Mecklenburg-Vorpommern Testbericht

Mecklenburg-vorpommern
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Erfahrungsbericht von Sonne-in-der-Nacht

Das Land der 1000 Seen

Pro:

alles

Kontra:

nichts

Empfehlung:

Ja

Liebe Leser,

jetzt wird es Zeit für uns, die Ostseeküste zu verlassen und ins Landesinnere zu fahren...aber ich kann Euch versprechen, unser nächstes Ziel hat auch einiges an Schönheit zu bieten.
Ich möchte Euch heute die "Mecklenburgische Seenplatte" etwas näher bringen und hoffe, ich kann Euch etwas von der Schönheit und Faszination dieser Gegend vermitteln...

Mecklenburg-Vorpommern kann sich glücklich schätzen.
Im Norden die Ostsee mit ihren Traumstränden und hübschen Badeorten, die Vorzeige-Inseln Rügen und Usedom, die Städte Rostock und Schwerin...aber das alles reicht noch nicht aus. Im Süden des Bundeslandes befindet sich das größte geschlossene Seengebiet Europas..."die Mecklenburgische Seenplatte" mit ihren über 1000!!! Gewässern.

Die Müritz, der Plauer und Malchower See, Kölpin-,Fleesen oder Mirower See, die vielen Kanäle und Flüsse...alle haben ihren ganz besonderen Reiz und sind, egal ob von der Land-oder Wasserseite betrachtet, eine Reise dorthin wert.

Entstanden ist diese einzigartige Landschaft vor rund 12000 Jahren. Die durch die Eiszeit entstandene Seenlandschaft prägt das Bild.
Mit 78 Einwohnern pro Quadratkilometer ist die Region die am dünnsten besiedelte Deutschlands und für mich, bis vor 2 Jahren in einer dicht besiedelten Gegend in der Nähe Essens zu Hause, ist angesichts der Ruhe, die hier herrscht, jeder noch so kurze Ausflug in dieses Gebiet wie ein kleiner Urlaub.

Die Müritz, der Name stammt aus dem slawischen und bedeutet "Kleines Meer", kann eine imposante Größe von 117 Quadratkilometern ausweisen, ist 29 km lang und 13 km breit. Der zweitgrößte Binnensee Deutschlands ist umgeben von sanften Hügeln, Wäldern und Wiesen.
Schon zu Ostzeiten eine beliebte Ferienregion, boomt seit der Wende der Tourismus rund um den See. Hotels, Pensionen und Ferienhäuser sind aus dem Boden geschossen.
Aber selbst in der Hauptsaison findet man Ruhe und Entspannung, wenn man sich etwas abseits der Touristenorte begibt.

Für alle Liebhaber ausgdehnter Bootstouren bietet sich hier ein Paradies.
Egal ob mit dem Motorboot,dem Paddel-oder Ruderboot, dank der vielen Flüsse und angelegten Kanäle und Schleusen sind alle Seen miteinander verbunden. Wer Lust hat, kann also seinen ganzen Urlaub auf dem Wasser verbringen und wer sehr viel Zeit hat, kann die Mecklenburgische Seenplatte auf dem Weg von Berlin nach Hamburg durchschippern. Egal ob auf dem eigenen Gefährt oder auf einem an den vielen Vermietstationen ausgeliehenen Boot.

Am Ostufer der Müritz beginnt der 310 Quadratkilometer große "Müritz-Nationalpark", ein wunderschönes Gebiet, dass überwiegend von Wäldern bedeckt ist. Ursprüngliche Natur mit über 100 Seen, Wiesen und Mooren bieten einen optimalen Lebensraum für Kraniche, See-und Fischadler.
Im Ostteil des Parks Serrahn vermitteln riesige Buchenwälder Urwaldatmosphäre. Seit über vier Jahrzehnten wurden die Wälder nicht mehr bewirtschaftet.
Beim ersten Besuch empfehle ich eine geführte Wanderung. Wir haben es so gemacht und viel Wissenswertes erfahren.
Wer auf eigene Faust bzw. auf eigenen Füßen loslaufen will oder wer mit seinem Fahrrad den Park erkunden möchte, kann dieses auf 400 km Wander-und Radwegen ausgiebig tun.
In Schwarzenhof, mitten im Nationalpark gelegen, gibt es seit 1998 das "Nationalparkhotel Kranichrast". Wir haben im letzten September eine Nacht dort verbracht und es hat uns ausgesprochen gut gefallen. Die Zimmer sind sauber und geschmackvoll eingerichtet. Die Übernachtung im Doppelzimmer inclusive Frühstücksbuffet hat um die 80 Euro gekostet. Außerhalb der Saison gibt es aber wohl auch Sonderpreise. Wer nicht gleich dort übernachten möchte, sollte sich bei einem Kaffee auf der Terrasse von der Wanderung oder Fahrradtour erholen und von dort den herrlichen Blick in die Natur genießen.
In Schwarzenhof ist auch ein Haltepunkt des Nationalparkbusses.
In Federow, einem Ortsteil Warens, befindet sich ein Informationsbüro. Hier kann man alles Wissenswerte über den Park erfahren. Ein Streichelzoo und ein Spielplatz bieten Abwechslung für die kleinen Besucher.

Waren, am nördlichen Ufer der Müritz gelegen, ist mit 23000 Einwohnern die größte Stadt des Kreises und wurde bereits 1260 erstmals erwähnt. 1845 wurde die erste Badeanstalt eröffnet und die Besucherzahlen stiegen stetig an. Heute ist der Ort die touristische Hochburg der Region.
Waren verfügt über eine gut ausgebaute Infrastruktur und zahlreiche Freizeitmöglichkeiten.
Badestrände, Müritzrundfahrten, Rad-und Wanderwege, eine hübsche, sanierte Innenstadt mit Fußgängerzone und Marktplatz sowie der Stadthafen laden zum Verweilen ein.
Sehenswert sind die vielen schmucken Fachwerkhäuser, die Pfarrkirchen St.Georg und St.Marien und das Rathaus im Stil der Tudorgotik.
Am Stadthafen laden zahlreiche Restaurants und Cafes zu einem Besuch ein. Vom Fischbrötchen über Frühlingsrollen, vom Döner bis zum Schwarzwaldbecher, von Pizza bis Käsekuchen ist hier alles zu haben. Besonders lecker sind die frisch gefangenen Fische aus der Müritz.
Empfehlen möchte ich Euch auch den Besuch des Hotels "Kleines Meer" am Alten Markt. Von der Terrasse, die von der Wasserseite über mehrere Außentreppen zu erreichen ist, kann man einen unbeschreiblich schönen Blick über die Müritz genießen. Die Speisekarte bietet außergewöhnliche Gerichte zu außergewöhnlichen Preisen...Macht es wie wir und begnügt Euch mit einem Getränk...satt werdet ihr auch später von einem Fischbrötchen am Hafen.
Der quirlige Ort ist auf jeden Fall einen Besuch wert und auch für den längeren Aufenthalt in der Gegend sehr zu empfehlen, da sich von hier aus viele lohnende Ausflugsziele gut erreichen lassen.

Am Südufer der Müritz liegt der Ort Röbel. Hier ist die Uferpromenade mit dem neu angelegten Uferplatz Anziehungspunkt für viele Touristen. Restaurants und Hotels sind auch hier reichlich vorhanden. Die Hauptstrasse mit zahlreichen Geschäften lädt zum Bummeln ein.

Ein Ausflugstipp ist die größte Feldsteinscheune Deutschlands in Bollewick in der Nähe Röbels. Während der Sommermonate finden hier regelmäßig Mecklenburger Marktfeste zu immer anderen Themen statt, zu Weihnachten und Ostern entsprechende Märkte.
Die Läden und Werkstätten bieten mecklenburgische Produkte und zeigen ihr Handwerk.

Aber die Mecklenburgische Seenplatte besteht nicht nur aus der Müritz...dann wäre die Bezeichnung ja auch irgendwie unpassend.
Kommen wir also zum nächsten Gewässer...dem Mirower See, der sich südöstlich der Müritz befindet. Der See ist Teil des Neustrelitzer Seengebietes, 700 m breit und 2,5 km lang.
Per Boot von der Müritz kommend, erreicht man den Mirower See durch den Mirow Kanal und die Schleuse Mirow. Der See ist das Bindeglied zwischen den Gewässern der Mecklenburgischen Seenplatte und den Gewässern Brandenburgs.
Hügel, Wiesen, Wälder, weite Felder...im Frühling das leuchtende Gelb der Rapsfelder...das ist die Landschaft rund um den See. Reetgedeckte Bootshäuser säumen an vielen Stellen das Ufer des Sees.
Für Wanderer, Radler, Reiter/innen und Wassersportfans bieten sich hervorragende Bedingungen.

Der Ort Mirow, 4000 Einwohner zählend, liegt direkt an der Müritz-Havel-Wasserstraße.

Die Hauptattraktion des Ortes ist die Schlossinsel. Durch das 1588 erbaute Torhaus erreicht man die Insel. Das älteste Gebäude Mirows, die Johanniterkirche, ist letzte Ruhestätte der Herzöge von Mecklenburg-Strelitz. Vom Kirchturm hat man einen schönen Blick in die reizvolle Umgebung.
Das barocke Schloss wurde in den letzten Jahren aufwendig restauriert. Der neu gestaltete Schlossgarten lädt zum Verweilen ein.
Das "Mirower Seehotel" auf der Schlossinsel bietet neben einer Terrasse direkt am Wasser eigene Bootstege und kann somit direkt vom Wasser aus erreicht werden. Eine weitere Besonderheit des Hotels ist der "Mirower Ritter-Keller", ein altes Kellergewölbe. Hier bedienen Mägde in mittelalterlichen Kleidern und wer Wert auf gute Tischmanieren legt, ist hier fehl am Platze, denn Besteck gibt es hier nicht. Dafür bekommt man einen großen Latz und los geht es.....wenn ihr in der Nähe seid, solltet ihr euch dieses Spektakel nicht entgehen lassen...es macht wirklich Spaß.
Lohnenswert ist ein Ausflug mit der Mirower Schifffahrtsgesellschaft ins Seerosenparadies nach Zietlitz.

Verlassen wir Mirow und begeben uns zur letzten Etappe unserer heutigen Tour.....nach Plau an den Plauer See.
Der Ort Plau, 6300 Einwohner zählend, wurde 1235 erstmals erwähnt. Von der ehemaligen Stadtmauer ist noch der Burgturm erhalten geblieben. Viele alte Fachwerkhäuser und die Lage am Westufer des Plauer Sees lohnen eine Besuch.

Der Plauer See, mit einer Größe von 39 Quadratkilometern, ist der drittgrößte See in Mecklenburg-Vorpommern. Wie bei den anderen Seen auch, ist das Umland geprägt durch Wälder, Wiesen und hügelige Landschaften.

Übernachtungsmöglichkeiten bieten sich im kompletten Seengebiet zahlreich an, egal ob direkt am Ufer eines Sees oder in einem der vielen Orte. Hotels,Pensionen und Ferienwohnungen-oder häuser sowie eine große Anzahl an Campingplätzen sollten jedem das richtige Quartier für die Nacht bieten.

Fazit
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Ich hoffe, dass Ihr nach diesem Bericht etwas neugierig geworden seid auf diese traumhaft schöne Landschaft.
Ich kann jedem eine Reise in dieses wunderschöne Gebiet empfehlen und bin sicher, dass ihr die Mecklenburger-Seenplatte genauso ins Herz schließen werdet wie ich.


Eine angenehme Zeit wünscht Euch die Sonne, die auch nachts scheint....


Für CIAO und Yopi


Danke an Yopi für die schnelle Freischaltung meines Vorschlags...

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2005-09-23 00:07:53 mit dem Titel Ein Ausflug ins Gurkenland

Liebe Leser,


Von unserem heutigen Reiseziel hat sicher jeder schon einmal gehört oder gelesen und sei es nur auf einem Gurkenglas....
Kommt mit und lasst Euch verzaubern von einer der schönsten Gegenden Brandenburgs, wenn nicht sogar der Schönsten...dem "Spreewald".


Die Landschaft
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Der Spreewald liegt ca.70 km südöstlich von Berlin und erstreckt sich über eine Länge von 75 km und eine Breite von 15 km und ist ein Teilgebiet der Lausitz.
Das Gebiet ist aufgegliedert in Unter- und Oberspreewald. Bei Burg, einem kleinen Städtchen der Region, beginnt der Oberspreewald und hier verzweigen sich die Spree und die Malxe in viele kleine und große Bäche. Nordöstlich des Ortes Lübben beginnt der Unterspreewald und auch hier teilt sich die Spree wieder in viele Fließe.
Die Landschaft ist abwechslungsreich. Wiesen, Acker- und Gartenflächen, Wälder und natürlich die ca. 300 Fließe, die wie ein Labyrinth vor sich hin plätschern.
In früheren Zeiten wurde der komplette Verkehr mit Kähnen abgewickelt und auch heute noch sind viele Orte nur per Kahn zu erreichen.


Die Kahnfahrten
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Die einzigartige Landschaft verzaubert ihre Besucher und wegen der vielen Wasserwege fühlt man sich schnell nach Venedig versetzt...
Bereits der Dichter Theodor Fontane zog auf seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" diesen Vergleich und schwärmte von diesem Landstrich: "Und das dem Netze dieser Spree-Kanäle, nichts von dem Zauber von Venedig fehle, Durchfurcht das endlos wirre Flussrevier, In seinem Boot der Spreewald-Gondolier".
Die "Spreewald-Gondolieri" stehen wie ihre Brüder in Venedig am Ende des Bootes und
bewegen dieses durch staken mittels langer Holzstangen langsam vorwärts. Sie tragen allerdings keine bunten Strohhüte, sondern Schiffermützen und die Frauen typische Trachten, allerdings nur noch zu besonderen Gelgenheiten, und fahren ihre Gäste auf flachen Holzkähnen durch die Flusslandschaft.
Die Spreewaldkähne sind typisch für diese Gegend und werden nur hier nach uralten Plänen per Hand gebaut.
Malerische Bootshäfen in den Orten oder aber auch einfach mitten im Wald laden zum Verweilen, Zuschauen und natürlich zum Einsteigen ein. Und wer schon einmal hier ist, sollte auf keinen Fall eine solche Kahnfahrt versäumen. Es werden viele unterschiedliche Routen angeboten...von einer bis zu zehn Stunden, Nachtfahrten bei Kerzenlicht, Kaffeefahrten ohne Verkaufsveranstaltung oder wer Lust hat, ein Grillfest auf einem Kahn zu veranstalten, kann auch dieses buchen.
Die bequemen Bänke lassen auch eine lange Fahrt nicht zur Strapaze für das Hinterteil werden und auch für ältere und gehbehinderte Menschen ist es kein Problem, an Bord zu gehen und die Fahrt zu genießen.
Die Fährmänner und Fährfrauen haben viel Wissenswertes über Land und Leute zu berichten. Es geht oft lustig zu an Bord und ein Spreewaldschnäpschen hebt die Stimmung.




Die Sorben
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Wenn man zum ersten Mal den Spreewald besucht, wundert man sich vielleicht über die zweisprachigen Orts- und Hinweisschilder. Dies ist eine weitere Besonderheit der Region.
Hier leben die Ureinwohner des Spreewaldes...die Sorben oder wie sie sich selbst auch nennen, die Wenden.
Über Jahrhunderte hinweg konnte sich die kleine Minderheit trotz ständiger Unterdrückung behaupten und pflegt bis heute ihre Sprache, ihre Kultur und ihr Brauchtum.
Für den Besucher gibt es viel Interessantes zu entdecken und bestaunen...werden in der Lausitz das ganze Jahr hindurch zahlreiche Feste nach altem Brauchtum begangen.
Im Januar gehen die Kinder in Vogelkostümen durch die Orte und sammeln Süßigkeiten; dann folgt mit der Fastnacht oder auch Zapust das größte Fest des Jahres.
Zur Osterzeit sind die kunstvoll bemalten Eier eine Augenweide und Osterfeuer und das Eierrollen gehören ebenfalls in diese Jahreszeit.
Hahnrupfen, Froschkarren und Kranzreiten sind weitere Höhepunkte im sorbischen Leben.
Heimat- und Trachtenfeste, Umzüge, Fischerfest und ein Kahnkorso runden die Festlichkeiten ab.


Wirtschaft
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Die Region ist ein strukturschwaches ländliches Gebiet.
Weit über seine Grenzen hinaus bekannt sind aber die berühmten Spreewaldgurken, die es fast überall zu kaufen gibt.
Aber auch die "Scharfe Henne", eine Spezialität der Spreewaldsenf-Manufaktur in Lehde,
der Obst- und Gemüseanbau und die vielen alteingesessenen Handwerksbetriebe sowie der Tourismus sind feste Einnahmequellen.


Lübbenau und Umgebung
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Lübbenau ist einer der bekanntesten und der größte Ort der Region. Hier ist der Tourismus die Einnahmequelle Nummer eins und an einem schönen Sommertag herrscht hier Touri-Chaos.
Am großen Fährhafen haben sich verschiedene Restaurants, Souvenirläden und Imbissbuden angesiedelt. Von hier starten auch die unterschiedlichsten Kahnfahrten. Die Preise variieren, da es verschiedene Anbieter gibt.
Im Ort selbst ist die Nikolaikirche sehenswert. Die 1738-1741 erbaute Kirche gehört zu den wertvollsten und schönsten Baudenkmälern des Dresdner Barocks.
Im Torbogenhaus am Topfmarkt befindet sich das Heimatmuseum und der Fremdenverkehrsverein. Hier finden auch Veranstaltungen und Konzerte statt.
Einen Besuch lohnt das Schloss Lübbenau, heute ein Hotel der gehobenen Preisklasse.
Ein Spaziergang durch den großen Schlosspark ist lohnenswert.
Am Eingang zum Schlosspark befinden sich in einer Halle verschiedene Waggons und eine Lok der alten Spreewaldbahn, die bis 1970 auf schmalen Spuren zwischen Cottbus und Goyatz fuhr.

Lehde, diesen Stadtteil Lübbenaus, sollte jeder Spreewaldbesucher besichtigen. Mir persönlich gefällt dieses kleine Dorf besonders gut, da es allein durch die Lage besonders reizvoll ist. Viele der Höfe stehen auf Inseln, die auch heute noch nur per Kahn erreicht werden können. Somit ist hier nicht das Auto sondern das Boot das wichtigste Verkehrsmittel.
Im Zentrum des Dorfes befindet sich das große Freilandmuseum. Interessant ist das Museumsfest im August jeden Jahres.
Solltet ihr einmal in Lehde sein, empfehle ich einen Besuch des Restaurants „Fischkasten“.
Bei kühlem Wetter verbreitet ein Kaminfeuer im Inneren des alten Gebäudes wohlige Wärme, im Sommer sitzt man im wunderschönen Biergarten direkt am Wasser.

Das Spreewalddorf Leipe liegt etwas 7 km von Lübbenau entfernt. Ein Kahnfährhafen, eine Heimatstube und spreewaldtypische Gebäude machen einen Besuch lohnenswert.


Radfahren im Spreewald
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Gut ausgebaute Radwege machen das Fahrradfahren zum Vergnügen.
Wer Lust und Zeit hat, begibt sich auf den 250 km langen "Gurken-Radweg".
Von Lübbenau geht es nach Lübben, zum Neuendorfer See und von dort weiter entlang von Gurkenfeldern. Der südlichste Punkt der Reise ist Cottbus( von hier mal kurz ein Gruß in die 2.Liga...hahaha). Diese Tour kann einschließlich Übernachtungen gebucht werden.


Paddelboot und Kanu
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Wer den Spreewald im Paddelboot oder Kanu erkunden möchte, findet zahlreiche Bootsvermieter oder reist mit dem eigenen Gefährt an.
Wegen der labyrinthähnlichen Wasserwege ist es erforderlich, eine Wasserwanderkarte mitzunehmen. Auch sollte man sich mit den Selbstbedienungsschleusen vor Antritt der Fahrt vertraut machen.


Übernachtungsmöglichkeiten
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...sind in allen Orten und auch außerhalb reichlich vorhanden.
Vom Hotel der gehobenen Preisklasse bis zur einfachen Pension, Ferienwohnungen oder Campingplätze...alle Besucher werden das richtige Quartier finden.


Fazit
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Wer im Urlaub Ruhe und Entspannung sucht, wandern oder Rad fahren möchte und sich dabei von einer wunderschönen Landschaft verzaubern lassen will, ist im Spreewald bestens aufgehoben.
Selbst in der Hauptsaison findet man viele ruhige beschauliche Plätze.
Und wer dann auch noch die Gurke als seine Lieblingsspeise bezeichnen kann, wird kein besseres Urlaubsziel finden.

Zu erwähnen sind noch die Mücken, sie stechen hier häufiger als anderswo...*g*


Eine angenehme Zeit wünscht Euch die Sonne, die auch nachts scheint...

Für CIAO und Yopi

Danke an Yopi für die schnelle Bereitstellung der Kategorie...leider hat man dort den Spreewald nach Mecklenburg-Vorpommern verlegt...:-))

111 Bewertungen, 7 Kommentare

  • feldhase

    17.02.2007, 18:16 Uhr von feldhase
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr interessant! :-)

  • TheBestGirl

    07.02.2007, 14:02 Uhr von TheBestGirl
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg sarah

  • Fantomiss

    05.08.2006, 15:14 Uhr von Fantomiss
    Bewertung: sehr hilfreich

    spreewald in meck-pomm??? aha... ;)

  • morla

    07.04.2006, 14:21 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • Connector

    13.01.2006, 21:43 Uhr von Connector
    Bewertung: sehr hilfreich

    Danke für deine Lesung und zur Belohnung folgt auch gleich eine Gegenlesung. LG an Dich!

  • nileman

    12.12.2005, 23:28 Uhr von nileman
    Bewertung: sehr hilfreich

    Freue mich über Gegenlesungen ... lg Nileman!

  • glowhand

    30.11.2005, 14:57 Uhr von glowhand
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg christian