Marché Restaurant Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Sauberkeit:
Erfahrungsbericht von Natascha
Fremdenfeindlichen und Kakerlaken - nein danke!
Pro:
Produktpalette gefällt mir, Produkte eigentlich auch
Kontra:
Management gehört ausgewechselt, Vorgehensweise ist unmöglich!!!!!!!!!!!
Empfehlung:
Nein
Marché kenne ich aus vielerlei Städten und bin mit dem Angebot einigermaßen zufrieden, was die Produktpalette und das Preis-Leistungs-Verhältnis angeht. Allerdings läßt die Geschäftsführung und die Einstellung zum Kunden doch einiges zu wünschen übrig, weshalb ich es mittlerweile vermeide, mich in diesen Restaurants sehen zu lassen. Warum? Hier meine \"härtesten\" (aber nicht einzigen) Erlebnisse dieser Art:
Episode 1: Geschehen in Düsseldorf, wo das Marché als Selbstbedienungsrestaurant in der Kö-Galerie (also in feinster LAge) plaziert ist. Wir gehen dort essen und warten an der Schlange vor dem Kaffee-\"Automaten\" (der vom Personal bedient wird), als ich eine Kakerlake von ziemlichen Ausmaßen die Steinwand heraufklettern sehe. Daraufhin ziehe ich den \"Einschenker\" beiseite und mache ihn - ziemlich leise - darauf aufmerksam. Mir ging es ja nicht darum, jetzt hier ein Riesen-Gekreische anzuzetteln. Der nimmt das achselzuckend entgegen, fertig. Kein Entsetzen, kein wenigstens nur schockiert tun, sondern im Grunde: \"Geht mich das was an?\"
Draufhin verlange ich den Geschäftsführer zu sprechen. Der Mensch hinter der Theke nickt, aber verläßt erst nach fünf Minuten seinen Platz (obwohl die Schlange sich aufgelöst hatte). Wir setzen uns, sind mit dem kompletten Essen (Suppe, Hauptgericht, Kaffee) fertig - immer noch kommt keiner. Geschweige denn, daß man uns vielleicht den Kaffee auf\'s Haus angeboten hätte oder so etwas!
Daraufhin gehe ich wieder hin, verlange erneut den Geschäftsführer zu sprechen, schon etwas lauter und ärgerlicher. Nach weiteren 10 Minuten, wir wollten gerade gehen, kommt er tatsächlich.
Nun habe ich wirklich nichts gegen Stotterer, und finde es bewunderswert, wenn sie sich in eine Position begeben, wo ihr Gebrechen nun wirklich sehr auffällt - aber dieser hier war völlig fehl am Platz. Keine Entschuldigung, kein Eingehen auf den Vorfall, sondern linkisch vorgetragen das Unverständnis, daß man Kakerlaken nicht so appetitlich finden kann - das komme doch in jedem Restaurant vor, damit müsse man leben.
Nun mag das zwar sein - aber immer noch herrscht in Deutschland die gepflegte Illusion, daß Kakerlaken nicht sein MÜSSEN. Und selbst wenn, dann finde ich es bedenklich, daß sich diese Viecher nicht nur in der Küche, wo es für sie ein Paradies sein dürfte, ungehindert tummeln dürfen, sondern auch im offenen Kunden-Bereich und daß man nicht einmal die Illusion aufrechterhält, das nicht appetitlich und angebracht zu finden.
Episode 2: Mit einem befreundeten Pärchen gehe ich ins Marché auf dem Ku\'damm in Berlin. Also wieder: Feinste Lage. Die Freundin, die dabei ist, ist Thailänderin und sieht entsprechend aus, soll heißen, man erkennt halt sofort, daß sie rein genetisch keine \"Deutsche\" ist (abstammungstechnisch dagegen schon lange, hihi!). Wir setzen uns an einen Tisch; Kellner kommen und räumen die Reste an den übrigen Tischen um uns herum weg - nur unserer bleibt von unseren Vorgängern voll. Das passiert zweimal. Mein Kumpel ruft einen der Kellner herbei. Der mustert - mit wirklich ekliger Arroganz - die thailändische Freundin und sagt, er müsse jetzt noch anderes tun, dafür sei sein Kollege zuständig (ach wirklich? Eben noch hat er selber abgeräumt...)
Nun kann man ja noch glauben, das sei ein Einzelfall. Aber nein - auch der nächste Kellner, sein Kollege, de wenig später auch dort herumräumt, läßt unseren Tisch links liegen. Wir weisen - noch höflich - darauf hin, daß dies nicht unser Dreck sei und er gerne abräumen könne. Die Reaktion von eben wiederholt sich - fast identisch!
Daraufhin lassen wir den Geschäftsführer kommen. Der entschuldigt sich in der Tat (immerhin!), ruft auch einen herbei, der abräumen soll und dies auch tut.
Allerdings - als wir nachbestellen wollen (es gibt dort ja auch eine Ecke, in der keine Selbstbedienung ist), werden wir erneut ignoriert und hingehalten - im Unterschied zu anderen Gästen.
Ich kann mir dies nicht anders erklären, insbesondere auf Grund der deutlichen Seitenblicke auf die begleitende Freundin, daß hier fremdenfeinliche Motive am Werk waren. Denn wir waren weder laut noch unverschämt noch sonst in irgeneiner Weise auffällig.
Fazit: Marché hat zwar gute Produkte, aber ein Unternehmen mit solchen Maximen muß ich jedenfalls nicht unterstützen.
Episode 1: Geschehen in Düsseldorf, wo das Marché als Selbstbedienungsrestaurant in der Kö-Galerie (also in feinster LAge) plaziert ist. Wir gehen dort essen und warten an der Schlange vor dem Kaffee-\"Automaten\" (der vom Personal bedient wird), als ich eine Kakerlake von ziemlichen Ausmaßen die Steinwand heraufklettern sehe. Daraufhin ziehe ich den \"Einschenker\" beiseite und mache ihn - ziemlich leise - darauf aufmerksam. Mir ging es ja nicht darum, jetzt hier ein Riesen-Gekreische anzuzetteln. Der nimmt das achselzuckend entgegen, fertig. Kein Entsetzen, kein wenigstens nur schockiert tun, sondern im Grunde: \"Geht mich das was an?\"
Draufhin verlange ich den Geschäftsführer zu sprechen. Der Mensch hinter der Theke nickt, aber verläßt erst nach fünf Minuten seinen Platz (obwohl die Schlange sich aufgelöst hatte). Wir setzen uns, sind mit dem kompletten Essen (Suppe, Hauptgericht, Kaffee) fertig - immer noch kommt keiner. Geschweige denn, daß man uns vielleicht den Kaffee auf\'s Haus angeboten hätte oder so etwas!
Daraufhin gehe ich wieder hin, verlange erneut den Geschäftsführer zu sprechen, schon etwas lauter und ärgerlicher. Nach weiteren 10 Minuten, wir wollten gerade gehen, kommt er tatsächlich.
Nun habe ich wirklich nichts gegen Stotterer, und finde es bewunderswert, wenn sie sich in eine Position begeben, wo ihr Gebrechen nun wirklich sehr auffällt - aber dieser hier war völlig fehl am Platz. Keine Entschuldigung, kein Eingehen auf den Vorfall, sondern linkisch vorgetragen das Unverständnis, daß man Kakerlaken nicht so appetitlich finden kann - das komme doch in jedem Restaurant vor, damit müsse man leben.
Nun mag das zwar sein - aber immer noch herrscht in Deutschland die gepflegte Illusion, daß Kakerlaken nicht sein MÜSSEN. Und selbst wenn, dann finde ich es bedenklich, daß sich diese Viecher nicht nur in der Küche, wo es für sie ein Paradies sein dürfte, ungehindert tummeln dürfen, sondern auch im offenen Kunden-Bereich und daß man nicht einmal die Illusion aufrechterhält, das nicht appetitlich und angebracht zu finden.
Episode 2: Mit einem befreundeten Pärchen gehe ich ins Marché auf dem Ku\'damm in Berlin. Also wieder: Feinste Lage. Die Freundin, die dabei ist, ist Thailänderin und sieht entsprechend aus, soll heißen, man erkennt halt sofort, daß sie rein genetisch keine \"Deutsche\" ist (abstammungstechnisch dagegen schon lange, hihi!). Wir setzen uns an einen Tisch; Kellner kommen und räumen die Reste an den übrigen Tischen um uns herum weg - nur unserer bleibt von unseren Vorgängern voll. Das passiert zweimal. Mein Kumpel ruft einen der Kellner herbei. Der mustert - mit wirklich ekliger Arroganz - die thailändische Freundin und sagt, er müsse jetzt noch anderes tun, dafür sei sein Kollege zuständig (ach wirklich? Eben noch hat er selber abgeräumt...)
Nun kann man ja noch glauben, das sei ein Einzelfall. Aber nein - auch der nächste Kellner, sein Kollege, de wenig später auch dort herumräumt, läßt unseren Tisch links liegen. Wir weisen - noch höflich - darauf hin, daß dies nicht unser Dreck sei und er gerne abräumen könne. Die Reaktion von eben wiederholt sich - fast identisch!
Daraufhin lassen wir den Geschäftsführer kommen. Der entschuldigt sich in der Tat (immerhin!), ruft auch einen herbei, der abräumen soll und dies auch tut.
Allerdings - als wir nachbestellen wollen (es gibt dort ja auch eine Ecke, in der keine Selbstbedienung ist), werden wir erneut ignoriert und hingehalten - im Unterschied zu anderen Gästen.
Ich kann mir dies nicht anders erklären, insbesondere auf Grund der deutlichen Seitenblicke auf die begleitende Freundin, daß hier fremdenfeinliche Motive am Werk waren. Denn wir waren weder laut noch unverschämt noch sonst in irgeneiner Weise auffällig.
Fazit: Marché hat zwar gute Produkte, aber ein Unternehmen mit solchen Maximen muß ich jedenfalls nicht unterstützen.
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