Man on Fire - Mann unter Feuer (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von bierbauch

Denzel even more on fire;)... (auf 2 DVDs)

Pro:

hervorragend besetzter, harter Thriller, sehr markante visuelle Umsetzung, viel Bonusmaterial auf der 2. DVD

Kontra:

unformatierte Untertitel (im Gegensatz zur Kinoversion)

Empfehlung:

Ja

Info vorweg:
Diese DVD gibt es bereits seit dem 3.3. als Single-Disc Version.
Dabei ist der Unterschied zwischen den beiden Versionen lediglich die Disc 2. Disc 1 ist bei beiden Fassungen identisch.

Daher beziehe ich mich auch für alles, was Disc 1 angeht, auf meinen Bericht zur Single Disc Version.

Es gibt auf der Disc 1 neben dem Film bereits zwei Audiokommentare. Der eine wird von Regisseur Tony Scott bestritten (der Bruder von Ridley Scott, der z.B. \"Alien\" gedreht hat) und der andere von Produzent Lucas Foster, Drehbuchautor Michael Helgeland und Darstellerin Dakota Fanning.

Darüber hinaus gibt es dann noch über 30 Minuten an deleted scenes, wobei hier auch ein alternatives Ende enthalten ist.

Story:
Ex-Marine Creasy (Denzel Washington) übernimmt in Mexiko einen Bodyguard-Job. Da Kindesentführungen dort an der Tagesordnung sind, soll er die kleine Pita (Dakota Fanning) beschützen. Dass er den Job bekommt, obwohl seinem Arbeitgeber (Pitas Vater, gespielt von Marc Anthony) bekannt ist, dass er ein Alkoholproblem hat, wirkt seltsam, klärt sich aber im weiteren Verlauf des Films schliesslich auf.
Pita schafft es Creasy wieder ein bisschen Lebenswillen zu geben, den er bevor er sie traf eigentlich schon verloren hatte.
Doch letztendlich kommt es, wie es kommen muss, und auch Pita wird Opfer einer Entführung. Als Creasy glauben muss, dass sie ermordet wurde, beginnt er einen Rachefeldzug.

Meinung zum Film:
Der Film ist nichts für schwache, empfindliche Nerven. Zwar ist die erste Stunde des Films sehr ruhig und führt die Figuren ein aber im weiteren Verlauf des Films geht es richtig zur Sache. Dem Film wurde deswegen schon Gewaltverherrlichung nachgesagt, was ich aber so nicht unterschreiben kann.
Niemand sagt, dass Creasy richtig handelt. Es ist bloss die einzige Art, auf die er denkt noch etwas für Pita tun zu können, also tut er es.

Dabei ist die Umsetzung des Films der Schlüssel zu seiner Einzigartigkeit, denn Rachedramen gab es schon viele. So beeindruckend gefilmt wie hier aber selten. Da wird mit Farbeffekten gearbeitet und mit perspektivischen Effekten (die Entführung Pitas erleben wir grösstenteils aus Creasys Blickwinkel) und auch mit Zeitlupe gearbeitet.

Dazu noch ein Soundtrack, der die Stimmung des Films unterstützt und auch das Flair Mexikos mit einbringt und es entsteht eine Atmosphäre, die einen für die Dauer des Films in ihren Bann zieht.

Ein wirklich beeindruckender Film und das auf sehr vielen Ebenen.

Meinung zur DVD:
Extras gab es schon bei der Single Disc in gutem Umfang aber die Special Edition wartet mit einer kompletten Bonusdisc ZUSÄTZLICH auf.

Von den beiden enthaltenen Audiokommentaren, ist der Kommentar mit Dakota Fanning erwartungsgemäss der unterhaltsamere. Wenn man aber mehr zur Entstehungsgeschichte des Films und zur Regie wissen möchte, schaltet man lieber auf Tony Scotts Kommentar um.

Die deleted scenes sind in diesem Fall einmal wirklich sehenswert. So gibt es z.B. eine Liebesszene zwischen Creasy und der Frau seines Chefs (Radha Mitchell) und vor allem ein alternatives Ende, dass ich hier nicht spoilern will.

Die zweite Disc enthält folgende Specials:
Eine Dokumentation über den Film (Making of) in fünf Teilen. Man kann sich entweder die komplette Doku ansehen oder jeden der fünf Teile einzeln. Die gesamte Doku ist über 70 Minuten lang und für ein Making of absolut vorbildlich. Es wird auch die Frage beleuchtet warum der Regisseur überhaupt ein Remake des Films in Angriff genommen hat.

Unter dem Titel \"Pita\'s Abduction\" verstecken sich drei weitere Extras. Zunächst kann man sich Pitas Entführung im Originalscript durchlesen, dann kann man Tony Scott\'s Storyboard der Szene anschauen (eher belustigend, da Mr Scott definitiv kein zeichnerisches Talent hat;) aber Kunst ist ja auch nicht der Sinn von Storyboards, sondern effektive Darstellung dessen, was später gedreht werden soll) und schliesslich der Hammer schlechthin:
Man kann sich die ganze Sequenz von Pitas Entführung als Multianglesequenz ansehen. Da die Szene eine der actionreichsten des Films ist, ist das wirklich ein Schmankerl. Man kann zwischen 4 Kamerwinkeln wählen oder man schaut sich einen Zusammenschnitt der Szene an, die alle 4 Kamerwinkel enthält. Dazu kann man sich dann noch den Audiokommentar vom Regisseur hinzuschalten, wenn man möchte.

Eine Fotogallerie mit 60 Fotos von der Produktion gibt es auch, wobei auf 2 Fotos Scott und Washington zusammen mit Bill Clinton zu sehen sind, wenn ich das richtig erkannt hab (!).

Drei Trailer und 4 TV Spots, die man entweder hintereinanderweg oder einzeln ansehen kann und ein Musikvideo (Oye Como Va von Kinky) bilden den Abschluss der Specials. Das Video ist im visuellen Stil des Films gedreht und enthält auch Szenen des Films.

Bild- und Tonqualität sind einwandfrei. Mängel konnte ich auch bei der Doppeldisc Version des Films keine entdecken.

Wer auf gut gemachte Thriller steht, wird bei diesem Film nicht danebengreifen.


Einziger Kritikpunkt (wie bei der Singledisc auch): die Untertitel sind nur unformatiert enthalten, während in der Kinoversion die Untertitel aufwendig formatiert und auch animiert waren (sie schweben durch\'s Bild).

================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================

Info vorweg:
Diese DVD gibt wird es ab 5. Mai auch als Doppel-DVD Version geben.
Dabei ist der Unterschied zwischen den beiden Versionen lediglich die Disc 2. Disc 1 ist bei beiden Fassungen identisch.

Obwohl die Single-Disc Version nicht den Titel \"Special Edition\" trägt, bietet sie aber doch schon einiges an Special Features.

Es gibt zwei Audiokommentare. Der eine wird von Regisseur Tony Scott bestritten (der Bruder von Ridley Scott, der z.B. \"Alien\" gedreht hat) und der andere von Produzent Lucas Foster, Drehbuchautor Michael Helgeland und Darstellerin Dakota Fanning.

Darüber hinaus gibt es dann noch über 30 Minuten an deleted scenes, wobei hier auch ein alternatives Ende enthalten ist.

Story:
Ex-Marine Creasy (Denzel Washington) übernimmt in Mexiko einen Bodyguard-Job. Da Kindesentführungen dort an der Tagesordnung sind, soll er die kleine Pita (Dakota Fanning) beschützen. Dass er den Job bekommt, obwohl seinem Arbeitgeber (Pitas Vater, gespielt von Marc Anthony) bekannt ist, dass er ein Alkoholproblem hat, wirkt seltsam, klärt sich aber im weiteren Verlauf des Films schliesslich auf.
Pita schafft es Creasy wieder ein bisschen Lebenswillen zu geben, den er bevor er sie traf eigentlich schon verloren hatte.
Doch letztendlich kommt es, wie es kommen muss, und auch Pita wird Opfer einer Entführung. Als Creasy glauben muss, dass sie ermordet wurde, beginnt er einen Rachefeldzug.

Meinung:
Der Film ist nichts für schwache, empfindliche Nerven. Zwar ist die erste Stunde des Films sehr ruhig und führt die Figuren ein aber im weiteren Verlauf des Films geht es richtig zur Sache. Dem Film wurde deswegen schon Gewaltverherrlichung nachgesagt, was ich aber so nicht unterschreiben kann.
Niemand sagt, dass Creasy richtig handelt. Es ist bloss die einzige Art, auf die er denkt noch etwas für Pita tun zu können, also tut er es.

Dabei ist die Umsetzung des Films der Schlüssel zu seiner Einzigartigkeit, denn Rachedramen gab es schon viele. So beeindruckend gefilmt wie hier aber selten. Da wird mit Farbeffekten gearbeitet und mit perspektivischen Effekten (die Entführung Pitas erleben wir grösstenteils aus Creasys Blickwinkel) und auch mit Zeitlupe gearbeitet.

Dazu noch ein Soundtrack, der die Stimmung des Films unterstützt und auch das Flair Mexikos mit einbringt und es entsteht eine Atmosphäre, die einen für die Dauer des Films in ihren Bann zieht.

Ein wirklich beeindruckender Film und das auf sehr vielen Ebenen.

Die Extras, die enthalten sind, werten die DVD noch weiter auf. Von den beiden Audiokommentaren, ist der Kommentar mit Dakota Fanning erwartungsgemäss der unterhaltsamere. Wenn man aber mehr zur Entstehungsgeschichte des Films und zur Regie wissen möchte, schaltet man lieber auf Tony Scotts Kommentar um.

Die deleted scenes sind in diesem Fall einmal wirklich sehenswert. So gibt es z.B. eine Liebesszene zwischen Creasy und der Frau seines Chefs (Radha Mitchell) und vor allem ein alternatives Ende, dass ich hier nicht spoilern will.

Bild- und Tonqualität sind einwandrei. Mängel konnte ich keine entdecken.

Wer auf gut gemachte Thriller steht, wird bei diesem Film nicht danebengreifen.

13 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Lotosblüte

    18.12.2005, 22:08 Uhr von Lotosblüte
    Bewertung: sehr hilfreich

    Meine Action findet zwar anderswo statt, aber sh <br/>lg