Ägypten Testbericht

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Erfahrungsbericht von Nathalie001

Mein Kurztrip nach Ägypten

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Am 6.5. ging es Nachmittags um ca. 17 Uhr von Wien mit der Austrian Airlains nach München. Nach ca. 3 Stunden Aufenthalt dort weiter mit der Ägypt Air nach Kairo. Dort kam ich um ca. 1 Uhr an. Zu der Airlains kann ich sagen das sie recht modern ausgestattet waren und wie üblich meinen Heißhunger in den Flugzeugen gut stillen konnten. Naja es war kein 5-Sterne- Hotel Essen aber wer nicht sonderlich wählerisch ist und mit Hunger isst, der ist damit zufrieden.

Doch was mir außerdem sehr zu schaffen machte war, dass ich mit einer Verkühlung wegflog und dies mit meinen Ohren sehr büßen musste. Denn der Druck machte mir sehr zu schaffen. Was ich aber vorher nicht bedachte, da ich dieses Problem noch nie hatte.

In Kairo wurde ich von einen sehr netten Freund empfangen und wir schliefen in dem nahen 5-Sterne-Hotel Novotel. Es ist ca. 5 min. mit dem Auto vom Flughafen entfernt und mein Zimmer war sehr sauber und geräumig. Auch unten die Halle war es doch auf dies achtete in der Nacht noch nicht so besonders. Was mir aber auffiel waren die Sicherheitsmaßnahmen beim Eingang. Wie am Airport geht man durch den Sensor (oder wie auch immer das heißt) und legt sein Mitbringsel auf das Laufband zur Kontrolle.

Doch es störte mich nicht und es wurde auch nicht in meiner Handtasche herumgewühlt sondern man vergewisserte sich mit einem kennerischen Blick.

Am nächsten Morgen wachte ich in meinen angenehmen Hotelbett auf und erkundete schlaftrunken das Badezimmer, welches auch sehr sauber war und ich muss gestehen ich bin da sehr empfindlich. Frisch ging es zum Frühstück, hm es bot mir ein wundervoller Anblick. Mitten im Raum war eine Insel mit dem Büffet und es bot sich von Müsli, Früchten, Eiern jeglicher Art, verschiedenen Broten auch das einheimische Frühstück Wenn ich daran dachte das ich normal nie frühstücke doch hier aß ich als hätte ich einiges nach zu holen.
Während des Essens genoss ich den Ausblick auf das herrliche Grün im Garten wo für die Hotelgäste Liegeplätze standen. Viele Palmen spendeten dort den Schatten und verziert mit den vielen Blumen sah dies alles sehr einladend aus.
Doch nach dem Frühstück brauchte ich doch meinen Auslauf den ich hatte wahrlich zuviel gegessen und so spazierte ich durch die andere Anlage und genoss auch hier das grün was natürlich immer wieder bewässert wird und somit vor dem austrocknen bewahrt wird. Denn die Temperatur war so an die 28°C. Ein warmer Wind zog sanft an mir vorbei und ich genoss es als würde ich davon gestreichelt werden.

Danach ab zum Auto und wir fuhren nach Damietta wo bereits die Frau meines Vaters auf mich wartete.
Wir hielten unterwegs an um einen wundervollen Fisch zu essen und ich war gerührt von der Bedienung denn diese war gerade mal 10 Jahre. Der Koch vielleicht 15 und ich erfuhr das es eine ganz normale Sache ist das diese Kinder hier mitarbeiten im Familienbetrieb. Von den Eltern sah ich weit und breit nichts. Da ich selber Kinder habe, dachte ich wie verwöhnt doch meine sind. Natürlich hilft mir die große ab und an mal doch mit welchen Gesicht ;-).

Gestärkt fuhren wir weiter und ich hatte Gelegenheit meine mir die Landschaft an zu sehen. Es bot sich mir ein herrlicher Anblick genauso wie auch der verschmutzte. Denn wenn man denkt das man in Europa ist und die Reinlichkeit von dort gewohnt ist, so wundert man sich in diesem Land wie es diese Menschen wohl aushalten. Doch es störte mich nicht sonderlich.

In Damietta angekommen (nach ca. 3 Autostunden ohne die Unterbrechung gerechnet) bot sich mir ein sehr geschäftiger Anblick. Dies ist eine Stadt die im ganzen Land als arbeitsam und auf Geld achtend gilt. Was man auch sieht denn es ist ein Treiben auf den Straßen, dass man nur so staunt. Keine Touristen sind hier zu sehen und man weiß dorthin verirrt sich wohl kaum jemand. Denn welcher Tourist ist an dem einheimischen Leben interessiert. Die meisten wollen zwar wissen wie sie leben doch sie haben die Meinungen von anderen übernommen (meist) und begeben sich mit diesen Kenntnissen in dieses Land und suchen die Bestätigung.

Angekommen im Apartment meines Vaters ließ ich mich erst mal nieder und ließ den Ausblick auf den Nil auf mich wirken. Nebenbei genoss ich den guten Tee und die Worte meiner Stiefmutter. Das Telefon klingelte und ich wusste das viele nach mir fragten. Doch ich hatte nicht vor alle Verwandten zu besuchen, sondern mich einfach zu erholen, zuviel hatte sich in letzter Zeit angestaut das ich verarbeiten musste.

Ich blieb 2 Tage dort und ich besuchte unter anderem Port Said wo ich gerne auf dem Markt bummelte, zu viele Geschäfte sind dort und die Auswahl ist nicht leicht. Der Preis sehr niedrig da diese Stadt keinen Zoll zahlt.

Auch Rass el Bar liebe ich sehr und besuchte ich da dort viele den Sommer verbringen und ihre Häuser dort haben, es erinnert mich an Lignano in Italien, nur das dort in Rass el Bar selten Touristen zu finden sind. Es ist wundervoll auf der einen Seite den Nil zu haben und auf der anderen das Meer.

Aber mein Trip brachte mich bald auch nach Sinai (mit dem Auto) und obwohl dies eine sehr heiße Angelegenheit war genoss ich es sehr. Die Plätze der Religion zu sehen und weiter nach meinen heißgeliebten Ziel Sharm el Sheikh zu fahren.
Was mir aber immer wieder auffiel, war die hohen Sicherheitsmaßnahmen auf den Straßen zu Gunsten der Touristen. Die sehr oft überprüfen was man im Auto hat oder wohin man fährt. Es störte mich nicht, da ich es verstand.

Dort blieb ich ca. 1 Woche und genoß es auf der Yacht „Uranus“ mich verwöhnen zu lassen. Die Lieder der Crew zu lauschen, die Unterwasserwelt nicht nur von Ras Mohammed sondern auch viele andere Plätze zu genießen. Ich war der Meinung nicht mehr tauchen zu können da ich ja eine große Kieferoperation vor 2 Jahren hatte doch als ich es versuchte, wusste ich auch dies überstanden zu haben und konnte all die Pracht dort genießen.
Auch das Schnorcheln liebe ich und tat es. Denn wer kann schon auf dem Roten Meer sein und dies alles versäumen? Ich nicht.

Wir gingen auch des öfteren an Land und ich sah mir auch den Nationalpark von Ras Mohammed an, es war erstaunlich und kaum zu beschreiben. Ich nahm natürlich meine Kamera mit und filmte vieles. Was mir aber auch sehr gut gefiel war, das man dort alles ließ wie es die Natur schuf.

Nach Sharm el Sheikh fuhren wir mit dem Auto nach Kairo und übernachteten 2 Nächte in der Nähe der Pyramiden, denn auch diese wollte ich mir nicht entgehen lassen. Doch auf diese möchte ich gar nicht näher eingehen da sie einfach gewaltig sind. Und sicher haben viele diese schon gesehen haben. Ich begab mich in die Hände eines Führers und ließ die Geschichte auf mich einwirken.

Das Hotel war diesmal zwar nur 4-Sterne aber ich war auch zufrieden. Der Name des Hotels war Hormoheb im Stadtteil Giza. Ich sah mir die Grabstätten an und ich erlebte auch Kairo in dieser kurzen Zeit als Einheimische. Denn die Küche in den Restaurants war sehr gut, obwohl ich gestehen muss, vom Fisch verstehen sie genauso wenig wie wir hier, also Finger weg davon.

Ich fühlte mich sehr wohl in diesem Land und nicht nur deswegen weil meine Vater von dort ist, nein ich liebe es als Frau dort den besonderen Schutz zu erhalten. In den Bussen sieht man die Frauen sitzen und die Männer stehen. Auf der Straße genießen sie den gleichen Schutz wie hier die Kinder.
Wenn man hier oft hört das dort in diesem Land die Frauen keine Rechte haben, so frage ich mich wie es oft gemeint ist. Sie arbeiten wie hier auch, sie tun all die gleichen Dinge wie auch hier ;-). Aber ich denke ich muss nicht alles verstehen. Es reicht wie ich mich fühle in welchem Land auch immer. Und ich fühlte mich dort sehr wohl, so wie ich es auch hier tu.

Mit schweren Herzen trat ich meine Heimreise an und ich fühlte ich werde bald wieder zurückfliegen.


(Diesen Bericht habe ich unter Nathalie001 auch in Ciao stehen.)

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