Maggi Fix für Jägertopf Hubertus Testbericht

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ab 2,76
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  schwierig

Erfahrungsbericht von aragorn2000

Echt lecker

Pro:

Schnelle und problemlose Zubereitung, schmeckt sehr gut

Kontra:

Glutamathaltig

Empfehlung:

Ja

Nicht alles was von Maggi stammt schmeckt auch wirklich, aber ein paar Gerichte gibt es schon, welche ich wirklich lecker finde. Eines davon ist dieser Jägertopf \"Hubertus\", welchen ich mir inzwischen bereits einige Male zubereitet hatte. Und nicht nur, dass er wirklich sehr gut schmeckt, er ist auch kinderleicht zu kochen.

Das Päckchen gibt es in fast jedem Supermarkt und kostet so zwischen fünfzig und sechzig Cent, was gerade noch vertretbar ist. Zusätzlich wird noch Schweine- oder Geflügelfleisch (Je nachdem ob einem der Geschmack gerade mehr nach Nitrofen oder Antibiotika ist), Champignons und etwas Sahne. Ich nehme an Stelle der Chmpignons aber immer Pfifferlinge, weil ich finde, dass diese hierzu wesentlich besser passen.

Die Zubereitung ist auf der Rückseite in drei Schritten mit kleinen Bildchen ausführlich beschrieben, so dass man wirklich nichts falsch machen kann dabei. Einfach das Fleich in kleine Stücke schneiden und kurz anbraten lassen. Die Pilze dazugeben und kurz mitbraten lassen. Dann das Ganze mit etwas Wasser und der Sahne ablöschen, zum Kochen bringen und den Beutelinnhalt zugeben. Dann bei geringer Wärmezufuhr etwa 25 Minuten vor sich hinköcheln lassen.

Diese Zeit eignet sich hervorragend zur Zubereitung der Beilagen, bei mir gibt es eigentlich fast immer Spätzle dazu, dann diese passen wirklich hervorragend zu dem Gericht. Für die Spätzle einfach ein paar Eier, etwas Mehl und eine Prise Salz zu einer zähen, leicht klebrigen Masse verarbeiten. Diese Masse dann mit Hilfe einer Spätzlepresse, oder wer es kann darf natürlich auch schaben, in kochendes Salzwasser geben bis sie bissfest sind. Es geht natürlich auch bequemer mit fertigen Spätzle, aber die sind im Geschmack halt nicht so gut wie Selbstgemachte, dafür spart man sich aber das Anrühren des Teiges.

So hat man dann nach etwas mehr als einer halben Stunde ein komlettes Mahl zubereitet, welches für etwa drei bis vier Personen ausreicht. Bei vier Personen würde ich aber raten, das Ganze doch etwas zu strecken, einfach von allen Zutaten etwas mehr dazugeben und mit Pfeffer noch nachwürzen. Der Jägertopf riecht nicht nur absolut lecker, sondern sieht auch gut aus, denn wie Franz Xaver ja immer sagt: \"Das Auge isst mit\". Die Soße ist wunderbar sehmig und bleibt gut an den Nudeln haften. Geschmacklich ist es geradezu ein Gedicht, fast wie zu Hause im Hotel Mama, aber nur fast.

Das Einzige, was mich an dem Jägertopf stört, dass in der Zutatenliste wie bei ziemlich allen Maggi-Produkten der Geschmackverstärker Mononatriumglutamat auftaucht, aber wenn man sich nicht ausschliesslich von diesen Produkten ernährt kann man das schon einmal verkraften, bei erhöhtem Verzehr kann dies zu dem China-Syndrom (Herzflattern) führen. Das Glutamat kann aber auch zu einem Heisshunger führen, so dass man viel zu schnell und zu viel isst, was sich dann durch ein Völlegefühl äussert und dem Magen nicht gerade gut tut, aber wie gesagt, mit etwas Verstand essen und nicht jeden Tag diese Tütenproduckte, dann geht das schon.

Bon Appetit

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