Mama Mia Testbericht

Mama-mia
ab 6,03
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Erfahrungsbericht von KateMcGowan

Mamma Mia, jetzt geht es endlich los!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Endlich ist die musicalflaue Zeit vorbei, die neuen Shows starten!

Am 19.10.2002 senkte sich die Verhüllung um das Hamburger Operettenhaus und ließ 1.400 erwartungsfrohe Besucher in das Theaterinnere. Es wurde Zeit für die erste Mamma Mia Preview!

Nach einiger Verspätung und einigen Sitzen, die unter dem Druck der Vorfreude, einfach zusammenbrachen, erklang der erste Ton!
Die unzähligen Abba- Fans im Auditorium waren nicht zu bändigen. Ob das nun an der Anwesenheit von Benny Anderson, der lauten Musik, oder aus purer Lebensfreude war, vermag ich nicht zu beantworten.

Die Geschichte ist schnelle erzählt: Sophie, zwei Tage vor ihrer Hochzeit, will endlich wissen, wer ihr Vater ist. Die Antwort findet sie im Tagebuch ihrer Mutter Donna: a) Sam; b) Bill oder; c) Harry? Kurzerhand lädt sie alle 3 zu ihrer Trauung ein. Als alle erscheinen ist das Chaos groß und alles geht sehr turbulent zu, auf der kleinen griechischen Insel, auf der die Geschichte spielt. Happy End garantiert!!!

Caroline Fortenbacher spielt die Rolle der Donna sehr stark und weist eine gute Stimme auf.

Katja Berg als 20- jährige Sophie sieht man die Spielfreude an und vom ersten Moment fiebert man mit ihr der Hochzeit entgegen. Berg verfügt über eine warme Stimme!

Die 3 möglichen Väter; Sam (Frank Logemann); Bill (Ulrich Wiggers) und Harry (Cusch Jung) liefern alle eine starke Leistung, jeder von ihnen bekommt die Chance, mit einem eigenen Song seine gesanglichen Qualitäten unter Beweis zu stellen. Komödiantisches Talent wurde wohl für jede Rolle in diesem Stück vorausgesetzt und auch hier sind die 3 perfekt.

Die wohl dankbarsten Rollen haben Jasna Ivir und Kerstin Marie Mäkelburg, als Rosie und Tanja, Donnas Jugendfreundinnen. Wenn die beiden auftreten, sind die Gags garantiert. Stimmlich wie darstellerisch sind beide top!

Auch das restliche Ensemble, bis zur kleinsten Rolle, spielt, singt und tanzt mit viel Freude und großem Talent!
Jeder Darsteller trägt ein gutes Stück zur Qualität dieser Show bei!

Die Musik ist, im Vergleich zu den Dialogen, leider etwas zu laut und es gab im Lauf der Show 4 Rückkopplungen, aber dazu sind Previews ja da, um solche Unstimmigkeiten zu beseitigen!

Die Übersetzung der Abba- Texte ist Michael Kunze hervorragend gelungen! Er hat das unmögliche, möglich gemacht und den Songs so nicht ihren Charme genommen!

Nach der Show fand im Cafe Keese noch eine Party mit der Castpräsentation, Abba- Karaoke und einer Tombola statt. Hier wurde dann mit den Abba- Songs bis in die Morgenstunden weitergefeiert!

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