Mallorca Informationen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von JennyFS
Die Stadt Paguera auf Mallorca
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vom 08. Juli bis zum 22.Juli diesen Jahres war ich im Urlaub auf Mallorca. Wie meine Eltern so sind, suchen sie immer nach recht preiswerten Hotels. Also fanden wir eines in Paguera, welches zwar ohne weitere Animation sein sollte, aber mit Halbpension und Swimmingpool. Reicht doch aus, dachten wir uns und reservierten dieses Hotel. So, über meine Erfahrungen über das Hotel möchte ich nur kurz schreiben, und dann geht’s los mit Paguera, dem Ort an sich.
Also allzu viel habe ich nicht erwartet vom diesem Hotel Cupid’or. Dennoch wurde ich sehr enttäuscht. Aber von vorn: Der versprochene Swimmingpool fehlte leider. Aber das Hotel war an sich sehr gemütlich eingerichtet, mit viel Pflanzen und ein paar Sitzgelegenheiten draußen. Auch die Zimmer waren sauber und einigermaßen bequem, Dusche und WC waren vorhanden sowie ein Fernseher, der auch über einige deutsche Kanäle verfügte. Obwohl es also im Hotel sehr gemütlich vor, wurde diese Stimmung durch die Angestellten wieder zerstört. Verständlich ist, dass sie nicht fließend Deutsch sprechen konnten. Aber wenn sie es geschafft haben uns jeden Tag zu erzählen, was es am nächsten Abend zur Auswahl zum Essen gibt (wir hatten immer die Auswahl zwischen 2 Speisen), dann sollte man doch auch erwarten, dass sie das Wort „Danke“ kennen. Jeden Tag beim Abendbrot gaben wir Trinkgeld (die Getränke zum Abendbrot musste man immer noch zusätzlich bestellen), aber nicht einmal bedankt sich irgendeiner der Kellner/innen dafür. Und auch so fühlte ich mich dort unwohl zwischen den Kellnern, sie waren mir allesamt nicht sehr sympathisch.
Ansonsten war das Hotel wie gesagt in Ordnung, zum Strand brauchten wir auch nur 3 Minuten zu Fuß. Das waren kurze zusammengefasste Erfahrungen zum Hotel, aber nun zu dem eigentlichen Thema, nämlich Paguera.
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Paguera
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Bevor ich damit anfange, möchte ich noch hinzufügen, dass ich hier nicht Paguera vorstellen werde und euch alles erzählen werde, was es über Paguera zu wissen gibt. Nein, ich möchte euch nur meine Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Ort näher bringen und euch erzählen, was ich dort in den zwei Wochen alles erlebt habe. Schließlich stelle ich Paguera als Urlaubsort vor und nicht die Stadt und ihre Geschichte oder so.
Nun, wie wir am ersten Tag dort angekommen sind, hab ich noch nicht viel zu Gesicht bekommen außer den Strand. Insgesamt hat Paguera drei Strände, unserer war der größte der drei Strände. Also der Strand hat mir auf jeden Fall gut gefallen, denn er war eben groß mit schönem sauberen Sand. Auch standen dort wie üblich Liegestühle mit Sonnenschirmen, die zum Vermieten angeboten wurden. Aber dennoch war genügend Platz für den Rest der Menge, die kein Geld hatten, um sich so was zu mieten. Dazu gehörten auch wir. Uns reichten unsere Decken und zwei Sonnenschirme in den Sand gesteckt. Leider holten wir uns die Sonnenschirme erst am dritten Tag, somit bekam ich am zweiten Tag, wo wir das erste mal baden gingen, gleich einen Sonnenbrand. Aber ich war selbst Schuld, hatte mich in die Mittagssonne gelegt. Das sollte man nicht ohne Weiteres tun, daraus habe ich gelernt. Denn vor lauter Wasserentzug und weil ich zu wenig getrunken hatte, bin ich auch am selben Abend noch in Ohnmacht gefallen...
Aber von da an ging’s dann auch wieder bergauf. Wie gesagt ist es dort tagsüber natürlich sehr warm. Viel zu warm. Deswegen ist Paguera mitunter am schönsten zu genießen, wenn die Sonne untergegangen ist. Denn da wurde die Luft endlich angenehm. Durch Paguera führt ein langer Boulevard, eine regelrechte Einkaufstraße mit vielen Geschäften, Cafés und natürlich auch Nachtbars etc. Deswegen war es auch sehr amüsant am Abend, denn von überall her hörte man Musik und es tummelten sich Hunderte von Menschen auf den Straßen. Die Geschäfte haben für gewöhnlich bis etwa 23 Uhr geöffnet gehabt und der Rest ... bis in die Nacht hinein. Das einzige, was dort wirklich sehr nervt, sind die ganzen Typen aus den Bars, die einen reinlocken wollen. Aber das ist wahrscheinlich in vielen Urlaubsorten so und man muss es akzeptieren. Nur bin ich doch jeden Abend dort langspaziert und inzwischen müssten die einen doch langsam kennen und wissen, dass wir keine Lust hatten. Naja, die probieren es eben immer wieder.
Nun komme ich aber mal zur sozusagenen Ortgestaltung. Paguera ist wirklich ein hübsches Örtchen, besetzt mit vielen Palmen und anderen schönen Bäumen. Die Straßen sind sauber, das muss ich loben. Nun gut, es stehen genügend Papierkörbe zur Verfügung, aber ich nehme an, dass dort auch regelmäßig gereinigt wird. Das ist der schöne Teil von Paguera. Das einzige, was mir jedoch nicht so gefallen hat waren die großen Hotelanlagen. Es gibt ja immer auch etwas größere und luxuriösere Hotels, die dann besonders groß (höhenmäßig gesehen) sind und mit einen tollen Swimmingpool ausgestattet sind. Und natürlich auch mit einer täglichen Animationsshow am Abend. Schön und gut, nur liegen diese Hotels zu nah nebeneinander. Sie sind etwa 1,50 m höher gebaut, sodass niemand „Fremdes“ reinschauen kann. Sie wollen sich von ihrer Umgebung abschließen und haben deshalb eine Betonplatte unter sich gesetzt um etwas weiter oben ihre eigene Hotelatmosphäre zu genießen. Klar sieht das total komisch aus !! Das hat mir nicht gefallen, ganz und gar nicht. Zumal dann eine Unterhaltungsshow neben der anderen am Abend abläuft. Denn die Hotels trennten ja nur Straßen und so hörte man gewiss viel von den nebenstehenden Hotels. Hier also ein Sternchen Abzug.
Das letzte wäre noch, Paguera ist teuer. Aber das liegt sicher nicht an der Stadt, sondern an ganz Mallorca. Die Urlauber werden total ausgenommen, denn sie wissen ja, dass sie was trinken und essen müssen. Und dafür muss man wirklich schweineviel Geld hinblättern.
Fazit
****
Gesamt gesehen war ich sehr froh, dass ich in Paguera war. Es hat mir Spaß gemacht dort und schön war es auch. Zumal es ja neben den höheren Hotels auch kleinere, normale Hotels auf normaler Ebene gab, die auch ganz ansehlich aussahen, meistens sogar gemütlicher. Wer gerne in Urlaub fliegen möchte, dem empfehle ich dennoch einen preiswerteren Ort als Mallorca. Zum Beispiel Tunesien *g*, dort ist es auch sehr schön und preiswerter. Außerdem tummeln sich auf Mallorca zu viele Deutsche, man hat gar nicht das Gefühl überhaupt im Ausland zu sein. Aber das hat ja nichts mit Paguera zu tun.
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© Jenny Frances Schneider im August 2002
Also allzu viel habe ich nicht erwartet vom diesem Hotel Cupid’or. Dennoch wurde ich sehr enttäuscht. Aber von vorn: Der versprochene Swimmingpool fehlte leider. Aber das Hotel war an sich sehr gemütlich eingerichtet, mit viel Pflanzen und ein paar Sitzgelegenheiten draußen. Auch die Zimmer waren sauber und einigermaßen bequem, Dusche und WC waren vorhanden sowie ein Fernseher, der auch über einige deutsche Kanäle verfügte. Obwohl es also im Hotel sehr gemütlich vor, wurde diese Stimmung durch die Angestellten wieder zerstört. Verständlich ist, dass sie nicht fließend Deutsch sprechen konnten. Aber wenn sie es geschafft haben uns jeden Tag zu erzählen, was es am nächsten Abend zur Auswahl zum Essen gibt (wir hatten immer die Auswahl zwischen 2 Speisen), dann sollte man doch auch erwarten, dass sie das Wort „Danke“ kennen. Jeden Tag beim Abendbrot gaben wir Trinkgeld (die Getränke zum Abendbrot musste man immer noch zusätzlich bestellen), aber nicht einmal bedankt sich irgendeiner der Kellner/innen dafür. Und auch so fühlte ich mich dort unwohl zwischen den Kellnern, sie waren mir allesamt nicht sehr sympathisch.
Ansonsten war das Hotel wie gesagt in Ordnung, zum Strand brauchten wir auch nur 3 Minuten zu Fuß. Das waren kurze zusammengefasste Erfahrungen zum Hotel, aber nun zu dem eigentlichen Thema, nämlich Paguera.
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Paguera
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Bevor ich damit anfange, möchte ich noch hinzufügen, dass ich hier nicht Paguera vorstellen werde und euch alles erzählen werde, was es über Paguera zu wissen gibt. Nein, ich möchte euch nur meine Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Ort näher bringen und euch erzählen, was ich dort in den zwei Wochen alles erlebt habe. Schließlich stelle ich Paguera als Urlaubsort vor und nicht die Stadt und ihre Geschichte oder so.
Nun, wie wir am ersten Tag dort angekommen sind, hab ich noch nicht viel zu Gesicht bekommen außer den Strand. Insgesamt hat Paguera drei Strände, unserer war der größte der drei Strände. Also der Strand hat mir auf jeden Fall gut gefallen, denn er war eben groß mit schönem sauberen Sand. Auch standen dort wie üblich Liegestühle mit Sonnenschirmen, die zum Vermieten angeboten wurden. Aber dennoch war genügend Platz für den Rest der Menge, die kein Geld hatten, um sich so was zu mieten. Dazu gehörten auch wir. Uns reichten unsere Decken und zwei Sonnenschirme in den Sand gesteckt. Leider holten wir uns die Sonnenschirme erst am dritten Tag, somit bekam ich am zweiten Tag, wo wir das erste mal baden gingen, gleich einen Sonnenbrand. Aber ich war selbst Schuld, hatte mich in die Mittagssonne gelegt. Das sollte man nicht ohne Weiteres tun, daraus habe ich gelernt. Denn vor lauter Wasserentzug und weil ich zu wenig getrunken hatte, bin ich auch am selben Abend noch in Ohnmacht gefallen...
Aber von da an ging’s dann auch wieder bergauf. Wie gesagt ist es dort tagsüber natürlich sehr warm. Viel zu warm. Deswegen ist Paguera mitunter am schönsten zu genießen, wenn die Sonne untergegangen ist. Denn da wurde die Luft endlich angenehm. Durch Paguera führt ein langer Boulevard, eine regelrechte Einkaufstraße mit vielen Geschäften, Cafés und natürlich auch Nachtbars etc. Deswegen war es auch sehr amüsant am Abend, denn von überall her hörte man Musik und es tummelten sich Hunderte von Menschen auf den Straßen. Die Geschäfte haben für gewöhnlich bis etwa 23 Uhr geöffnet gehabt und der Rest ... bis in die Nacht hinein. Das einzige, was dort wirklich sehr nervt, sind die ganzen Typen aus den Bars, die einen reinlocken wollen. Aber das ist wahrscheinlich in vielen Urlaubsorten so und man muss es akzeptieren. Nur bin ich doch jeden Abend dort langspaziert und inzwischen müssten die einen doch langsam kennen und wissen, dass wir keine Lust hatten. Naja, die probieren es eben immer wieder.
Nun komme ich aber mal zur sozusagenen Ortgestaltung. Paguera ist wirklich ein hübsches Örtchen, besetzt mit vielen Palmen und anderen schönen Bäumen. Die Straßen sind sauber, das muss ich loben. Nun gut, es stehen genügend Papierkörbe zur Verfügung, aber ich nehme an, dass dort auch regelmäßig gereinigt wird. Das ist der schöne Teil von Paguera. Das einzige, was mir jedoch nicht so gefallen hat waren die großen Hotelanlagen. Es gibt ja immer auch etwas größere und luxuriösere Hotels, die dann besonders groß (höhenmäßig gesehen) sind und mit einen tollen Swimmingpool ausgestattet sind. Und natürlich auch mit einer täglichen Animationsshow am Abend. Schön und gut, nur liegen diese Hotels zu nah nebeneinander. Sie sind etwa 1,50 m höher gebaut, sodass niemand „Fremdes“ reinschauen kann. Sie wollen sich von ihrer Umgebung abschließen und haben deshalb eine Betonplatte unter sich gesetzt um etwas weiter oben ihre eigene Hotelatmosphäre zu genießen. Klar sieht das total komisch aus !! Das hat mir nicht gefallen, ganz und gar nicht. Zumal dann eine Unterhaltungsshow neben der anderen am Abend abläuft. Denn die Hotels trennten ja nur Straßen und so hörte man gewiss viel von den nebenstehenden Hotels. Hier also ein Sternchen Abzug.
Das letzte wäre noch, Paguera ist teuer. Aber das liegt sicher nicht an der Stadt, sondern an ganz Mallorca. Die Urlauber werden total ausgenommen, denn sie wissen ja, dass sie was trinken und essen müssen. Und dafür muss man wirklich schweineviel Geld hinblättern.
Fazit
****
Gesamt gesehen war ich sehr froh, dass ich in Paguera war. Es hat mir Spaß gemacht dort und schön war es auch. Zumal es ja neben den höheren Hotels auch kleinere, normale Hotels auf normaler Ebene gab, die auch ganz ansehlich aussahen, meistens sogar gemütlicher. Wer gerne in Urlaub fliegen möchte, dem empfehle ich dennoch einen preiswerteren Ort als Mallorca. Zum Beispiel Tunesien *g*, dort ist es auch sehr schön und preiswerter. Außerdem tummeln sich auf Mallorca zu viele Deutsche, man hat gar nicht das Gefühl überhaupt im Ausland zu sein. Aber das hat ja nichts mit Paguera zu tun.
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© Jenny Frances Schneider im August 2002
16 Bewertungen, 4 Kommentare
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13.05.2009, 11:43 Uhr von neuseeland1
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße aus dem sonnigen Sachsen von Eva.
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21.04.2009, 10:02 Uhr von knopfi
Bewertung: sehr hilfreichDanke für den Tipp! merci@knopfi
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06.04.2009, 04:49 Uhr von tk7722
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr interessanter Bericht, liebe Grüße
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03.04.2009, 14:39 Uhr von ingoa09
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr guter Bericht! Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende, Ingo
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