Rhodos Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von c_obst
Rhodos mit dem Auto (auch mal ohne Touris)
Pro:
gutes Wetter nette Leute
Kontra:
für eine so schöne Landschaft einfach zu klein
Empfehlung:
Ja
Ich war im Juni 2004 auf Rhodos und will euch kurz meine Eindrücke von der \"Insel der Sonne\" schildern.
Untergebracht waren wir nahe Lindos, also ziemlich genau in der Mitte der Insel an der Ostküste, was natürlich für Inselerkundungen der optimale Ausganspunkt war.
Rhodos ist für Leute die gerne laufen ein echter Traum. Es ist faszinierend wie sich die Berge direkt am Meer majestätisch in die Höhe recken. Man muss bedenken, dass Rhodos nur 70km lang und 35km breit ist aber der höchste Punkt auf ca. 1200m liegt. Beim Bergwandern ist Vorsicht geboten, Griechen kennen keine beschilderten Wanderwege, deshalb sollte zumindest eine Karte am besten auch ein Kompass mit ins Gepäck. Feste Wanderschuhe sind selbstverständlich.
Auf der Insel gibt es landschaftlich alles zu sehen. Der (Touristen überschwemmte) Norden mit seinen schönen Sandstränden. Der Osten mit seinen kleinen Buchten mit Kies-Sandstrand an dem man Touristen in Gruppen nur noch bis zur Mitte (Lindos) trifft. Der Süden mit dem südlichsten Punkt Europas und einem 6km langen Sandstrand an dem man kaum noch organisierte Touristen trifft. Der Westen ist für mich der schönste Teil der Insel, hier gibt es Steilküsten und Berge direkt am Meer.
Empfehlenswert ist es, sich auf jeden Fall für ein paar Tage einen fahrbaren Untersatz zu besorgen. Mein Tipp 2 bis 3 Tage reichen, dann hat man eigentlich alles, wofür man unbedingt ein Auto braucht gesehen.
Die 3 Tage würde ich folgendermaßen einteilen:
1.Tag:
Einen Abstecher in den Süden, je weiter desto besser. Pflicht dabei ist auf jeden Fall Lindos mit seiner sehr gut erhaltenen Akropolis. Auch Monolitos an der Westküste mit dem Aussichtspunkt, an dem jetzt nur noch die Überreste einer kleinen Burg stehen und die Aussicht atemberaubend ist, muss sein (hervorragend geeignet um einen Sonnenuntergang zu Fotografieren). Beim Weg weiter bis zum Südzipfel sollte man keine Scheu haben auch mal in einem der kleinen Dörfchen anzuhalten und im Kaffeenion ein Tässchen Kaffee oder ein Glas Frappee zu trinken. Dabei immer an die alte Reiseweisheit denken, wo viele Einheimische sind muss das Essen gut sein. Im Süden angekommen sollte man sich den längsten Sandstrand der Insel nicht entgehen lassen, auch treffen hier Mittelmeer und Ägäis aufeinander. Wenn man jetzt nicht zu viel Stress gemacht hat ist der Tag eigentlich vorbei und man kann den Abend gemütlich irgendwo ausklingen lassen.
2.Tag:
Im Norden gibts eigentlich außer Touristen Silos nicht wirklich viel zu sehen ausgenommen Rhodos Stadt. Rhodos Stadt, eine Stadt mit einer Jahrtausende alten Geschichte hat mir erst die Tränen in die Augen getrieben. Nicht weil sie so schön war, nein erst sah ich gar nichts von der Stadt weil Souvenirläden davor standen! Erst nach einiger Zeit haben wir einen Weg aus diesem Teil der Altstadt gefunden und sind in die Hinterhöfe und versteckten Gässchen gekommen und ihr könnt mir glauben, das ist eine Stadt mit Geschichte, die man heute noch spüren kann. Natürlich sollte man auch die großen Touristischen Attraktionen wie den Großmeisterpalast und die kleinen Kirchlein nicht auslassen. Noch schnell was zum Essen gekauft, dann am alten Hafen die Schiffe bewundern und die Leute beobachten. Einen ganzen Tag kann man sich meiner Meinung nach in Rhodos-Stadt nicht aufhalten, da ist es besser wenn man sich wieder ins Auto setzt und ganz gemütlich die Westküste runterfährt oder noch das nahe liegende Schmetterlingstal besucht. Im Schmetterlingstal gibts Schmetterlinge übrigens nur zwischen Mitte Juli und Mitte September. Wir waren in der Insektenfreien Zeit dort, was den Vorteil hat, dass man ziemlich allein ist und die grüne Oase der Insel mal richtig genießen kann, außerdem kostets dann keinen Eintritt.
3. Tag:
Das Pflichtprogramm hat man eigentlich schon fast absolviert, fehlt nur noch der schönste Fleck der Insel (meine Meinung) das Tal der 7 Quellen. Hier sollte man herkommen wenn man sich einfach mal ein bisschen entspannen will, ein schöner Wald, ein rauschender Bach und eben die 7 Quellen, die übrigens recht wichtig für die Trinkwasserversorgung dieser Ecke sind. Deshalb nicht drim rumwaten, lieber trinken. Im Kiosk noch nen Frappee getrunken und ab durch den 186m langen Tunnel zum kleinen See (nicht mehr Trinkwasser!). Jetzt kann man guten Gewissens dort hin gehen wo es einem am besten gefallen hat, denn die schönsten Orte der Insel hat man wohl gesehen.
Fazit:
Eine traumhafte Insel, aber wer nicht nur am Meer liegen will sollte sich erst mal auf eine Woche beschränken.
Untergebracht waren wir nahe Lindos, also ziemlich genau in der Mitte der Insel an der Ostküste, was natürlich für Inselerkundungen der optimale Ausganspunkt war.
Rhodos ist für Leute die gerne laufen ein echter Traum. Es ist faszinierend wie sich die Berge direkt am Meer majestätisch in die Höhe recken. Man muss bedenken, dass Rhodos nur 70km lang und 35km breit ist aber der höchste Punkt auf ca. 1200m liegt. Beim Bergwandern ist Vorsicht geboten, Griechen kennen keine beschilderten Wanderwege, deshalb sollte zumindest eine Karte am besten auch ein Kompass mit ins Gepäck. Feste Wanderschuhe sind selbstverständlich.
Auf der Insel gibt es landschaftlich alles zu sehen. Der (Touristen überschwemmte) Norden mit seinen schönen Sandstränden. Der Osten mit seinen kleinen Buchten mit Kies-Sandstrand an dem man Touristen in Gruppen nur noch bis zur Mitte (Lindos) trifft. Der Süden mit dem südlichsten Punkt Europas und einem 6km langen Sandstrand an dem man kaum noch organisierte Touristen trifft. Der Westen ist für mich der schönste Teil der Insel, hier gibt es Steilküsten und Berge direkt am Meer.
Empfehlenswert ist es, sich auf jeden Fall für ein paar Tage einen fahrbaren Untersatz zu besorgen. Mein Tipp 2 bis 3 Tage reichen, dann hat man eigentlich alles, wofür man unbedingt ein Auto braucht gesehen.
Die 3 Tage würde ich folgendermaßen einteilen:
1.Tag:
Einen Abstecher in den Süden, je weiter desto besser. Pflicht dabei ist auf jeden Fall Lindos mit seiner sehr gut erhaltenen Akropolis. Auch Monolitos an der Westküste mit dem Aussichtspunkt, an dem jetzt nur noch die Überreste einer kleinen Burg stehen und die Aussicht atemberaubend ist, muss sein (hervorragend geeignet um einen Sonnenuntergang zu Fotografieren). Beim Weg weiter bis zum Südzipfel sollte man keine Scheu haben auch mal in einem der kleinen Dörfchen anzuhalten und im Kaffeenion ein Tässchen Kaffee oder ein Glas Frappee zu trinken. Dabei immer an die alte Reiseweisheit denken, wo viele Einheimische sind muss das Essen gut sein. Im Süden angekommen sollte man sich den längsten Sandstrand der Insel nicht entgehen lassen, auch treffen hier Mittelmeer und Ägäis aufeinander. Wenn man jetzt nicht zu viel Stress gemacht hat ist der Tag eigentlich vorbei und man kann den Abend gemütlich irgendwo ausklingen lassen.
2.Tag:
Im Norden gibts eigentlich außer Touristen Silos nicht wirklich viel zu sehen ausgenommen Rhodos Stadt. Rhodos Stadt, eine Stadt mit einer Jahrtausende alten Geschichte hat mir erst die Tränen in die Augen getrieben. Nicht weil sie so schön war, nein erst sah ich gar nichts von der Stadt weil Souvenirläden davor standen! Erst nach einiger Zeit haben wir einen Weg aus diesem Teil der Altstadt gefunden und sind in die Hinterhöfe und versteckten Gässchen gekommen und ihr könnt mir glauben, das ist eine Stadt mit Geschichte, die man heute noch spüren kann. Natürlich sollte man auch die großen Touristischen Attraktionen wie den Großmeisterpalast und die kleinen Kirchlein nicht auslassen. Noch schnell was zum Essen gekauft, dann am alten Hafen die Schiffe bewundern und die Leute beobachten. Einen ganzen Tag kann man sich meiner Meinung nach in Rhodos-Stadt nicht aufhalten, da ist es besser wenn man sich wieder ins Auto setzt und ganz gemütlich die Westküste runterfährt oder noch das nahe liegende Schmetterlingstal besucht. Im Schmetterlingstal gibts Schmetterlinge übrigens nur zwischen Mitte Juli und Mitte September. Wir waren in der Insektenfreien Zeit dort, was den Vorteil hat, dass man ziemlich allein ist und die grüne Oase der Insel mal richtig genießen kann, außerdem kostets dann keinen Eintritt.
3. Tag:
Das Pflichtprogramm hat man eigentlich schon fast absolviert, fehlt nur noch der schönste Fleck der Insel (meine Meinung) das Tal der 7 Quellen. Hier sollte man herkommen wenn man sich einfach mal ein bisschen entspannen will, ein schöner Wald, ein rauschender Bach und eben die 7 Quellen, die übrigens recht wichtig für die Trinkwasserversorgung dieser Ecke sind. Deshalb nicht drim rumwaten, lieber trinken. Im Kiosk noch nen Frappee getrunken und ab durch den 186m langen Tunnel zum kleinen See (nicht mehr Trinkwasser!). Jetzt kann man guten Gewissens dort hin gehen wo es einem am besten gefallen hat, denn die schönsten Orte der Insel hat man wohl gesehen.
Fazit:
Eine traumhafte Insel, aber wer nicht nur am Meer liegen will sollte sich erst mal auf eine Woche beschränken.
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