Erfahrungsbericht von rsdcberlin
Berlin besucht und Geld gespart
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Liebe Yopi-Mitglieder,
hat sie die Stadt Berlin schon immer gereizt? Hier erfahren sie vorab schon ein paar wichtige Tipps, damit sie anschließend auch wirklich sagen können: Berlin ist eine Reise preiswert.
Ich wurde in dieser Stadt, die im Urstromtal der Spree, aus den Kleinstädten Berlin und Cölln entstanden ist, geboren.
Einen Wochenendtripp nach Berlin empfehle ich nicht. Sonst haben sie nämlich 99,9 % von Berlin nicht gesehen. Aber gerade dieser kleine Rest ist sehenswert. Planen sie am besten eine Woche.
Dann haben sie wirklich einiges von Berlin kennen und lieben gelernt.
Lassen sie nach Möglichkeit ihr Auto zu Haus. Anreise können sie mit Bus, Bahn und Flugzeug. Glauben sie mir, sie sparen Geld, Zeit und Nerven. Parkplatzsuche, gerade in der City, ist ein Geduldsspiel. Manch einer hat deswegen schon wichtige Termine und Treffen verpasst. Parkplätze in der City sind Mangelware oder kosten richtig Geld. Was liegt da näher, als seinen Stadtbummel mit den Öffentlichen zu machen.
Berlin verfügt über ein hervorragend ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz. Mit U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahnen und Bussen kommen sie an alle relevanten Orte. Eine Tageskarte, gültig für alle erwähnten Verkehrsmittel, kostet unter 5 €. Sie haben dann auch den Vorteil, dass sie sich gemütlich Berlin anschauen können. Durch die hohe Verkehrsdichte wären sie im Auto nur abgelenkt.
Sie brauchen auch nicht unbedingt ein Hotel. Es gibt genügend Privatunterkünfte. Über das Fremdenverkehrsamt können sie näheres erfahren und buchen. Sie sparen so leicht über 50 Euro am Tag / Person. Besorgen sie sich einen Stadtplan von Berlin. Zu Empfehlen ist ein Falk-Plan. Er ist halb so groß wie eine DIN A4 Seite, patentgefaltet, mit vergrößerter Innenstadtansicht und dem aktuellen S- und U-Bahnnetz in Übersicht. Bewaffnen sie sich möglichst mit einem Handy. Vorsichtshalber speichern sie die Telefonnummer ihrer Unterkunft ein, damit sie im Fall der Fälle wieder zurückfinden. Natürlich tuts ein Zettel mit der Nummer auch. Telefonzellen gibt es genug in der Stadt.
Jetzt habe ich noch einige andere Tipps für sie auf Lager, die sie in keinem Reiseführer finden. Machen sie z. B. mal eine kostenlose Sightseeing-Tour über Berlins Prachtmeile, den Kurfürstendamm. Dazu benutzen sie einfach einen der modernen Doppeldeckerbusse. (Sie erinnern sich, sie können dafür die BVG-Tageskarte benutzen) Ergattern sie sich oben einen der Panoramablick- Sitzplätze. Sie werden begeistert sein. Auf jeden Fall empfehle ich einen Bummel über den Ku-Damm, wie der Kurfürstendamm liebevoll von den Berlinern genannt wird. In den zahlreichen Discos und Restaurants werden sie öfter auf Prominente, auch am Tage, stoßen.
Mit der S-Bahn Berlin entdecken
Ja, sie haben richtig gelesen. Unter anderem hat Berlin ein Ringbahn-Netz. Sie können also einmal ganz herumfahren, oder kreuz und quer, wie sie wollen. Nur einen Fensterplatz sollten sie haben. Der Fernsehturm vom Alexanderplatz ist weithin zu sehen und bietet einen Orientierungspunkt. Die Bahn fährt auch ein Stück am Flughafen Tempelhof entlang. Wenn sie Glück haben, bekommen sie als kostenlose Zugabe die Landung oder den Start eines Flugzeuges oder Zeppelin zu sehen. Den Reichstag , die Siegessäule, den Funkturm mit dem ICC, die Avus und und und. Zu Entdecken gibt es mit der S-Bahn genug. Interessant sind dabei auch die vielen Baureihen der Bahn. Da gibt es noch Uralt-Züge mit Holzbänken, aber auch ultramoderne von Anfang bis Ende durchgängig.
Abseits vom Getümmel
Von der City brauchen sie nur ca. 30 Minuten zum Grunewald, der Grünen Lunge, wie der Berliner so schön sagt. Zahlreiche Wanderwege laden zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Sehr zu empfehlen ist ein Rundgang (ca. 6,3 km) um den Schlachtensee, Berlins sauberstem Gewässer. Im Sommer nutzen ihn Badegäste (Baden ist kostenlos), Angler und Ruderer. Nichtschwimmer sollten das Baden im See jedoch meiden, da es keine Badeaufsicht gibt. Im Winter wird der See, nach tagelangem Frost, zu einer riesigen Eisbahn und wird ausgiebig von Jung und Alt zum kostenlosen Schlittschuhlaufen genutzt. Die angrenzende Krumme Lanke ist ebenfalls ein See, mit seiner namensgebenden Form. Das ca. 3 km lange Ufer ist umgehbar und wird sehr oft von FKK-Anhängern bevölkert. Motorboote auf dem See sind verboten, daher auch hier die hervorragende Wasserqualität. Hobbyangler können mit einer Tagesangelkarte für 25 DM versuchen, einen der 2,40 m langen Welse zu erhaschen. Aber auch Hecht, Zander und Barsche werden zu Haufe gefangen. Der Wannsee, Müggelsee Tegler See, Spree und Havel laden im Sommer zu gemütlichen und interessanten Dampferfahrten ein. Sie können aber auch Tret- und Ruderboote mieten und selbst auf Erkundungstour fahren. Alles das erreichen sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Tipp: Eine kleine kostenlose Dampferfahrt (ca. 20 Minuten Dauer) können sie mit dem Fährschiff von Wannsee nach Kladow machen. Auch hierfür gilt das BVG-Ticket.
Wenn das Wetter mal nicht so schön ist
Dann tauchen sie doch einfach in den Untergrund ab. Mit der U-Bahn können sie das. Über 100 Bahnhöfe erwarten von ihnen bestaunt zu werden. Keiner ist wie der andere. Am historischen Bahnhof Wittenbergplatz steigen sie aus, um in das legendäre KaDeWe zu gehen. Selbst wenn sie dort nichts kaufen wollen. Einen Besuch ist das Beste-Adresse Kaufhaus schon wert. Oft treffen sie dort Leute vom Film, Fernsehen und Theater, die dort mal wieder einen neuen Hut, oder Ausgefallenes kaufen möchten.
Wenn es Nacht wird in Berlin
Dann empfehle ich besonders Gaststätten, Discotheken und Lokale am Kurfürstendamm oder im Kreuzberger Kiez. Auch diese Unternehmungen können sie mit den Öffentlichen angehen. Sehr viele Linien fahren die ganze Nacht durch. Dazu gibt es auch noch extra ein Nachtbusliniennetz. So können sie ungeniert ins Bierglas schauen, ohne später Angst um ihren Führerschein zu haben. Zur Not tuts auch mal ein Taxi, um sie wieder sicher in ihre Unterkunft zu bringen.
Fazit
Wer Berlin erleben will, braucht nicht unbedingt ein Auto und Millionär zu sein. Man muß nur wissen, wie und wo man vernünftig sparen kann und dazu noch einen positiven Beitrag zur Umwelt leistet. Ich hoffe, dass ich ihnen dies mit meinem kleinen Bericht anschaulich vermittelt habe. Es grüßt sie ihr rsdcberlin
hat sie die Stadt Berlin schon immer gereizt? Hier erfahren sie vorab schon ein paar wichtige Tipps, damit sie anschließend auch wirklich sagen können: Berlin ist eine Reise preiswert.
Ich wurde in dieser Stadt, die im Urstromtal der Spree, aus den Kleinstädten Berlin und Cölln entstanden ist, geboren.
Einen Wochenendtripp nach Berlin empfehle ich nicht. Sonst haben sie nämlich 99,9 % von Berlin nicht gesehen. Aber gerade dieser kleine Rest ist sehenswert. Planen sie am besten eine Woche.
Dann haben sie wirklich einiges von Berlin kennen und lieben gelernt.
Lassen sie nach Möglichkeit ihr Auto zu Haus. Anreise können sie mit Bus, Bahn und Flugzeug. Glauben sie mir, sie sparen Geld, Zeit und Nerven. Parkplatzsuche, gerade in der City, ist ein Geduldsspiel. Manch einer hat deswegen schon wichtige Termine und Treffen verpasst. Parkplätze in der City sind Mangelware oder kosten richtig Geld. Was liegt da näher, als seinen Stadtbummel mit den Öffentlichen zu machen.
Berlin verfügt über ein hervorragend ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz. Mit U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahnen und Bussen kommen sie an alle relevanten Orte. Eine Tageskarte, gültig für alle erwähnten Verkehrsmittel, kostet unter 5 €. Sie haben dann auch den Vorteil, dass sie sich gemütlich Berlin anschauen können. Durch die hohe Verkehrsdichte wären sie im Auto nur abgelenkt.
Sie brauchen auch nicht unbedingt ein Hotel. Es gibt genügend Privatunterkünfte. Über das Fremdenverkehrsamt können sie näheres erfahren und buchen. Sie sparen so leicht über 50 Euro am Tag / Person. Besorgen sie sich einen Stadtplan von Berlin. Zu Empfehlen ist ein Falk-Plan. Er ist halb so groß wie eine DIN A4 Seite, patentgefaltet, mit vergrößerter Innenstadtansicht und dem aktuellen S- und U-Bahnnetz in Übersicht. Bewaffnen sie sich möglichst mit einem Handy. Vorsichtshalber speichern sie die Telefonnummer ihrer Unterkunft ein, damit sie im Fall der Fälle wieder zurückfinden. Natürlich tuts ein Zettel mit der Nummer auch. Telefonzellen gibt es genug in der Stadt.
Jetzt habe ich noch einige andere Tipps für sie auf Lager, die sie in keinem Reiseführer finden. Machen sie z. B. mal eine kostenlose Sightseeing-Tour über Berlins Prachtmeile, den Kurfürstendamm. Dazu benutzen sie einfach einen der modernen Doppeldeckerbusse. (Sie erinnern sich, sie können dafür die BVG-Tageskarte benutzen) Ergattern sie sich oben einen der Panoramablick- Sitzplätze. Sie werden begeistert sein. Auf jeden Fall empfehle ich einen Bummel über den Ku-Damm, wie der Kurfürstendamm liebevoll von den Berlinern genannt wird. In den zahlreichen Discos und Restaurants werden sie öfter auf Prominente, auch am Tage, stoßen.
Mit der S-Bahn Berlin entdecken
Ja, sie haben richtig gelesen. Unter anderem hat Berlin ein Ringbahn-Netz. Sie können also einmal ganz herumfahren, oder kreuz und quer, wie sie wollen. Nur einen Fensterplatz sollten sie haben. Der Fernsehturm vom Alexanderplatz ist weithin zu sehen und bietet einen Orientierungspunkt. Die Bahn fährt auch ein Stück am Flughafen Tempelhof entlang. Wenn sie Glück haben, bekommen sie als kostenlose Zugabe die Landung oder den Start eines Flugzeuges oder Zeppelin zu sehen. Den Reichstag , die Siegessäule, den Funkturm mit dem ICC, die Avus und und und. Zu Entdecken gibt es mit der S-Bahn genug. Interessant sind dabei auch die vielen Baureihen der Bahn. Da gibt es noch Uralt-Züge mit Holzbänken, aber auch ultramoderne von Anfang bis Ende durchgängig.
Abseits vom Getümmel
Von der City brauchen sie nur ca. 30 Minuten zum Grunewald, der Grünen Lunge, wie der Berliner so schön sagt. Zahlreiche Wanderwege laden zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Sehr zu empfehlen ist ein Rundgang (ca. 6,3 km) um den Schlachtensee, Berlins sauberstem Gewässer. Im Sommer nutzen ihn Badegäste (Baden ist kostenlos), Angler und Ruderer. Nichtschwimmer sollten das Baden im See jedoch meiden, da es keine Badeaufsicht gibt. Im Winter wird der See, nach tagelangem Frost, zu einer riesigen Eisbahn und wird ausgiebig von Jung und Alt zum kostenlosen Schlittschuhlaufen genutzt. Die angrenzende Krumme Lanke ist ebenfalls ein See, mit seiner namensgebenden Form. Das ca. 3 km lange Ufer ist umgehbar und wird sehr oft von FKK-Anhängern bevölkert. Motorboote auf dem See sind verboten, daher auch hier die hervorragende Wasserqualität. Hobbyangler können mit einer Tagesangelkarte für 25 DM versuchen, einen der 2,40 m langen Welse zu erhaschen. Aber auch Hecht, Zander und Barsche werden zu Haufe gefangen. Der Wannsee, Müggelsee Tegler See, Spree und Havel laden im Sommer zu gemütlichen und interessanten Dampferfahrten ein. Sie können aber auch Tret- und Ruderboote mieten und selbst auf Erkundungstour fahren. Alles das erreichen sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Tipp: Eine kleine kostenlose Dampferfahrt (ca. 20 Minuten Dauer) können sie mit dem Fährschiff von Wannsee nach Kladow machen. Auch hierfür gilt das BVG-Ticket.
Wenn das Wetter mal nicht so schön ist
Dann tauchen sie doch einfach in den Untergrund ab. Mit der U-Bahn können sie das. Über 100 Bahnhöfe erwarten von ihnen bestaunt zu werden. Keiner ist wie der andere. Am historischen Bahnhof Wittenbergplatz steigen sie aus, um in das legendäre KaDeWe zu gehen. Selbst wenn sie dort nichts kaufen wollen. Einen Besuch ist das Beste-Adresse Kaufhaus schon wert. Oft treffen sie dort Leute vom Film, Fernsehen und Theater, die dort mal wieder einen neuen Hut, oder Ausgefallenes kaufen möchten.
Wenn es Nacht wird in Berlin
Dann empfehle ich besonders Gaststätten, Discotheken und Lokale am Kurfürstendamm oder im Kreuzberger Kiez. Auch diese Unternehmungen können sie mit den Öffentlichen angehen. Sehr viele Linien fahren die ganze Nacht durch. Dazu gibt es auch noch extra ein Nachtbusliniennetz. So können sie ungeniert ins Bierglas schauen, ohne später Angst um ihren Führerschein zu haben. Zur Not tuts auch mal ein Taxi, um sie wieder sicher in ihre Unterkunft zu bringen.
Fazit
Wer Berlin erleben will, braucht nicht unbedingt ein Auto und Millionär zu sein. Man muß nur wissen, wie und wo man vernünftig sparen kann und dazu noch einen positiven Beitrag zur Umwelt leistet. Ich hoffe, dass ich ihnen dies mit meinem kleinen Bericht anschaulich vermittelt habe. Es grüßt sie ihr rsdcberlin
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