Mallorca Informationen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von schneeweisschen
Ein Muß für jeden, der urlaubsreif ist
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
So, nun war ich auch endlich da.
Ich kam mir schon richtig minderbemittelt und wie nicht von dieser Welt vor, wenn mich jemand fragte: \"Was, du warst noch n i e auf Mallorca? \" Doch ich habe es geschafft. Jetzt kann ich meine Eintrittsurkunde für den Club der Mallorca-Fans unterschreiben (wahrscheinlich gibt es so etwas sogar tatsächlich). Und ich kann nur sagen: Mallorca ist traumhaft. Selbst in El Arenal, jawohl!
Wo wir gerade bei diesem Thema sind, fange ich doch am besten hier mit meinem Reisebericht an:
Beladen mit Vorurteilen, die fast meine Freigepäckgrenze überstrapaziert hätten, fuhren wir an einem unserer wundervollen Urlaubstage nach El Arenal. Muß man ja mal gesehen haben. So nach dem Motto: jetzt kann ich endlich wissend nicken, wenn jemand El Arenal als schmutzig, verrucht und sowieso das Allerletzte bezeichnet. Wir kamen am hellichten Nachmittag an, und es war fast ein wenig langweilig. Keine betrunkenen Billigurlauber am Balneario 6 (auf deutsch: Ballermann 6), kein Taschendieb weit und breit. Nur ein paar Hütchenspieler, die in ihrer klassischen Viererformation (einer stellt sich blöd an und verliert immer, einer gewinnt immer, einer hält immer nach der Polizei Ausschau und einer spielt immer den interessierten Zuschauer). Und ganz zufällig haben immer alle die selbe Nationalität. Es erübrigt sich wohl von selbst, vor einer Teilnahme an dieser Abzocke zu warnen. Die Hotels an der Playa de Palma sehen in Wirklichkeit auch nicht so schlimm aus wie im Katalog. Auf ein Zimmer in einem der 1-Sterne-Hotels in einer der Seitenstraßen kann man aber getrost verzichten. Empfehlenswert, weil relativ ruhig gelegen und doch quasi mitten im Geschehen, sind die RIU-Hotels, von denen es in Arenal nur so wimmelt. Der Strand an der Playa de Palma ist kilometerlang und sehr sauber (wird jede Nacht gereinigt). An der Promenade reiht sich ein Restaurant ans andere, unterbrochen von Discos, Strip-Bars und einer Minigolfanlage. Diese sollte man möglichst nachmittags testen, denn abends bei Flutlicht ist dort die Hölle los, und man darf an jedem Loch mindestens 10 Minuten warten, weil der Idiot vor einem einfach nicht in der Lage ist, das Loch zu treffen. Am Ballermann 6 direkt an der Uferpromenade findet man die Kneipe, die immer bei RTL II und Co. eindrucksvoll gezeigt wird: voller besoffener deutscher Kerle, die sich daneben benehmen und mal so richtig die Sau rauslassen. Ich war erstaunt, daß ich mit meinem Camcorder mit dem entsprechenden Zoom und genug Wackelei ( um für mehr Action zu sorgen ) ähnliche Bilder aufgenommen habe. Dabei saßen da nur ca. 10 brave Leute - wohlbemerkt schön verteilt und schlürften vorsichtig an diesen 1-Meter-Strohhalmen ihren Sangria. Und das nicht etwa aus dem 5-Liter-Eimer, denn das ist verboten. Der Höhepunkt der Veranstaltung war eine Mini-Polonaise von ein paar deutschen Fußballfans, die aber auch viel zu gesittet waren, um sich unanständig zu benehmen. Schade. Lag wohl am noch niedrigen Alkoholpegel aufgrund der noch frühen Abendstunde. Den filmreifen Sonnenuntergang kann man am besten beobachten, wenn man sich auf der Terasse eines der Restaurants sein Abendessen mit obligatorischem Sangria genehmigt (schmeckt übrigens wirklich lecker). Wenn dann die Sonne fast verschwunden ist, wird es auch lebhafter an der Uferpromenade. Wildfremde junge Leute versuchen, dich mit Freidrinks in die nächste Kneipe oder Disco zu locken. Die Deutschen werden mutig und grölen laut mit, wenn der \"Anton aus Tirol\" für Stimmung sorgt. Das ist dann das El Arenal, wie man es sich vorstellt. Nur ein bißchen weniger krass...Mein Fazit: El Arenal ist ein super Ort zum Partymachen und sich einfach erholen. Für den kulturellen Teil liegt die Hauptstadt Palma gleich um die Ecke. Kein Grund also, verschämt den Kopf zu senken, wenn man erzählt, wo man auf Mallorca Urlaub macht.
Für diejenigen, die einen etwas beschaulicheren Urlaub bevorzugen und dennoch nah am Geschehen sein möchten, empfehle ich Paguera. Es liegt ca. 20 km westlich von Palma. Paguera ist bis auf wenige Ausnahmen von häßlichen Hotelbunkern verschont worden. Es gibt 2 sehr schöne große Badebuchten mit feinstem Sand und klarem Wasser. Wer sich allerdings auf seiner Luftmatraze von Wellen schaukeln lassen will, hat hier eher schlechte Karten. So ruhiges Wasser findet man sonst fast nirgendwo. Abends kann man entweder nach Palma fahren, oder in Paguera selbst genug Peseten ausgeben für allerlei nützlichen und unnützlichen Kram. Die Geschäfte auf Mallorca haben fast ausnahmslos bis spät abends geöffnet, machen dafür aber mittags für mehrere Stunden Siesta. Egal, da liegt man ja eh am Strand oder erforscht mit dem Mietwagen das Hinterland. Mein Hoteltip für Paguera: das Hotel Galatzo (4 Sterne). Es liegt ca. 2 km außerhalb von Paguera hoch oben über dem Meer. Service und Zimmer erstklassig, zwei Pools wie aus einem Werbespot und ein sehr bekanntes Restaurant namens Vista del Rey. Dort sollte man sich ruhig mal ein Abendessen gönnen, auch wenn man nicht im Hotel wohnt. Besonders dann, wenn man Spaghetti Bolonaise mit fettigem Hackfleisch und Ketchup zum selber Mischen nicht mehr sehen kann. Das \"Vista del Rey\": ist nicht billig, aber die außergewöhnliche Speisekarte und die ultraromantische Atmosphäre bei Kerzenschein am Swimmingpool mit Blick auf die Berge, hinter denen gerade die Sonne verschwindet, machen das allemal wieder wett.
Einen Urlaubstag muß man unbedingt in Palma verbringen. Wer die Kathedrale besichtigen will, sollte folgendes beachten: Schultern bedeckt und nach Möglichkeit keine zu kurzen Kleider oder Röcke tragen, sonst wird man nicht reingelassen. Wobei die Auswahlkriterien schon seltsam sind. Ich mußte mir echt noch ein Oberteil kaufen, daß die Schultern bedeckt, sonst hätte man mich nicht reingelassen. Das ich ein wirklich recht kurzes Minikleid trug, störte den \"Einlasser\" nicht im geringsten. Schon komisch... Trotz dieser Widrigkeiten sollte man sich die Kathedrale auf keinen Fall entgehen lassen. Ansonsten kann man in Palma einfach gut shoppen. Aber wiederum nicht vergessen: auch hier ist Mittags überall Siesta.
Ein Muß für jeden - egal ob Kamikazefahrer oder Angsthase - ist eine Tour mit dem Auto entlang der Westküste. Geheimtips für unberührte kleine mallorquinische Bergdörfer kann ich leider nicht geben. Einen unberührten Ort gibt es nicht mehr. Es sei denn, man kann über gebührenpflichtige Parkplätze und mit Touristen vollgestopfte Restaurants hinwegsehen. So ist es z.B. in Deìa. Ein dennoch wunderschöner Ort, in dem sich ein Fotostop mit anschließendem Mittagessen allemal lohnt - vorausgesetzt, man findet einen Parkplatz.
Der folgende Tip geht nur an geübte Autofahrer: Sa Calobra. Wobei man sich auch als Fahranfänger eigentlich unbedringt trauen sollte, diese Haarnadelserpentinen entlangzufahren. Und immer schön hupen vor einer Kurve oder einem Tunnel, sonst wird es bei Gegenverkehr ziemlich eng. Sa Calobra selbst kann ist eine Art Felsschlucht mit vielen Höhlen, die man per Boot erkunden kann. Aber auch hier kann von Unberührtheit keine Rede sein. Der Parkplatz ist tagsüber gefüllt mit Touristenbussen. Ich habe mich allerdings gefragt, wie die dorthin gekommen sind bei dieser Straße. Wahrscheinlich ist eine Busfahrt nach Sa Calobra sogar noch aufregender als mit dem Mietwagen. Ich will es lieber nicht ausprobieren.
Wo wir gerade bei der Natur sind. Ganz im Nordwesten ist das Cap Formentor. Auch dort kann man wunderbare Serpentinen entlangtuckern, und wenn man Glück hat und die Schlaglöcher einigermaßen gut überstanden hat, kann man dort sogar Bergziegen sehen. Ich persönlich fand Cap Formentor um einiges beeindruckender als Sa Calobra. Hier wird einem wirklich bewußt, wie klein man eigentlich ist. Man steht auf einem Felsen, und es wird einem schwindelig beim Runtersehen, denn es geht hier hunderte von Metern (ich hoffe, ich übertreibe jetzt nicht) in die Tiefe. Unten im Meer glitzert es ab und zu geheimnisvoll. Da liegt bestimmt noch irgendwie der Schatz eines Schiffes, das an den Klippen gescheitert ist. Wenn man nicht ständig wieder Busse im Blickfeld hätte, wäre es vielleicht einer der schönsten Orte der Welt.
Abgesehen von der Entfernung zum Flughafen (1-2 Stunden Fahrzeit mit dem Auto, mit dem Transferbus sicher noch mehr), sind die Urlaubsorte an der Nordküste ideal für nahezu jeden. Puerto Pollensa liegt in einer wie eine Mondlandschaft anmutenden Bucht, ist recht klein und hat einige sehr gute und preisgünstige Restaurants. Allerdings ist man hier eher auf britische Urlauber eingestellt, was ja für manch einen gerade interessant ist. Der Strand ist dort allerdings naturbelassen (nicht ganz so toll) und liegt größtenteil nahe an der Küstenstraße. Dafür hat man aber auch viel Platz.
Die Urlaubsorte an der Nordküste gehen fast nahtlos ineinander über. Alcudia hat einen wunderbaren Strand und macht auch sonst einen ganz guten Eindruck. Es gibt dort überraschenderweise auch richtige Wasserkanäle, die in ein Naturschutzgebiet übergehen.
Ca`n Picafort hat uns nicht mal zum Anhalten animiert; ich glaube diesen Ort muß man nicht unbedingt für seinen Urlaub aussuchen.
Wer ewig lange Strandspaziergänge liebt, der sollte auf keinen Fall die Ostküste buchen. Romantikern jedoch wird das Herz beim Anblick der zahlreichen wunderbaren Sandbuchten schneller schlagen vor Glück. Hier hat man noch seine Ruhe. Mein Hoteltip: das RIU Romantica an der Playa Romantica ca. 7 km südlich von Porto Christo. Eine wunderschöne Bucht mit zahlreichen Wassersportmöglichkeiten, die übrigens im Preis inklusive sind (z.B. Surf - oder Segelunterricht). Sparen kann man sich allerdings getrost die vielgerühmt Cala Pi (Achtung: habe auf der Landkarte mindestens 3 Buchten mit diesem Namen entdeckt). Die an der Ostküste erinnert an einen Fjord, und war bestimmt auch mal wunderschön. Aber inzwischen ist der Strand die reinste Müllhalde (ich übertreibe echt nicht!). Schade, daß sich da niemand drum kümmert. Erspart euch diesen Anblick lieber.
Surfer müssen unbedingt an die Südküste in die Nähe von Colonia Sant Jordi. Dort wartet ein phänomenaler Naturstrand mit Dünen und einem Wind, der dafür sorgt, daß man sich noch Tage später den Sand aus den Ohren reiben kann. Wenn es etwas gibt auf Mallorca, das den Namen ursprünglich und nahezu unberührt verdient hat, dann dieser Strand. Der Kommentar meines Mannes bei diesem Anblick: \"Endlich mal richtiges Meer\".
In diesem Sinne erst mal genug für heute. Mir wird sicher nach und nach noch jede Menge einfallen, daß ich hier noch zum Thema Mallorca vervollständigen werde. Wer also jetzt schon dachte, dieser Bericht sei lang, der warte erst mal ab....
P.S. Wieso heißt Mallorca eigentlich Putzfrauen-Insel? Wenn mir jemand diese Frage beantworten kann, bin ich sehr glücklich.
...ursprünglich eingestellt im Oktober 2000...
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-13 16:04:20 mit dem Titel Neuling mit Zukunft - VIVA Cala Mesquida Suite Hotel
Erholung braucht der Mensch. Ganz besonders, wenn man seit 2 Jahren keinen Strand mehr gesehen hat und seit gut einem Jahr rund um die Uhr für ein kleines Kind da ist. Da unser Janek inzwischen 14 Monate alt und recht pflegeleicht ist, beschlossen mein allerliebster Ehemann und ich, endlich mal wieder ein Flugzeug zu besteigen und unsere kleine Wasserratte mitzunehmen. Länger als einen Tag trennen hätte die Mama sowieso nicht verkraftet.
Unsere Wahl fiel auf Mallorca. Erstens waren wir dort schon einmal vor zwei Jahren, und konnten uns so ohne lange Mietwagentouren und schlechtes Gewissen am Strand oder am Pool erholen. Außerdem bekommt man auf Mallorca bekanntlich auch Babywindeln und Gläschen zu kaufen, so dass unsere Freigepäckgrenze nicht gesprengt werden musste.
Der große Tag des Hinflugs kam und der Stress stieg ins unermessliche. Hatten wir früher zu zweit nur einen Koffer gebraucht, so hatte wir dieses Mal Gepäck wie für eine monatelange Weltreise dabei. Man glaubt gar nicht, wie viel Garderobe so ein kleines Menschlein braucht.
Der Hinflug mit Hapag-Lloyd war ziemlich aufregend. Was weniger an der Fluggesellschaft lag, sondern eher am Platzdefizit und nicht zuletzt machte unser müde Janek uns das Leben schwer. Das Mama ein wenig Flugangst hatte, schien ihn überhaupt nicht zu interessieren.
Doch da Mallorca weniger als 2 Flugstunden von Frankfurt entfernt ist, landete auch unsere Flugzeug bald in Palma.
Unser Gepäck (immerhin 2 Koffer, 1 Autokindersitz und ein Buggy) fand recht schnell seine Besitzer wieder, und so konnten wir unseren Mietwagen ohne Probleme in Empfang nehmen. Zu unserem Glück war die ursprünglich reservierte Mietwagen-Kategorie ausgebucht und wir bekamen ein kostenloses Upgrade auf einen Ford Focus mit Klimaanlage und CD-Player. Einen Kindersitz hätten wir auch mieten können, aber der Anblick eines entsprechenden Exemplars führte dazu, dass wir uns gegenseitig zu unserer Entscheidung beglückwünschten, dass wir unseren eigenen Sitz mitgebracht hatten.
Anreise
Unser Hotel, das „VIVA Cala Mesquida Suite Hotel“ befindet sich an der Cala Mesquida in der Nähe von Capdepera im Nordosten der Insel.
Für den Transfer vom Flughafen müsst ihr mindestens 1 ½ Stunden einplanen, denn so lange sind wir allein mit dem Mietwagen gefahren. Wenn ihr auch mit dem Auto fahrt, folgt vom Flughafen einfach der Ausschilderung Richtung Son Servera, Manacor, Arta und Cala Ratjada. Kurz vor Cala Ratjada ist dann Capdepera ausgeschildert. Capdepera hat eine wunderschöne Burganlage, an der müsst ihr links vorbeifahren. An der nächsten Kreuzung geht es dann links nach Cala Mesquida. Spätestens ab dieser Stelle ist der Ort dann ausgeschildert. Gleich die erste Anlage auf der rechten Seite ist das Suite Hotel. Parkplätze sind leider nicht großzügig gesät, aber mit ein wenig Suchen findet man immer irgendwo eine Lücke.
Das „Viva Cala Mesquida Suite Hotel“ und seine beiden „Schwestern“
An der Cala Mesquida gibt es insgesamt nur drei Anlagen. Alle drei gehören zur VIVA Hotel Gruppe und haben jeweils 4 Sterne der spanischen Kategorie. Für jeden Geschmack ist eine Anlage dabei. In vorderster Front am Meer befindet sich das „VIVA Cala Mesquida Resort“. Bisher machen dort hauptsächlich Skandinavier Urlaub, aber ab dem nächsten Sommer soll die Anlage auch in Deutschland buchbar sein.
Dahinter findet man den „VIVA Cala Mesquida Club“, der für Familien besonders gut geeignet ist, weil sämtliche Zimmer Appartements sind und besonders die Kinderanimation sehr gut ist.
In letzter Reihe dann unser Hotel.
Der Strand
Die Cala Mesquida ist eine wunderschöne Bucht mit sehr breitem Sandstrand und romantischen Klippen auf beiden Seiten. Das Wasser ist türkisblau. Einfach wunderschön. Abgesehen von Zigarettenkippen ist der Strand auch sauber, so dass wir unseren Purzel ohne Sorge buddeln lassen und schippenweise Sand essen lassen konnten. Das Suite Hotel liegt leider nicht direkt am Strand, aber über die an allen drei Anlagen vorbeiführende Anlage Uferpromenade ist man schnell (mit Kleinkind ca. 10 Minuten, ohne ca. 2 Minuten ;-) am Ziel. Liegen und Sonnenschirme können am Strand gegen Gebühr gemietet werden.
Direkt am Strand gibt es auch eine Snack-Bar, die meist recht gut besucht war.
Unser Hotel
Wie der Name schon vermuten lässt, gibt es hier nur Suiten, angefangen bei der Juniorsuite (wie wir eine hatten) bis hin zur Royal Suite.
Die Anlage ist um einiges großzügiger angelegt als die Schwestern-Hotels. Das Haupthaus, in dem sich Rezeption, Speisesaal, Wellness - Abteilung und Bar befinden, ist sehr schön, besonders durch die hohen Decken. Mediterrane Farben dominieren sowohl hier als auch in der gesamten Anlage. Die Suiten sind in 5 oder 6 jeweils 4stöckigen Häusern untergebracht. Insgesamt gibt es nur 189 Suiten, was uns ziemlich gut gefiel.
Verpflegung
Das Hotel bietet Vollpension an. In diesem Jahr ist es sogar so, dass man nur Halbpension bezahlen muss und dennoch Vollpension bekommt. So soll getestet werden, wie stark das Angebot des Mittagsbrunches ankommt.
Frühstück gibt es von 08.00 bis 11.00, um 12.00 Uhr geht es schon mit dem Brunch weiter und Abendessen kann man von 19.00 bis 21.30 Uhr. Alle Mahlzeiten werden in Buffetform angeboten. Morgens gibt es verschiedene Brotsorten, Fruchtsäfte, Kaffee, Tee, Obst, Müsli, Ei, Wurst, Schinken usw. Für Spätaufsteher gibt es auch nur Mittagszeit noch einen Teil des Frühstücksangebotes, z.B. Müsli und Brot.
Zum Mittag- und Abendessen gibt es etliche Salate, Fisch, 2 verschiedene Suppen, Fleisch, Gemüse, Nudeln .... einfach alles. In der Regel hat auch alles sehr gut geschmeckt, die Suppen waren allerdings manchmal etwas versalzen.
Getränke zum Frühstück sind inklusive, zu den anderen Mahlzeiten muss extra bezahlt werden. Ein Sammeln auf der Zimmerrechnung ist leider nicht möglich, man muss immer sofort bezahlen. Die Getränkepreise sind sehr human, z.B. kostet ein Mineralwasser (0,5 l) nur 1,40 €, was für ein Restaurant super ist. Zum Abendessen sollten die Herrschaften übrigens nicht unbedingt in kurzen Hosen erscheinen, denn das wird nicht so gerne gesehen.
Direkt am Meer oben auf einer Klippe gibt es ein italienisches Restaurant, dass wir einmal getestet haben: überschaubare Portionen, leckeres Essen, hohe Preise und nach Sonnenuntergang fiese Mücken. Nett, aber kein Muss, wenn man Vollpension hat.
Ein zünftiges Bierchen kann man in der Bar „bei Willies“, die an der Straße hinter der Anlage liegt, trinken. Allerdings sollte man keine super gepflegtes Lokal erwarten.
Das Personal
Bei den Angestellten gab es große Unterschiede in der Freundlichkeit. Die Kellnerinnen und Kellner waren fast ausnahmslos nett und besonders freundlich zu unserem Kleinen. Die leeren Teller wurden immer schnell abgeräumt und auch die Getränke kamen (bis auf zwei kleine Ausnahmen) flink auf den Tisch.
Anders bei den abendlichen Shows. Sie finden bei schönen Wetter im Freien statt, und überlastete Kellner waren an der Tagesordnung. Einmal mussten wir eine geschlagene halbe Stunde warten, bis wir überhaupt unsere Bestellung loswerden konnten.
Übrigens haben fast alle Angestellten auch Deutsch gesprochen, was recht praktisch ist.
Etwas enttäuscht waren wir von den Zimmermädchen. Gleich am 2. Tag wurde unser Zimmer bis abends nicht gemacht. Erst auf Nachfrage bei der Rezeption wurde jemand vorbeigeschickt. Normalerweise sehen wir das nicht so eng, aber ein stinkender Windeleimer im Bad ist nun mal kein Vergnügen.
Für Janek hatten wir ein Gitterbettchen bestellt, das auch bei Ankunft auf unserem Zimmer war. Wir mussten dafür auch nichts extra bezahlen, wie es in manch anderen Hotels üblich ist.
Leider wurde sein Bettchen aber nur an den ersten beiden Tagen gemacht, danach kein einziges Mal mehr. Das fand ich schon nervig, denn durch die rutschige Gummimatratze war das Glätten des Lakens nicht ganz einfach.
Unser negativstes Erlebnis mit den Zimmermädchen war folgendes: Wir waren um 14.50 Uhr in unserem Zimmer, um uns für den Strand umzuziehen, als es klopfte. 2 Zimmermädchen baten um Einlass. Ich bat um 5 Minuten Zeit, doch die beiden schüttelten den Kopf und verwiesen auf ihren Feierabend um Punkt 15.00 Uhr. Also sorry, aber so etwas hatten wir noch nie erlebt. Und gerade in einem 4-Sterne-Hotel sollte es doch wohl nicht passieren, dass das Personal die Gäste sozusagen erpresst. Hätten wir sie nicht reingelassen und uns im Bad schnell umgezogen, wäre unser Zimmer an diesem Tag nicht gemacht worden.
Manche Kleinigkeiten habe ich als „Kinderkrankheiten“ angesehen, da das Hotel erst in diesem Jahr eröffnet hat.
Die Zimmer
Die Suiten sind einfach traumhaft. Wir hatten eine großzügige Junior-Suite mit einem großen Doppelbett, einer knuddeligen Couch mit Tisch, ein Schreibtisch mit Fernseher, Klimaanlage und einem großen Balkon. Besonders schön war das Bad. In einem optisch durch Säulen abgetrennten Vorraum 2 Waschbecken mit einem großen Spiegel sowie einem Fön. Im Bad dann die Toilette, eine große Badewanne mit Hydromassagedüsen (sehr entspannend!!) sowie eine extra Dusche. Außerdem gibt es in der Suite eine Minibar, die auf Anfrage gefüllt wird, einen Miettresor und einen großen Kleiderschrank mit leider nicht herausnehmbaren Kleiderbügeln und großen Fächern.
Die Zimmerschlüssel sind Karten (so groß wie eine Kreditkarte), ohne die man im Zimmer auch keinen Strom bekommt.
Blöd wie wir waren, hatten wir dies vollkommen außer Acht gelassen, als wir unseren Janek an den ersten beiden Abenden mit Babyphone allein ließen. Wir staunten nur, dass er so brav war, bis mir auffiel, dass das Babyphone ohne Strom natürlich nicht funktionieren konnte. Also kauften wir vor Ort noch eine teure Batterie. Später erhielten wir den Tipp, dass man nicht unbedingt die Zimmerkarte zur Stromversorgung einstecken muss, sondern z.B. auch eine Telefonkarte nehmen kann. Na ja, das nächste Mal bestimmt...
Pool, Wellness und Sport
Die Anlage hat einen sehr schönen Pool, der auch eine Rollstuhlzufahrt hat. Außerdem gibt es ein kleines Kinderbecken. Liegen und Sonnenschirme am Pool kosten nichts.
Bei schlechterem Wetter kann man auch den Innenpool nutzen. Für Fitness-Fans gibt es ein Fitnesscenter und für Leute, denen das Schwitzen in der Sonne nicht reicht, auch eine Sauna.
Tischtennis, Billard gibt es ebenfalls gegen Gebühr (Billard 1 Euro pro Spiel).
Fahrräder kann man an der Rezeption mieten. Am Strand werden Tretboote (zum Teil auch mit Rutsche) vermietet. Und ich meine auch, Surfbretter gesehen zu haben, lege aber meinen Hand dafür nicht ins Feuer.
Hinter dem Hotel gibt es eine Pferdestation, bei der man sich ein Pferd zum Ausritt mieten kann.
Animation
Täglich gibt es verschiedene Angebote, von Aerobic über Bogenschießen bis zum Bingo. Allerdings fiel z.B. Aerobic mangels Interesse oft aus (der Vorturner wollte ja auch nicht alleine auf der Bühne rumhopsen). Wem Animation wichtig ist, der kann im benachbarten Club alles nutzen, was dort geboten wird. Es gibt in jeder der 3 Anlagen eine Bühne, auf der abends um 22 Uhr wechselnde Shows geboten werden. Einige sind sehr gut und professionell, andere dagegen recht amateurhaft (aber mitunter gerade dadurch ziemlich witzig), weil sie vom VIVA-eigenen Entertainmentteam aufgeführt werden. Die Shows dauern jeweils 1 Stunde.
Für Kinder ab 4 Jahren gibt es auch einen Miniclub und einen Spielplatz. Abends um 21 Uhr können die Kleinen vor der Showbühne bei der Minidisco tanzen. Die Minidisco im benachbarten Club ist allerdings empfehlenswerter, da auch kleine Spiele und Wettbewerbe eingebaut werden. Da steppt der Bär.
Einkaufen
In Cala Mesquida gibt es zwei Supermärkte. Einer gehört direkt zu Viva, und dann gibt es noch einen kleineren. Preise vergleichen lohnt sich unbedingt! Außerdem gibt es die obligatorischen Luftmatratzen und Mallorca-Handtaschen – Geschäfte. Für ausgedehnte Shoppingtouren sollte man dann doch lieber mit dem Mietwagen oder dem Linienbus (Haltestelle vor dem Hotel) nach Cala Ratjada fahren.
Ausflüge
Mallorca ist nicht besonders groß, so dass man jedes Ziel in einem Tagesausflug erreichen kann.
In der Nähe des Hotels lege ich Euch z.B. die Höhlen von Artá mit einem fantastischen Ausblick auf die Bucht von Canyamel ans Herz. Auch die bereits erwähnte Burg von Capdepera lohnt sich. Falls auch Ihr mit Kindern unterwegs seit, solltet Ihr den Kinderwagen im Auto lassen, da dieser auf der Burg sehr unpraktisch ist. Nördlich von Cala Mesquida ist das bekannte Cap Formentor – ein Muss für jeden Mallorca-Besucher.
Auch eine Autofahrt an der Westküste ist unbedingt zu empfehlen.
Details werde ich jetzt nicht erzählen, weil ich bereits vor 2 Jahren einen Bericht darüber geschrieben habe.
Buchung & Preise
Das Hotel ist derzeit nur über TUI buchbar und im Winter leider nicht geöffnet.
Je nach Saison müsst ihr mit ca. 1100 € pro Person inklusive Flug (z.B. ab Frankfurt) für 11 Tage rechnen.
Fazit
Das „VIVA Cala Mesquida Suite“ Hotel ist ein wunderschön gelegenes Hotel mit herrlich großen und luxuriös ausgestatteten Juniorsuiten und Suiten. Einzig und allein beim Service gibt es sicherlich noch Dinge, die verbessert werden könnten. Besonders Paare und Familien mit kleinen Kindern werden hier sicher glücklich. Wer etwas mehr Action will, kann sämtliche Angebote um benachbarten Club Hotel nutzen, ohne beim Komfort Abstriche machen zu müssen.
Sicher ein perfekter Urlaub, wenn das Hotel den Kinderschuhen entwachsen ist.
Ich kam mir schon richtig minderbemittelt und wie nicht von dieser Welt vor, wenn mich jemand fragte: \"Was, du warst noch n i e auf Mallorca? \" Doch ich habe es geschafft. Jetzt kann ich meine Eintrittsurkunde für den Club der Mallorca-Fans unterschreiben (wahrscheinlich gibt es so etwas sogar tatsächlich). Und ich kann nur sagen: Mallorca ist traumhaft. Selbst in El Arenal, jawohl!
Wo wir gerade bei diesem Thema sind, fange ich doch am besten hier mit meinem Reisebericht an:
Beladen mit Vorurteilen, die fast meine Freigepäckgrenze überstrapaziert hätten, fuhren wir an einem unserer wundervollen Urlaubstage nach El Arenal. Muß man ja mal gesehen haben. So nach dem Motto: jetzt kann ich endlich wissend nicken, wenn jemand El Arenal als schmutzig, verrucht und sowieso das Allerletzte bezeichnet. Wir kamen am hellichten Nachmittag an, und es war fast ein wenig langweilig. Keine betrunkenen Billigurlauber am Balneario 6 (auf deutsch: Ballermann 6), kein Taschendieb weit und breit. Nur ein paar Hütchenspieler, die in ihrer klassischen Viererformation (einer stellt sich blöd an und verliert immer, einer gewinnt immer, einer hält immer nach der Polizei Ausschau und einer spielt immer den interessierten Zuschauer). Und ganz zufällig haben immer alle die selbe Nationalität. Es erübrigt sich wohl von selbst, vor einer Teilnahme an dieser Abzocke zu warnen. Die Hotels an der Playa de Palma sehen in Wirklichkeit auch nicht so schlimm aus wie im Katalog. Auf ein Zimmer in einem der 1-Sterne-Hotels in einer der Seitenstraßen kann man aber getrost verzichten. Empfehlenswert, weil relativ ruhig gelegen und doch quasi mitten im Geschehen, sind die RIU-Hotels, von denen es in Arenal nur so wimmelt. Der Strand an der Playa de Palma ist kilometerlang und sehr sauber (wird jede Nacht gereinigt). An der Promenade reiht sich ein Restaurant ans andere, unterbrochen von Discos, Strip-Bars und einer Minigolfanlage. Diese sollte man möglichst nachmittags testen, denn abends bei Flutlicht ist dort die Hölle los, und man darf an jedem Loch mindestens 10 Minuten warten, weil der Idiot vor einem einfach nicht in der Lage ist, das Loch zu treffen. Am Ballermann 6 direkt an der Uferpromenade findet man die Kneipe, die immer bei RTL II und Co. eindrucksvoll gezeigt wird: voller besoffener deutscher Kerle, die sich daneben benehmen und mal so richtig die Sau rauslassen. Ich war erstaunt, daß ich mit meinem Camcorder mit dem entsprechenden Zoom und genug Wackelei ( um für mehr Action zu sorgen ) ähnliche Bilder aufgenommen habe. Dabei saßen da nur ca. 10 brave Leute - wohlbemerkt schön verteilt und schlürften vorsichtig an diesen 1-Meter-Strohhalmen ihren Sangria. Und das nicht etwa aus dem 5-Liter-Eimer, denn das ist verboten. Der Höhepunkt der Veranstaltung war eine Mini-Polonaise von ein paar deutschen Fußballfans, die aber auch viel zu gesittet waren, um sich unanständig zu benehmen. Schade. Lag wohl am noch niedrigen Alkoholpegel aufgrund der noch frühen Abendstunde. Den filmreifen Sonnenuntergang kann man am besten beobachten, wenn man sich auf der Terasse eines der Restaurants sein Abendessen mit obligatorischem Sangria genehmigt (schmeckt übrigens wirklich lecker). Wenn dann die Sonne fast verschwunden ist, wird es auch lebhafter an der Uferpromenade. Wildfremde junge Leute versuchen, dich mit Freidrinks in die nächste Kneipe oder Disco zu locken. Die Deutschen werden mutig und grölen laut mit, wenn der \"Anton aus Tirol\" für Stimmung sorgt. Das ist dann das El Arenal, wie man es sich vorstellt. Nur ein bißchen weniger krass...Mein Fazit: El Arenal ist ein super Ort zum Partymachen und sich einfach erholen. Für den kulturellen Teil liegt die Hauptstadt Palma gleich um die Ecke. Kein Grund also, verschämt den Kopf zu senken, wenn man erzählt, wo man auf Mallorca Urlaub macht.
Für diejenigen, die einen etwas beschaulicheren Urlaub bevorzugen und dennoch nah am Geschehen sein möchten, empfehle ich Paguera. Es liegt ca. 20 km westlich von Palma. Paguera ist bis auf wenige Ausnahmen von häßlichen Hotelbunkern verschont worden. Es gibt 2 sehr schöne große Badebuchten mit feinstem Sand und klarem Wasser. Wer sich allerdings auf seiner Luftmatraze von Wellen schaukeln lassen will, hat hier eher schlechte Karten. So ruhiges Wasser findet man sonst fast nirgendwo. Abends kann man entweder nach Palma fahren, oder in Paguera selbst genug Peseten ausgeben für allerlei nützlichen und unnützlichen Kram. Die Geschäfte auf Mallorca haben fast ausnahmslos bis spät abends geöffnet, machen dafür aber mittags für mehrere Stunden Siesta. Egal, da liegt man ja eh am Strand oder erforscht mit dem Mietwagen das Hinterland. Mein Hoteltip für Paguera: das Hotel Galatzo (4 Sterne). Es liegt ca. 2 km außerhalb von Paguera hoch oben über dem Meer. Service und Zimmer erstklassig, zwei Pools wie aus einem Werbespot und ein sehr bekanntes Restaurant namens Vista del Rey. Dort sollte man sich ruhig mal ein Abendessen gönnen, auch wenn man nicht im Hotel wohnt. Besonders dann, wenn man Spaghetti Bolonaise mit fettigem Hackfleisch und Ketchup zum selber Mischen nicht mehr sehen kann. Das \"Vista del Rey\": ist nicht billig, aber die außergewöhnliche Speisekarte und die ultraromantische Atmosphäre bei Kerzenschein am Swimmingpool mit Blick auf die Berge, hinter denen gerade die Sonne verschwindet, machen das allemal wieder wett.
Einen Urlaubstag muß man unbedingt in Palma verbringen. Wer die Kathedrale besichtigen will, sollte folgendes beachten: Schultern bedeckt und nach Möglichkeit keine zu kurzen Kleider oder Röcke tragen, sonst wird man nicht reingelassen. Wobei die Auswahlkriterien schon seltsam sind. Ich mußte mir echt noch ein Oberteil kaufen, daß die Schultern bedeckt, sonst hätte man mich nicht reingelassen. Das ich ein wirklich recht kurzes Minikleid trug, störte den \"Einlasser\" nicht im geringsten. Schon komisch... Trotz dieser Widrigkeiten sollte man sich die Kathedrale auf keinen Fall entgehen lassen. Ansonsten kann man in Palma einfach gut shoppen. Aber wiederum nicht vergessen: auch hier ist Mittags überall Siesta.
Ein Muß für jeden - egal ob Kamikazefahrer oder Angsthase - ist eine Tour mit dem Auto entlang der Westküste. Geheimtips für unberührte kleine mallorquinische Bergdörfer kann ich leider nicht geben. Einen unberührten Ort gibt es nicht mehr. Es sei denn, man kann über gebührenpflichtige Parkplätze und mit Touristen vollgestopfte Restaurants hinwegsehen. So ist es z.B. in Deìa. Ein dennoch wunderschöner Ort, in dem sich ein Fotostop mit anschließendem Mittagessen allemal lohnt - vorausgesetzt, man findet einen Parkplatz.
Der folgende Tip geht nur an geübte Autofahrer: Sa Calobra. Wobei man sich auch als Fahranfänger eigentlich unbedringt trauen sollte, diese Haarnadelserpentinen entlangzufahren. Und immer schön hupen vor einer Kurve oder einem Tunnel, sonst wird es bei Gegenverkehr ziemlich eng. Sa Calobra selbst kann ist eine Art Felsschlucht mit vielen Höhlen, die man per Boot erkunden kann. Aber auch hier kann von Unberührtheit keine Rede sein. Der Parkplatz ist tagsüber gefüllt mit Touristenbussen. Ich habe mich allerdings gefragt, wie die dorthin gekommen sind bei dieser Straße. Wahrscheinlich ist eine Busfahrt nach Sa Calobra sogar noch aufregender als mit dem Mietwagen. Ich will es lieber nicht ausprobieren.
Wo wir gerade bei der Natur sind. Ganz im Nordwesten ist das Cap Formentor. Auch dort kann man wunderbare Serpentinen entlangtuckern, und wenn man Glück hat und die Schlaglöcher einigermaßen gut überstanden hat, kann man dort sogar Bergziegen sehen. Ich persönlich fand Cap Formentor um einiges beeindruckender als Sa Calobra. Hier wird einem wirklich bewußt, wie klein man eigentlich ist. Man steht auf einem Felsen, und es wird einem schwindelig beim Runtersehen, denn es geht hier hunderte von Metern (ich hoffe, ich übertreibe jetzt nicht) in die Tiefe. Unten im Meer glitzert es ab und zu geheimnisvoll. Da liegt bestimmt noch irgendwie der Schatz eines Schiffes, das an den Klippen gescheitert ist. Wenn man nicht ständig wieder Busse im Blickfeld hätte, wäre es vielleicht einer der schönsten Orte der Welt.
Abgesehen von der Entfernung zum Flughafen (1-2 Stunden Fahrzeit mit dem Auto, mit dem Transferbus sicher noch mehr), sind die Urlaubsorte an der Nordküste ideal für nahezu jeden. Puerto Pollensa liegt in einer wie eine Mondlandschaft anmutenden Bucht, ist recht klein und hat einige sehr gute und preisgünstige Restaurants. Allerdings ist man hier eher auf britische Urlauber eingestellt, was ja für manch einen gerade interessant ist. Der Strand ist dort allerdings naturbelassen (nicht ganz so toll) und liegt größtenteil nahe an der Küstenstraße. Dafür hat man aber auch viel Platz.
Die Urlaubsorte an der Nordküste gehen fast nahtlos ineinander über. Alcudia hat einen wunderbaren Strand und macht auch sonst einen ganz guten Eindruck. Es gibt dort überraschenderweise auch richtige Wasserkanäle, die in ein Naturschutzgebiet übergehen.
Ca`n Picafort hat uns nicht mal zum Anhalten animiert; ich glaube diesen Ort muß man nicht unbedingt für seinen Urlaub aussuchen.
Wer ewig lange Strandspaziergänge liebt, der sollte auf keinen Fall die Ostküste buchen. Romantikern jedoch wird das Herz beim Anblick der zahlreichen wunderbaren Sandbuchten schneller schlagen vor Glück. Hier hat man noch seine Ruhe. Mein Hoteltip: das RIU Romantica an der Playa Romantica ca. 7 km südlich von Porto Christo. Eine wunderschöne Bucht mit zahlreichen Wassersportmöglichkeiten, die übrigens im Preis inklusive sind (z.B. Surf - oder Segelunterricht). Sparen kann man sich allerdings getrost die vielgerühmt Cala Pi (Achtung: habe auf der Landkarte mindestens 3 Buchten mit diesem Namen entdeckt). Die an der Ostküste erinnert an einen Fjord, und war bestimmt auch mal wunderschön. Aber inzwischen ist der Strand die reinste Müllhalde (ich übertreibe echt nicht!). Schade, daß sich da niemand drum kümmert. Erspart euch diesen Anblick lieber.
Surfer müssen unbedingt an die Südküste in die Nähe von Colonia Sant Jordi. Dort wartet ein phänomenaler Naturstrand mit Dünen und einem Wind, der dafür sorgt, daß man sich noch Tage später den Sand aus den Ohren reiben kann. Wenn es etwas gibt auf Mallorca, das den Namen ursprünglich und nahezu unberührt verdient hat, dann dieser Strand. Der Kommentar meines Mannes bei diesem Anblick: \"Endlich mal richtiges Meer\".
In diesem Sinne erst mal genug für heute. Mir wird sicher nach und nach noch jede Menge einfallen, daß ich hier noch zum Thema Mallorca vervollständigen werde. Wer also jetzt schon dachte, dieser Bericht sei lang, der warte erst mal ab....
P.S. Wieso heißt Mallorca eigentlich Putzfrauen-Insel? Wenn mir jemand diese Frage beantworten kann, bin ich sehr glücklich.
...ursprünglich eingestellt im Oktober 2000...
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-13 16:04:20 mit dem Titel Neuling mit Zukunft - VIVA Cala Mesquida Suite Hotel
Erholung braucht der Mensch. Ganz besonders, wenn man seit 2 Jahren keinen Strand mehr gesehen hat und seit gut einem Jahr rund um die Uhr für ein kleines Kind da ist. Da unser Janek inzwischen 14 Monate alt und recht pflegeleicht ist, beschlossen mein allerliebster Ehemann und ich, endlich mal wieder ein Flugzeug zu besteigen und unsere kleine Wasserratte mitzunehmen. Länger als einen Tag trennen hätte die Mama sowieso nicht verkraftet.
Unsere Wahl fiel auf Mallorca. Erstens waren wir dort schon einmal vor zwei Jahren, und konnten uns so ohne lange Mietwagentouren und schlechtes Gewissen am Strand oder am Pool erholen. Außerdem bekommt man auf Mallorca bekanntlich auch Babywindeln und Gläschen zu kaufen, so dass unsere Freigepäckgrenze nicht gesprengt werden musste.
Der große Tag des Hinflugs kam und der Stress stieg ins unermessliche. Hatten wir früher zu zweit nur einen Koffer gebraucht, so hatte wir dieses Mal Gepäck wie für eine monatelange Weltreise dabei. Man glaubt gar nicht, wie viel Garderobe so ein kleines Menschlein braucht.
Der Hinflug mit Hapag-Lloyd war ziemlich aufregend. Was weniger an der Fluggesellschaft lag, sondern eher am Platzdefizit und nicht zuletzt machte unser müde Janek uns das Leben schwer. Das Mama ein wenig Flugangst hatte, schien ihn überhaupt nicht zu interessieren.
Doch da Mallorca weniger als 2 Flugstunden von Frankfurt entfernt ist, landete auch unsere Flugzeug bald in Palma.
Unser Gepäck (immerhin 2 Koffer, 1 Autokindersitz und ein Buggy) fand recht schnell seine Besitzer wieder, und so konnten wir unseren Mietwagen ohne Probleme in Empfang nehmen. Zu unserem Glück war die ursprünglich reservierte Mietwagen-Kategorie ausgebucht und wir bekamen ein kostenloses Upgrade auf einen Ford Focus mit Klimaanlage und CD-Player. Einen Kindersitz hätten wir auch mieten können, aber der Anblick eines entsprechenden Exemplars führte dazu, dass wir uns gegenseitig zu unserer Entscheidung beglückwünschten, dass wir unseren eigenen Sitz mitgebracht hatten.
Anreise
Unser Hotel, das „VIVA Cala Mesquida Suite Hotel“ befindet sich an der Cala Mesquida in der Nähe von Capdepera im Nordosten der Insel.
Für den Transfer vom Flughafen müsst ihr mindestens 1 ½ Stunden einplanen, denn so lange sind wir allein mit dem Mietwagen gefahren. Wenn ihr auch mit dem Auto fahrt, folgt vom Flughafen einfach der Ausschilderung Richtung Son Servera, Manacor, Arta und Cala Ratjada. Kurz vor Cala Ratjada ist dann Capdepera ausgeschildert. Capdepera hat eine wunderschöne Burganlage, an der müsst ihr links vorbeifahren. An der nächsten Kreuzung geht es dann links nach Cala Mesquida. Spätestens ab dieser Stelle ist der Ort dann ausgeschildert. Gleich die erste Anlage auf der rechten Seite ist das Suite Hotel. Parkplätze sind leider nicht großzügig gesät, aber mit ein wenig Suchen findet man immer irgendwo eine Lücke.
Das „Viva Cala Mesquida Suite Hotel“ und seine beiden „Schwestern“
An der Cala Mesquida gibt es insgesamt nur drei Anlagen. Alle drei gehören zur VIVA Hotel Gruppe und haben jeweils 4 Sterne der spanischen Kategorie. Für jeden Geschmack ist eine Anlage dabei. In vorderster Front am Meer befindet sich das „VIVA Cala Mesquida Resort“. Bisher machen dort hauptsächlich Skandinavier Urlaub, aber ab dem nächsten Sommer soll die Anlage auch in Deutschland buchbar sein.
Dahinter findet man den „VIVA Cala Mesquida Club“, der für Familien besonders gut geeignet ist, weil sämtliche Zimmer Appartements sind und besonders die Kinderanimation sehr gut ist.
In letzter Reihe dann unser Hotel.
Der Strand
Die Cala Mesquida ist eine wunderschöne Bucht mit sehr breitem Sandstrand und romantischen Klippen auf beiden Seiten. Das Wasser ist türkisblau. Einfach wunderschön. Abgesehen von Zigarettenkippen ist der Strand auch sauber, so dass wir unseren Purzel ohne Sorge buddeln lassen und schippenweise Sand essen lassen konnten. Das Suite Hotel liegt leider nicht direkt am Strand, aber über die an allen drei Anlagen vorbeiführende Anlage Uferpromenade ist man schnell (mit Kleinkind ca. 10 Minuten, ohne ca. 2 Minuten ;-) am Ziel. Liegen und Sonnenschirme können am Strand gegen Gebühr gemietet werden.
Direkt am Strand gibt es auch eine Snack-Bar, die meist recht gut besucht war.
Unser Hotel
Wie der Name schon vermuten lässt, gibt es hier nur Suiten, angefangen bei der Juniorsuite (wie wir eine hatten) bis hin zur Royal Suite.
Die Anlage ist um einiges großzügiger angelegt als die Schwestern-Hotels. Das Haupthaus, in dem sich Rezeption, Speisesaal, Wellness - Abteilung und Bar befinden, ist sehr schön, besonders durch die hohen Decken. Mediterrane Farben dominieren sowohl hier als auch in der gesamten Anlage. Die Suiten sind in 5 oder 6 jeweils 4stöckigen Häusern untergebracht. Insgesamt gibt es nur 189 Suiten, was uns ziemlich gut gefiel.
Verpflegung
Das Hotel bietet Vollpension an. In diesem Jahr ist es sogar so, dass man nur Halbpension bezahlen muss und dennoch Vollpension bekommt. So soll getestet werden, wie stark das Angebot des Mittagsbrunches ankommt.
Frühstück gibt es von 08.00 bis 11.00, um 12.00 Uhr geht es schon mit dem Brunch weiter und Abendessen kann man von 19.00 bis 21.30 Uhr. Alle Mahlzeiten werden in Buffetform angeboten. Morgens gibt es verschiedene Brotsorten, Fruchtsäfte, Kaffee, Tee, Obst, Müsli, Ei, Wurst, Schinken usw. Für Spätaufsteher gibt es auch nur Mittagszeit noch einen Teil des Frühstücksangebotes, z.B. Müsli und Brot.
Zum Mittag- und Abendessen gibt es etliche Salate, Fisch, 2 verschiedene Suppen, Fleisch, Gemüse, Nudeln .... einfach alles. In der Regel hat auch alles sehr gut geschmeckt, die Suppen waren allerdings manchmal etwas versalzen.
Getränke zum Frühstück sind inklusive, zu den anderen Mahlzeiten muss extra bezahlt werden. Ein Sammeln auf der Zimmerrechnung ist leider nicht möglich, man muss immer sofort bezahlen. Die Getränkepreise sind sehr human, z.B. kostet ein Mineralwasser (0,5 l) nur 1,40 €, was für ein Restaurant super ist. Zum Abendessen sollten die Herrschaften übrigens nicht unbedingt in kurzen Hosen erscheinen, denn das wird nicht so gerne gesehen.
Direkt am Meer oben auf einer Klippe gibt es ein italienisches Restaurant, dass wir einmal getestet haben: überschaubare Portionen, leckeres Essen, hohe Preise und nach Sonnenuntergang fiese Mücken. Nett, aber kein Muss, wenn man Vollpension hat.
Ein zünftiges Bierchen kann man in der Bar „bei Willies“, die an der Straße hinter der Anlage liegt, trinken. Allerdings sollte man keine super gepflegtes Lokal erwarten.
Das Personal
Bei den Angestellten gab es große Unterschiede in der Freundlichkeit. Die Kellnerinnen und Kellner waren fast ausnahmslos nett und besonders freundlich zu unserem Kleinen. Die leeren Teller wurden immer schnell abgeräumt und auch die Getränke kamen (bis auf zwei kleine Ausnahmen) flink auf den Tisch.
Anders bei den abendlichen Shows. Sie finden bei schönen Wetter im Freien statt, und überlastete Kellner waren an der Tagesordnung. Einmal mussten wir eine geschlagene halbe Stunde warten, bis wir überhaupt unsere Bestellung loswerden konnten.
Übrigens haben fast alle Angestellten auch Deutsch gesprochen, was recht praktisch ist.
Etwas enttäuscht waren wir von den Zimmermädchen. Gleich am 2. Tag wurde unser Zimmer bis abends nicht gemacht. Erst auf Nachfrage bei der Rezeption wurde jemand vorbeigeschickt. Normalerweise sehen wir das nicht so eng, aber ein stinkender Windeleimer im Bad ist nun mal kein Vergnügen.
Für Janek hatten wir ein Gitterbettchen bestellt, das auch bei Ankunft auf unserem Zimmer war. Wir mussten dafür auch nichts extra bezahlen, wie es in manch anderen Hotels üblich ist.
Leider wurde sein Bettchen aber nur an den ersten beiden Tagen gemacht, danach kein einziges Mal mehr. Das fand ich schon nervig, denn durch die rutschige Gummimatratze war das Glätten des Lakens nicht ganz einfach.
Unser negativstes Erlebnis mit den Zimmermädchen war folgendes: Wir waren um 14.50 Uhr in unserem Zimmer, um uns für den Strand umzuziehen, als es klopfte. 2 Zimmermädchen baten um Einlass. Ich bat um 5 Minuten Zeit, doch die beiden schüttelten den Kopf und verwiesen auf ihren Feierabend um Punkt 15.00 Uhr. Also sorry, aber so etwas hatten wir noch nie erlebt. Und gerade in einem 4-Sterne-Hotel sollte es doch wohl nicht passieren, dass das Personal die Gäste sozusagen erpresst. Hätten wir sie nicht reingelassen und uns im Bad schnell umgezogen, wäre unser Zimmer an diesem Tag nicht gemacht worden.
Manche Kleinigkeiten habe ich als „Kinderkrankheiten“ angesehen, da das Hotel erst in diesem Jahr eröffnet hat.
Die Zimmer
Die Suiten sind einfach traumhaft. Wir hatten eine großzügige Junior-Suite mit einem großen Doppelbett, einer knuddeligen Couch mit Tisch, ein Schreibtisch mit Fernseher, Klimaanlage und einem großen Balkon. Besonders schön war das Bad. In einem optisch durch Säulen abgetrennten Vorraum 2 Waschbecken mit einem großen Spiegel sowie einem Fön. Im Bad dann die Toilette, eine große Badewanne mit Hydromassagedüsen (sehr entspannend!!) sowie eine extra Dusche. Außerdem gibt es in der Suite eine Minibar, die auf Anfrage gefüllt wird, einen Miettresor und einen großen Kleiderschrank mit leider nicht herausnehmbaren Kleiderbügeln und großen Fächern.
Die Zimmerschlüssel sind Karten (so groß wie eine Kreditkarte), ohne die man im Zimmer auch keinen Strom bekommt.
Blöd wie wir waren, hatten wir dies vollkommen außer Acht gelassen, als wir unseren Janek an den ersten beiden Abenden mit Babyphone allein ließen. Wir staunten nur, dass er so brav war, bis mir auffiel, dass das Babyphone ohne Strom natürlich nicht funktionieren konnte. Also kauften wir vor Ort noch eine teure Batterie. Später erhielten wir den Tipp, dass man nicht unbedingt die Zimmerkarte zur Stromversorgung einstecken muss, sondern z.B. auch eine Telefonkarte nehmen kann. Na ja, das nächste Mal bestimmt...
Pool, Wellness und Sport
Die Anlage hat einen sehr schönen Pool, der auch eine Rollstuhlzufahrt hat. Außerdem gibt es ein kleines Kinderbecken. Liegen und Sonnenschirme am Pool kosten nichts.
Bei schlechterem Wetter kann man auch den Innenpool nutzen. Für Fitness-Fans gibt es ein Fitnesscenter und für Leute, denen das Schwitzen in der Sonne nicht reicht, auch eine Sauna.
Tischtennis, Billard gibt es ebenfalls gegen Gebühr (Billard 1 Euro pro Spiel).
Fahrräder kann man an der Rezeption mieten. Am Strand werden Tretboote (zum Teil auch mit Rutsche) vermietet. Und ich meine auch, Surfbretter gesehen zu haben, lege aber meinen Hand dafür nicht ins Feuer.
Hinter dem Hotel gibt es eine Pferdestation, bei der man sich ein Pferd zum Ausritt mieten kann.
Animation
Täglich gibt es verschiedene Angebote, von Aerobic über Bogenschießen bis zum Bingo. Allerdings fiel z.B. Aerobic mangels Interesse oft aus (der Vorturner wollte ja auch nicht alleine auf der Bühne rumhopsen). Wem Animation wichtig ist, der kann im benachbarten Club alles nutzen, was dort geboten wird. Es gibt in jeder der 3 Anlagen eine Bühne, auf der abends um 22 Uhr wechselnde Shows geboten werden. Einige sind sehr gut und professionell, andere dagegen recht amateurhaft (aber mitunter gerade dadurch ziemlich witzig), weil sie vom VIVA-eigenen Entertainmentteam aufgeführt werden. Die Shows dauern jeweils 1 Stunde.
Für Kinder ab 4 Jahren gibt es auch einen Miniclub und einen Spielplatz. Abends um 21 Uhr können die Kleinen vor der Showbühne bei der Minidisco tanzen. Die Minidisco im benachbarten Club ist allerdings empfehlenswerter, da auch kleine Spiele und Wettbewerbe eingebaut werden. Da steppt der Bär.
Einkaufen
In Cala Mesquida gibt es zwei Supermärkte. Einer gehört direkt zu Viva, und dann gibt es noch einen kleineren. Preise vergleichen lohnt sich unbedingt! Außerdem gibt es die obligatorischen Luftmatratzen und Mallorca-Handtaschen – Geschäfte. Für ausgedehnte Shoppingtouren sollte man dann doch lieber mit dem Mietwagen oder dem Linienbus (Haltestelle vor dem Hotel) nach Cala Ratjada fahren.
Ausflüge
Mallorca ist nicht besonders groß, so dass man jedes Ziel in einem Tagesausflug erreichen kann.
In der Nähe des Hotels lege ich Euch z.B. die Höhlen von Artá mit einem fantastischen Ausblick auf die Bucht von Canyamel ans Herz. Auch die bereits erwähnte Burg von Capdepera lohnt sich. Falls auch Ihr mit Kindern unterwegs seit, solltet Ihr den Kinderwagen im Auto lassen, da dieser auf der Burg sehr unpraktisch ist. Nördlich von Cala Mesquida ist das bekannte Cap Formentor – ein Muss für jeden Mallorca-Besucher.
Auch eine Autofahrt an der Westküste ist unbedingt zu empfehlen.
Details werde ich jetzt nicht erzählen, weil ich bereits vor 2 Jahren einen Bericht darüber geschrieben habe.
Buchung & Preise
Das Hotel ist derzeit nur über TUI buchbar und im Winter leider nicht geöffnet.
Je nach Saison müsst ihr mit ca. 1100 € pro Person inklusive Flug (z.B. ab Frankfurt) für 11 Tage rechnen.
Fazit
Das „VIVA Cala Mesquida Suite“ Hotel ist ein wunderschön gelegenes Hotel mit herrlich großen und luxuriös ausgestatteten Juniorsuiten und Suiten. Einzig und allein beim Service gibt es sicherlich noch Dinge, die verbessert werden könnten. Besonders Paare und Familien mit kleinen Kindern werden hier sicher glücklich. Wer etwas mehr Action will, kann sämtliche Angebote um benachbarten Club Hotel nutzen, ohne beim Komfort Abstriche machen zu müssen.
Sicher ein perfekter Urlaub, wenn das Hotel den Kinderschuhen entwachsen ist.
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