Los Angeles Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 06/2007
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Erfahrungsbericht von Michaela36
Der Mythos Hollywood
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Los Angeles
Die alternde Diva Hollywood leistet sich ein kostspieliges Face-Lifting.
Sämtliche Asphalt-Runzeln auf dem kurvigen Sunset Boulevard werden gründlich geglättet.
Ein vorsichtiges Peeling schält die handbemalten Treppenkacheln des Hollywood Roosevelt Hotels aus verfilztem Teppich ,dort wo Kinderstar Shirley Temple einst das Steppen lernte.
Gähnende Baulücken werden mit extravaganten Einkaufszentren plombiert.
Und märchenhafte Kinopaläste wie das El Capitan überstrahlen mit einem betörenden Make up aus tausendundeiner bunten Glühbirne dunkle Schattenexistenzen von Bettlern und Straßenmädchen.
Hollywood hat zwei Gesichter.
Das werden selbst verblendete Kinofreaks und hoffnungsfrohe Möchtegern-Stars schnell feststellen, die ins Zentrum der modernen Filmindustrie nach Südkalifornien pilgern.
Bis auf Paramount Pictures sind alle großen Studios längst in angrenzende Stadtviertel umgezogen.
Wer heute auf der Suche nach den Spuren der glorreichen Ara unsterblicher Leinwandhelden durch den berühmt-berüchtigten Ortsteil von Los Angeles schlendert, kann die abscheuliche Grimasse von Wirtschaftskrise, Erdbeben und Rassenunruhen nicht übersehen.
Armselige Hinterhäuser, verfallene Stundenhotels, zwielichtige Spelunken.
Doch ein dramatisches Stück Stadtgeschichte findet jetzt ein grandioses Happy End.
Mehr als 2200 Sterne aus pinkfarbenem Korallen-Terrazzo bilden die Konstellation des Waik of Fame auf dem Gehsteig des Hollywood Boulevards.
Auf jedem einzelnen prangt in Messing-Buchstaben der Namen von ausgewählten Schauspielern, Musikern und anderen Größen der Unterhaltungsbranehe.
Gegen ein Trinkgeld vorüber eilender Passanten reibt ein Obdachloser den Gedenkstern von James Woods blank.
Den von Marilyn Monroe nur wenige Schritte weiter, ziert der verschwenderisch duftende Rosenstrauß eines unbekannten Verehrers.
Viele Straßenecken wurden hier schon auf Zelluloid gebannt.
Andere wurden durch Skandale berühmt, wie der Autosex-Affäre von Hugh Grant mit der Prostituierten Divine Brown.
Aber wenn nicht gerade eine Filmpremiere im fantastischen Chinese Theater steigt, dessen Vorplatz die Hand- und Fußabdrücke von 200 namhaften Schauspielern.
Als inoffizielle Star-Sightseeing-Tour gilt die Strecke von der neuen Stadtbahn-Haltestelle Hollywood/Vine zum Tower Records Rundturm über Frederick‘s Lingerie zu James Deans Lieblingsrestaurant Musso & Frank Grill.
Klettert die Film-Noblesse heutzutage von ihrem Olymp - den Hollywood Hills - herab, dann eher für eine flotte Einkaufstour ins schicke Nachbarstädtchen Beverly Flills.
Mancher Designerladen auf dem kopfsteingepflasterten 2Rodeo Drive erteilt hier nur fünf Kunden täglich eine Shopping-Audienz.
Eingeschüchtert von unerreichbaren Reichtümern halten normal Sterbliche hier zusammen.
Mit der Fertigstellung des ehrgeizigen Hollywood Highland Complex bekommt das hässliche Entchen Hollywood jetzt endlich seinen eigenen Konsumtempel samt Filmtbeater und Luxushotel.
Von der breiten Aussichtsterrasse des Einkaufsparadieses ist der Hollywood Schriftzug zu bewundern.
Dieser war ursprünglich als Werbeschild für ein Neubaugebiet namens Hollywood-land gedacht.
Inzwischen ist er Wahrzeichen für den Kinomythos.
Michaela
Die alternde Diva Hollywood leistet sich ein kostspieliges Face-Lifting.
Sämtliche Asphalt-Runzeln auf dem kurvigen Sunset Boulevard werden gründlich geglättet.
Ein vorsichtiges Peeling schält die handbemalten Treppenkacheln des Hollywood Roosevelt Hotels aus verfilztem Teppich ,dort wo Kinderstar Shirley Temple einst das Steppen lernte.
Gähnende Baulücken werden mit extravaganten Einkaufszentren plombiert.
Und märchenhafte Kinopaläste wie das El Capitan überstrahlen mit einem betörenden Make up aus tausendundeiner bunten Glühbirne dunkle Schattenexistenzen von Bettlern und Straßenmädchen.
Hollywood hat zwei Gesichter.
Das werden selbst verblendete Kinofreaks und hoffnungsfrohe Möchtegern-Stars schnell feststellen, die ins Zentrum der modernen Filmindustrie nach Südkalifornien pilgern.
Bis auf Paramount Pictures sind alle großen Studios längst in angrenzende Stadtviertel umgezogen.
Wer heute auf der Suche nach den Spuren der glorreichen Ara unsterblicher Leinwandhelden durch den berühmt-berüchtigten Ortsteil von Los Angeles schlendert, kann die abscheuliche Grimasse von Wirtschaftskrise, Erdbeben und Rassenunruhen nicht übersehen.
Armselige Hinterhäuser, verfallene Stundenhotels, zwielichtige Spelunken.
Doch ein dramatisches Stück Stadtgeschichte findet jetzt ein grandioses Happy End.
Mehr als 2200 Sterne aus pinkfarbenem Korallen-Terrazzo bilden die Konstellation des Waik of Fame auf dem Gehsteig des Hollywood Boulevards.
Auf jedem einzelnen prangt in Messing-Buchstaben der Namen von ausgewählten Schauspielern, Musikern und anderen Größen der Unterhaltungsbranehe.
Gegen ein Trinkgeld vorüber eilender Passanten reibt ein Obdachloser den Gedenkstern von James Woods blank.
Den von Marilyn Monroe nur wenige Schritte weiter, ziert der verschwenderisch duftende Rosenstrauß eines unbekannten Verehrers.
Viele Straßenecken wurden hier schon auf Zelluloid gebannt.
Andere wurden durch Skandale berühmt, wie der Autosex-Affäre von Hugh Grant mit der Prostituierten Divine Brown.
Aber wenn nicht gerade eine Filmpremiere im fantastischen Chinese Theater steigt, dessen Vorplatz die Hand- und Fußabdrücke von 200 namhaften Schauspielern.
Als inoffizielle Star-Sightseeing-Tour gilt die Strecke von der neuen Stadtbahn-Haltestelle Hollywood/Vine zum Tower Records Rundturm über Frederick‘s Lingerie zu James Deans Lieblingsrestaurant Musso & Frank Grill.
Klettert die Film-Noblesse heutzutage von ihrem Olymp - den Hollywood Hills - herab, dann eher für eine flotte Einkaufstour ins schicke Nachbarstädtchen Beverly Flills.
Mancher Designerladen auf dem kopfsteingepflasterten 2Rodeo Drive erteilt hier nur fünf Kunden täglich eine Shopping-Audienz.
Eingeschüchtert von unerreichbaren Reichtümern halten normal Sterbliche hier zusammen.
Mit der Fertigstellung des ehrgeizigen Hollywood Highland Complex bekommt das hässliche Entchen Hollywood jetzt endlich seinen eigenen Konsumtempel samt Filmtbeater und Luxushotel.
Von der breiten Aussichtsterrasse des Einkaufsparadieses ist der Hollywood Schriftzug zu bewundern.
Dieser war ursprünglich als Werbeschild für ein Neubaugebiet namens Hollywood-land gedacht.
Inzwischen ist er Wahrzeichen für den Kinomythos.
Michaela
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