsere Rundreise durch Großbritannien und Irland dem Ende entgegen. Ich werde dieses Land bestimmt noch einmal besuchen.
Über Dover, Calais, Belgien und Holland ging es dann am nächsten Tag nach Hause.
Hier noch einmal zur Information, ich schreibe meine Texte für Ciao, Yopi und neuerdings auch für ecomments.
Bis Bald.
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