Hunde von Riga (Taschenbuch) / Henning Mankell Testbericht
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Erfahrungsbericht von orlan
Ein Schwede in Lettland
Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Dieser Roman erzählt den zweiten Fall von Henning Mankells Krimihelden Hauptkommissar Wallander.
Inhalt
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An der schwedischen Küste wird ein Rettungsboot angeschwemmt. Aber dies allein wäre ja noch nichts Besonderes, wären da nicht die beiden Toten gewesen, die in dem Boot lagen. Hauptkommissar Knut Wallander und seine Kollegen von der Polizei in Ystad übernehmen den Fall. Zu ihrem Unmut werden aber auch noch zwei Kollegen von der Landespolizei und eine Vertreterin des Außenministeriums hinzugezogen, als sich herausstellt, dass das Boot vermutlich aus dem zur Zeit des Romans noch recht instabilen Baltikum stammt.
Tatsächlich gelingt es dank der lettischen Polizei, die beiden Toten zu identifizieren. Major Liepa von der Polizei in Riga wird nach Ystad entsandt, um mit den dortigen Kollegen den Fall zu untersuchen. Schließlich wird die Angelegenheit an die lettische Polizei abgegeben und die Sache scheint damit für Wallander und seine Kollegen erledigt zu sein.
Doch da haben sie sich zu früh gefreut, denn kurz nach seiner Rückkehr nach Riga wird Major Liepa ermordet. Die lettischen Behörden bitten um Unterstützung aus Schweden und so reist Wallander nach Riga, um Liepas Vorgesetzten zu helfen, den Mörder des Majors zu finden. Von der ersten Sekunde an fühlt sich Wallander unwohl in Riga. Er hat das Gefühl, ständig verfolgt zu werden. Schließlich macht er sogar Bekanntschaft mit dem Untergrund in Lettland, der mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln für die Freiheit in Lettland kämpft. Dies schließt auch den Kampf gegen die Korruption mit ein, die Major Liepa offensichtlich zum Verhängnis geworden ist. Schnell drängt sich der Verdacht auf, dass Major Liepas Mörder innerhalb der Polizei zu suchen ist. Doch dann stellt sich der angebliche Mörder und Wallander muss nach Schweden zurück.
Aber es dauert nicht lange, bis er (inoffiziell) nach Riga zurückkehrt, um gemeinsam mit Major Liepas Witwa Baiba den wahren Mörder ihres Mannes zu finden.
Meine Meinung
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Von den vielen bisher erschienen Wallander-Romanen von Henning Mankell ist „Hunde von Riga“ der erste, den ich bisher gelesen habe.
Und ich muss sagen, er hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn es des Öfteren den Anschein hatte, das Buch sei weniger ein Kriminalroman als vielmehr ein Agenten-Thriller. Aber das sind natürlich nur bloße Bezeichnungen, die nicht wirklich etwas über die Qualität dieses Buches aussagen.
Schon gleich zu Anfang wird klar, dass die Hauptfigur, der schwedische Hauptkommissar Knut Wallander nicht der „perfekte“ Polizist ist. So begeht er nicht nur zu Anfang der Geschichte einen Fehler, der zum Diebstahl eines wichtigen Beweisgegenstandes aus dem Polizeirevier führt, sondern auch noch einen weiteren am Ende des Falles, der ihn fast das Leben kostet. Doch diese Fehler machen die Figur nur menschlicher und sympathischer. Wallander ist eben kein „Übermensch“, der ständig alles richtig macht.
Sehr eingehend schildert Henning Mankell die kritische und noch unentschiedene Lage im Baltikum, hier natürlich insbesondere in Lettland, zu der Zeit, als dieser Roman verfasst wurde (Fertigstellung 1991-Veröffentlichung 1992).
Im Roman stehen sich verschiedene Parteien gegenüber. Zum einen die immer noch Moskautreuen – meist Angehörige der russischen Minderheit in Lettland – und zum anderen die nach Unabhängigkeit strebenden Letten, die für ein freies Lettland plädieren. Und dann gibt es natürlich noch eine dritte Gruppe, nämlich diejenige, die die Unsicherheit für ihre eigenen kriminellen Machenschaften ausnutzen wollen, um daraus einen persönlichen Vorteil zu ziehen.
Besonders gelungen fand ich die düstere Stimmung, auf die Hauptkommissar Knut Wallander in ganz Riga trifft und die sicherlich auch eine Folge der Unsicherheit der Einwohner ist, die nicht wissen, was die Zukunft bringen wird.
All dies macht „Hunde von Riga“ zu einem interessanten und vor allem auch sehr spannenden Roman, der sich durchaus zu lesen lohnt.
Daten
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Hunde von Riga / Mankell, Henning
Deutscher Taschenbuch Verlag, 2002
Taschenbuch, 351 Seiten
ISBN: 3-423-20294-7
Preis: 9,50 Euro
44 Bewertungen, 14 Kommentare
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27.04.2006, 20:52 Uhr von schnekuesschen
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Bericht....LG Sandy :-)))
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26.04.2006, 23:26 Uhr von Django006
Bewertung: sehr hilfreichsh & *lg* Alan :>))))
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08.04.2006, 12:09 Uhr von iii
Bewertung: sehr hilfreich+++ sehr hilfreich +++
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06.04.2006, 22:47 Uhr von kesseKirsche
Bewertung: sehr hilfreich#### SH #### Lg Nicole
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06.04.2006, 00:18 Uhr von topware2002
Bewertung: sehr hilfreich‹(•¿•)›____SH____‹(•¿•)›
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04.04.2006, 03:13 Uhr von Kranich
Bewertung: sehr hilfreichsh - * lg & thx 4re * ;-))
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04.04.2006, 00:07 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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03.04.2006, 23:51 Uhr von Sayenna
Bewertung: sehr hilfreichsh........‹(•¿•)›........LG Ela
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03.04.2006, 23:41 Uhr von moniseiki
Bewertung: sehr hilfreich***************************************** <br/>***************************************** <br/>********Liebe grüße moniseiki******** <br/>***************************************** <br/>*****************************************
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03.04.2006, 23:31 Uhr von Lidlefood
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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03.04.2006, 23:30 Uhr von Sternenhimmel
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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03.04.2006, 23:28 Uhr von luna1011
Bewertung: sehr hilfreichSuper Bericht! :-)))
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03.04.2006, 23:27 Uhr von Nihil_Baxter
Bewertung: sehr hilfreichich finde dieses buch klasse - ein super krimi zu wendezeiten. heute sieht riga schon ganz anders aus
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03.04.2006, 23:26 Uhr von Rosen
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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