Malcolm mittendrin Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Unterhaltungswert:
- Informationsgehalt:
- Präsentation:
- Spaß:
- Spannung:
- Romantik:
Erfahrungsbericht von vampire-lady
nein, die Simpsons sind nicht fies
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Es war mal wieder montags und zur Feier, daß ich den miesesten aller Wochentage hinter mich gebracht hatte, warf ich mal einen Blick in die neue Folge von den Simpsons auf Pro7. Diese fand dann bald ihr Ende und der Einfachheit halber (ich konnte mich nicht von meiner hartnäckigen Couch befreien) beschloss ich nicht umzuschalten und mal zu gucken was die neue Serie Malcolm mittendrin denn so zu bieten hatte.
Keine meiner schlechtesten Ideen, wie ich zugeben muß, nachdem ich jetzt drei Folgen gesehen habe. Die Familie rund um Malcolm hat das Zeug, die Bundys unseres Jahrtausends zu werden. Auch der Sendeplatz hinter den Simpsons ist gut gewählt, die Serien ergänzen sich ausgezeichnet und ich denke ein Simpsons-Fan könnte auch an Malcolm und Co seine helle Freude haben.
Die Familie dieser Sitcom besteht aus den Eltern Hal und Lois und vier Söhnen, die allesamt das „Potential“ eines Bart Simpson haben... Malcolm der 2tjüngste ist zu allem Übel auch noch mit einem überdurchschnittlichen IQ gesegnet. Eine Tatsache die niemanden so richtig glücklich macht – für Malcolms Bruder Rees ist dies sogar ein Grund nahezu täglich diverseste Mitschüler zu plätten, die über Malcolm herziehen. Malcolm selbst schafft es dagegen Auseinandersetzungen verbal zu erledigen. Die Serie stellt übrigens gehobene Ansprüche an den Durchschnittsgucker: man muß selbst erkennen, wann man lachen muß, es gibt keine eingespielten Lachbänder im Hintergrund!
Was man wirklich sagen muß: die 4 Brüder halten zusammen wie sonst was, auch wenn der Älteste (Francis) bereits zur Besserung in eine Art Militärakademie ausquartiert wurde. Von dort nämlich gibt er den kleineren altbewährte Tips, wie mit den Eltern (vor allem mit Mama Lois) zu verfahren ist. Unterstützt von ebenfalls einsitzenden Kumpels.
Lois hat bei der Erziehung – die sie sehr ernst nimmt - ihrer Jungs so in etwa die Methoden eines Feldwebels, was bei der Bande wohl auch angebracht ist. Da kann es schon mal passieren, daß sie im Eifer des Gefechts oben ohne die Haustür öffnet, und die davorstehende leicht entsetzte junge Frau anblafft, sie solle nicht so schauen, schließlich sähe sie täglich zwei davon im Spiegel, die wahrscheinlich noch besser aussähen. Währendessen hat sich Vater Hal bisher noch nicht durch nennenswerte Aktionen hervorgetan. Lediglich durch seine wollpullovermässige Körperbehaarung, die Lois entfernt, während die Jungs einen Meter weiter frühstücken. Lois hat meistens genug zu Essen für zwei der Brüder, der andere kann dann noch Haferflocken, Erbsen oder ähnlich interessantes haben. So entsteht meist ein Getümmel um die Essensreste. Nachdem was ich bis jetzt gesehen habe, wird Mama Lois noch für einige Überraschungen gut sein. Bis jetzt ist sie zumindest die interessanteste Figur der Serie.
Nun zu Malcolm: er ist die Hauptfigur, wie der Titel schon jedem halbwegs denkfähigen TV-Glotzer mitzuteilen versucht. Nebenbei dient Malcolm noch als Erzähler, indem seine persönlichen Kommentare zum Geschehen immer wieder eingespielt werden. Malcolm ist mit der Tatsache ein Genie zu sein noch etwas überfordert. Erstens will er nicht in die besondere Klasse gehen, zweitens verlangt nun bereits sein Bruder, du bist intelligent also denk mal nach!
Im Einheitsbrei der Serien muss man zugeben, daß Malcolm mittendrin sich durchaus mit neuen oder alten aufgepeppten Ideen hervorhebt. Zumindest sind nicht alle Gags vorhersehbar. Viel am drumherum lässt vielleicht erahnen, daß nach dem Erfolg von Ally McBeal, einige Serien auf die Mattscheibe kommen werden, die ein wenig vom Stil dieser Serie abkupfern, was auch bei Malcolm deutlich wird, für mich aber eindeutig ein Bonuspunkt auch für diese Serie ist.
Für mich ist Malcolm die beste amerikanische Sitcom die seit langem fabriziert wurde.
Keine meiner schlechtesten Ideen, wie ich zugeben muß, nachdem ich jetzt drei Folgen gesehen habe. Die Familie rund um Malcolm hat das Zeug, die Bundys unseres Jahrtausends zu werden. Auch der Sendeplatz hinter den Simpsons ist gut gewählt, die Serien ergänzen sich ausgezeichnet und ich denke ein Simpsons-Fan könnte auch an Malcolm und Co seine helle Freude haben.
Die Familie dieser Sitcom besteht aus den Eltern Hal und Lois und vier Söhnen, die allesamt das „Potential“ eines Bart Simpson haben... Malcolm der 2tjüngste ist zu allem Übel auch noch mit einem überdurchschnittlichen IQ gesegnet. Eine Tatsache die niemanden so richtig glücklich macht – für Malcolms Bruder Rees ist dies sogar ein Grund nahezu täglich diverseste Mitschüler zu plätten, die über Malcolm herziehen. Malcolm selbst schafft es dagegen Auseinandersetzungen verbal zu erledigen. Die Serie stellt übrigens gehobene Ansprüche an den Durchschnittsgucker: man muß selbst erkennen, wann man lachen muß, es gibt keine eingespielten Lachbänder im Hintergrund!
Was man wirklich sagen muß: die 4 Brüder halten zusammen wie sonst was, auch wenn der Älteste (Francis) bereits zur Besserung in eine Art Militärakademie ausquartiert wurde. Von dort nämlich gibt er den kleineren altbewährte Tips, wie mit den Eltern (vor allem mit Mama Lois) zu verfahren ist. Unterstützt von ebenfalls einsitzenden Kumpels.
Lois hat bei der Erziehung – die sie sehr ernst nimmt - ihrer Jungs so in etwa die Methoden eines Feldwebels, was bei der Bande wohl auch angebracht ist. Da kann es schon mal passieren, daß sie im Eifer des Gefechts oben ohne die Haustür öffnet, und die davorstehende leicht entsetzte junge Frau anblafft, sie solle nicht so schauen, schließlich sähe sie täglich zwei davon im Spiegel, die wahrscheinlich noch besser aussähen. Währendessen hat sich Vater Hal bisher noch nicht durch nennenswerte Aktionen hervorgetan. Lediglich durch seine wollpullovermässige Körperbehaarung, die Lois entfernt, während die Jungs einen Meter weiter frühstücken. Lois hat meistens genug zu Essen für zwei der Brüder, der andere kann dann noch Haferflocken, Erbsen oder ähnlich interessantes haben. So entsteht meist ein Getümmel um die Essensreste. Nachdem was ich bis jetzt gesehen habe, wird Mama Lois noch für einige Überraschungen gut sein. Bis jetzt ist sie zumindest die interessanteste Figur der Serie.
Nun zu Malcolm: er ist die Hauptfigur, wie der Titel schon jedem halbwegs denkfähigen TV-Glotzer mitzuteilen versucht. Nebenbei dient Malcolm noch als Erzähler, indem seine persönlichen Kommentare zum Geschehen immer wieder eingespielt werden. Malcolm ist mit der Tatsache ein Genie zu sein noch etwas überfordert. Erstens will er nicht in die besondere Klasse gehen, zweitens verlangt nun bereits sein Bruder, du bist intelligent also denk mal nach!
Im Einheitsbrei der Serien muss man zugeben, daß Malcolm mittendrin sich durchaus mit neuen oder alten aufgepeppten Ideen hervorhebt. Zumindest sind nicht alle Gags vorhersehbar. Viel am drumherum lässt vielleicht erahnen, daß nach dem Erfolg von Ally McBeal, einige Serien auf die Mattscheibe kommen werden, die ein wenig vom Stil dieser Serie abkupfern, was auch bei Malcolm deutlich wird, für mich aber eindeutig ein Bonuspunkt auch für diese Serie ist.
Für mich ist Malcolm die beste amerikanische Sitcom die seit langem fabriziert wurde.
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