Los Angeles Testbericht

Los-angeles
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Erfahrungsbericht von friend2000

Die Stadt der Engel

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Dieser Bericht ist sehr groß und ist über meine Erfahrungen mit L.A. allgemein. Leider konnte man über L.A. allgemein keine´n Bericht schreiben, darum mache ich es hier.

VORGESCHICHTE:
Ich hatte vor, unbedingt mal nach Los Angeles zu reisen, denn zuvor hatte ich sehr viele Filme gesehen, die mit der Stadt zusammenhingen und fühlte mich zu dieser Metropole hingezogen.
Viele Fernsehserien und Actionfilme spielten hier, denn das benachbarte Hollywood ist ein Stadtteil.
Außerdem hatte ich vor, mal raus aus dem öden kleinen Schleswig-Holstein, hinein in eine Stadt voller Impulse und verschiedener Menschen.
Also sparten wir ein Jahr lang, besorgten uns Informationen über die Stadt und dann konnte es losgehen.




Wir fuhren mit dem Auto zum Hamburger Flughaufen, dort war sehr viel los, groß war es auch noch, wir waren schon etwas müde vom Kofferschleppen.
Dann gingen wir zum Schalter der Air France und erkundigten uns, wann der Flug losgehen sollte. Wir hatten Economyklasse gebucht (;).
Aber dann kam die Überraschung. Die Frau teilte uns mit, dass kein Platz mehr für uns frei wäre. Meine Mutter und ich waren sofort sehr sauer, wie kann so etwas angehen, wir hatten doch schon vor Monaten gebucht. Die Frau zeigte sich einsichtig, und so kam es dass sie uns mit der Lufthansa auf deren Kosten fliegen ließen, Business Class. Das hätte uns einige tausend DM mehr gekostet, aber so ergab es sich von selbst.
Es war ein großes Durcheinander auf dem Flughafen.
Wir flugen zunächst Economy Class nach Frankfurt, dort stiegen wir um in den Jumbo. Ich muss sagen, der Flughafen in Frankfurt war Atemberaubend groß.
Nun saßen wir also im Flugzeug.
Die Stewardessen aus Los Angeles(dunkle Hautfarbe) lächelten mir zu und fragten ob ich etwas brauchte(trinken...).
Ich schlürfte einige Dosen Pepsi weg.
Ich war sehr überrascht, als ich den Monitor im Flugzeug sah, der unsere Route bestimmen sollte, denn eigentlich hatte ich angenommen, über New York zu fliegen, stattdessen ging unser Weg über Grönland und Kanada.
Der Flug dauerte ca 15 Stunden. Ich hatte auch einen Fernseher und kuckte mir Charlies Angels an, um mir die Zeit zu vertreiben.
Dann sah ich aus dem Fenster: Los Angeles. Ein Meer aus tausenden von Lichtern erstreckte sich über viele Kilometer.
Wir lernten einen Deutschen kennen, der anscheinend ein Brillenfabrikant war. Als wir im sagten, dass wir noch kein Taxi beim LAX(Los Angeles International Airport) vorbestellt hatten, kuckte er uns komisch an. Er bat uns an, dass er uns zu unserem Hotel fahren konnte, da man keine Chance hat, in der Nacht in L.A. ein Taxi zu bekommen.
Der Flughafen erschien uns zuerst etwas unheimlich.
Wir gingen in eine Halle und dort sah ich ein Schild \"Welcome to the United States of America\".
Dann kamen wir in die Halle. Es mag wohl eine 700-800 Meter lange Schlange gewesen sein, die wir erblickten. Alles Menschen aus Mittelamerika, die ins Land einreisen wollten. Wir mussten 2-3 Stunden dort warten, bis sie uns endgültig ins Land ließen.
Dann fuhren wir mit dem Mietwagen des Herren zu unserem Hotel.
Ich sah 12-spurige Highways und Palmen und Hochhäuser.
Es dauerte nicht lange, da waren wir in unserem Hotel und legten uns zur Ruhe.
DER ERSTE TAG:

Am nächsten Tag wollte ich unbedingt früh raus und die Stadt kennenlernen. Ich ging mit meiner Mutter hinunter zum Broadway, von dort aus konnte man das Rathaus sehen. Wir gingen den Broadway entlang. Dort gab es viele Geschäfte, doch wir wollten erstmal frühstücken.
Wir kamen in eine Imbissbude, wo es Croissants und heiße Schokolade gab. Die Bedienung war schon sehr alt und Asiatin.
Vor der Imbissbude saßen viele Obdachlose, die uns ansahen. Dann gingen wir weiter.
Hier gab es Geschäfte mit Kleidern.
Nein, nicht so wie man es bei uns kennt. 200 Geschäfte mit Kleidern in einem Viertel so groß wie Flensburg, dann 40 Juweliergeschäfte, alles natürlich in einem Viertel. Vor jedem Geschäft mindestens ein Sicherheitspolizist.
Die Bevölkerung beim Broadway war überwiegend Latino. Man sah nur wenige Weiße.
Meine Mutter wollte erstmal zurück ins Hotel und erlaubte mir, hoch zu den Hochhäusern zu gehen.
Dort war es menschenleer. Ich sah ein paar Weiße in Anzügen und ein paar Autos, ansonsten niemanden. Es war wirklich ein krasser Gegensatz, Armut und Reichtum nur ein paar Straßen voneinander entfernt.
Um 18:00 Uhr gingen wir noch einmal auf die Straße um zu bummeln. Doch dann sahen wir eine aufgebrachte Menschenmenge, vieleicht 100 Leute, die gegen die Brutalität der Polizei demostrierten. Sie hatten Schlagstöcke und fahnen. Dann kam die Polizei.
Mindestens 5 Streifenwagen hintereiander, 20 Polizisten auf Motorrädern und über 50 zu Fuß. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Gott sei dank hatte ich viele Fotos gemacht.



Am nächsten Tag ging ich früh raus. Um 5:30 war ich auf den Beinen. Es war noch recht Duster, aber ich ging zu den Läden, die 24Stunden göffnet hatten und besorgte mir erstmal eine Pepsi, um den Croissant runterzuwürgen ;) . Meine Mutter und ich hatten vereinbahrt, in ein großes Kaufhaus zu gehen um dort Mittag zu essen.
Das taten wir dann auch. Das Essen war sehr billig und schmeckte sehr gut. Dann machte ich mich wieder auf den Weg.
Ich ging den Broadway hinauf, dann sah ich einen jungen Schwarzen mit einer Tüte.
Er sprach mich an: \"Hey man, wanna buy this,see real price is 40 $, but u will get it for 10$\".
Zuerst war ich total verwirrt, doch dann begriff ich, dass er gestohlene Waren verkaufte.
Er ging mit hinterher und sagte 8$,7$,6$ und dann sagte ich zu ihm \"I just have 5 $\" und er stimmte ein und gab mir das teure Parfum.
Ich fand es richtig cool, so zu handeln und so ging ich auf der anderen Seite zurück, um noch mehr von solchen Leuten zu kaufen.
Zwei Schwarze wollten mir einen Rucksack anbieten, doch ich wollte nur die Uhr und er sagte \"Ok man, u know Christmas is now\"
Ich gab ihm 10 $ für die Uhr und wir waren im Geschäft.
Einmal wollte ich abends etwas kaufen, doch dann sagte er \"Come on man, lets walking,police is comming\"
Er meinte damit die 2 Streifenpolizisten, die zu Fuß unterwegs waren, und dass ich ihm das Geld im Gehen geben sollte.
Das war unglaublich aufregend, in Deutschland erlebt man so etwas nicht.
In Los Angeles sah man jeden Tag schwarze und weisse Limosinen, natürlich schwarz abgedunkelt.

Jetzt werde ich etwas zu den Verkehrsmitteln, Stadtteilen, Sehenswürdigkeiten sagen.


HOLLYWOOD:
Hollywood, der Ort an dem all die Filme gedreht werden. Dort wollte ich unbedingt hin. Und so fuhren wir mit unserem Mitwagen dort hin und waren auf dem Hollywood Boulevard.
Dort ist der \"Walk of Fame\".
Das ist ein Weg, wo viele Sterne mit Namen eingebracht sind, Namen von Filmstars,Sängern, Produzenten.
Viele dieser Sterne waren schon ziemlich verkratzt. Ich wollte unbedingt etwas essen, wir gingen auf ein mexikanisches Restaurant zu.
Dann kam ein Schwarzer auf uns zu und sagte \"Hi, where are u guys from\"
Er hatte bermerkt, dass wir Touristen waren und fragte, wo wir herkamen.
Ich sagte: \"Germany\", darauf erwiderte er \"Oh Germany,some of my Brothers are from Germany\".
Ich weiss nicht ganz, was er damit meinte.
In Hollywood gab es sehr viele Geschäfte, in denen Kostüme und skurile Gegenstände verkauft wurden. In einer Woche war in Amerika nämlich Halloween.
Dann kamen wir zum Manns Chinese Theathre.
Früher war es das bekannteste Theater in Los Angeles, und die neuesten Kinofilme liefen dort. Heute ist es eher eine Touristenattraktion.
Viele Schauspieler hatten dort ihre Fußabdrücke und Händeabdrücke mit Unterschriften hinterlassen, z.B. Eddy Murphy, John Wayne und sogar Donald Duck.
Es tummelten sich viele japanische Touristen hier.





BEVERLY HILLS:
Beverly Hills ist der Stadtteil, wo die Reichen und Schönen wohnen. Die Postleitzahl ist 90210.
Zuerst besichtigten wir das Rathaus von Beverly Hills und dann fiel mein Blick auf die Polizeistation von Beverly Hills, die ich aus vielen Fernsehserien kannte.
Dann gingen wir weiter zu den Häusern. Man sah sehr schöne und gepflegte Häuser. Man konnte leider keine Blicke auf die Stars und Sternchen erhaschen, denn man sah nur ausländische Gärtner und viel Polizei. Wenn man die Wege entlang ging, konnte man auf den Rasen der Häuser lesen, mit welchem Sicherheitssystem das Haus ausgestattet war. um Einbrecher zu verschrecken. Wir machten ein paar Bilder von den Häusern.
Hier gab es besonders viele Palmen.
Swimmingpools konnte man erkennen, wenn man ein wenig über die Mauern sah.
Es gibt noch einen reicheren Stadtteil, Bel Air. Dort darf man aber als gewöhnlicher Tourist nicht hin.
Die Kulisse von Beverly Hills erschien genau wie in den unzähligen Filmen und Serien.


SANTA MONICA BEACH:
Los Angeles besteht aus sehr vielen einzelnen Städten. Santa Monica ist die größte Hafenstadt von L.A.
Dort ist es fast unmöglich einen Parkplatz zu bekommen.
Zuerst gingen wir zum altbewerten McDonalds. Uns wunderte, dass ein Cheeseburger nur 30cent kostete und nicht mehr. Dort musste man bezahlen, wenn man auf die Toilette musste. Man durfte dort auch nicht rumlungern, man durfte nur 30 Minuten bei McDonalds bleiben.
Dann gingen wir zum Pier.
Der Santa Monica Pier ist ein großer und breiter Steg, der aufs Meer hinaus führt.
Dort geht es zu wie auf einem Jahrmarkt. Riesenräder und Verkaufsstände gibt es dort.
Die Polizeiwagen hatten eine andere Farbe.
In jedem Stadtteil von L.A. gibt es verschiedene Polizeiwagen.
Wir waren nicht lange in Santa Monica, weil wir noch etwas zu essen besorgen wollten.







VENICE BEACH:
Venice Beach ist der beste Strand von Los Angeles. Hier gibt es viele Straßenkünstler und bunte Geschäfte. Man sah z.B. eine Meerjungfrau aus Sand gebaut oder eine Pepsidose zu einem Flugzeug umgebaut. Wenn man etwas oder jemanden fotografieren wollte, wollten sie gleich einen Dollar. Der Strand an sich ist sehr schön. Die Toiletten sind gepflegt und der Sand ist sauber. Obwohl es 27° C waren, war ich wohl der einzige, der gebadet hat. Das kommt davon, weil wir im Herbst hier waren. Im Sommer ist es hier manchmal über 50° heiß.
Das war das erste Mal, dass ich in dem Pazifik gebadet hatte.
Ein freundlicher Lifeguard(Badewächter) winkte mir zu und ich durfte sein Auto fotografieren. Es sah alles genauso aus wie bei Baywatch.
Schöne Mädchen gab es hier auch.
Allerdings sollte man niemals nachts nach Venice Beach, denn es ist ein gefährliches Gangviertel.
In Los Angeles werden jeden Tag durchschnittlich 5 Leute ermordet.






COMPTON:
Compton ist ein nicht so schönes Viertel. Es ist vornehmlich von Schwarzen und Latinos bewohnt und auch ein sehr gefährliches Gangviertel. An den Häuserwänden ist Graffiti und man sieht in fast allen Ecken Müll rumliegen. Man sollte diese Gegend meiden. Ich bin nur hier durch gekommen, weil ich mit der S-Bahn nach Long Beach wollte, aber dazu komme ich später noch.





LONG BEACH:
Long Beach ist der größte Hafen in ganz Amerika. Doch das wussten wir vorher nicht. Meine Mutter wollte mal woanders baden und nach Long Beach, doch ich hatte schon eine Vorahnung, dass dieses Gebiet für das Baden ungeeignet ist.
Wir fuhren mit der S-Bahn zuerst durch die City, dann durch die Schwarzenviertel und waren schließlich in Long Beach. Wir wollten baden. Leider gab es hier keinen Badestrand, nur steile Küsten und steinige Felsen. Wir gingen einen Kilometer umsonst und wir beide waren sehr giftig deswegen und stritten uns. Deswegen entschloss ich mich, allein durch die City zu marschieren und etwas zu essen zu suchen.
Es gab dort einen Laden namens \"SubWay\". Ich dachte, es war ein gewöhnliches Hamburgerrestaurant, doch da irrte ich. Hier konnte man sich seine Sandwiches selber machen.
Die Sandwiches hier schmeckten wirklich wunderbar. Die Sonne schien den ganzen Tag über.




DIE MOHAVEE WÜSTE
Wir wollten unbedingt mal die Wüste Californiens sehen und entschlossen uns mit dem Auto in Richtung Osten zu fahren. Es war gigantisch. Es dauerte 2 ganze Stunden bevor wir aus der Stadt rauskamen, und es war kaum Verkehr. Hinter uns ließen wir schwarze Wolken und sahen den blauen, klaren Himmel. Wir sahen zuerst mittelgroße Berge, unter ihnen kreisten Wolken.
Dann sahen wir ein Meer von Windmühlen. 200, Bestimmt 1000 große Windmühlen, die wohl den Strom von L.A. erzeugten.
Dann fuhren wir noch eine ganze Stunde weiter, bis die Gegend immer sandiger wurde. Wir wollten in den \"Joshua\" Nationalpark, allerdings wussten wir nicht genau wo dieser lag, und so kam es, dass wir oft anhalten mussten. Irgendwann erblickten wir ein Schild auf dem stand \"Joshua Tree National Park\". Nun waren wir endlich am Ziel angelangt.
Wir mussten noch ein wenig Geld bezahlen, ehe wir passieren durften. Überall waren Kaktusse und andere Pflanzen, die man sonst selten sieht, Tiere gab es nicht. Außer ein paar Vögeln und Eidechsen. Die Aussicht war himmlisch. Wir berüchtigten Joshua Trees bekamen wir allerdings nie zu Gesicht.
In der Wüste gab es viele Campingplätze und hohe Steine, worauf ich oft rumgeklettert bin. Das Wetter war mit 30° angenehm warm.
Dann hatte ich genug von der Wüste und wollte wieder \"nach Hause\" (ins Hotel). Wir
kamen durch ein kleines Dorf, wo es 2 sehr große Geschäfte gab. Da wir keine großartigen Kochmöglichkeiten in unserem Hotelzimmer hatten, beschlossen wir uns ausnahmsweise Tütensuppen mitzunehmen.
Sie schmeckten außergewöhnlich gut.



VERKEHRSMITTEL:
In L.A. braucht man ein Auto, sonst ist man ein Niemand, denn die Stadt ist riesengroß. Allerdings kostete das Auto uns sehr viel, darum wollten wir es nur die erste Woche zu behalten und die anderen Verkehrsmittel auszuprobieren.
BUS:
In Los Angeles gibt es sehr viele Metrobusse. In jeder Ecke der Stadt erblickt man kleine Haltestellen, alle 30 Minuten fährt ein Bus. Der Busfahrer war nicht besonders freundlich, immerhin waren wir Touristen und wussten nicht,dass man das \"Busgeld\" immer passend haben muss.
In Los Angeles gibt es 15% Schwarze, 40% Latinos und 40% Weiße. In den öffentlichen Verkehrsmitteln war die Aufteilung anders.
Ich würde sagen, im Bus gab es nur 10% Weiße (das waren ich und meine Mutter) und ansonsten nur Schwarze und Latinos.

In der UBahn das Gleiche Szenario.
Aber die UBahnen in L.A. sind nicht so, wie man sie bei uns kennt. Sie sind blitzblank sauber. Keine Zigarettenkippe,kein Müll lag auf dem Weg herum. Man durfte ab einem bestimmten Abschnitt nur noch eine Fahrkarte haben. Das wurde so eingerichtet, damit dort keine Obdachlosen herumlungern.

Obdachlose gibt es in L.A. zu genüge. Häufig sieht man Leute, die so aussehen, als hätten sie sich Jahre nicht gewaschen. Nicht so hamrlos wie bei uns. Dort stinken sie wirklich derbe, bei uns sind Obdachlose wirklich gepflegter. Ich habe nichts gegen Obdachlose, ich denke nur, dass das Geld in L.A. falsch aufgeteilt ist.
Sie werden oft aus den Geschäften vertrieben, weil sie die Kunden verscheuchen habe ich beobachtet.
Sie schieben oft Einkaufswagen mit Blechdosen vor sich her und gibt man ihnen ein paar Cent, sind sie fröhlich und grüßen einen immer zu.
Von Unfreundlichkeit keine Rede.
Kleinkriminelle gibt es in L.A. wie Sand am Meer. Es ist ja ok Parfum oder Schmuck zu verkaufen, aber ein Schwarzer(den ich übrigens jeden Tag irgendwo rumlungern sah) wollte mir sogar Essen verkaufen. Wahrscheinlich hatte es sich rumgesprochen, dass ich viel kaufte ;).

Natürlich wollten wir in L.A. auch Klamotten kaufen, denn dort waren sie sehr billig. Ich hatte eine Hose gesehen und wollte sie unbedingt habe. Als meine Mutter fragte, welche Hose es sei, zeigte ich auf einem 2,10m großen Schwarzen, der so eine ähnliche Hose trug. Meine Mutter wollte ihn fragen wo er die Hose herhabe, aber ich sagte dass das keine gute Idee wäre. Doch der große Schwarze war sehr nett und zeigte meiner Mutter wo er die Hose herhätte und wir gingen hin. Es war ein kleines mexikanisches Geschäft. Es gab für 25 $ Southpolehemden. Bei uns kosten solche Hemden das 4fache.
In L.A. ist wirklich manches billiger.


POLIZEI:
Die Polizei ist in Los Angeles zu Touristen sehr freundlich, doch ich kam fast nie mit ihnen in Kontakt.
Ich sah in L.A. bestimmt 6 verschiedene Polizeiwagen. Die normale Polizei, die Highway Patrol,Santa Monica police, Beverly Hills Police und noch ein paar andere.
Gelegentlich sah man Polizisten auf Fahrrädern oder auf Motorrädern.
Nachts sah man die Suchscheinwerfer der Polizeihubschrauber.



Ein Ereignis muss ich noch erzählen. Zuerst kam meine Mutter mit dem Wagen erstaunlich gut zurecht, doch einmal entwickelte sich eine heikle Situation. Wir waren zurück aus Hollywood in Richtung Downtown unterwegs, nur leider hatten wir oft das Problem, nicht abbiegen zu dürfen. Irgendwann muss meine Mutter wohl ein Verkehrssschild missachtet haben, denn wir fuhren die falsche Richtung in eine Einbahnstraße hinein!!!Das war ein großer Schock für uns.

Es war der Abend des letzten Tages angebrochen. Ich wollte mich noch einmal stärken und ging zu McDonalds. Eine Gruppe Jugendlicher Schwarzer ging vor mir und wollte auch dorthin.
Sie waren sehr nett, ich durfte an ihrem Tisch sitzen und ein wenig von Deutschland erzählen. Doch nach und nach redeten sie über sich selbst und ich verstand natürlich nicht alles.
Ich hatte mir ein wenig Salat aufgehoben und ging wieder in unser Hotel. Achja, das Hotel habe ich noch nicht beschrieben.
Das Hotel war kein Luxushotel, ein einfaches Hotel mit wenig Komfort.
Wir hatten einen Fernseher in unserem Zimmer, und einmal konnten wir eine Verfolgungsjagt Live miterleben.
Das Schärfste war folgendes:
Im Fernsehen hörten und sahen wir, wie die Jagd durch ganz L.A. ging. Auch durch Downtown. Dort war unser Hotel. Und so kuckte ich aus dem Fenster und sah die Polizei und Fernsehhubschrauber über uns hinwegfliegen. So etwas erlebt man nicht in Deutschland.

Der Rückflug war nicht so toll, denn diesmal mussten wir mit Air France fliegen und das hieß weniger Komfort.
Wir mussten zuerst nach Paris, dort 2 Stunden warten und dann weiter nach Hamburg fliegen. In Hamburg war es ruhig.
Wir gingen zum Parkplatz und setzten uns in unser kleines Auto(im Vergleich zu den US-Autos)
Wir fuhren zu der Ausfahrt des Parkplatzes. Dort saß eine dicke rothaarige Frau und maulte uns an. Es war kalt und es war nass und eine unfreundliche Frau maulte uns an.
Jetzt war mir klar, wir waren wieder in Deutschland.
Nur ein kleiner Cherz ;)

Wir fuhren über die im Vergleich zu den Highways sehr klein erscheinenden Autobahn, bis wir schließlich zuhause ankamen.
Los Angeles war ein unvergessliches Erlebnis, ich würde jederzeit wieder dorthin fliegen.

Ach, ich hab da noch was zu ergänzen ;). Gerade hab ich den Film \"Weisse Jungs bringens nicht\" gesehen. Der spielt auch in Venice Beach größtenteils. In der Anfangssequenz sieht man einen Schwarzen auf Rollerblades mit einer weissen Kutte durch die Gegend fahren. Den gibts schon seit über 10 Jahren dort. Ich hab ihn auch mal getroffen aber hab kein Foto von ihm gemacht, denn immer wollte er einen Dollar.
Immer hat der Typ auch seine lustige Gitarre dabei.
Dieser Typ ist auch in vielen Filmen über L.A. und auch in vielen Reisebüchern.
Auch der \"Muscle Beach\", der Teil von Venice ist, wurde im Film mit Männern mit vielen Muskel gezeigt. Ich war auch dort, aber da waren nur Männer mit kleinen Muskeln, nicht so wie im Film.





In diesem Erfahrungsbericht habe ich detailiert verschiedene Ereignisse geschildert, die mir in dieser Stadt passiert sind. Manchmal ging es etwas durcheinander, ich hoffe ihr entschuldigt das.
Ich konnte eine solche Stadt einfach nicht nur mit unter 300 Wörtern beschreiben.
Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, mich an alle möglichen Dinge zu erinnern und sie hier miteinzubringen. Ich hoffe ihr bewertet es entsprechend. Ich könnte mir auch vorstellen, dass dieser Bericht einer derjenigen sein könnte, die Bonusgeld erhalten. Ich möchte mich nicht selbst loben, ich glaube nur, dass dieser Bericht einfach gut gelungen ist.Falls ihr anderer Meinung seid, könnt ihr ja mein Gästebuch vollmüllen.
Cheers friend2000

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