Oberstdorf Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von dottigross_juliaa
Dotti wohnt da, *wo andere Urlaub machen*
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Diesen Bericht habe ich vor dem großen "GAU" geschrieben und möchte ihn jetzt nochmals einstellen. Ich bitte euch, die *veralteten* DM-Beträge zu entschuldigen. Die neueste Preisliste habe ich leider nicht vorliegen, kann aber jederzeit unter www.oberstdorf.de angefragt werden.
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DIE NEBELHORNBAHN
Über Oberstdorf könnte man eine ganze Menge schreiben. Ich möchte diesen Ort nur kurz ansprechen und die Nebelhornbahn in den Vordergrund rücken, denn dort war ich gestern unterwegs...
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Ich habe das Glück, dort zu wohnen, *wo andere Urlaub machen* - im wunderschönen Allgäu. Herrliche Naturlandschaft, eine grandiose Bergwelt, weiß-blauer Himmel - so wie es sich für Bayern gehört. Naja, dass wir Allgäuer *Bayern* sind, streiten wir zwar manchmal ab, denn eigentlich sind wir Allgäuer *Allgäuer* - ganz klar, oder? Und die grandiosen Berge sind vielleicht - wenn man mit dem Meterstab los geht - kleiner als in der Schweiz... *grummel* oder in Österreich *grummelgrummel*, aber die herrliche Naturlandschaft, ja, die ist herrlich... wenn man vom globalen Waldsterben mal absieht...
Ähm, ja, also... jedenfalls ist es hier herrlich und ich möchte niemals meine Heimat verlassen. Und wenn man dann so Tage erwischt, wie heute, wo man merkt, dass Petrus ein Allgäuer ist, möchte man sowieso nirgendwo anders leben.
Heute morgen konnte Kempten (Dottis Heimatstadt) ein leises Grummeln hören. *Wie ist das Wetter?* klang es unter Dottis Kuscheldecke hervor. (Sie hat Urlaub und seit zwei Wochen regnet es Tag und Nacht!). *Herrliches Wetter, blauer Himmel, Sonnenschein - Juhuuuuuu!* Raus aus den Federn, Katzenwäsche, eine Scheibe Brot im Stehen und ab ins Auto. Nach 45-minütiger Fahrt ist man - über Immenstadt, Sonthofen, Fischen - in Oberstdorf. Dort quält man sich durch die Ortsumfahrung zum Parkplatz der Nebelhorn-Talstation. Oberstdorf selbst ist nämlich *autofrei*, was bedeutet, dass 8,3 % der Gesamtfläche des Ortsbereiches als Fußgängerzone und die restliche Fläche des Ortes als Zone 30 km/h ausgewiesen ist.
Der Kneipp- und Heilklimatische Kurort (mit seinen Ortsteilen Tiefenbach, Rubi, Reichenbach, Schöllang und den Oberstdorfer Tälern) hat zwar für jede Altersgruppe einiges zu bieten, Anziehungspunkt ist es allerdings eher für die Urlauber des mittleren bis älteren Semesters. Außerdem sollte man auch über einen mittleren bis größeren Geldbeutel verfügen, wenn man dort Urlaub machen möchte. Günstige Übernachtungsmöglichkeiten gibt es jedoch schon wenige Kilometer entfernt und Tagesausflüge in den südlichsten Kur- und Erholungsort Deutschlands sind sehr zu empfehlen.
Oberstdorf ist vor allem durch seine Skisprungschanzen bekannt. Hier macht die Vierschanzen-Tournee Station und auch die Nordischen Meisterschaften. Christoph Duffner ist hier zu Hause und manche kennen vielleicht auch den Oberstdorfer Eiskunstläufer Norbert Schramm. Oberstdorf wirbt mit seinem Bundesleistungszentrum für Eiskunstlauf und ist aktiv in der Curling-WM verankert.
Nähere Infos zu Oberstdorf: www.oberstdorf.de
*Nauf goht’s* aufs Nebelhorn - in drei Etappen
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Heute also fuhr Dotti aufs Nebelhorn. Dazu musste sie das Auto erst einmal auf dem nahegelegenen Parkplatz abstellen und am Automaten ein Tages-Parkticket für 8.- DM lösen. Man bekommt jedoch 4.- DM beim Kauf der Nebelhornbahn-Fahrkarte zurückerstattet.
Die Karten für Berg- und Talfahrt löst man an der Talstation (828 m). Eine Gipfel-Karte kostet hier 43.- DM (Normaltarif), 40.- DM (ermäßigter Tarif) und 97.- DM für zwei Elternteile mit allen Kindern. Happig?? Ja, das finde ich auch. Aber als Urlauber sollte man sich dieses Erlebnis wirklich gönnen. Außerdem gibt es zahlreiche Spar- und Kombi-Tickets mit anderen Allgäuer Sehenswürdigkeiten. Infos (und Euro-Preise) kann man vorher unter www.nebelhorn.de einholen. Die Homepage bietet unter anderem auch Live-Wetterbilder an. Unter dem Fax-Abruf (08322) 960066 kann man einen aktuellen Wetterbericht erfragen.
Die Gipfelfahrt lohnt sich! Da gibt es keinen Zweifel. Mit der Nebelhorn-Kabinenbahn fährt man zuerst auf 1280 Höhenmeter zur Station Seealpe. Von dort aus hat meinen einen herrlichen Blick über Oberstdorf. Zahlreiche Wanderwege führen in die Oberstdorfer Bergwelt oder über einen geologischen Lehr- und Wanderpfad zurück ins Tal. Wer es rasanter mag, kann sich dort für ein paar Mark (ab einer Körpergröße von 1,40 m) einen Bergroller ausleihen und die 4,5 Kilometer lange Alpenstraße wieder hinabfahren. Eine Bergbahn-Auffahrt inkl. einer Roller-Abfahrt kostet 22.- DM.
Wer noch weiter hinauf will, nimmt für die zweite Etappe eine weitere Kabinenbahn, die bis auf 1932 m zur Station Höfatsblick fährt. Auf diesem Weg hat Dotti heute nicht nur Gemsen und Murmeltiere beobachten können, sondern auch die Schneegrenze überwunden. Puderzucker-weiße Berggipfel, blauer Himmel, Zuckerwatte-Wolken... mmmmh! Und grüne Wiesen im Tal... Traumhaft! - Die dritte und letzte Etappe überwindet man mit einer kleineren Kabinenbahn, die die Besucher bis auf 2224 Höhenmeter bringt - zum Gipfel des Nebelhorns! Innerhalb von 18 Minuten hat man nun 1396 Höhenmeter überwunden. Die Bahnen haben dabei eine Fahrgeschwindigkeit von maximal 36 km/h. Vom Gipfel des Nebelhorns aus starten geübte Alpinisten zum Hindelanger Klettersteig und Gleitschirmflieger gehen in die Luft. Die letzten Schritte bis zum Gipfelkreuz müssen dann auch Gehfaule zu Fuß zurücklegen. Aber man wird mit einem herrlichen Blick über das weite Bergpanorama belohnt und sieht bei guter Sicht bis zum Hochvogel (2593 m) und der Silvretta.
Für Hungrige gibt es übrigens auf allen drei Stationen die Gelegenheit, etwas zu sich zu nehmen. Empfehlenswert ist sicherlich das sogenannte *Marktrestaurant* auf der Höfatsblick-Station. Das Selbstbedienungsrestaurant macht einen sauberen Eindruck und bietet abwechslungsreiche Küche. Für den kleinen Geldbeutel sollte man sich jedoch lieber eine Brotzeit einstecken!! ;-)
Gleich neben dem Restaurant sind an einigen Schaukästen interessante Informationen über die Bergbahn zu erfahren. Ein Antriebsmotor und die zentimeter-dicken Zug- und Halteseile der Nebelhornbahn sind dort ausgestellt.
Eine Kletterwand an der Außenseite des Gebäudes bietet eine sichere Alternative für abenteuerlustige *Kraxler*.
Natürlich ist das Nebelhorngebiet auch eine fantastische Skiregion. Darüber kann ich aber leider keine Auskunft geben, denn ich muss leider gestehen: Ich kann nicht Skifahren!
Sie Sommersaison läuft voraussichtlich noch bis zum 4. November 2001. Die erste Bergfahrt ist um 8.30 Uhr, die letzte Talfahrt um ca. 16.50 Uhr ab Station Höfatsblick.
Für Dotti war es heute ein wunderschöner Tag - und ihre erste Schneeballschlacht der Saison hat sie auch schon gewonnen... *lach*
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DIE NEBELHORNBAHN
Über Oberstdorf könnte man eine ganze Menge schreiben. Ich möchte diesen Ort nur kurz ansprechen und die Nebelhornbahn in den Vordergrund rücken, denn dort war ich gestern unterwegs...
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Ich habe das Glück, dort zu wohnen, *wo andere Urlaub machen* - im wunderschönen Allgäu. Herrliche Naturlandschaft, eine grandiose Bergwelt, weiß-blauer Himmel - so wie es sich für Bayern gehört. Naja, dass wir Allgäuer *Bayern* sind, streiten wir zwar manchmal ab, denn eigentlich sind wir Allgäuer *Allgäuer* - ganz klar, oder? Und die grandiosen Berge sind vielleicht - wenn man mit dem Meterstab los geht - kleiner als in der Schweiz... *grummel* oder in Österreich *grummelgrummel*, aber die herrliche Naturlandschaft, ja, die ist herrlich... wenn man vom globalen Waldsterben mal absieht...
Ähm, ja, also... jedenfalls ist es hier herrlich und ich möchte niemals meine Heimat verlassen. Und wenn man dann so Tage erwischt, wie heute, wo man merkt, dass Petrus ein Allgäuer ist, möchte man sowieso nirgendwo anders leben.
Heute morgen konnte Kempten (Dottis Heimatstadt) ein leises Grummeln hören. *Wie ist das Wetter?* klang es unter Dottis Kuscheldecke hervor. (Sie hat Urlaub und seit zwei Wochen regnet es Tag und Nacht!). *Herrliches Wetter, blauer Himmel, Sonnenschein - Juhuuuuuu!* Raus aus den Federn, Katzenwäsche, eine Scheibe Brot im Stehen und ab ins Auto. Nach 45-minütiger Fahrt ist man - über Immenstadt, Sonthofen, Fischen - in Oberstdorf. Dort quält man sich durch die Ortsumfahrung zum Parkplatz der Nebelhorn-Talstation. Oberstdorf selbst ist nämlich *autofrei*, was bedeutet, dass 8,3 % der Gesamtfläche des Ortsbereiches als Fußgängerzone und die restliche Fläche des Ortes als Zone 30 km/h ausgewiesen ist.
Der Kneipp- und Heilklimatische Kurort (mit seinen Ortsteilen Tiefenbach, Rubi, Reichenbach, Schöllang und den Oberstdorfer Tälern) hat zwar für jede Altersgruppe einiges zu bieten, Anziehungspunkt ist es allerdings eher für die Urlauber des mittleren bis älteren Semesters. Außerdem sollte man auch über einen mittleren bis größeren Geldbeutel verfügen, wenn man dort Urlaub machen möchte. Günstige Übernachtungsmöglichkeiten gibt es jedoch schon wenige Kilometer entfernt und Tagesausflüge in den südlichsten Kur- und Erholungsort Deutschlands sind sehr zu empfehlen.
Oberstdorf ist vor allem durch seine Skisprungschanzen bekannt. Hier macht die Vierschanzen-Tournee Station und auch die Nordischen Meisterschaften. Christoph Duffner ist hier zu Hause und manche kennen vielleicht auch den Oberstdorfer Eiskunstläufer Norbert Schramm. Oberstdorf wirbt mit seinem Bundesleistungszentrum für Eiskunstlauf und ist aktiv in der Curling-WM verankert.
Nähere Infos zu Oberstdorf: www.oberstdorf.de
*Nauf goht’s* aufs Nebelhorn - in drei Etappen
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Heute also fuhr Dotti aufs Nebelhorn. Dazu musste sie das Auto erst einmal auf dem nahegelegenen Parkplatz abstellen und am Automaten ein Tages-Parkticket für 8.- DM lösen. Man bekommt jedoch 4.- DM beim Kauf der Nebelhornbahn-Fahrkarte zurückerstattet.
Die Karten für Berg- und Talfahrt löst man an der Talstation (828 m). Eine Gipfel-Karte kostet hier 43.- DM (Normaltarif), 40.- DM (ermäßigter Tarif) und 97.- DM für zwei Elternteile mit allen Kindern. Happig?? Ja, das finde ich auch. Aber als Urlauber sollte man sich dieses Erlebnis wirklich gönnen. Außerdem gibt es zahlreiche Spar- und Kombi-Tickets mit anderen Allgäuer Sehenswürdigkeiten. Infos (und Euro-Preise) kann man vorher unter www.nebelhorn.de einholen. Die Homepage bietet unter anderem auch Live-Wetterbilder an. Unter dem Fax-Abruf (08322) 960066 kann man einen aktuellen Wetterbericht erfragen.
Die Gipfelfahrt lohnt sich! Da gibt es keinen Zweifel. Mit der Nebelhorn-Kabinenbahn fährt man zuerst auf 1280 Höhenmeter zur Station Seealpe. Von dort aus hat meinen einen herrlichen Blick über Oberstdorf. Zahlreiche Wanderwege führen in die Oberstdorfer Bergwelt oder über einen geologischen Lehr- und Wanderpfad zurück ins Tal. Wer es rasanter mag, kann sich dort für ein paar Mark (ab einer Körpergröße von 1,40 m) einen Bergroller ausleihen und die 4,5 Kilometer lange Alpenstraße wieder hinabfahren. Eine Bergbahn-Auffahrt inkl. einer Roller-Abfahrt kostet 22.- DM.
Wer noch weiter hinauf will, nimmt für die zweite Etappe eine weitere Kabinenbahn, die bis auf 1932 m zur Station Höfatsblick fährt. Auf diesem Weg hat Dotti heute nicht nur Gemsen und Murmeltiere beobachten können, sondern auch die Schneegrenze überwunden. Puderzucker-weiße Berggipfel, blauer Himmel, Zuckerwatte-Wolken... mmmmh! Und grüne Wiesen im Tal... Traumhaft! - Die dritte und letzte Etappe überwindet man mit einer kleineren Kabinenbahn, die die Besucher bis auf 2224 Höhenmeter bringt - zum Gipfel des Nebelhorns! Innerhalb von 18 Minuten hat man nun 1396 Höhenmeter überwunden. Die Bahnen haben dabei eine Fahrgeschwindigkeit von maximal 36 km/h. Vom Gipfel des Nebelhorns aus starten geübte Alpinisten zum Hindelanger Klettersteig und Gleitschirmflieger gehen in die Luft. Die letzten Schritte bis zum Gipfelkreuz müssen dann auch Gehfaule zu Fuß zurücklegen. Aber man wird mit einem herrlichen Blick über das weite Bergpanorama belohnt und sieht bei guter Sicht bis zum Hochvogel (2593 m) und der Silvretta.
Für Hungrige gibt es übrigens auf allen drei Stationen die Gelegenheit, etwas zu sich zu nehmen. Empfehlenswert ist sicherlich das sogenannte *Marktrestaurant* auf der Höfatsblick-Station. Das Selbstbedienungsrestaurant macht einen sauberen Eindruck und bietet abwechslungsreiche Küche. Für den kleinen Geldbeutel sollte man sich jedoch lieber eine Brotzeit einstecken!! ;-)
Gleich neben dem Restaurant sind an einigen Schaukästen interessante Informationen über die Bergbahn zu erfahren. Ein Antriebsmotor und die zentimeter-dicken Zug- und Halteseile der Nebelhornbahn sind dort ausgestellt.
Eine Kletterwand an der Außenseite des Gebäudes bietet eine sichere Alternative für abenteuerlustige *Kraxler*.
Natürlich ist das Nebelhorngebiet auch eine fantastische Skiregion. Darüber kann ich aber leider keine Auskunft geben, denn ich muss leider gestehen: Ich kann nicht Skifahren!
Sie Sommersaison läuft voraussichtlich noch bis zum 4. November 2001. Die erste Bergfahrt ist um 8.30 Uhr, die letzte Talfahrt um ca. 16.50 Uhr ab Station Höfatsblick.
Für Dotti war es heute ein wunderschöner Tag - und ihre erste Schneeballschlacht der Saison hat sie auch schon gewonnen... *lach*
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