Mamani! - Joy Denalane Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Erfahrungsbericht von DieEine
Was für eine Frau oder was für ein Homie!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Im Sommer letzten Jahres war ich eine Woche im Frankfurter Raum unterwegs, um meiner Leidenschaft, dem Plattenkaufen, nachzugehen. In einem Laden habe ich dann auch mal in eine Whitelabel Vinyl von Joy Denalane reingehört. Ich weiß nicht mehr wie die Platte hieß, ich weiß nur noch, dass ich sie grottenschlecht fand und wenn ich einmal eine Meinung habe, tu ich mich wirklich schwer damit, sie zu ändern.
Das hochgelobte Debütalbum der deutschen Soulmusikerin ließ mich dementsprechend kalt, erst als ich ihre aktuelle Single \"Was auch immer\" im Radio gehört habe, war ich bereit mich mal auf die junge Dame einzulassen.
Eine mail an die Plattenfirma \"Fourmusic\" geschrieben und einen Tag später hatte ich die Promo-CD der CD vor mir liegen. Auf dieser Promoversion ist zwar nur dieser eine Track drauf, aber dafür ist das Cover schöner und farbenfroher gestaltet. Auf der käuflichen Variante sieht man nämlich nur das freundliche Gesicht von Joy Denalane auf einem sehr dunklen Hintergrund. Wie dem auch sei: wen interessiert schon das Cover?! Kommen wir mal zur Musik, die auf dem Silberling drauf ist.
Joy Denalanes Debütalbum \"Mamani\" stieg bei Veröffentlichung direkt auf Platz 8 in die deutschen Charts ein. Den Skeptikern, die deutscher Soulmusik wie ich noch verhalten gegenüberstehen und sich nicht entschließen konnten doch zumindest mal in das Album der jungen Mutter und Lebensgefährtin von Freundeskreis´ Max Herre reinzuhören, sollten sich wenigstens die zweite Singleauskopplung \"Was auch immer\" anhören.
Der von Max Herre produzierte Track swingt locker leicht und Joy singt von ihrer innigen Beziehung zu ihrem Partner, der in ihr eine Frau, einen Freund, eine Schwester und einen Homie hat und zu dem sie immer steht, egal was passiert, egal, was ihn bedrückt.
Eine schönere Liebeserklärung kann ein Mann sich kaum wünschen und es passt auch zu dem modernen Paar, dass das Tempo des Liedes etwas schneller ist.
Der Text ist an manchen Stellen schon etwas ernster, denn Joy macht sich Sorgen um ihren Freund, der mit ihr scheinbar nicht über seine Probleme reden möchte: \"In letzter Zeit hatt\' ich das Gefühl als hättest du was auf deiner Seele, als wär\' das was, das dich in deinem Herzen quält. Auch wenn du nichts sagst, ich kann\'s doch spür\'n, nur du hälst mich fern von dein\' Problemen. Vielleicht wird\'s leichter, wenn du\'s mir erzählst.\"
Das Lied fängt schön langsam mit einem kleinen musikalischen Intro ein, das einen im Kopf in eine verrauchte Jazzkneipe versetzt. Dann beginnt mit leichten Schlagzeugstreicheln (\"sweep\" nennt man das wohl, wie \"Tut_Ench_Amun\" mir erklärte) Joy Denalane sanft zu singen und wird zum Refrain hin immer kräftiger. Der Text ist einfach sehr ehrlich und aus dem Leben gegriffen. Ich mag vor allem die Aufzählung \"du hast \'ne Frau in mir, \'n Freund in mir, \'ne Schwester in mir, \'n Homie in mir - was auch sein mag ich halt zu dir\", weil die doch sehr viel über Joys Persönlichkeit und das Leben des jungen Paares aussagt.
Ich kann weder musikalisch noch textlich etwas an dem Lied aussetzen, da Musik und Text hier wirklich schön aufeinander abgestimmt sind. Die leise Melodie, gespielt von Bass, Klavier und Schlagzeug passen sehr schön zu Joys Stimme und es ist auch schön, dass weder Musik noch die Stimme sich irgendwie in den Vordergrund drängen sondern in leicht beswingt schön zusammenspielen, wie es bei Musik eigentlich immer sein sollte. Das Einzige, was mich ein wenig \"gestört\" hat an dem Titel, ist die Tatsache, dass Max und Joy den Titel zusammen geschrieben haben. Ist schon irgendwie komisch, dass der Mann an seiner eigenen Liebeserklärung mitschreibt, aber vielleicht hat er ja den Text nur leicht seiner Musik angepasst, wer weiß das schon?
Auf der Maxi-CD sind neben der Albumversion auch noch eine Live-Version (die ich zwar nicht von der CD, aber wohl von einem Konzert kenne und natürlich auch begeistert empfehlen kann), der \"Smooth as Ice\"-Remix und das \"Kinderlied\", das auch auf ihrem Album drauf ist, beigegeben.
Das \"Kinderlied\" komplettiert die Maxi zu \"Was auch immer\", da sich diese sehr smoothe Liebeserklärung natürlich an Joys Baby richtet, das \"Produkt\" ihrer Beziehung zu Max Herre.
\"Kinderlied\" ist ein sehr schönes Schlaflied, was nicht nur kleine Kinder beruhigt.
Abschließend kann ich sagen, dass \"Was auch immer\" eine sehr schöne Nummer mit einem ins Ohr gehenden Beat und einen zum Herz gehenden Text ist.
Das hochgelobte Debütalbum der deutschen Soulmusikerin ließ mich dementsprechend kalt, erst als ich ihre aktuelle Single \"Was auch immer\" im Radio gehört habe, war ich bereit mich mal auf die junge Dame einzulassen.
Eine mail an die Plattenfirma \"Fourmusic\" geschrieben und einen Tag später hatte ich die Promo-CD der CD vor mir liegen. Auf dieser Promoversion ist zwar nur dieser eine Track drauf, aber dafür ist das Cover schöner und farbenfroher gestaltet. Auf der käuflichen Variante sieht man nämlich nur das freundliche Gesicht von Joy Denalane auf einem sehr dunklen Hintergrund. Wie dem auch sei: wen interessiert schon das Cover?! Kommen wir mal zur Musik, die auf dem Silberling drauf ist.
Joy Denalanes Debütalbum \"Mamani\" stieg bei Veröffentlichung direkt auf Platz 8 in die deutschen Charts ein. Den Skeptikern, die deutscher Soulmusik wie ich noch verhalten gegenüberstehen und sich nicht entschließen konnten doch zumindest mal in das Album der jungen Mutter und Lebensgefährtin von Freundeskreis´ Max Herre reinzuhören, sollten sich wenigstens die zweite Singleauskopplung \"Was auch immer\" anhören.
Der von Max Herre produzierte Track swingt locker leicht und Joy singt von ihrer innigen Beziehung zu ihrem Partner, der in ihr eine Frau, einen Freund, eine Schwester und einen Homie hat und zu dem sie immer steht, egal was passiert, egal, was ihn bedrückt.
Eine schönere Liebeserklärung kann ein Mann sich kaum wünschen und es passt auch zu dem modernen Paar, dass das Tempo des Liedes etwas schneller ist.
Der Text ist an manchen Stellen schon etwas ernster, denn Joy macht sich Sorgen um ihren Freund, der mit ihr scheinbar nicht über seine Probleme reden möchte: \"In letzter Zeit hatt\' ich das Gefühl als hättest du was auf deiner Seele, als wär\' das was, das dich in deinem Herzen quält. Auch wenn du nichts sagst, ich kann\'s doch spür\'n, nur du hälst mich fern von dein\' Problemen. Vielleicht wird\'s leichter, wenn du\'s mir erzählst.\"
Das Lied fängt schön langsam mit einem kleinen musikalischen Intro ein, das einen im Kopf in eine verrauchte Jazzkneipe versetzt. Dann beginnt mit leichten Schlagzeugstreicheln (\"sweep\" nennt man das wohl, wie \"Tut_Ench_Amun\" mir erklärte) Joy Denalane sanft zu singen und wird zum Refrain hin immer kräftiger. Der Text ist einfach sehr ehrlich und aus dem Leben gegriffen. Ich mag vor allem die Aufzählung \"du hast \'ne Frau in mir, \'n Freund in mir, \'ne Schwester in mir, \'n Homie in mir - was auch sein mag ich halt zu dir\", weil die doch sehr viel über Joys Persönlichkeit und das Leben des jungen Paares aussagt.
Ich kann weder musikalisch noch textlich etwas an dem Lied aussetzen, da Musik und Text hier wirklich schön aufeinander abgestimmt sind. Die leise Melodie, gespielt von Bass, Klavier und Schlagzeug passen sehr schön zu Joys Stimme und es ist auch schön, dass weder Musik noch die Stimme sich irgendwie in den Vordergrund drängen sondern in leicht beswingt schön zusammenspielen, wie es bei Musik eigentlich immer sein sollte. Das Einzige, was mich ein wenig \"gestört\" hat an dem Titel, ist die Tatsache, dass Max und Joy den Titel zusammen geschrieben haben. Ist schon irgendwie komisch, dass der Mann an seiner eigenen Liebeserklärung mitschreibt, aber vielleicht hat er ja den Text nur leicht seiner Musik angepasst, wer weiß das schon?
Auf der Maxi-CD sind neben der Albumversion auch noch eine Live-Version (die ich zwar nicht von der CD, aber wohl von einem Konzert kenne und natürlich auch begeistert empfehlen kann), der \"Smooth as Ice\"-Remix und das \"Kinderlied\", das auch auf ihrem Album drauf ist, beigegeben.
Das \"Kinderlied\" komplettiert die Maxi zu \"Was auch immer\", da sich diese sehr smoothe Liebeserklärung natürlich an Joys Baby richtet, das \"Produkt\" ihrer Beziehung zu Max Herre.
\"Kinderlied\" ist ein sehr schönes Schlaflied, was nicht nur kleine Kinder beruhigt.
Abschließend kann ich sagen, dass \"Was auch immer\" eine sehr schöne Nummer mit einem ins Ohr gehenden Beat und einen zum Herz gehenden Text ist.
29 Bewertungen, 1 Kommentar
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26.08.2006, 18:34 Uhr von HabKeinNamen
Bewertung: sehr hilfreichlg sven
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