Magic Kingdom Orlando Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Bookmaker
Einfach magisch
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Magic Kingdom ist der Park in WDW Florida welcher am stärksten auf jüngere Besucher zugeschnitten ist - ohne dabei jedoch für ältere Besucher langweilig zu werden, ganz im Gegenteil! Jeder der nur ein kleines bißchen Kind geblieben ist wird begeistert sein.
Für alle Disney-Parks gilt: zeitig erscheinen, man sollte ruhig eine halbe Stunde vor der offiziellen Öffnungszeit an Ort und Stelle sein. Bei Anfahrt mit dem PKW landet man auf einem der riesigen Parkplätze - die Parkgebühr beträgt allerdings 10 Dollar welche den eh schon hohen Eintrittspreis weiter in die Höhe schießen lassen. Tip: Von Deutschland aus vorausgebuchte Mehrtages-Tickets können besonders in Zeiten des hohen Dollarkurses erheblich Geld sparen.
Dringend geboten ist es, sich gleich zu Anfang einen Treffpunkt auszumachen für den Fall daß man sich aus den Augen verliert. Kleineren Kindern kann man eine Art \"Kofferanhänger\" verpassen, damit ihnen wenn sie verlorengehen geholfen werden kann. Auch eine \"Kinderleine\" ist bei Disneys zu bekommen...
Nun aber direkt zu den Attraktionen im Magic Kingdom:
Man betritt Magic Kingdom über Main Street USA - eine Straße im amerikanischen Stil der Jahrhundertwende. Hier finden sich viele Geschäfte und Restaurants, und später am Tag findet hier die große Disney-Parade statt. Im Main Street Cinema laufen ständig alte Disney-Filme und -Cartoons. An der Main Street befindet sich auch der Abfahrtbahnhof der WDW-Railroad, einer Dampf-Eisenbahn im Western Stil. Eine gemütliche Umrundung des Parks dauert etwa 20 Minuten und lohnt sich ganz besonders bei Dunkelheit!
Magic Kingdom ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt, wenden wir uns als erstes dem Adventureland zu. Hier finden sich z.B.:
Jungle Cruise - eine Bootsfahrt durch einen Dschungel, von Afrika bis Asien, z.B. mit wasserspeienden Elefanten (alle Tiere sind künstlich, wer lebende Tiere sehen will ist im Animal Kingdom besser aufgehoben).
Pirates of the Caribbean - eine herrliche Bootsfahrt, diesmal in einem Gebäude mit einer Unzahl nachgestellter Piratenszenen. Plünderungen, Sklavenversteigerungen, Besäufnisse usw. Sogar die haarigen, dreckigen Füße der Piraten sind sehr gut erkennbar.
Das \"Swiss Family Tree House\" zeigt ein Baumhaus auf einer Art Robinson-Insel.
Begeben wir uns nun ins Frontierland, hier sind besonders zu empfehlen:
Splash Mountain - eine Wasserfahrt ins Reich von Trickfiguren, deren Höhepunkt der Sturz per Boot in die Tiefe ist. Warnung an alle Brillen- und Hutträger: Beides gut festhalten! Mir flog mein Baseball-Cap davon und ich mußte mir bei Disney für teures Geld ein neues kaufen - ohne ist die Wanderei unter Floridas Sonne nicht empfehlenswert. Auch sollte man hier seine Fototechnik vor den Wasserspritzern schützen. Im Augenblick des Sturzes werden automatisch Fotos von der Bootsbesatzung geschossen die man hinterher erwerben kann - allerdings ebenfalls extrem teuer!
Big Thunder Mountain Railroad - eine einigermaßen gemäßigte Achterbahn in einem alten Westernzug. Ich bin kein Achterbahn-Fan, habe mich trotzdem dazu durchgerungen und es nicht bereut. Die durchfahrene Kulisse ist einfach herrlich, da steht z.B. eine Badewanne in der Gegend herum, und in dieser liegt ein Cowboy - natürlich in der üblichen knallroten, einteiligen Westernunterwäsche!
Wenn sich jetzt der Hunger meldet ist es eine gute Idee per Floß nach Tom Sawyer Island überzusetzen. Dort befindet sich u.a. das sehr empfehlenswerte Aunt Polly’s Restaurant. In diesem SB-Laden gibt es Sandwiches und Getränke. Ich gönnte mir einen großen Eistee (ungesüßt - viel Trinken ist bei der Hitze sehr wichtig) und ein Schinken-Käse-Sandwich. Unter letzterem stelle man sich zwei Scheiben Toast vor, gefüllt mit mindestens 1 Dutzend Schichten Schinken und nochmal so viel Käse. Äußerst sättigend. Als zusätzliche Beilage gibt es eine kleine Tüte Kartoffelchips. Ansonsten kann man auf der Insel herumlaufen und u.a. ein altes Armee-Fort besichtigen. Auch ein kleiner Schießstand fehlt nicht.
Zurück geht es aufs Festland, und wir befinden uns auf dem Liberty Square:
Hier bietet sich zuerst die Fahrt auf einem Mississippi-Dampfer an, mit diesem umrunden wir Tom Sawyers Island. An den Ufern sind verschiedene Szene dargestellt, vom angelnden Trapper bis zum belebten Indianerdorf. Sehr schön und realistisch die ständigen Ausrufe der Wassertiefe.
In der Hall of Presidents findet man animierte Figuren der US-Präsidenten.
Ein Höhepunkt von Magic Kingdom ist ohne Zweifel das Haunted House - eine Fahrt durch ein wirklich gespenstiges Geisterhaus, von dem sich jede andere Geisterbahn etwas abschneiden könnte. Trotz des martialischen Namens ist die Fahrt im Endeffekt doch eher amüsant und daher auch für Kinder zu empfehlen - so sie nicht zu jung sind.
Auf geht es in den nächsten Bereich: Phantasyland:
Mit \"It\'s a small world\" begegnen wir einer schon rechte alten Bootsfahrt, die aber am besten die Idee Walt Disneys einer geeinten, in Freundschaft verbundenen Welt symbolisiert. Die Titelmelodie wird man so schnell nicht wieder aus dem Kopf herausbekommen...
Peter Pan’s Flight ist eine Fahrt in einer Art Seilbahn durch die Welt von Peter Pan.
Mit Magic Journeys erwartet uns einer der berühmten 3D-Filme.
Dazu gesellen sich verschiedene Karussels, die Fahrt 20.000 Meilen unter dem Meer und z.B. auch die Gelegenheit für Kinder sich mit Arielle der Meerjungfrau fotografieren zu lassen.
Jetzt verlassen wir Phantasyland und fahren mit der Seilbahn nach Tomorrowland. Man hat einen tollen Blick von oben auf viele der Attraktionen - allerdings können die Wartezeiten beträchtlich sein.
Mich packt der große Mut (auch fehlt mir die Vorstellung was mich wirklich erwartet): ich setze mich in Space Mountain und erlebe die aufregendsten Minuten des Tages in einer Achterbahn, welche durch eine fast völlig dunkle Kuppel rast. Wirklich nur etwas für Fans, und möglichst nicht unmittelbar nach der Zuführung von Lebensmitteln zu absolvieren!
The ExtraTERRORestrial Alien Encounter - eine Show, basierend auf dem Film Alien, in welcher man im Dunkeln tatsächlich den Eindruck bekommt, daß genanntes Alien um einen herumstreicht und den Sitznachbarn auffrißt - inklusive spritzendem Blut und heißem Atem. Für Kinder absolut nicht zu empfehlen!
Timekeeper bietet eine Reise durch die Zeit mit H.G. Wells Zeitmaschine. Wirklich schön gemacht.
Der Grand Prix Raceway ist etwas für alle Möchtegern-Schumis: in kleinen Rennwagen dreht man seine Runden, dabei angefeuert von den Angehörigen die sich auf der Tribüne eingefunden haben.
Sehr zu empfehlen ist auch \"Circle Vision 360 American Journeys\" - eine Reise durch Amerika mithilfe der beliebten 360°-Kino-Technik.
Der letzte Teil von Magic Kingdom ist Mikeys Toontown Fair und eignet sich ganz besonders für Kinder. Es läuft eine Musikkomödie mit den Disney-Figuren und es gibt eine Farm mit Haustieren zu besichtigen.
Gegen 15 Uhr (oder besser eine halbe Stunde davor) sollte man sich an der Main Street einfinden um die bereits erwähnte, äußerst farbenprächtige Parade mitzuerleben. Vor dem Beginn machen Animateure die Gegend unsicher, und Kinder haben die Möglichkeit mit den Disney-Figuren in der Parade mitzutanzen.
Zu guter Letzt darf man auf keinen Fall das allabendliche Feuerwerk am Cinderella Castle verpassen. Auch hier sichert rechtzeitiges Erscheinen gute Plätze.
Für alle Disney-Parks gilt: zeitig erscheinen, man sollte ruhig eine halbe Stunde vor der offiziellen Öffnungszeit an Ort und Stelle sein. Bei Anfahrt mit dem PKW landet man auf einem der riesigen Parkplätze - die Parkgebühr beträgt allerdings 10 Dollar welche den eh schon hohen Eintrittspreis weiter in die Höhe schießen lassen. Tip: Von Deutschland aus vorausgebuchte Mehrtages-Tickets können besonders in Zeiten des hohen Dollarkurses erheblich Geld sparen.
Dringend geboten ist es, sich gleich zu Anfang einen Treffpunkt auszumachen für den Fall daß man sich aus den Augen verliert. Kleineren Kindern kann man eine Art \"Kofferanhänger\" verpassen, damit ihnen wenn sie verlorengehen geholfen werden kann. Auch eine \"Kinderleine\" ist bei Disneys zu bekommen...
Nun aber direkt zu den Attraktionen im Magic Kingdom:
Man betritt Magic Kingdom über Main Street USA - eine Straße im amerikanischen Stil der Jahrhundertwende. Hier finden sich viele Geschäfte und Restaurants, und später am Tag findet hier die große Disney-Parade statt. Im Main Street Cinema laufen ständig alte Disney-Filme und -Cartoons. An der Main Street befindet sich auch der Abfahrtbahnhof der WDW-Railroad, einer Dampf-Eisenbahn im Western Stil. Eine gemütliche Umrundung des Parks dauert etwa 20 Minuten und lohnt sich ganz besonders bei Dunkelheit!
Magic Kingdom ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt, wenden wir uns als erstes dem Adventureland zu. Hier finden sich z.B.:
Jungle Cruise - eine Bootsfahrt durch einen Dschungel, von Afrika bis Asien, z.B. mit wasserspeienden Elefanten (alle Tiere sind künstlich, wer lebende Tiere sehen will ist im Animal Kingdom besser aufgehoben).
Pirates of the Caribbean - eine herrliche Bootsfahrt, diesmal in einem Gebäude mit einer Unzahl nachgestellter Piratenszenen. Plünderungen, Sklavenversteigerungen, Besäufnisse usw. Sogar die haarigen, dreckigen Füße der Piraten sind sehr gut erkennbar.
Das \"Swiss Family Tree House\" zeigt ein Baumhaus auf einer Art Robinson-Insel.
Begeben wir uns nun ins Frontierland, hier sind besonders zu empfehlen:
Splash Mountain - eine Wasserfahrt ins Reich von Trickfiguren, deren Höhepunkt der Sturz per Boot in die Tiefe ist. Warnung an alle Brillen- und Hutträger: Beides gut festhalten! Mir flog mein Baseball-Cap davon und ich mußte mir bei Disney für teures Geld ein neues kaufen - ohne ist die Wanderei unter Floridas Sonne nicht empfehlenswert. Auch sollte man hier seine Fototechnik vor den Wasserspritzern schützen. Im Augenblick des Sturzes werden automatisch Fotos von der Bootsbesatzung geschossen die man hinterher erwerben kann - allerdings ebenfalls extrem teuer!
Big Thunder Mountain Railroad - eine einigermaßen gemäßigte Achterbahn in einem alten Westernzug. Ich bin kein Achterbahn-Fan, habe mich trotzdem dazu durchgerungen und es nicht bereut. Die durchfahrene Kulisse ist einfach herrlich, da steht z.B. eine Badewanne in der Gegend herum, und in dieser liegt ein Cowboy - natürlich in der üblichen knallroten, einteiligen Westernunterwäsche!
Wenn sich jetzt der Hunger meldet ist es eine gute Idee per Floß nach Tom Sawyer Island überzusetzen. Dort befindet sich u.a. das sehr empfehlenswerte Aunt Polly’s Restaurant. In diesem SB-Laden gibt es Sandwiches und Getränke. Ich gönnte mir einen großen Eistee (ungesüßt - viel Trinken ist bei der Hitze sehr wichtig) und ein Schinken-Käse-Sandwich. Unter letzterem stelle man sich zwei Scheiben Toast vor, gefüllt mit mindestens 1 Dutzend Schichten Schinken und nochmal so viel Käse. Äußerst sättigend. Als zusätzliche Beilage gibt es eine kleine Tüte Kartoffelchips. Ansonsten kann man auf der Insel herumlaufen und u.a. ein altes Armee-Fort besichtigen. Auch ein kleiner Schießstand fehlt nicht.
Zurück geht es aufs Festland, und wir befinden uns auf dem Liberty Square:
Hier bietet sich zuerst die Fahrt auf einem Mississippi-Dampfer an, mit diesem umrunden wir Tom Sawyers Island. An den Ufern sind verschiedene Szene dargestellt, vom angelnden Trapper bis zum belebten Indianerdorf. Sehr schön und realistisch die ständigen Ausrufe der Wassertiefe.
In der Hall of Presidents findet man animierte Figuren der US-Präsidenten.
Ein Höhepunkt von Magic Kingdom ist ohne Zweifel das Haunted House - eine Fahrt durch ein wirklich gespenstiges Geisterhaus, von dem sich jede andere Geisterbahn etwas abschneiden könnte. Trotz des martialischen Namens ist die Fahrt im Endeffekt doch eher amüsant und daher auch für Kinder zu empfehlen - so sie nicht zu jung sind.
Auf geht es in den nächsten Bereich: Phantasyland:
Mit \"It\'s a small world\" begegnen wir einer schon rechte alten Bootsfahrt, die aber am besten die Idee Walt Disneys einer geeinten, in Freundschaft verbundenen Welt symbolisiert. Die Titelmelodie wird man so schnell nicht wieder aus dem Kopf herausbekommen...
Peter Pan’s Flight ist eine Fahrt in einer Art Seilbahn durch die Welt von Peter Pan.
Mit Magic Journeys erwartet uns einer der berühmten 3D-Filme.
Dazu gesellen sich verschiedene Karussels, die Fahrt 20.000 Meilen unter dem Meer und z.B. auch die Gelegenheit für Kinder sich mit Arielle der Meerjungfrau fotografieren zu lassen.
Jetzt verlassen wir Phantasyland und fahren mit der Seilbahn nach Tomorrowland. Man hat einen tollen Blick von oben auf viele der Attraktionen - allerdings können die Wartezeiten beträchtlich sein.
Mich packt der große Mut (auch fehlt mir die Vorstellung was mich wirklich erwartet): ich setze mich in Space Mountain und erlebe die aufregendsten Minuten des Tages in einer Achterbahn, welche durch eine fast völlig dunkle Kuppel rast. Wirklich nur etwas für Fans, und möglichst nicht unmittelbar nach der Zuführung von Lebensmitteln zu absolvieren!
The ExtraTERRORestrial Alien Encounter - eine Show, basierend auf dem Film Alien, in welcher man im Dunkeln tatsächlich den Eindruck bekommt, daß genanntes Alien um einen herumstreicht und den Sitznachbarn auffrißt - inklusive spritzendem Blut und heißem Atem. Für Kinder absolut nicht zu empfehlen!
Timekeeper bietet eine Reise durch die Zeit mit H.G. Wells Zeitmaschine. Wirklich schön gemacht.
Der Grand Prix Raceway ist etwas für alle Möchtegern-Schumis: in kleinen Rennwagen dreht man seine Runden, dabei angefeuert von den Angehörigen die sich auf der Tribüne eingefunden haben.
Sehr zu empfehlen ist auch \"Circle Vision 360 American Journeys\" - eine Reise durch Amerika mithilfe der beliebten 360°-Kino-Technik.
Der letzte Teil von Magic Kingdom ist Mikeys Toontown Fair und eignet sich ganz besonders für Kinder. Es läuft eine Musikkomödie mit den Disney-Figuren und es gibt eine Farm mit Haustieren zu besichtigen.
Gegen 15 Uhr (oder besser eine halbe Stunde davor) sollte man sich an der Main Street einfinden um die bereits erwähnte, äußerst farbenprächtige Parade mitzuerleben. Vor dem Beginn machen Animateure die Gegend unsicher, und Kinder haben die Möglichkeit mit den Disney-Figuren in der Parade mitzutanzen.
Zu guter Letzt darf man auf keinen Fall das allabendliche Feuerwerk am Cinderella Castle verpassen. Auch hier sichert rechtzeitiges Erscheinen gute Plätze.
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