Mauerpark Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von andre-kr
Für'n Park ziemlich schräg
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Der Szenebezirk „Prenzlauer Berg“, welcher jetzt eigentlich Pankow heißen müsste, was aber keiner macht, hat natürlich auch einige Parks zu bieten. Den jüngsten, den Mauerpark möchte ich Euch kurz vorstellen.
Das Stück Land, auf welchem sich heute der Mauerpark ausbreitet, stand nach dem Mauerfall und der Demontage der Grenzanlagen als Brachland zur Verfügung. Umweltschutzverbände forderten in jener Zeit massiv, den freiwerdenden Raum in der ganzen Stadt zu begrünen. Zwischen Bernauer Straße im Süden und der Gleimstraße (Gleimtunnel) im Norden ist das bisher auf Prenz’lberger Seite gelungen. Die Bauabschnitte nördlich des Gleimtunnels oder gar auf Weddinger Seite sind wegen verschiedenster Schwierigkeiten, vor allem den Besitzverhältnissen, nie zur Ausführung gekommen.
1994 war zumindest Bauabschnitt 1 fertig und zieht seitdem allerlei Besucher an: Punks, Graffiti-Sprüher, Sonnenhungrige, Muttis mit Kinderwagen, Straßenmusikanten, Open-Air-Partymacher, Hunde“freunde“ und Nacktbader. Eine Open-Air-Bühne ist vorhanden, eine Streetball-Anlage und ein Kinderbauernhof (bislang noch im nicht gestalteten nördlichen Teil).
Um es gleich vorweg zu sagen: Der Park ist nicht besonders schön, aber auf Grund seiner Lage, Größe und dem Publikum sehenswert. Wer gut gemachte Graffitis mag, wird hier fündig werden. Vor allem im Hügelteil an der Max-Schmeling-Halle wird man einige sehr schöne Arbeiten finden.
Wer sich einfach nur sonnen will, hat im Park beste Möglichkeiten. Der Hügel an Sportpark ist dazu bestens geeignet, zumal wenig Bäume das Areal verschatten. Hier hat man allerdings manchmal das Problem, dass einem eine Trommelgruppe den letzten Nerv rauben kann.
Probleme:
Der Park hat auf Grund der hohen Besucherdichte sehr mit Übernutzungerscheinungen zu kämpfen. In trocknen Sommern wird man oft zerstörte Rasenabschnitte finden, die den vielen Füßen nicht gewachsen waren. Hier kann wohl nur Abhilfe geschaffen werden, wenn der Park endlich wie geplant vergrößert wird. Aber bei der derzeitigen Finanzlage Berlins wird das wohl nicht werden.
Wie es zu erwarten ist, habe die Hundefreunde der Stadt den Mauerpark als ideales Klo-revier für ihre Vierbeiner entdeckt. Das wiederum ist ein Problem, mit dem alle Parks der Stadt zu kämpfen haben.
An hochfrequentierten Tagen oder nach Veranstaltungen gleichen Abschnitte des Parks manchmal einem Müllhaufen. Leider scheint es heutzutage „in“ zu sein, alles fallen zu lassen, was man nicht mehr benötigt...
Anreise:
U-Bahnhof (U2) Eberswalder Straße oder Tram 20
Ich würde trotz aller negativen Aussagen den Park empfehlen.
Das Stück Land, auf welchem sich heute der Mauerpark ausbreitet, stand nach dem Mauerfall und der Demontage der Grenzanlagen als Brachland zur Verfügung. Umweltschutzverbände forderten in jener Zeit massiv, den freiwerdenden Raum in der ganzen Stadt zu begrünen. Zwischen Bernauer Straße im Süden und der Gleimstraße (Gleimtunnel) im Norden ist das bisher auf Prenz’lberger Seite gelungen. Die Bauabschnitte nördlich des Gleimtunnels oder gar auf Weddinger Seite sind wegen verschiedenster Schwierigkeiten, vor allem den Besitzverhältnissen, nie zur Ausführung gekommen.
1994 war zumindest Bauabschnitt 1 fertig und zieht seitdem allerlei Besucher an: Punks, Graffiti-Sprüher, Sonnenhungrige, Muttis mit Kinderwagen, Straßenmusikanten, Open-Air-Partymacher, Hunde“freunde“ und Nacktbader. Eine Open-Air-Bühne ist vorhanden, eine Streetball-Anlage und ein Kinderbauernhof (bislang noch im nicht gestalteten nördlichen Teil).
Um es gleich vorweg zu sagen: Der Park ist nicht besonders schön, aber auf Grund seiner Lage, Größe und dem Publikum sehenswert. Wer gut gemachte Graffitis mag, wird hier fündig werden. Vor allem im Hügelteil an der Max-Schmeling-Halle wird man einige sehr schöne Arbeiten finden.
Wer sich einfach nur sonnen will, hat im Park beste Möglichkeiten. Der Hügel an Sportpark ist dazu bestens geeignet, zumal wenig Bäume das Areal verschatten. Hier hat man allerdings manchmal das Problem, dass einem eine Trommelgruppe den letzten Nerv rauben kann.
Probleme:
Der Park hat auf Grund der hohen Besucherdichte sehr mit Übernutzungerscheinungen zu kämpfen. In trocknen Sommern wird man oft zerstörte Rasenabschnitte finden, die den vielen Füßen nicht gewachsen waren. Hier kann wohl nur Abhilfe geschaffen werden, wenn der Park endlich wie geplant vergrößert wird. Aber bei der derzeitigen Finanzlage Berlins wird das wohl nicht werden.
Wie es zu erwarten ist, habe die Hundefreunde der Stadt den Mauerpark als ideales Klo-revier für ihre Vierbeiner entdeckt. Das wiederum ist ein Problem, mit dem alle Parks der Stadt zu kämpfen haben.
An hochfrequentierten Tagen oder nach Veranstaltungen gleichen Abschnitte des Parks manchmal einem Müllhaufen. Leider scheint es heutzutage „in“ zu sein, alles fallen zu lassen, was man nicht mehr benötigt...
Anreise:
U-Bahnhof (U2) Eberswalder Straße oder Tram 20
Ich würde trotz aller negativen Aussagen den Park empfehlen.
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