McCain Pickers Jalapenos Testbericht

Mccain-pickers-jalapenos
ab 7,96
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  durchschnittlich
  • Zubereitung:  sehr schwierig

Erfahrungsbericht von Arti25

Hey, ich bin doch kitzelig

4
  • Geschmack:  gut
  • Geruch:  durchschnittlich
  • Zubereitung:  sehr schwierig
  • Kaufanreiz:  Zufall

Pro:

Leichte Zubereitung

Kontra:

Preis, Sättigungsgrad

Empfehlung:

Ja

Ich liebe scharfes Essen. Darum musste ich auch zugreifen, als ich neulich im Eisregal bei real die McCain Pickers Jalapenos entdeckt habe. Und heute hatte ich mal richtig Appetit auf diese kleinen Teile. Für eine 180 Gramm-Packung habe ich 2,29 Euro bezahlt. Soeben noch im Rahmen.

***Verpackung***
Vorne drauf – wie zu sehen – das fertige Produkt, an den Längs-Seiten Haltbarkeitsdatum, Mengenangaben, Zutaten und Nährwertangaben. Auf einer der Schmalseiten findet sich die Zubereitungsanleitung. Die Rückseite wartet mit einer Qualitätsgarantie, den Herstellerlobpreisungen und einem Rezept für einen \"Fruchtigen Tomaten-Dip\" auf.
Die Packung hat an einer Schmalseite eine Papplasche, die ich aber wie üblich ignoriere. Statt dessen fetze ich die Packung an der anderen Schmalseite auf ;-) Im Inneren finden sich 9 Jalapeno-Pickers. Wow, da habe ich ja richtig Glück. Laut Packung entsprechen die 180 Gramm nämlich 7 bis 9 Stücken.

***Herstellerverprechen***
- Pickers – das aufregend knusprige Snackerlebnis
- Ob Party oder kleine Mahlzeit: Pickers bietet zu jeder Gelegenheit raffiniertes \"Finger Food\" in vielen verschiedenen Varianten (Hier begreife ich erstmals, dass Jalapenos nicht die einzige Variante sind *gg*)
- Scharfe Jalapenos, milder Frischkäse – ein Mix, der jeden Gaumen kitzelt.

***Die Pickers – tiefgekühlt***
So, da liegen sie nun also vor mir – die Pickers. Aussehen tun sie wie tiefgekühlte, panierte Kartoffeln, und zwar sowohl was Form, als auch was die Größe angeht. Geruchstechnisch haben diese kleinen Knubbeldinger erst mal wenig zu bieten, aber das kommt sicher beim Backen...

***Die Zubereitung***
Man hat die Wahl zwischen Pfanne, Friteuse, Backofen/Heißluft und Backofen/Ober- und Unterhitze.
Ich entscheide mich für den Backofen und reiße daher die anderen Zubereitungsmethoden nur kurz an.
Friteuse: Öl auf 180 Grad erhitzen. Die tiefgekühlten Jalapenos 3 Min. frittieren.
Pfanne: Öl in einer Pfanne erhitzen und tiefgekühlte Jalapenos 6 Min. knusprig backen, dabei mehrmals wenden.
Backofen: Vorheizen (Umluft 180 Grad, Ober- Unterhitze 200 Grad). Die Jalapenos auf ein Backblech legen und 10 bis 12 Minuten backen.

Ich habe mich für Ober- und Unterhitze entschieden, da ich seit Jahr und Tag mit der Heißluft auf Kriegsfuß stehe *g*. Diese Art der Zubereitung dauert zwar Pfanne und Friteuse gegenüber etwas länger, hat für mich aber einen unschlagbaren Vorteil – man braucht kein zusätzliches Fett mehr.
Ich packe also die Pickers auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebe die Teile in den Ofen. Die Uhr stelle ich auf 6 Minuten, da ich die Pickers nach der Hälfte der Zeit wenden möchte. Pünktlich zum Piepen der Zeitschaltuhr duftet es in meiner Küche schon ganz zart nach Chili – sehr vielversprechend. Doch als ich den Ofen öffne, bin ich erst mal enttäuscht. Die Pickers sind nicht goldbraun, sondern eher hellbeige und sehen nicht sehr appetitlich aus. Na ja, sie sind ja auch noch nicht fertig. Mal schauen...

***Geruch, Aussehen, Geschmack – zubereitet***
So, endlich fertig. Nach 12 Minuten sind die Pickers zwar immer noch nicht goldbraun, aber immerhin leicht goldig angehaucht. Auch jetzt haben sie keinen starken Eigengeruch – es umweht sie lediglich der zarte Hauch von Chili, den ich schon zuvor in der Küche bemerkt hatte.
Einige der Pickers sind aufgeplatzt und enthüllen eine zart weiße Frischkäsefüllung. Ich lade mir erst einmal vier Stück auf den Teller und lasse die restlichen zum Warmhalten im abgeschalteten Ofen liegen.
Nun der Geschmackstest. Ich beiße in den ersten Picker. Autsch – heiß. Finger Food in allen Ehren, aber zum Anfassen muss ich die noch etwas Abkühlen lassen. Nach zwei Minuten der nächste Versuch: Die Panade ist nicht wirklich knusprig, eher etwas weich. Ich tippe darauf, dass das entweder am Frischkäse liegt, der die Hülle leicht weich macht, oder an der von mir gewählten Zubereitungsart. Nun gut. Im Inneren erwartet mich zu 70 Prozent leicht säuerlich schmeckender Frischkäse und zu 30 Prozent grüne, halbierte Jalapeno-Schote. Der Frischkäse hat wirklich einen sehr guten Geschmack. Wie gesagt, leicht säuerlich, was ihn zu einer angenehmen Geschmackskomponente werden lässt. Die Jalapeno-Chili hingegen wird ihrem Namen nicht 100 Prozent gerecht. Sie ist definitiv nicht scharf, wie angekündigt, sondern höchstens leicht pikant. Das Brennen, was man sonst nach einem scharfen Chili con Carne im hinteren Gaumenbereich verspürt, fällt hier eher schwach aus. Da ich scharf wirklich mag, ist das für mich natürlich nicht so toll. Wie der Hersteller schon sagt: Ein Mix, der jeden Gaumen kitzelt. Mehr als ein Kitzeln ist es denn auch nicht. Schade eigentlich. Empfehlenswert also für diejenigen unter uns, die es nur leicht scharf mögen.
Zudem finde ich es nicht gut, dass man beim ersten Abbeißen schon die gesamte Jalapeno mit im Mund hat, weil die sich nur schlecht durchbeißen lässt und somit beim ersten Biss mit aus der Hülle gezogen wird. So hat man beim zweiten Biss nur Panade mit Frischkäse im Mund.
Besser wird das nur beim Essen mit Messer und Gabel. Aber mal ehrlich: Wer möchte schon Finger Food mit Besteck essen? ;-)
Ein Nachtrag: Die zweite Fuhre Pickers, die ich zum Warmhalten im Ofen gelassen hatte, waren von der Panade her deutlich knuspriger als die erste Fuhre. Vielleicht sollte man die Pickers vor dem Essen einfach noch 4 bis 5 Minuten im Ofen ruhen lassen? Mir jedenfalls hat die zweite Portion deutlich besser geschmeckt – wenn sie auch nicht wirklich scharf war.
In der Packung befanden sich neun Jalapeno-Pickers. Ich habe diese als Hauptmahlzeit gegessen – und hatte danach immer noch Hunger. So richtig satt machen die Teile nämlich nicht. Aber Zwischenmahlzeit oder auch als Fernseh-Snack sind sie gut geeignet.

***Zutaten***
Frischkäsezubereitung 32 % (Sahne, Magermilchpulver, Speisesalz, Konservierungsstoff Kaliumsorbat), Jalapeno-Schote 32 % (Jalapeno, Speisesalz, Essig, konservierungsstoff Natriumsulfit), Panade (Weizenmehl, Maismehl, Wasser, Hefe, Backtriebmittel Diphosphat und Natriumcarbonat, 100 % Pflanzenöl, Weizenstärke, Reismehl, Speisesalz, Dextrose, Milcheiweiß, Emulgatoren E472e und E464). Enthält Gluten und Milchanteile.

***Nährwertangaben***
100 Gramm enthalten:
252 kcal
5,3 g Eiweiß
24,4 g Kohlenhydrate
15,6 g Fett

***Hersteller***
McCain GmbH
65760 Eschborn/Ts.
www.mccain.de
www.pickers.de

Auf der Pickers-Seite findet man noch viele weitere Rezeptvorschläge für passende Dips :-)

***Sortiment***
Die Pickers gibt es nicht nur als Jalapenos, sondern auch als Zwiebelringe, Chili Cheese Nuggets und Chicken Wings BBQ.

***Fazit***
Ein leckerer Snack für zwischendurch. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Geschmacklich sind die Komponenten gut aufeinander abgestimmt – für mich persönlich nur leider nicht scharf genug. Aber das ist ja Geschmackssache. Mit 2,29 Euro liegen die Pickers auch gerade noch im Rahmen. Aber nur, wenn man sie als Fernseh-Snack oder ähnliches verwendet. Als Party-Snack fände ich persönlich die Pickers zu teuer. Dafür müsste ich zu viele Packungen kaufen ;-) Generell lassen sie sich aber schnell und einfach zubereiten und praktischerweise ohne Besteck essen. Etwas Frischkäse an den Fingern sollte man dabei aber einkalkulieren. Ich werde sicher auch noch die anderen Sorten der Pickers testen. Die Jalapeno-Pickers bekommen von mir vier Sternchen und eine Weiterempfehlung.

20 Bewertungen