Madagaskarpalme Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von amrum
Eine Palme ohne Nüsse!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
1. Allgemeines
Die Madagaskarpalme, umgangssprachlich auch Dickfuß genannt, heißt botanisch Pachypodium lamerei. Auch wenn in der umgangssprachlichen Bezeichnung Palme vorkommt, ist die Planze nicht mit Palmen verwandt.
Es handelt sich um eine auf Madagaskar heimische Sukkulente (da sind sie ja wieder), die - wie der Oleander - zur Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynayeae) gehört.
Sie besteht aus einem säulenförmig geformten Stamm - dem Wasserspeicher -, der von zahlreichen Dornen besetzt ist, die in Gruppen zu 3 Stück aus jeder Warze sprossen. Am Kopf der Säule befinden sich eine oder mehrere ledrige Blattrosetten. Am Wildstandort verliert die Pflanze in der Ruheperiode diese Blätter, bietet man der Pflanze aber gute Kulturbedingungen, bleiben diese Blätter ganzjährig erhalten.
Bei guter Pflege erreicht die Pflanze eine Höhe von mehr als 2 m! Bereits kleinere Exemplare können sich verzweigen und bilden dann schöne mehrstämmige Gruppen, die dann aber auch viel Platz benötigen.
2: Pflegehinweise
Erde:
Einheitserde oder Torfkultursubstrat (TKS)
Gießen:
Als sukkulente Pflanze verträgt sie auch längere Trockenperioden, quittiert jedoch regelmäßige Wassergaben durch rasches Wachstum und Bildung zahlreicher Blätter. Obwohl es sich um eine Sukkulente handelt, ist der Wasserverbrauch in der Sommerzeit recht hoch. Staunässe muß jedoch wie bei allen Sukkulenten unbedingt vermieden werden. Die Pflanze verträgt aufgrund ihrer Herkunft auch sehr trockene Luft hervorragend, ist daher für die Überwinterung in geheizten Räumen - bei entsprechendem Lichtangebot - sehr geeignet.
Licht:
Ein heller und sonniger Standort ist ideal. Auch Halbschatten wird toleriert. Im Sommer steht sie gerne im Freien in voller Sonne.
Überwinterung:
Natürlich hell (damit die Pflanze nicht vergeilt = unerwünschtes Längenwachstum), bei Temperaturen ab 5 Grad (verträgt die Pflanze, obwohl sie aus Madagaskar stammt). Trockene Luft und Heizungswärme schadet nicht. Gegossen wird dann
gar nicht = dann wirft die Pflanze die Blätter ab,
die kommen im Frühjahr nach dem erneuten Gießen
aber wieder
ganz sparsam = die Blätter bleiben dran
Düngung:
Während der Wachstumsphase (März - Oktober) alle 2-4 Wochen mit einem beliebigen Dünger, aber nur die Hälfte der angegebenen Menge. Unter guten Bedingungen wächst die Pflanze recht schnell, wenn man nicht beliebig Platz hat, sollte man daher sparsam düngen, damit einem die Pflanze nicht über den Kopf wächst.
Vermehrung:
Man kann Seitentriebe abtrennen und als Stecklinge bewurzeln.
Preis:
Gibt es in Gartencentren bereits ab ca. 3 Euro für eine 10 cm hohe Pflanze. Große Exemplare sind recht teuer, da sie aber schnell wachsen kommt man auch mit - anfangs - kleinen Pflanzen gut zurecht.
Fazit : Die Pflanzen sind unter normalen Bedingungen kaum todzukriegen, wer es trotzdem schafft ... kauft sich halt eine neue.
Die Madagaskarpalme, umgangssprachlich auch Dickfuß genannt, heißt botanisch Pachypodium lamerei. Auch wenn in der umgangssprachlichen Bezeichnung Palme vorkommt, ist die Planze nicht mit Palmen verwandt.
Es handelt sich um eine auf Madagaskar heimische Sukkulente (da sind sie ja wieder), die - wie der Oleander - zur Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynayeae) gehört.
Sie besteht aus einem säulenförmig geformten Stamm - dem Wasserspeicher -, der von zahlreichen Dornen besetzt ist, die in Gruppen zu 3 Stück aus jeder Warze sprossen. Am Kopf der Säule befinden sich eine oder mehrere ledrige Blattrosetten. Am Wildstandort verliert die Pflanze in der Ruheperiode diese Blätter, bietet man der Pflanze aber gute Kulturbedingungen, bleiben diese Blätter ganzjährig erhalten.
Bei guter Pflege erreicht die Pflanze eine Höhe von mehr als 2 m! Bereits kleinere Exemplare können sich verzweigen und bilden dann schöne mehrstämmige Gruppen, die dann aber auch viel Platz benötigen.
2: Pflegehinweise
Erde:
Einheitserde oder Torfkultursubstrat (TKS)
Gießen:
Als sukkulente Pflanze verträgt sie auch längere Trockenperioden, quittiert jedoch regelmäßige Wassergaben durch rasches Wachstum und Bildung zahlreicher Blätter. Obwohl es sich um eine Sukkulente handelt, ist der Wasserverbrauch in der Sommerzeit recht hoch. Staunässe muß jedoch wie bei allen Sukkulenten unbedingt vermieden werden. Die Pflanze verträgt aufgrund ihrer Herkunft auch sehr trockene Luft hervorragend, ist daher für die Überwinterung in geheizten Räumen - bei entsprechendem Lichtangebot - sehr geeignet.
Licht:
Ein heller und sonniger Standort ist ideal. Auch Halbschatten wird toleriert. Im Sommer steht sie gerne im Freien in voller Sonne.
Überwinterung:
Natürlich hell (damit die Pflanze nicht vergeilt = unerwünschtes Längenwachstum), bei Temperaturen ab 5 Grad (verträgt die Pflanze, obwohl sie aus Madagaskar stammt). Trockene Luft und Heizungswärme schadet nicht. Gegossen wird dann
gar nicht = dann wirft die Pflanze die Blätter ab,
die kommen im Frühjahr nach dem erneuten Gießen
aber wieder
ganz sparsam = die Blätter bleiben dran
Düngung:
Während der Wachstumsphase (März - Oktober) alle 2-4 Wochen mit einem beliebigen Dünger, aber nur die Hälfte der angegebenen Menge. Unter guten Bedingungen wächst die Pflanze recht schnell, wenn man nicht beliebig Platz hat, sollte man daher sparsam düngen, damit einem die Pflanze nicht über den Kopf wächst.
Vermehrung:
Man kann Seitentriebe abtrennen und als Stecklinge bewurzeln.
Preis:
Gibt es in Gartencentren bereits ab ca. 3 Euro für eine 10 cm hohe Pflanze. Große Exemplare sind recht teuer, da sie aber schnell wachsen kommt man auch mit - anfangs - kleinen Pflanzen gut zurecht.
Fazit : Die Pflanzen sind unter normalen Bedingungen kaum todzukriegen, wer es trotzdem schafft ... kauft sich halt eine neue.
27 Bewertungen, 2 Kommentare
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16.04.2002, 20:24 Uhr von DrDuke
Bewertung: sehr hilfreichSehr schön und übersichtlich geschrieben
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16.04.2002, 20:14 Uhr von Chris_ONeal
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht, besuch mich auch mal! MFG CHRIS
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