Nordfriesland Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von LoMei
Meine Insel ist eine Hallig
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Viele Menschen sagen von sich oder zu sich: "Ich bin reif für die Insel" und meinen damit, dass es an der Zeit sei, einmal so richtig auszuspannen und die Seele baumeln zu lassen. Ich denke, jeder Mensch hat wohl so eine Insel, und das muss gar nicht wörtlich gemeint sein.
Meine Insel ist eine Hallig und heißt Langeneß. Im vorigen Sommer waren wir einige Tage bei Freunden in Leck im Kreis Nordfriesland und fuhren an einem heißen Tag nach Schlüttsiel. Dort gingen wir an Bord der regelmäßig verkehrenden Fähre "Schlüttsiel - Hooge - Langeneß - Amrum".
Unsere kleine Gruppe saß auf dem Oberdeck. Der Fahrtwind wehte erfrischend steif und brachte wohltuende Kühlung. Erst später bemerkten wir, dass wir uns einen kleinen Sonnenbrand geholt hatten. Ich stand meist an Steuerbord und sah nach Oland und Langeneß hinüber und rief mir die Namen der einzelnen Warften ins Gedächtnis.
Sofort kamen die Erinnerungen. Als Junge war ich 1948 im Alter von 11 Jahren das erste Mal nach Langeneß gekommen. Meine Mutter hatte mich in Pinneberg in den Zug gesetzt. In Dagebüll sollte ich abgeholt werden. Dort traf ich an einer vereinbarten Stelle Franz Petsch von Langeneß, der regelmäßig mit der Segellore von Langeneß über den Damm zum Festland herüber kam und Waren und manchmal auch Fahrgäste transportierte. Als ich das erste Mal über den Deich guckte, war ich von der Weite und dem fernen Horizont sehr beeindruckt. Das geht wohl jedem so, der das Meer vorher nie gesehen hat. Da lag das Watt vor mir ausgebreitet und in der Ferne sah man Hallig Oland und dahinter wie ein Band mit Knoten die Warften von Hallig Langeneß. Weiter rechts lag die Insel Föhr.
Die Lore wurde wegen des ungünstigen Windes das erste Stück geschoben. Als der Damm dann seine Richtung änderte, wurde das Segel gesetzt. Es war ein tolles Gefühl, auf den Schienen dahin zu rattern. Auf Oland wurde kurz gestoppt, und einiges ausgeladen. Dann ging es weiter.
Der Damm ist heute für den Personenverkehr gesperrt und wird vom Küstenschutz für Materialtransporte genutzt.
Ich blieb den ganzen Sommer von Mai bis August als Harder (Hütejunge) auf Langeneß und habe das Halligleben kennen gelernt, wie es heute nur noch wenige kennen und wie es bald nur noch in Büchern nachgelesen werden kann.
Die Fähre erreichte nach einem Zwischenstopp auf Hooge nach ungefähr 1½ Stunden Fahrzeit den Anleger bei Rixwarft auf Langeneß. Wir stiegen aus und sie fuhr weiter nach Amrum.
Ich war also nach Jahren wieder einmal auf Langeneß. Ich war fast ein bisschen aufgeregt. Es hatte sich viel verändert. Die meisten Warften hatten ein anderes Gesicht und eine neue Silhouette bekommen. Bei der Sturmflut 1962 waren große Schäden entstanden. Viele Häuser mussten abgerissen und an ihrer Stelle neue errichtet werden. Jetzt führt eine einspurige Betonstraße mit einigen Ausweichstellen vom Westen bis in den Osten der Hallig. Über Stichstraßen kann man jede Warft erreichen. Man kann heute mit dem Auto hinfahren. Wir mieteten uns auf der Warft Hilligenley ein Fahrrad und fuhren gemächlich nach Osten.
Die heutige Hallig Langeneß ist ungefähr 10 Kilometer lang und zwischen ½ und 2 Kilometer breit. Sie bestand ursprünglich einmal aus drei Halligen: Nordmarsch, Butwehl und Langeneß. Es wurde seit Jahrhunderten beobachtet, dass jedes Jahr durch die ständige Nagearbeit des Meeres Land verloren geht. Noch heute findet man im Watt südlich der Warften Treuberg und Tamenswarft die Reste alter mit Soden aufgesetzter Brunnenringe. Dort waren früher Warften. Als Junge bin ich dort bei Ebbe oft herumgelaufen. In den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde begonnen, die Uferlinie zuerst im Westen und später überall mit Steinkanten zu sichern. Das wurde auf allen Halligen gemacht. Ohne diese Maßnahmen wären sie wohl inzwischen weitgehend ein Raub des Meeres geworden.
Nach einer halben Stunde näherten wir uns der Kirchwarft. Hier kannte ich früher jeden Priel. Dies war das Gebiet der alten Tagfenne von Honkenswarft. Früher galten hier die Regeln der Almendewirtschaft. Zu jeder Warft gehörte ein bestimmtes Stück Land. Dieses Land bestand aus dem Weideland (Tagfenne und Nachtfenne) und dem Mehdland. Das Weideland wurde gemeinsam genutzt und das Mehdland in jedem Frühjahr neu vermessen (Mehd schiften) und unter der Warftgemeinschaft aufgeteilt. Dabei wurde beachtet, dass derjenige, der in einem Jahr in den Genuss eines guten Stückes kam, dafür im Jahr drauf ein weniger gutes erhielt. Auf dem Mehdland wurde gemäht, also Heu gemacht. Da das Halliggras auf einer Salzwiese wächst und sehr kurz ist, wurde das Heu in große weiße Laken geknotet, und die sogenannten "Bünne" konnte man dann auf einen Wagen laden und zur Warft fahren. Im August an einem genau festgesetzten Tag war die Heuernte beendet. Ab dann konnte das Vieh, Kühe und Schafe überall weiden.
Als Harder war es nun meine Aufgabe, morgens nach dem Melken die Kühe von der Warft in die große Tagfenne zu treiben. Abends wurden sie zum Melken wieder zur Warft geholt und anschließend in die sehr kleine Nachtfenne gelassen. Zwischendurch half ich beim Einbringen der am Warftabhang zum Trocknen aufgestellten Ditten (Fladen aus Kuhmist), die im Winter zum Heizen dienten. Sie waren übrigens völlig geruchlos. Manchmal half ich in der Heuernte oder musste ausgebüxte Schafe vom Mehdland wieder in die Tagfenne holen. Die waren oft furchtbar störrisch. Das ärgert mich heute noch. Gegen Abend musste mit einer Handflügelpumpe Wasser für das Vieh aus dem Fething (Grube zum Auffangen von Regenwasser) in die "Noss" (Wassertrog) gepumpt werden. Eine Motorpumpe konnte nicht zum Einsatz kommen, denn es gab keinen elektrischen Strom. Das Trinkwasser für die Menschen wurde aus einem abgedeckten Sod heraufgeholt, in dem sich das von den Dächern herabtropfende Regenwasser sammelte.
In der Tagfenne brüteten Kibitze, Austernfischer und Seeschwalben. Die Möwen hatten bei der Warft Norderhörn ihre eigene Kolonie. Die Seeschwalben nannten wir "Bigger", weil sie bei der Verteidigung ihrer Gelege mit großem Gezeter und im Sturzflug versuchten, den Eindringling auf den Kopf zu biggen (pieken). Die Austernfischer hießen "Lieben". Sie versuchten den Störenfried mit hängenden Flügeln um lautem "Lieb, lieb, lieb" von ihren Eiern oder den übrigens immer gut getarnten Jungen fortzulocken. In der Nähe der Öwerskante brüteten Rotschenkel und Strandläufer.
Inzwischen waren wir auf Honkenswarft angekommen. Auch hier hatte sich wieder einiges verändert. Unsere ganze Familie hatte, als die Kinder noch klein waren, hier einmal den Sommerurlaub verbracht. Schon damals war aufgefallen, dass die Warft erhöht worden war und sich verändert hatte. Die Gebäude waren zum Teil neu errichtet und alles sturmflutsicher gemacht worden. Das Wohnhaus von Hermann Johannsen stand noch unverändert. Es war lediglich im Innern modernisiert. Sein Sohn zeigte uns die alte Friesenstube. Sie ist heute ein Museum und kann besichtigt werden. Mir fiel ein, dass ich damals in diesem Zimmer im Allkoven (Wandbett mit Türen) geschlafen hatte und fühlte mich wieder wie ein kleiner Junge.
Dieser Tag war eine Begegnung mit vielen kleinen und großen Erinnerungen. Er brachte auch eine Wiederbegegnung mit der plattdeutschen Sprache. Mich freute ganz besonders, dass ich mein Plattdeutsch nicht verlernt hatte. Es wäre mir komisch vorgekommen, hier hochdeutsch zu reden. Nach anfänglichem Stolpern wurde es immer flüssiger.
Wir erfuhren, dass die Landwirtschaft nicht mehr den Stellenwert hat wie früher. Der Urlaub auf dem Bauernhof hat sie abgelöst. Es gibt viele Ferienzimmer und Appartements.
Nach einiger Zeit radelten wir ganz langsam wieder zurück nach Hilligenley. In den frühen 50ger Jahren war ich fast jedes Jahr auf der Hallig. Ich nahm an manchen Schullagern teil, die bei Lude Andresen auf Süderhörn, bei Melf Lorenzen auf Peterswarft und einmal im Zelt auf Halgewarft stattfanden. Wenn wir von Langeneß sprachen, sprachen wir immer nur von der Hallig.
Wir gaben unsere Räder auf Hilligenley ab, tranken in der Gaststube ein Bier und gingen kurze Zeit später wieder an Bord der Fähre.
Jeder Mensch braucht seine Insel. Meine Insel ist eine Hallig. Und die Hallig heißt Langeneß.
Unter www. Langeneß-Oland kann man aktuelle Urlaubs-Informationen bekommen
Meine Insel ist eine Hallig und heißt Langeneß. Im vorigen Sommer waren wir einige Tage bei Freunden in Leck im Kreis Nordfriesland und fuhren an einem heißen Tag nach Schlüttsiel. Dort gingen wir an Bord der regelmäßig verkehrenden Fähre "Schlüttsiel - Hooge - Langeneß - Amrum".
Unsere kleine Gruppe saß auf dem Oberdeck. Der Fahrtwind wehte erfrischend steif und brachte wohltuende Kühlung. Erst später bemerkten wir, dass wir uns einen kleinen Sonnenbrand geholt hatten. Ich stand meist an Steuerbord und sah nach Oland und Langeneß hinüber und rief mir die Namen der einzelnen Warften ins Gedächtnis.
Sofort kamen die Erinnerungen. Als Junge war ich 1948 im Alter von 11 Jahren das erste Mal nach Langeneß gekommen. Meine Mutter hatte mich in Pinneberg in den Zug gesetzt. In Dagebüll sollte ich abgeholt werden. Dort traf ich an einer vereinbarten Stelle Franz Petsch von Langeneß, der regelmäßig mit der Segellore von Langeneß über den Damm zum Festland herüber kam und Waren und manchmal auch Fahrgäste transportierte. Als ich das erste Mal über den Deich guckte, war ich von der Weite und dem fernen Horizont sehr beeindruckt. Das geht wohl jedem so, der das Meer vorher nie gesehen hat. Da lag das Watt vor mir ausgebreitet und in der Ferne sah man Hallig Oland und dahinter wie ein Band mit Knoten die Warften von Hallig Langeneß. Weiter rechts lag die Insel Föhr.
Die Lore wurde wegen des ungünstigen Windes das erste Stück geschoben. Als der Damm dann seine Richtung änderte, wurde das Segel gesetzt. Es war ein tolles Gefühl, auf den Schienen dahin zu rattern. Auf Oland wurde kurz gestoppt, und einiges ausgeladen. Dann ging es weiter.
Der Damm ist heute für den Personenverkehr gesperrt und wird vom Küstenschutz für Materialtransporte genutzt.
Ich blieb den ganzen Sommer von Mai bis August als Harder (Hütejunge) auf Langeneß und habe das Halligleben kennen gelernt, wie es heute nur noch wenige kennen und wie es bald nur noch in Büchern nachgelesen werden kann.
Die Fähre erreichte nach einem Zwischenstopp auf Hooge nach ungefähr 1½ Stunden Fahrzeit den Anleger bei Rixwarft auf Langeneß. Wir stiegen aus und sie fuhr weiter nach Amrum.
Ich war also nach Jahren wieder einmal auf Langeneß. Ich war fast ein bisschen aufgeregt. Es hatte sich viel verändert. Die meisten Warften hatten ein anderes Gesicht und eine neue Silhouette bekommen. Bei der Sturmflut 1962 waren große Schäden entstanden. Viele Häuser mussten abgerissen und an ihrer Stelle neue errichtet werden. Jetzt führt eine einspurige Betonstraße mit einigen Ausweichstellen vom Westen bis in den Osten der Hallig. Über Stichstraßen kann man jede Warft erreichen. Man kann heute mit dem Auto hinfahren. Wir mieteten uns auf der Warft Hilligenley ein Fahrrad und fuhren gemächlich nach Osten.
Die heutige Hallig Langeneß ist ungefähr 10 Kilometer lang und zwischen ½ und 2 Kilometer breit. Sie bestand ursprünglich einmal aus drei Halligen: Nordmarsch, Butwehl und Langeneß. Es wurde seit Jahrhunderten beobachtet, dass jedes Jahr durch die ständige Nagearbeit des Meeres Land verloren geht. Noch heute findet man im Watt südlich der Warften Treuberg und Tamenswarft die Reste alter mit Soden aufgesetzter Brunnenringe. Dort waren früher Warften. Als Junge bin ich dort bei Ebbe oft herumgelaufen. In den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde begonnen, die Uferlinie zuerst im Westen und später überall mit Steinkanten zu sichern. Das wurde auf allen Halligen gemacht. Ohne diese Maßnahmen wären sie wohl inzwischen weitgehend ein Raub des Meeres geworden.
Nach einer halben Stunde näherten wir uns der Kirchwarft. Hier kannte ich früher jeden Priel. Dies war das Gebiet der alten Tagfenne von Honkenswarft. Früher galten hier die Regeln der Almendewirtschaft. Zu jeder Warft gehörte ein bestimmtes Stück Land. Dieses Land bestand aus dem Weideland (Tagfenne und Nachtfenne) und dem Mehdland. Das Weideland wurde gemeinsam genutzt und das Mehdland in jedem Frühjahr neu vermessen (Mehd schiften) und unter der Warftgemeinschaft aufgeteilt. Dabei wurde beachtet, dass derjenige, der in einem Jahr in den Genuss eines guten Stückes kam, dafür im Jahr drauf ein weniger gutes erhielt. Auf dem Mehdland wurde gemäht, also Heu gemacht. Da das Halliggras auf einer Salzwiese wächst und sehr kurz ist, wurde das Heu in große weiße Laken geknotet, und die sogenannten "Bünne" konnte man dann auf einen Wagen laden und zur Warft fahren. Im August an einem genau festgesetzten Tag war die Heuernte beendet. Ab dann konnte das Vieh, Kühe und Schafe überall weiden.
Als Harder war es nun meine Aufgabe, morgens nach dem Melken die Kühe von der Warft in die große Tagfenne zu treiben. Abends wurden sie zum Melken wieder zur Warft geholt und anschließend in die sehr kleine Nachtfenne gelassen. Zwischendurch half ich beim Einbringen der am Warftabhang zum Trocknen aufgestellten Ditten (Fladen aus Kuhmist), die im Winter zum Heizen dienten. Sie waren übrigens völlig geruchlos. Manchmal half ich in der Heuernte oder musste ausgebüxte Schafe vom Mehdland wieder in die Tagfenne holen. Die waren oft furchtbar störrisch. Das ärgert mich heute noch. Gegen Abend musste mit einer Handflügelpumpe Wasser für das Vieh aus dem Fething (Grube zum Auffangen von Regenwasser) in die "Noss" (Wassertrog) gepumpt werden. Eine Motorpumpe konnte nicht zum Einsatz kommen, denn es gab keinen elektrischen Strom. Das Trinkwasser für die Menschen wurde aus einem abgedeckten Sod heraufgeholt, in dem sich das von den Dächern herabtropfende Regenwasser sammelte.
In der Tagfenne brüteten Kibitze, Austernfischer und Seeschwalben. Die Möwen hatten bei der Warft Norderhörn ihre eigene Kolonie. Die Seeschwalben nannten wir "Bigger", weil sie bei der Verteidigung ihrer Gelege mit großem Gezeter und im Sturzflug versuchten, den Eindringling auf den Kopf zu biggen (pieken). Die Austernfischer hießen "Lieben". Sie versuchten den Störenfried mit hängenden Flügeln um lautem "Lieb, lieb, lieb" von ihren Eiern oder den übrigens immer gut getarnten Jungen fortzulocken. In der Nähe der Öwerskante brüteten Rotschenkel und Strandläufer.
Inzwischen waren wir auf Honkenswarft angekommen. Auch hier hatte sich wieder einiges verändert. Unsere ganze Familie hatte, als die Kinder noch klein waren, hier einmal den Sommerurlaub verbracht. Schon damals war aufgefallen, dass die Warft erhöht worden war und sich verändert hatte. Die Gebäude waren zum Teil neu errichtet und alles sturmflutsicher gemacht worden. Das Wohnhaus von Hermann Johannsen stand noch unverändert. Es war lediglich im Innern modernisiert. Sein Sohn zeigte uns die alte Friesenstube. Sie ist heute ein Museum und kann besichtigt werden. Mir fiel ein, dass ich damals in diesem Zimmer im Allkoven (Wandbett mit Türen) geschlafen hatte und fühlte mich wieder wie ein kleiner Junge.
Dieser Tag war eine Begegnung mit vielen kleinen und großen Erinnerungen. Er brachte auch eine Wiederbegegnung mit der plattdeutschen Sprache. Mich freute ganz besonders, dass ich mein Plattdeutsch nicht verlernt hatte. Es wäre mir komisch vorgekommen, hier hochdeutsch zu reden. Nach anfänglichem Stolpern wurde es immer flüssiger.
Wir erfuhren, dass die Landwirtschaft nicht mehr den Stellenwert hat wie früher. Der Urlaub auf dem Bauernhof hat sie abgelöst. Es gibt viele Ferienzimmer und Appartements.
Nach einiger Zeit radelten wir ganz langsam wieder zurück nach Hilligenley. In den frühen 50ger Jahren war ich fast jedes Jahr auf der Hallig. Ich nahm an manchen Schullagern teil, die bei Lude Andresen auf Süderhörn, bei Melf Lorenzen auf Peterswarft und einmal im Zelt auf Halgewarft stattfanden. Wenn wir von Langeneß sprachen, sprachen wir immer nur von der Hallig.
Wir gaben unsere Räder auf Hilligenley ab, tranken in der Gaststube ein Bier und gingen kurze Zeit später wieder an Bord der Fähre.
Jeder Mensch braucht seine Insel. Meine Insel ist eine Hallig. Und die Hallig heißt Langeneß.
Unter www. Langeneß-Oland kann man aktuelle Urlaubs-Informationen bekommen
24 Bewertungen, 1 Kommentar
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11.03.2002, 13:26 Uhr von amrum
Bewertung: sehr hilfreichMoin, da fahren wir am Wochenende dran vorbei auf dem Weg nach Amrum
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