Rhodos Testbericht




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Erfahrungsbericht von StTiLa
Rhodos - Schöner als die Sonne
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
hieß der Werbeslogan der Insel Rhodos in der Antike. Und obwohl mittlerweile schon 3 Jahre ins Land gegangen sind seit ich auf Rhodos war, muß ich dennoch immer wieder an diese wunderbare Insel denken. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen einen Bericht über die schönsten Flecken Rhodos zu schreiben, damit auch andere Benutzer dieses Forums in den Genuß eines wunderschönen Urlaubs kommen.
Rhodos ist eine kleine griechische Insel mitten im Mittelmeer. Sie befindet sich südwestlich der Türkei. Mir ihren rund 1400 qkm ist sie zwar die viertgrößte Insel Griechenlands und fast so groß wie Gran Canaria, aber dennoch ist sie so klein, daß man jeden Ort der Insel schnell erreichen kann. Aus diesem Grund kann man während seines Urlaubes die ganze Insel erforschen, was ich auch jedem ans Herz legen möchte. Schließlich gibt es die ersten Anzeichen, daß die Insel bewohnt war, schon von ca. 3000 v.Chr.
Ich persönlich bin damals in einem kleinen Familienhotel namens "Tina Flora" abgestiegen, auf das ich allerdings nicht näher eingehen möchte. Grund dafür ist die Tatsache, daß es auf Rhodos viele Hotels gibt, so daß es sehr unwahrscheinlich ist, daß auch Du dort absteigst. Der Vorteil dieses kleinen Hotels ist aber gewesen, daß man von der dort wohnenden Familie die besten Tipps für den Urlaub bekommen konnte.
MOBILITÄT:
Um sich auf der Insel frei bewegen zu können, sollte man sich für die Zeit des Urlaubes ein Fahrzeug mieten, wenn der Geldbeutel dies zuläßt. Zwar verkehren auch viele Busse, die sehr günstig sind und es existieren auch preiswerte Taxen, aber wer die Insel erkunden will kommt an einem eigenen Fahrzeug nicht vorbei. Da die Insel nur ca. 50 km lang und ca. 30 km breit ist, kann man jeden Ort einfach erreichen. Ist man ohne Kinder unterwegs und traut sich zu einen Motorroller zu fahren, reicht dieser vollkommen aus. Ich habe damals für einen drei Monate alten Roller (also in Top-Zustand) und Vollkasko-Versicherung für 10 Tage 180 DM bezahlt. Also 18 DM pro Tag. Aber auch Autos waren günstig zu mieten.
Wichtig:
Viele Straßen sind in einem schlechten Zustand. Als ich auf Rhodos war, gab es im Winter besonders heftigen Regen. Dadurch war zum Beispiel eine Brücke eingestürzt, sodaß man durch das ausgetrocknete Flußbett fahren mußte. Viel Straßen haben Schlaglöcher (bei einem konnte man sogar durch die Brücke gucken). Gerade auf dem Roller sollte man vorsichtig fahren, wenn man die Straße nicht kennt. Außerdem halten viele Autos zu wenige Sicherheitsabstand zu den Rollern ein. Diese rücksichtslosen Fahrer sind überwiegend Touristen. Die Einheimischen fahren vorsichtiger.
Außerdem besteht auf Rhodos HELMPFLICHT. Helme bekommt man kostenlos bei der Rollermietung mit. Auch wenn die meisten Leute keine Helme tragen, sollte man dies dennoch machen. Erstens riskiert man sonst ein Knöllchen und zweitens, was noch viel schlimmer ist, spielt man mit seiner Gesundheit. Sollten Kopfverletzungen auftreten und man trug keinen Helm, sind die Krankenkassen nicht verpflichtet zu zahlen. Das heißt man bleibt auch noch auf den Behandlungskosten oder auf Teilen davon sitzen. Hat man dann vielleicht auch noch bleibende Schäden, so hat man nicht nur die gesundheitlichen Probleme, sondern auch noch finanzielle, da es dann keinerlei Unterstützung gibt. Also lieber als "Weichei" outen, als ohne Helm zu fahren.
GELD:
Auf Rhodos wird mit griechischen Drachmen (Drs) bezahlt. Es empfiehlt sich auf jeden Fall Traveller-Checks mitzunehmen. Diese sind sicher und können an jeder Rezeption eingelöst werden. Zwar werden an den Geldautomaten auch EC-Karte und die gängigen Kreditkarten akzeptiert, aber diese Automaten sind je nach Lage weit entfernt. Von dem Hotel in dem ich mich befand (obwohl der Ort schon recht groß war) mußte ich 12 km zum nächsten Geldautomaten fahren. Da sind die Traveller-Checks wirklich nützlich gewesen.
KLIMA:
Helios der griechische Sonnengott war leider nicht da, als Göttervater Zeus die Erde unter den Göttern aufteilte. Als Helios wiederkam und er sah, daß die Erde schon aufgeteilt war, war er nicht gerade begeistert. Aber er entdeckte eine neue grüne Insel, eben Rhodos, die noch keinem der Götter gehörte und Zeus übergab diese Insel an Helios. Wen wundert es da noch, daß Rhodos 270 Sonnentage im Jahr hat, weshalb Rhodos auch den Namen "Sonneninsel" erhalten hat. Am schönsten soll Rhodos im Frühjahr sein (am besten im Mai). Gut Baden kann man auf Rhodos im allgemeinen von Mitte April bis Anfang November. Selbst im Hochsommer ist es auf Rhodos angenehm kühl (ca. 33°C) und es weht meist ein angenehmer leichter Wind. Im Winter regnet es recht viel, aber meist in kurzen Regengüssen. Dies hat aber den Vorteil, daß Rhodos eine der Wasserreichsten Inseln Griechenlands ist. Währen in den Sommermonaten einige Inseln Probleme mit Wasser haben, gibt es auf Rhodos davon genug. Nun ein kurzer Überblick über das Wetter auf Rhodos:
Tagestemperaturen in °C:
J (15), F(16), M(17), A(21), M(25), J(30), J(32), A(33), S(29), O(25), N(21), D(17)
Nachttemperaturen in °C:
J (7), F(8), M(9), A(11), M(15), J(19), J(21), A(22), S(19), O(15), N(12), D(9)
Wassertemperaturen in °C:
J (17), F(16), M(16), A(17), M(19), J(21), J(23), A(25), S(24), O(22), N(20), D(18)
Sonnenschein in Std. pro Tag:
J (5), F(5), M(7), A(9), M(10), J(12), J(13), A(12), S(11), O(8), N(6), D(4)
Niederschlag in Tage pro Monat:
J (14), F(10), M(8), A(3), M(3), J(0), J(0), A(0), S(1), O(6), N(7), D(13)
BADEORTE:
Rhodos bietet von allen Arten von Stränden etwas. Bevorzugst Du Kiesstrand wirst Du hier sehr gut bedient. Aber auch feine Sandstrände kann man finde, wenn man weiß wo man suchen muß. Ich habe natürlich nicht alle Strände aufgesucht, aber dennoch habe ich einige ausprobiert und diese drei Strände sind einfach die besten. Alle drei befinden sich an der Ostküste der Insel, haben also auch weniger "Seegang".
Eigentlich überall kann man Liegstühle mit Sonnenschirmen anmieten. Bei der intensiven Sonne ist dies auch zu empfehlen. Ein Sonnenschirm mit zwei Liegen kostet dabei allerdings stolze 10 DM.
Die Bucht von Tsambika:
Mein persönlicher Favorit ist der Strand von Tsambika. Dieser feine Sandstrand ist in einer kleinen Bucht gelegen. Dies ist übrigens auch der Strand, den die meisten Einheimischen an Wochenenden aufsuchen. Direkt am Strand befindet sich eine lange Sandbank, sodaß man sehr weit rausgehen kann, ohne zu tief ins Wasser zu geraten. Dieser Strand ist auch sehr gut für Familien mit Kindern geeignet, da er eben sehr flach ins Wasser führt und sehr feinen Sand hat. An diesem Strand gibt es außerdem kostenlose Duschen und einige Imbisse, sodaß man dort den ganzen Tag verbringen kann. Auch für leichte Unterhaltung ist gesorgt. So kann man auf einer Gummibanane reiten, auf Ringe reiten oder sich von einem Boot an einem Gleitschirm in die Luft ziehen lassen. Allerdings wird man durch diese "Attraktionen" beim Badespaß nicht gestört. Tsambika sollte man allerdings bei stärkerem Wind meiden, da man dann von den kleinen Sandkörner regelrecht ausgepeitscht wird. Außerdem sollte man Badeschuhe mitnehmen, da der Sand sehr heiß wird.
Tsambika befindet sich an der Ostküste von Rhodos, so ziemlich in der Mitte. Genauer gesagt befindet sich Tsambika zwischen Afantou und Archangelos. Kommt man von Norden, muß man an Kolymbia vorbei und hinter der Auffahrt zum Kloster von Tsambika (siehe unten) die nächste links rein. Dies ist eine kleine Straße, die verwinkelt hinunter zur Bucht führt. Fahr dort vorsichtig. Viele junge Leute unterschätzen dort die Kurven, vor allem mit den Rollern, und landen etwas unsanft auf dem Asphalt bzw. im Graben. Also fahr langsam, damit Du diese nicht überfährst.
Tsambika ist übrigens nicht mit Bussen oder sehr gut zu Fuß erreichbar. Du solltest also mit einem eigenen Fahrzeug dorthin fahren. Parkmöglichkeiten gibt es direkt am Strand. Dies ist zwar kein richtiger Parkplatz, aber man kann die Fahrzeuge dort gut abstellen. Allerdings heizen diese sich dort stark auf, da es dort kaum Schatten gibt.
Tsambika muß man einmal gesehen haben. Am besten direkt am Anfang. Man will dann nämlich zu keinem anderen Strand mehr.
Die Bucht von Lindos:
Ebenfalls einen traumhaften Sandstrand findet man bei Lindos. Auch dort geht es recht flach ins Wasser. Allerdings ist diese Bucht wesentlich kleiner als Tsambika, wobei dort mehr Menschen baden. Das soll heißen, daß diese Bucht total überlaufen ist. Allerdings kann man auch mal Glück haben und einen recht "leeren" Tag erwischen. Was die Bucht von Lindos der Bucht von Tsambika allerdings voraus hat, ist die wunderbare Aussicht auf das weiße Dorf Lindos und der Burg, von der Lindos überlagert wird (siehe unten).
Afantou:
Für alle die gröbere Strände bevorzugen, müssen sich den Strand von Afatou einmal ansehen. Der Strand ist selten überfüllt, was an der unglaublichen Länge liegt. Man kann das Ende des Strandes kaum erkennen und man findet immer einen Platz, der kaum belegt ist. Bei Einheimischen ist dieser Strand auch sehr hoch im Kurs. Allerdings geht es hier etwas steiler ins Wasser, als bei den anderen beiden Stränden.
KULTUR UND ANDERE SEHENSWÜRDIGKEITEN:
Kulturell bietet Rhodos Aufgrund seiner langen Geschichte viel zu entdecken. Ich glaube bis auf die Indianer waren alle einmal Herrscher auf Rhodos :-). Nein im ernst, wenn man die Liste der Eroberer und Bewohner von Rhodos sieht, kann man sich vorstellen, wieviel es zu entdecken gibt. Da wären: Die Mykenen, Perser, Athener, Mecedonier (wurden aber zurückgeschlagen), Römer, wieder Perser und Sarazenen, der Ritterorden der Johanniter, die Türken, Italiener, die Deutschen, England (befreit die Insel von den Deutschen im zweiten Weltkrieg), Griechen.
Aber auch andere Sehenswürdigkeiten gibt es zu entdecken, wie zum Beispiel das Schmetterlingstal (siehe unten).
Zu erwähnen bleibt, daß bei allen staatlichen Museen und vielen archäologischen Stätten, die EU Gelder zur Unterstützung zum Erhalt dieser Sehenswürdigkeiten gibt. Als Gegenleistung haben Schüler und Studenten aus EU-Ländern dort freien Eintritt und Senioren ab 60 Jahren aus EU-Ländern eine Ermäßigung. Also die entsprechenden Ausweise auf keinen Fall vergessen. Es lohnt sich. Übrigens steht dies meist nicht an der Preistafel. Wenn Du aber nach den Schüler-/Studententarifen fragst, bekommst Du aber freien Eintritt und meist noch ein mürrisches Gesicht des Kassierers. Das sollte Dich aber nicht stören.
ACHTUNG:
Auf der Insel gibt es eine Raupenart, die sich in Kokons einspinnt (wie die meisten anderen auch). Diese Kokons sind giftig. Berührt man diese kann das tödlich enden, wenn man allergisch auf dieses Gift reagiert. Und wer weiß schon ob er gegen dieses Gift allergisch ist. Also achtet darauf, daß Kinder nicht alleine in die Büsche rennen und dort alles anpacken. Soviel ich weiß gibt es diese Raupen allerdings nur im Inselinneren und meist an Bäumen. Also keine Angst an den Stränden oder den Touristenzentren. Aber Vorsicht ist besser als Nachsicht.
RHODOS-STADT:
Rhodos-Stadt ist die Hauptstadt und das Zentrum der Insel. Sie befindet sich am nördlichsten Zipfel der Insel. Einen Tag sollte man mindestens für die "Erforschung" von Rhodos-Stadt einplanen. Dort gibt es so viel zu entdecken, daß man nicht weiß wo man anfangen soll.
Hier nur die Highlights:
ALTSTADT:
Einen Ausflug in die Altstadt von Rhodos-Stadt sollte man nicht mit dem Auto vornehmen. Wer als Fremder versucht sich in diesem Wirrwarr zurecht zufinden, wird ziemliche Schwierigkeiten haben. Mit dem Roller ist dies allerdings ganz gut möglich, da man auch gute Parkmöglichkeiten findet. Ansonsten sollte man mit dem Bus oder einem Taxi vor die Altstadt fahren. In der Altstadt sollte man sich auf jeden Fall zu Fuß fortbewegen. Kleine Lokal und Gaststätten sind genügend vorhanden, sodaß man Mittags auch etwas essen kann oder sich gemütlich etwas erfrischendes trinkt.
Großmeisterpalast:
Das absolute Highlight der Altstadt von Rhodos ist der Großmeisterpalast. Diese imposante Burg war einst die Machtstellung der Johanniter-Ritter. Übersehen kann man ihn eigentlich nicht, wenn man sich in der Altstadt befindet. Schüler und Studenten haben hier kostenlosen Eintritt.
Ritterstraße:
Kommt man aus dem Großmeisterpalast wieder heraus, kann man links die alte Ritterstraße sehen. Es ist ein Muß, diese Straße zumindest einmal entlanggeschritten zu sein. Auf dem alten Pflastersteinen führt diese Straße an den mittelalterlichen und schön verzierten Häuser vorbei, Richtung Archäologischem Museum.
Archäologisches Museum:
Dieses Museum dienste den Johanniter-Rittern einst als Hospital. Aus diesem Grund ist auch schon die Besichtigung des Gebäudes selber den Eintritt wert (Schüler und Studenten wieder kostenlos).
Hafen:
Auch wenn heute noch viele Leute glauben im Hafen den "Koloß von Rhodos" zu finden, kann ich versichern, daß er dort nicht mehr steht. Wahrscheinlich stand er auch niemals dort, sondern an einem anderen Ort. Aber dies ist noch nicht 100% geklärt. Dennoch sollte man den Hafen einmal besichtigen, da der Hafen ein idyllisches Bild hergibt. Neben den Windmühlen, die an der Hafenseite stehen, begrüßen "Hirsch und Hirschkuh", die Wahrzeichen der Insel, die Boote die in den Hafen einlaufen.
Ach ja, was Du noch wissen solltest. Du wirst häufiger das Wort Mandraki hören oder lesen. Damit ist der Hafen gemeint, auch wenn das Wort übersetzt "kleiner Schafpferch" heißt. Wer vor dem Hafen steht, kann sich denken woher der Name stammt. Den ganzen Hafen kann man sich von der Form eines großen Schafpferches vorstellen. Bevor Du die Altstadt durch das Freiheitstor verläßt, kommst Du an einem kleinen Platz vorbei, wo sich die Überreste des antiken Tempels der Aphrodite befindet. Leider ist davon allerdings nicht mehr viel übrig.
Die Stadtmauern:
Die gesamte Altstadt ist von imposanten Stadtmauern umschlossen, die man auch begehen kann. Von dort hat man teilweise ein tolle Aussicht auf den Rest der Altstadt.
Uhrturm:
Apropos Aussicht. Die allerschönste Aussicht auf die Stadt gewährt der alte Uhrturm. Im Eintritt ist ein Erfrischungsgetränk enthalten. Also wenn Du sowieso was trinken willst, kannst Du das gleich mit einer schönen Aussicht verbinden.
Rejab-Pasche-Moschee:
Mitten in der Altstadt befindet sich diese Moschee, die man auch einmal gesehen haben sollte.
NICHT-ALTSTADT:
Aquarium:
An dem nördlichsten Punkt Rhodos' befindet sich das Aquarium. Es gibt zwei Gründe dieses zu besuchen. Erstens das Aquarium selber, das sich unterirdisch befindet. Man geht dabei durch eine Art Höhle, in der sich die einzelnen Becken befinden.
Zweitens ist die Aussicht an der Landzunge, an der sich das Museum befindet einfach herrlich.
Akropolis:
Wie jede antike griechische Stadt, hat auch Rhodos-Stadt eine Akropolis (Hochstadt). Diese befindet sich auf dem "Monte Smith", von dem man außerdem eine tolle Aussicht genießt. Von dem Apollo-Tempel ist leider nicht mehr viel erhalten. Lediglich drei Säulen und eine abgebrochene Säule, geben noch Zeugnis, von dem Gebäude. Allerdings kann man immer noch die Überreste des antike Stadion und ein kleines restauriertes Amphitheater besichtigen. Allerdings bietet die Akropolis von Lindos wesentlich mehr (siehe unten).
LINDOS:
Die zweite Stadt, die man auf Rhodos gesehen haben muß und für die man auch einen Tag einkalkulieren sollte, ist Lindos. Bei Lindos handelt es sich um einen kleinen Ort, der vollkommen aus weißem Kalkstein gebaut wurde. Überlagert wird dieses Dorf von einer imposanten mittelalterlichen Burg, in der sich auch die antike Akropolis befindet. Beton oder Autos wird man in Lindos selber nicht anfinden. Der ganze Ort steht unter Denkmalschutz. Allerdings sollte man wissen, daß diese Stadt sehr voll wird. Durch die engen Gassen muß man sich teilweise mittreiben lassen. Man kommt sich vor wie auf einem Jahrmarkt oder im Sommerschlußverkauf. Auch Parkplätze für Autos zu finden, kann sich als schwer herausstellen. Mit meinem Roller hatte ich glücklicherweise weniger Probleme. Dennoch muß man diesen Ort und die Akropolis einmal gesehen haben.
Lindos befindet sich am südöstlichen Zipfel von Rhodos. Kommt man von Norden (z.B. von Rhodos Stadt, fährt man an steinigen Felshängen vorbei. Teilweise hat man von dort einen herrlichen Blick auf Lindso und den Strand von Lindos. Wenn man dort anhalten möchte und Fotos machen oder nur die Aussicht genießen will, der sollte dies vorsichtig tun, da die Straßen zum Teil sehr eng und verwinkelt sind.
In der Stadt selber gibt es viele kleine Gassen, durch die man sich fortbewegen muß. Gepflastert sind diese zum größten Teil mit Souvenirläden. Dennoch führt kein Weg an diesen Gassen vorbei und das ist auch gut so. Es ist einfach wunderschön durch diese engen Gassen zu spazieren. In Lindos selber befindet sich auch die nächste Attraktion:
Marienkirche:
Will man zur Akropolis, so kommt man zwangsläufig an dieser Kirche vorbei. Auf jeden Fall sollte man einen Blick ins Innere der Kirche werfen. Unzählige Fresken zieren die Wände im Inneren. Leider wurde eine Wand gerade restauriert, als ich dort war, aber dennoch war ich überwältigt von den unzähligen Verzierungen. In den Kirchen von Rhodos ist man eigentlich immer gerne gesehen, allerdings sollte man dennoch ein wenig benehmen zeigen. Damit meine ich, daß man nicht unbedingt in Badekleidung wie Shorts oder Bikinis die Kirchen betreten sollte oder zu aufdringlich die Einheimischen mit den Fotoapparaten malträtieren. Selber würde man dies ja auch nicht wollen.
Akropolis:
Auf jeden Fall ist der Aufstieg zur Akropolis Pflicht. Wahlweise kann man den Aufstieg auf dem Rücken eines Esels hinter sich bringen oder per Pedes (also zu Fuß). Entscheidet man sich zu Fuß den Berg zu besteigen, sollte man darauf achten, Kinder an die Hand zu nehmen. Teilweise sind die engen Wege nicht gut befestigt und führen ziemlich tief nach unten. Außerdem ist auch dort meist ein ziemlich starkes Gedränge. Am Rand des Weges sitzen meist einheimische Frauen, die ihre handgeknüpften Tischdecken verkaufen wollen. Hat man das Ende dieses Weges erreicht, steht man vor den Treppen, die zur Ritterburg heraufführen. Bevor man sich auf diesen beschwerlichen Weg macht, sollte man vielleicht noch einen Schluck trinken und eine Rast einlegen. Bei starker Hitze sehnt man sich endlich das Ende der Treppe zu erreichen. Am Fuße der Treppe kann man das Relief eines Schiffs erkennen, daß in den Felsen eingearbeitet wurde.
Oben angekommen, kann man die Spuren von verschiedenen Zeitepochen bewundern. Dort sind sowohl Überreste aus der Jungsteinzeit vorzufinden, wie die antike Akropolis mit den Überresten des Athena-Tempels, die sich im Burghof der alten Kreuzritter-Festung befindet. Hier kann man sich wirklich längere Zeit aufhalten und nach den Spuren der vergangenen Kulturen suchen. Außerdem sollte man sich ausgiebig der Aussicht widmen. Im Süden der Anlage kann man auf die Agios-Pavlos-Bucht sehen. Dieser Ausblick ist einfach traumhaft. In dieser Bucht soll übrigens der Apostel Paulus gelandet sein, um den Bewohnern Rhodos das Christentum bringen.
ANDERE SEHENSWÜRDIGKEITEN:
Petaloudes (das "Schmetterlingstal"):
Ein absolutes Muß ist auch der Besuch des "Schmetterlingstales". Nicht nur wegen des kleinen Paradieses unter Bäumen durchdrungen von einem kleinen Bach, der das ganze Jahr über Wasser führt, sondern auch wegen der Schmetterlinge. In den Sommermonaten bis Oktober befinden sich in dem Park tausende von Schmetterlingen (griechisch: petaloudes - daher der Name). Bei diesen Schmetterlingen handelt es sich um die orange-schwarzen "Spanische Flaggen" (lateinisch: panaxia quadripunctaria). Diese sitzen dort in Unmengen auf den Bäumen. Da sie sehr gut getarnt sind, muß man sich anstrengen diese zu entdecken. Hat man aber erst einmal herausgefunden, wie sie aussehen, sieht man diese Schmetterlinge einfach überall.
Eine Bitte. Natürlich sieht man die Schmetterlinge am besten wenn sie fliegen. Daher gibt es viele Leute die in die Hände klatschen oder anders Lärm machen. Das Problem ist nur, daß diese Schmetterlingsart nur im Raupenstadium essen kann. Haben sie sich entpuppt, können sie keine Nahrung mehr verwerten. Ihre Energie muß reichen, bis sie sich Fortpflanzen. Durch das ewige Aufscheuchen, verbrauchen leider die meisten Schmetterlinge ihre Energie schon vorher. Zeugnis davon geben viele tote Schmetterlinge, die man immer wieder anfindet. Da aber viele Besucher darauf keine Rücksicht nehmen, ist die Schmetterlingspopulation mittlerweile stark zurückgegangen. Also beachtet bitte die Hinweisschilder und scheucht die Schmetterlinge nicht auf.
Tsambika-Tempel:
Dieses kleine unbewohnte Nonnenkloster befindet sich auf einem kleinen Hügel an der östlichen Küstenstraße Rhodos. Von Norden kommend, liegt es knapp hinter Kolymbia. Diese Kloster ist noch heute ein Wallfahrtsort für Frauen, die sich ein Kind wünschen. Dies ist mit einer alten Sage verbunden ist. Aber nicht wegen des Klosters lohnt sich der beschwerliche Aufstieg, sondern wegen der überwältigenden Aussicht gerade auf die Badebucht von Tsambika (siehe oben). Der Ausblick ist einfach herrlich. Allerdings sollte man bedenken, daß man für den Aufstieg eine Unmenge an Stufen heraufsteigen muß. Hat man Kinder dabei, ist Quengelei schon vorprogrammiert. Auch Erwachsene können das eine oder andere Mal aus der Puste geraten. Also fahrt am Besten mit dem Auto oder dem Roller so weit es geht vor (bis an die Stufen) und bewältigt den Rest zu Fuß.
Kamiros:
Die Ausgrabungen von Kamiros sind auch einen Besuch Wert. Auch hier zeugen unzähligen Ruinen von Tempelanlagen und andere Überreste von der Vergangenheit Rhodos.
Monolithos:
Ein einzelner 240 Meter hoher Felsen ragt hier in die Luft. Auf dem Plateau des Felsens hatten die Johanniter eine Burg gebaut, das hauptsächlich zur Aufklärung von Feindbewegungen diente. Dementsprechend gut ist die Aussicht, die man von dieser Burg genießt. Man kann weit ins Land und auf das Meer blicken.
Der Felsen befindet sich ca. 2 km von dem Dorf Monolithos entfernt im Westen der Insel.
MUß MAN NICHT, KANN MAN ABER:
Agios Nikolaos Fountoukli - Kirche:
Diese kleine Kirche (die Kirche des "Heiligen Nikolaus von den Haselnüssen") liegt ziemlich im Inneren der Insel. Sie liegt an der Straße, die von Profitis Ilias nach Eleousa (in der Nähe von Archipolis) führt. Die Verzierungen im Inneren der Kirche sind ganz nett. Wer sich für diese Art von Kunst interessiert, sollte sich auf jeden Fall dort einmal umsehen.
Epta Piges (Das Tal der "Sieben Quellen")
Mitten unter Bäumen, kann man sich hier eine kleine Abkühlung verschaffen. Für Getränke und Speisen ist an diesem Ort auch gesorgt. Allerdings kann man dies auch in jedem Wald in Deutschland erleben. In vielen Reiseführern wird der "romantische Wassertunnel" erwähnt. Dieser 186 Meter lange Wassergraben stammt noch aus der Zeit der italienischen Besatzung. Angeblich soll es romantisch sein, durch diesen Tunnel bis zu einem Teich zu waten. Allerdings wirkt der Tunnel eher wie eine Abwasseranlage. Allerdings ist die Gegend wirklich idyllisch. Wer den Teich unbedingt sehen möchte, der kann diesen auch über einen kleinen Hügel sehr leicht erreichen.
NOCH EIN PAAR HINWEISE:
Sehr wichtig ist, daß Du eine Frage eines Einheimischen niemals mit "Nee" beantworten solltest. Im griechischen heißt "Nä" nämlich "Ja". So kann es passieren, daß man beispielsweise im Lokal noch etwas serviert bekommt, obwohl man dies nicht wollte. "Nein" heißt auf griechisch übrigens "ochi", wobei die erste Silbe betont wird.
Anflug:
Da das Flugzeug beim Anflug auf den Flughafen von Rhodos für gewöhnlich eine Rechtskurve fliegt, solltest Du beim einchecken ins Flugzeug nach einem Fensterplatz auf der rechten Seite des Flugzeuges fragen. Also ich habe ihn bekommen und wenn man dann das Meer und den Strand beim Anflug sieht und auch einige Surfer und Schwimmer erkennen kann, fängt man direkt an diese Insel zu genießen.
So das war es eigentlich schon. Alle Sehenswürdigkeiten konnte ich natürlich nicht aufzählen, aber ich denke, daß ich die größten Highlights erwähnt habe. Dieser Beitrag ersetzt natürlich keinen Reiseführer, sondern sollte nur ein wenig neugierig auf mehr machen. Du solltest wirklich eine Reise nach Rhodos in Betracht ziehen.
Sollte noch jemand Fragen oder Anregungen haben, so kann er sich per EMail an mich richten. Ich versuche so bald als möglich zu antworten - versprochen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-06 22:13:06 mit dem Titel Rhodos - Schöner als die Sonne
hieß der Werbeslogan der Insel Rhodos in der Antike. Und obwohl mittlerweile schon 3 Jahre ins Land gegangen sind seit ich auf Rhodos war, muß ich dennoch immer wieder an diese wunderbare Insel denken. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen einen Bericht über die schönsten Flecken Rhodos zu schreiben, damit auch andere Benutzer dieses Forums in den Genuß eines wunderschönen Urlaubs kommen.
Rhodos ist eine kleine griechische Insel mitten im Mittelmeer. Sie befindet sich südwestlich der Türkei. Mir ihren rund 1400 qkm ist sie zwar die viertgrößte Insel Griechenlands und fast so groß wie Gran Canaria, aber dennoch ist sie so klein, daß man jeden Ort der Insel schnell erreichen kann. Aus diesem Grund kann man während seines Urlaubes die ganze Insel erforschen, was ich auch jedem ans Herz legen möchte. Schließlich gibt es die ersten Anzeichen, daß die Insel bewohnt war, schon von ca. 3000 v.Chr.
Ich persönlich bin damals in einem kleinen Familienhotel namens "Tina Flora" abgestiegen, auf das ich allerdings nicht näher eingehen möchte. Grund dafür ist die Tatsache, daß es auf Rhodos viele Hotels gibt, so daß es sehr unwahrscheinlich ist, daß auch Du dort absteigst. Der Vorteil dieses kleinen Hotels ist aber gewesen, daß man von der dort wohnenden Familie die besten Tipps für den Urlaub bekommen konnte.
MOBILITÄT:
Um sich auf der Insel frei bewegen zu können, sollte man sich für die Zeit des Urlaubes ein Fahrzeug mieten, wenn der Geldbeutel dies zuläßt. Zwar verkehren auch viele Busse, die sehr günstig sind und es existieren auch preiswerte Taxen, aber wer die Insel erkunden will kommt an einem eigenen Fahrzeug nicht vorbei. Da die Insel nur ca. 50 km lang und ca. 30 km breit ist, kann man jeden Ort einfach erreichen. Ist man ohne Kinder unterwegs und traut sich zu einen Motorroller zu fahren, reicht dieser vollkommen aus. Ich habe damals für einen drei Monate alten Roller (also in Top-Zustand) und Vollkasko-Versicherung für 10 Tage 180 DM bezahlt. Also 18 DM pro Tag. Aber auch Autos waren günstig zu mieten.
Wichtig:
Viele Straßen sind in einem schlechten Zustand. Als ich auf Rhodos war, gab es im Winter besonders heftigen Regen. Dadurch war zum Beispiel eine Brücke eingestürzt, sodaß man durch das ausgetrocknete Flußbett fahren mußte. Viel Straßen haben Schlaglöcher (bei einem konnte man sogar durch die Brücke gucken). Gerade auf dem Roller sollte man vorsichtig fahren, wenn man die Straße nicht kennt. Außerdem halten viele Autos zu wenige Sicherheitsabstand zu den Rollern ein. Diese rücksichtslosen Fahrer sind überwiegend Touristen. Die Einheimischen fahren vorsichtiger.
Außerdem besteht auf Rhodos HELMPFLICHT. Helme bekommt man kostenlos bei der Rollermietung mit. Auch wenn die meisten Leute keine Helme tragen, sollte man dies dennoch machen. Erstens riskiert man sonst ein Knöllchen und zweitens, was noch viel schlimmer ist, spielt man mit seiner Gesundheit. Sollten Kopfverletzungen auftreten und man trug keinen Helm, sind die Krankenkassen nicht verpflichtet zu zahlen. Das heißt man bleibt auch noch auf den Behandlungskosten oder auf Teilen davon sitzen. Hat man dann vielleicht auch noch bleibende Schäden, so hat man nicht nur die gesundheitlichen Probleme, sondern auch noch finanzielle, da es dann keinerlei Unterstützung gibt. Also lieber als "Weichei" outen, als ohne Helm zu fahren.
GELD:
Auf Rhodos wird mit griechischen Drachmen (Drs) bezahlt. Es empfiehlt sich auf jeden Fall Traveller-Checks mitzunehmen. Diese sind sicher und können an jeder Rezeption eingelöst werden. Zwar werden an den Geldautomaten auch EC-Karte und die gängigen Kreditkarten akzeptiert, aber diese Automaten sind je nach Lage weit entfernt. Von dem Hotel in dem ich mich befand (obwohl der Ort schon recht groß war) mußte ich 12 km zum nächsten Geldautomaten fahren. Da sind die Traveller-Checks wirklich nützlich gewesen.
KLIMA:
Helios der griechische Sonnengott war leider nicht da, als Göttervater Zeus die Erde unter den Göttern aufteilte. Als Helios wiederkam und er sah, daß die Erde schon aufgeteilt war, war er nicht gerade begeistert. Aber er entdeckte eine neue grüne Insel, eben Rhodos, die noch keinem der Götter gehörte und Zeus übergab diese Insel an Helios. Wen wundert es da noch, daß Rhodos 270 Sonnentage im Jahr hat, weshalb Rhodos auch den Namen "Sonneninsel" erhalten hat. Am schönsten soll Rhodos im Frühjahr sein (am besten im Mai). Gut Baden kann man auf Rhodos im allgemeinen von Mitte April bis Anfang November. Selbst im Hochsommer ist es auf Rhodos angenehm kühl (ca. 33°C) und es weht meist ein angenehmer leichter Wind. Im Winter regnet es recht viel, aber meist in kurzen Regengüssen. Dies hat aber den Vorteil, daß Rhodos eine der Wasserreichsten Inseln Griechenlands ist. Währen in den Sommermonaten einige Inseln Probleme mit Wasser haben, gibt es auf Rhodos davon genug. Nun ein kurzer Überblick über das Wetter auf Rhodos:
Tagestemperaturen in °C:
J (15), F(16), M(17), A(21), M(25), J(30), J(32), A(33), S(29), O(25), N(21), D(17)
Nachttemperaturen in °C:
J (7), F(8), M(9), A(11), M(15), J(19), J(21), A(22), S(19), O(15), N(12), D(9)
Wassertemperaturen in °C:
J (17), F(16), M(16), A(17), M(19), J(21), J(23), A(25), S(24), O(22), N(20), D(18)
Sonnenschein in Std. pro Tag:
J (5), F(5), M(7), A(9), M(10), J(12), J(13), A(12), S(11), O(8), N(6), D(4)
Niederschlag in Tage pro Monat:
J (14), F(10), M(8), A(3), M(3), J(0), J(0), A(0), S(1), O(6), N(7), D(13)
BADEORTE:
Rhodos bietet von allen Arten von Stränden etwas. Bevorzugst Du Kiesstrand wirst Du hier sehr gut bedient. Aber auch feine Sandstrände kann man finde, wenn man weiß wo man suchen muß. Ich habe natürlich nicht alle Strände aufgesucht, aber dennoch habe ich einige ausprobiert und diese drei Strände sind einfach die besten. Alle drei befinden sich an der Ostküste der Insel, haben also auch weniger "Seegang".
Eigentlich überall kann man Liegstühle mit Sonnenschirmen anmieten. Bei der intensiven Sonne ist dies auch zu empfehlen. Ein Sonnenschirm mit zwei Liegen kostet dabei allerdings stolze 10 DM.
Die Bucht von Tsambika:
Mein persönlicher Favorit ist der Strand von Tsambika. Dieser feine Sandstrand ist in einer kleinen Bucht gelegen. Dies ist übrigens auch der Strand, den die meisten Einheimischen an Wochenenden aufsuchen. Direkt am Strand befindet sich eine lange Sandbank, sodaß man sehr weit rausgehen kann, ohne zu tief ins Wasser zu geraten. Dieser Strand ist auch sehr gut für Familien mit Kindern geeignet, da er eben sehr flach ins Wasser führt und sehr feinen Sand hat. An diesem Strand gibt es außerdem kostenlose Duschen und einige Imbisse, sodaß man dort den ganzen Tag verbringen kann. Auch für leichte Unterhaltung ist gesorgt. So kann man auf einer Gummibanane reiten, auf Ringe reiten oder sich von einem Boot an einem Gleitschirm in die Luft ziehen lassen. Allerdings wird man durch diese "Attraktionen" beim Badespaß nicht gestört. Tsambika sollte man allerdings bei stärkerem Wind meiden, da man dann von den kleinen Sandkörner regelrecht ausgepeitscht wird. Außerdem sollte man Badeschuhe mitnehmen, da der Sand sehr heiß wird.
Tsambika befindet sich an der Ostküste von Rhodos, so ziemlich in der Mitte. Genauer gesagt befindet sich Tsambika zwischen Afantou und Archangelos. Kommt man von Norden, muß man an Kolymbia vorbei und hinter der Auffahrt zum Kloster von Tsambika (siehe unten) die nächste links rein. Dies ist eine kleine Straße, die verwinkelt hinunter zur Bucht führt. Fahr dort vorsichtig. Viele junge Leute unterschätzen dort die Kurven, vor allem mit den Rollern, und landen etwas unsanft auf dem Asphalt bzw. im Graben. Also fahr langsam, damit Du diese nicht überfährst.
Tsambika ist übrigens nicht mit Bussen oder sehr gut zu Fuß erreichbar. Du solltest also mit einem eigenen Fahrzeug dorthin fahren. Parkmöglichkeiten gibt es direkt am Strand. Dies ist zwar kein richtiger Parkplatz, aber man kann die Fahrzeuge dort gut abstellen. Allerdings heizen diese sich dort stark auf, da es dort kaum Schatten gibt.
Tsambika muß man einmal gesehen haben. Am besten direkt am Anfang. Man will dann nämlich zu keinem anderen Strand mehr.
Die Bucht von Lindos:
Ebenfalls einen traumhaften Sandstrand findet man bei Lindos. Auch dort geht es recht flach ins Wasser. Allerdings ist diese Bucht wesentlich kleiner als Tsambika, wobei dort mehr Menschen baden. Das soll heißen, daß diese Bucht total überlaufen ist. Allerdings kann man auch mal Glück haben und einen recht "leeren" Tag erwischen. Was die Bucht von Lindos der Bucht von Tsambika allerdings voraus hat, ist die wunderbare Aussicht auf das weiße Dorf Lindos und der Burg, von der Lindos überlagert wird (siehe unten).
Afantou:
Für alle die gröbere Strände bevorzugen, müssen sich den Strand von Afatou einmal ansehen. Der Strand ist selten überfüllt, was an der unglaublichen Länge liegt. Man kann das Ende des Strandes kaum erkennen und man findet immer einen Platz, der kaum belegt ist. Bei Einheimischen ist dieser Strand auch sehr hoch im Kurs. Allerdings geht es hier etwas steiler ins Wasser, als bei den anderen beiden Stränden.
KULTUR UND ANDERE SEHENSWÜRDIGKEITEN:
Kulturell bietet Rhodos Aufgrund seiner langen Geschichte viel zu entdecken. Ich glaube bis auf die Indianer waren alle einmal Herrscher auf Rhodos :-). Nein im ernst, wenn man die Liste der Eroberer und Bewohner von Rhodos sieht, kann man sich vorstellen, wieviel es zu entdecken gibt. Da wären: Die Mykenen, Perser, Athener, Mecedonier (wurden aber zurückgeschlagen), Römer, wieder Perser und Sarazenen, der Ritterorden der Johanniter, die Türken, Italiener, die Deutschen, England (befreit die Insel von den Deutschen im zweiten Weltkrieg), Griechen.
Aber auch andere Sehenswürdigkeiten gibt es zu entdecken, wie zum Beispiel das Schmetterlingstal (siehe unten).
Zu erwähnen bleibt, daß bei allen staatlichen Museen und vielen archäologischen Stätten, die EU Gelder zur Unterstützung zum Erhalt dieser Sehenswürdigkeiten gibt. Als Gegenleistung haben Schüler und Studenten aus EU-Ländern dort freien Eintritt und Senioren ab 60 Jahren aus EU-Ländern eine Ermäßigung. Also die entsprechenden Ausweise auf keinen Fall vergessen. Es lohnt sich. Übrigens steht dies meist nicht an der Preistafel. Wenn Du aber nach den Schüler-/Studententarifen fragst, bekommst Du aber freien Eintritt und meist noch ein mürrisches Gesicht des Kassierers. Das sollte Dich aber nicht stören.
ACHTUNG:
Auf der Insel gibt es eine Raupenart, die sich in Kokons einspinnt (wie die meisten anderen auch). Diese Kokons sind giftig. Berührt man diese kann das tödlich enden, wenn man allergisch auf dieses Gift reagiert. Und wer weiß schon ob er gegen dieses Gift allergisch ist. Also achtet darauf, daß Kinder nicht alleine in die Büsche rennen und dort alles anpacken. Soviel ich weiß gibt es diese Raupen allerdings nur im Inselinneren und meist an Bäumen. Also keine Angst an den Stränden oder den Touristenzentren. Aber Vorsicht ist besser als Nachsicht.
RHODOS-STADT:
Rhodos-Stadt ist die Hauptstadt und das Zentrum der Insel. Sie befindet sich am nördlichsten Zipfel der Insel. Einen Tag sollte man mindestens für die "Erforschung" von Rhodos-Stadt einplanen. Dort gibt es so viel zu entdecken, daß man nicht weiß wo man anfangen soll.
Hier nur die Highlights:
ALTSTADT:
Einen Ausflug in die Altstadt von Rhodos-Stadt sollte man nicht mit dem Auto vornehmen. Wer als Fremder versucht sich in diesem Wirrwarr zurecht zufinden, wird ziemliche Schwierigkeiten haben. Mit dem Roller ist dies allerdings ganz gut möglich, da man auch gute Parkmöglichkeiten findet. Ansonsten sollte man mit dem Bus oder einem Taxi vor die Altstadt fahren. In der Altstadt sollte man sich auf jeden Fall zu Fuß fortbewegen. Kleine Lokal und Gaststätten sind genügend vorhanden, sodaß man Mittags auch etwas essen kann oder sich gemütlich etwas erfrischendes trinkt.
Großmeisterpalast:
Das absolute Highlight der Altstadt von Rhodos ist der Großmeisterpalast. Diese imposante Burg war einst die Machtstellung der Johanniter-Ritter. Übersehen kann man ihn eigentlich nicht, wenn man sich in der Altstadt befindet. Schüler und Studenten haben hier kostenlosen Eintritt.
Ritterstraße:
Kommt man aus dem Großmeisterpalast wieder heraus, kann man links die alte Ritterstraße sehen. Es ist ein Muß, diese Straße zumindest einmal entlanggeschritten zu sein. Auf dem alten Pflastersteinen führt diese Straße an den mittelalterlichen und schön verzierten Häuser vorbei, Richtung Archäologischem Museum.
Archäologisches Museum:
Dieses Museum dienste den Johanniter-Rittern einst als Hospital. Aus diesem Grund ist auch schon die Besichtigung des Gebäudes selber den Eintritt wert (Schüler und Studenten wieder kostenlos).
Hafen:
Auch wenn heute noch viele Leute glauben im Hafen den "Koloß von Rhodos" zu finden, kann ich versichern, daß er dort nicht mehr steht. Wahrscheinlich stand er auch niemals dort, sondern an einem anderen Ort. Aber dies ist noch nicht 100% geklärt. Dennoch sollte man den Hafen einmal besichtigen, da der Hafen ein idyllisches Bild hergibt. Neben den Windmühlen, die an der Hafenseite stehen, begrüßen "Hirsch und Hirschkuh", die Wahrzeichen der Insel, die Boote die in den Hafen einlaufen.
Ach ja, was Du noch wissen solltest. Du wirst häufiger das Wort Mandraki hören oder lesen. Damit ist der Hafen gemeint, auch wenn das Wort übersetzt "kleiner Schafpferch" heißt. Wer vor dem Hafen steht, kann sich denken woher der Name stammt. Den ganzen Hafen kann man sich von der Form eines großen Schafpferches vorstellen. Bevor Du die Altstadt durch das Freiheitstor verläßt, kommst Du an einem kleinen Platz vorbei, wo sich die Überreste des antiken Tempels der Aphrodite befindet. Leider ist davon allerdings nicht mehr viel übrig.
Die Stadtmauern:
Die gesamte Altstadt ist von imposanten Stadtmauern umschlossen, die man auch begehen kann. Von dort hat man teilweise ein tolle Aussicht auf den Rest der Altstadt.
Uhrturm:
Apropos Aussicht. Die allerschönste Aussicht auf die Stadt gewährt der alte Uhrturm. Im Eintritt ist ein Erfrischungsgetränk enthalten. Also wenn Du sowieso was trinken willst, kannst Du das gleich mit einer schönen Aussicht verbinden.
Rejab-Pasche-Moschee:
Mitten in der Altstadt befindet sich diese Moschee, die man auch einmal gesehen haben sollte.
NICHT-ALTSTADT:
Aquarium:
An dem nördlichsten Punkt Rhodos' befindet sich das Aquarium. Es gibt zwei Gründe dieses zu besuchen. Erstens das Aquarium selber, das sich unterirdisch befindet. Man geht dabei durch eine Art Höhle, in der sich die einzelnen Becken befinden.
Zweitens ist die Aussicht an der Landzunge, an der sich das Museum befindet einfach herrlich.
Akropolis:
Wie jede antike griechische Stadt, hat auch Rhodos-Stadt eine Akropolis (Hochstadt). Diese befindet sich auf dem "Monte Smith", von dem man außerdem eine tolle Aussicht genießt. Von dem Apollo-Tempel ist leider nicht mehr viel erhalten. Lediglich drei Säulen und eine abgebrochene Säule, geben noch Zeugnis, von dem Gebäude. Allerdings kann man immer noch die Überreste des antike Stadion und ein kleines restauriertes Amphitheater besichtigen. Allerdings bietet die Akropolis von Lindos wesentlich mehr (siehe unten).
LINDOS:
Die zweite Stadt, die man auf Rhodos gesehen haben muß und für die man auch einen Tag einkalkulieren sollte, ist Lindos. Bei Lindos handelt es sich um einen kleinen Ort, der vollkommen aus weißem Kalkstein gebaut wurde. Überlagert wird dieses Dorf von einer imposanten mittelalterlichen Burg, in der sich auch die antike Akropolis befindet. Beton oder Autos wird man in Lindos selber nicht anfinden. Der ganze Ort steht unter Denkmalschutz. Allerdings sollte man wissen, daß diese Stadt sehr voll wird. Durch die engen Gassen muß man sich teilweise mittreiben lassen. Man kommt sich vor wie auf einem Jahrmarkt oder im Sommerschlußverkauf. Auch Parkplätze für Autos zu finden, kann sich als schwer herausstellen. Mit meinem Roller hatte ich glücklicherweise weniger Probleme. Dennoch muß man diesen Ort und die Akropolis einmal gesehen haben.
Lindos befindet sich am südöstlichen Zipfel von Rhodos. Kommt man von Norden (z.B. von Rhodos Stadt, fährt man an steinigen Felshängen vorbei. Teilweise hat man von dort einen herrlichen Blick auf Lindso und den Strand von Lindos. Wenn man dort anhalten möchte und Fotos machen oder nur die Aussicht genießen will, der sollte dies vorsichtig tun, da die Straßen zum Teil sehr eng und verwinkelt sind.
In der Stadt selber gibt es viele kleine Gassen, durch die man sich fortbewegen muß. Gepflastert sind diese zum größten Teil mit Souvenirläden. Dennoch führt kein Weg an diesen Gassen vorbei und das ist auch gut so. Es ist einfach wunderschön durch diese engen Gassen zu spazieren. In Lindos selber befindet sich auch die nächste Attraktion:
Marienkirche:
Will man zur Akropolis, so kommt man zwangsläufig an dieser Kirche vorbei. Auf jeden Fall sollte man einen Blick ins Innere der Kirche werfen. Unzählige Fresken zieren die Wände im Inneren. Leider wurde eine Wand gerade restauriert, als ich dort war, aber dennoch war ich überwältigt von den unzähligen Verzierungen. In den Kirchen von Rhodos ist man eigentlich immer gerne gesehen, allerdings sollte man dennoch ein wenig benehmen zeigen. Damit meine ich, daß man nicht unbedingt in Badekleidung wie Shorts oder Bikinis die Kirchen betreten sollte oder zu aufdringlich die Einheimischen mit den Fotoapparaten malträtieren. Selber würde man dies ja auch nicht wollen.
Akropolis:
Auf jeden Fall ist der Aufstieg zur Akropolis Pflicht. Wahlweise kann man den Aufstieg auf dem Rücken eines Esels hinter sich bringen oder per Pedes (also zu Fuß). Entscheidet man sich zu Fuß den Berg zu besteigen, sollte man darauf achten, Kinder an die Hand zu nehmen. Teilweise sind die engen Wege nicht gut befestigt und führen ziemlich tief nach unten. Außerdem ist auch dort meist ein ziemlich starkes Gedränge. Am Rand des Weges sitzen meist einheimische Frauen, die ihre handgeknüpften Tischdecken verkaufen wollen. Hat man das Ende dieses Weges erreicht, steht man vor den Treppen, die zur Ritterburg heraufführen. Bevor man sich auf diesen beschwerlichen Weg macht, sollte man vielleicht noch einen Schluck trinken und eine Rast einlegen. Bei starker Hitze sehnt man sich endlich das Ende der Treppe zu erreichen. Am Fuße der Treppe kann man das Relief eines Schiffs erkennen, daß in den Felsen eingearbeitet wurde.
Oben angekommen, kann man die Spuren von verschiedenen Zeitepochen bewundern. Dort sind sowohl Überreste aus der Jungsteinzeit vorzufinden, wie die antike Akropolis mit den Überresten des Athena-Tempels, die sich im Burghof der alten Kreuzritter-Festung befindet. Hier kann man sich wirklich längere Zeit aufhalten und nach den Spuren der vergangenen Kulturen suchen. Außerdem sollte man sich ausgiebig der Aussicht widmen. Im Süden der Anlage kann man auf die Agios-Pavlos-Bucht sehen. Dieser Ausblick ist einfach traumhaft. In dieser Bucht soll übrigens der Apostel Paulus gelandet sein, um den Bewohnern Rhodos das Christentum bringen.
ANDERE SEHENSWÜRDIGKEITEN:
Petaloudes (das "Schmetterlingstal"):
Ein absolutes Muß ist auch der Besuch des "Schmetterlingstales". Nicht nur wegen des kleinen Paradieses unter Bäumen durchdrungen von einem kleinen Bach, der das ganze Jahr über Wasser führt, sondern auch wegen der Schmetterlinge. In den Sommermonaten bis Oktober befinden sich in dem Park tausende von Schmetterlingen (griechisch: petaloudes - daher der Name). Bei diesen Schmetterlingen handelt es sich um die orange-schwarzen "Spanische Flaggen" (lateinisch: panaxia quadripunctaria). Diese sitzen dort in Unmengen auf den Bäumen. Da sie sehr gut getarnt sind, muß man sich anstrengen diese zu entdecken. Hat man aber erst einmal herausgefunden, wie sie aussehen, sieht man diese Schmetterlinge einfach überall.
Eine Bitte. Natürlich sieht man die Schmetterlinge am besten wenn sie fliegen. Daher gibt es viele Leute die in die Hände klatschen oder anders Lärm machen. Das Problem ist nur, daß diese Schmetterlingsart nur im Raupenstadium essen kann. Haben sie sich entpuppt, können sie keine Nahrung mehr verwerten. Ihre Energie muß reichen, bis sie sich Fortpflanzen. Durch das ewige Aufscheuchen, verbrauchen leider die meisten Schmetterlinge ihre Energie schon vorher. Zeugnis davon geben viele tote Schmetterlinge, die man immer wieder anfindet. Da aber viele Besucher darauf keine Rücksicht nehmen, ist die Schmetterlingspopulation mittlerweile stark zurückgegangen. Also beachtet bitte die Hinweisschilder und scheucht die Schmetterlinge nicht auf.
Tsambika-Tempel:
Dieses kleine unbewohnte Nonnenkloster befindet sich auf einem kleinen Hügel an der östlichen Küstenstraße Rhodos. Von Norden kommend, liegt es knapp hinter Kolymbia. Diese Kloster ist noch heute ein Wallfahrtsort für Frauen, die sich ein Kind wünschen. Dies ist mit einer alten Sage verbunden ist. Aber nicht wegen des Klosters lohnt sich der beschwerliche Aufstieg, sondern wegen der überwältigenden Aussicht gerade auf die Badebucht von Tsambika (siehe oben). Der Ausblick ist einfach herrlich. Allerdings sollte man bedenken, daß man für den Aufstieg eine Unmenge an Stufen heraufsteigen muß. Hat man Kinder dabei, ist Quengelei schon vorprogrammiert. Auch Erwachsene können das eine oder andere Mal aus der Puste geraten. Also fahrt am Besten mit dem Auto oder dem Roller so weit es geht vor (bis an die Stufen) und bewältigt den Rest zu Fuß.
Kamiros:
Die Ausgrabungen von Kamiros sind auch einen Besuch Wert. Auch hier zeugen unzähligen Ruinen von Tempelanlagen und andere Überreste von der Vergangenheit Rhodos.
Monolithos:
Ein einzelner 240 Meter hoher Felsen ragt hier in die Luft. Auf dem Plateau des Felsens hatten die Johanniter eine Burg gebaut, das hauptsächlich zur Aufklärung von Feindbewegungen diente. Dementsprechend gut ist die Aussicht, die man von dieser Burg genießt. Man kann weit ins Land und auf das Meer blicken.
Der Felsen befindet sich ca. 2 km von dem Dorf Monolithos entfernt im Westen der Insel.
MUß MAN NICHT, KANN MAN ABER:
Agios Nikolaos Fountoukli - Kirche:
Diese kleine Kirche (die Kirche des "Heiligen Nikolaus von den Haselnüssen") liegt ziemlich im Inneren der Insel. Sie liegt an der Straße, die von Profitis Ilias nach Eleousa (in der Nähe von Archipolis) führt. Die Verzierungen im Inneren der Kirche sind ganz nett. Wer sich für diese Art von Kunst interessiert, sollte sich auf jeden Fall dort einmal umsehen.
Epta Piges (Das Tal der "Sieben Quellen")
Mitten unter Bäumen, kann man sich hier eine kleine Abkühlung verschaffen. Für Getränke und Speisen ist an diesem Ort auch gesorgt. Allerdings kann man dies auch in jedem Wald in Deutschland erleben. In vielen Reiseführern wird der "romantische Wassertunnel" erwähnt. Dieser 186 Meter lange Wassergraben stammt noch aus der Zeit der italienischen Besatzung. Angeblich soll es romantisch sein, durch diesen Tunnel bis zu einem Teich zu waten. Allerdings wirkt der Tunnel eher wie eine Abwasseranlage. Allerdings ist die Gegend wirklich idyllisch. Wer den Teich unbedingt sehen möchte, der kann diesen auch über einen kleinen Hügel sehr leicht erreichen.
NOCH EIN PAAR HINWEISE:
Sehr wichtig ist, daß Du eine Frage eines Einheimischen niemals mit "Nee" beantworten solltest. Im griechischen heißt "Nä" nämlich "Ja". So kann es passieren, daß man beispielsweise im Lokal noch etwas serviert bekommt, obwohl man dies nicht wollte. "Nein" heißt auf griechisch übrigens "ochi", wobei die erste Silbe betont wird.
Anflug:
Da das Flugzeug beim Anflug auf den Flughafen von Rhodos für gewöhnlich eine Rechtskurve fliegt, solltest Du beim einchecken ins Flugzeug nach einem Fensterplatz auf der rechten Seite des Flugzeuges fragen. Also ich habe ihn bekommen und wenn man dann das Meer und den Strand beim Anflug sieht und auch einige Surfer und Schwimmer erkennen kann, fängt man direkt an diese Insel zu genießen.
So das war es eigentlich schon. Alle Sehenswürdigkeiten konnte ich natürlich nicht aufzählen, aber ich denke, daß ich die größten Highlights erwähnt habe. Dieser Beitrag ersetzt natürlich keinen Reiseführer, sondern sollte nur ein wenig neugierig auf mehr machen. Du solltest wirklich eine Reise nach Rhodos in Betracht ziehen.
Sollte noch jemand Fragen oder Anregungen haben, so kann er sich per EMail an mich richten. Ich versuche so bald als möglich zu antworten - versprochen.
Rhodos ist eine kleine griechische Insel mitten im Mittelmeer. Sie befindet sich südwestlich der Türkei. Mir ihren rund 1400 qkm ist sie zwar die viertgrößte Insel Griechenlands und fast so groß wie Gran Canaria, aber dennoch ist sie so klein, daß man jeden Ort der Insel schnell erreichen kann. Aus diesem Grund kann man während seines Urlaubes die ganze Insel erforschen, was ich auch jedem ans Herz legen möchte. Schließlich gibt es die ersten Anzeichen, daß die Insel bewohnt war, schon von ca. 3000 v.Chr.
Ich persönlich bin damals in einem kleinen Familienhotel namens "Tina Flora" abgestiegen, auf das ich allerdings nicht näher eingehen möchte. Grund dafür ist die Tatsache, daß es auf Rhodos viele Hotels gibt, so daß es sehr unwahrscheinlich ist, daß auch Du dort absteigst. Der Vorteil dieses kleinen Hotels ist aber gewesen, daß man von der dort wohnenden Familie die besten Tipps für den Urlaub bekommen konnte.
MOBILITÄT:
Um sich auf der Insel frei bewegen zu können, sollte man sich für die Zeit des Urlaubes ein Fahrzeug mieten, wenn der Geldbeutel dies zuläßt. Zwar verkehren auch viele Busse, die sehr günstig sind und es existieren auch preiswerte Taxen, aber wer die Insel erkunden will kommt an einem eigenen Fahrzeug nicht vorbei. Da die Insel nur ca. 50 km lang und ca. 30 km breit ist, kann man jeden Ort einfach erreichen. Ist man ohne Kinder unterwegs und traut sich zu einen Motorroller zu fahren, reicht dieser vollkommen aus. Ich habe damals für einen drei Monate alten Roller (also in Top-Zustand) und Vollkasko-Versicherung für 10 Tage 180 DM bezahlt. Also 18 DM pro Tag. Aber auch Autos waren günstig zu mieten.
Wichtig:
Viele Straßen sind in einem schlechten Zustand. Als ich auf Rhodos war, gab es im Winter besonders heftigen Regen. Dadurch war zum Beispiel eine Brücke eingestürzt, sodaß man durch das ausgetrocknete Flußbett fahren mußte. Viel Straßen haben Schlaglöcher (bei einem konnte man sogar durch die Brücke gucken). Gerade auf dem Roller sollte man vorsichtig fahren, wenn man die Straße nicht kennt. Außerdem halten viele Autos zu wenige Sicherheitsabstand zu den Rollern ein. Diese rücksichtslosen Fahrer sind überwiegend Touristen. Die Einheimischen fahren vorsichtiger.
Außerdem besteht auf Rhodos HELMPFLICHT. Helme bekommt man kostenlos bei der Rollermietung mit. Auch wenn die meisten Leute keine Helme tragen, sollte man dies dennoch machen. Erstens riskiert man sonst ein Knöllchen und zweitens, was noch viel schlimmer ist, spielt man mit seiner Gesundheit. Sollten Kopfverletzungen auftreten und man trug keinen Helm, sind die Krankenkassen nicht verpflichtet zu zahlen. Das heißt man bleibt auch noch auf den Behandlungskosten oder auf Teilen davon sitzen. Hat man dann vielleicht auch noch bleibende Schäden, so hat man nicht nur die gesundheitlichen Probleme, sondern auch noch finanzielle, da es dann keinerlei Unterstützung gibt. Also lieber als "Weichei" outen, als ohne Helm zu fahren.
GELD:
Auf Rhodos wird mit griechischen Drachmen (Drs) bezahlt. Es empfiehlt sich auf jeden Fall Traveller-Checks mitzunehmen. Diese sind sicher und können an jeder Rezeption eingelöst werden. Zwar werden an den Geldautomaten auch EC-Karte und die gängigen Kreditkarten akzeptiert, aber diese Automaten sind je nach Lage weit entfernt. Von dem Hotel in dem ich mich befand (obwohl der Ort schon recht groß war) mußte ich 12 km zum nächsten Geldautomaten fahren. Da sind die Traveller-Checks wirklich nützlich gewesen.
KLIMA:
Helios der griechische Sonnengott war leider nicht da, als Göttervater Zeus die Erde unter den Göttern aufteilte. Als Helios wiederkam und er sah, daß die Erde schon aufgeteilt war, war er nicht gerade begeistert. Aber er entdeckte eine neue grüne Insel, eben Rhodos, die noch keinem der Götter gehörte und Zeus übergab diese Insel an Helios. Wen wundert es da noch, daß Rhodos 270 Sonnentage im Jahr hat, weshalb Rhodos auch den Namen "Sonneninsel" erhalten hat. Am schönsten soll Rhodos im Frühjahr sein (am besten im Mai). Gut Baden kann man auf Rhodos im allgemeinen von Mitte April bis Anfang November. Selbst im Hochsommer ist es auf Rhodos angenehm kühl (ca. 33°C) und es weht meist ein angenehmer leichter Wind. Im Winter regnet es recht viel, aber meist in kurzen Regengüssen. Dies hat aber den Vorteil, daß Rhodos eine der Wasserreichsten Inseln Griechenlands ist. Währen in den Sommermonaten einige Inseln Probleme mit Wasser haben, gibt es auf Rhodos davon genug. Nun ein kurzer Überblick über das Wetter auf Rhodos:
Tagestemperaturen in °C:
J (15), F(16), M(17), A(21), M(25), J(30), J(32), A(33), S(29), O(25), N(21), D(17)
Nachttemperaturen in °C:
J (7), F(8), M(9), A(11), M(15), J(19), J(21), A(22), S(19), O(15), N(12), D(9)
Wassertemperaturen in °C:
J (17), F(16), M(16), A(17), M(19), J(21), J(23), A(25), S(24), O(22), N(20), D(18)
Sonnenschein in Std. pro Tag:
J (5), F(5), M(7), A(9), M(10), J(12), J(13), A(12), S(11), O(8), N(6), D(4)
Niederschlag in Tage pro Monat:
J (14), F(10), M(8), A(3), M(3), J(0), J(0), A(0), S(1), O(6), N(7), D(13)
BADEORTE:
Rhodos bietet von allen Arten von Stränden etwas. Bevorzugst Du Kiesstrand wirst Du hier sehr gut bedient. Aber auch feine Sandstrände kann man finde, wenn man weiß wo man suchen muß. Ich habe natürlich nicht alle Strände aufgesucht, aber dennoch habe ich einige ausprobiert und diese drei Strände sind einfach die besten. Alle drei befinden sich an der Ostküste der Insel, haben also auch weniger "Seegang".
Eigentlich überall kann man Liegstühle mit Sonnenschirmen anmieten. Bei der intensiven Sonne ist dies auch zu empfehlen. Ein Sonnenschirm mit zwei Liegen kostet dabei allerdings stolze 10 DM.
Die Bucht von Tsambika:
Mein persönlicher Favorit ist der Strand von Tsambika. Dieser feine Sandstrand ist in einer kleinen Bucht gelegen. Dies ist übrigens auch der Strand, den die meisten Einheimischen an Wochenenden aufsuchen. Direkt am Strand befindet sich eine lange Sandbank, sodaß man sehr weit rausgehen kann, ohne zu tief ins Wasser zu geraten. Dieser Strand ist auch sehr gut für Familien mit Kindern geeignet, da er eben sehr flach ins Wasser führt und sehr feinen Sand hat. An diesem Strand gibt es außerdem kostenlose Duschen und einige Imbisse, sodaß man dort den ganzen Tag verbringen kann. Auch für leichte Unterhaltung ist gesorgt. So kann man auf einer Gummibanane reiten, auf Ringe reiten oder sich von einem Boot an einem Gleitschirm in die Luft ziehen lassen. Allerdings wird man durch diese "Attraktionen" beim Badespaß nicht gestört. Tsambika sollte man allerdings bei stärkerem Wind meiden, da man dann von den kleinen Sandkörner regelrecht ausgepeitscht wird. Außerdem sollte man Badeschuhe mitnehmen, da der Sand sehr heiß wird.
Tsambika befindet sich an der Ostküste von Rhodos, so ziemlich in der Mitte. Genauer gesagt befindet sich Tsambika zwischen Afantou und Archangelos. Kommt man von Norden, muß man an Kolymbia vorbei und hinter der Auffahrt zum Kloster von Tsambika (siehe unten) die nächste links rein. Dies ist eine kleine Straße, die verwinkelt hinunter zur Bucht führt. Fahr dort vorsichtig. Viele junge Leute unterschätzen dort die Kurven, vor allem mit den Rollern, und landen etwas unsanft auf dem Asphalt bzw. im Graben. Also fahr langsam, damit Du diese nicht überfährst.
Tsambika ist übrigens nicht mit Bussen oder sehr gut zu Fuß erreichbar. Du solltest also mit einem eigenen Fahrzeug dorthin fahren. Parkmöglichkeiten gibt es direkt am Strand. Dies ist zwar kein richtiger Parkplatz, aber man kann die Fahrzeuge dort gut abstellen. Allerdings heizen diese sich dort stark auf, da es dort kaum Schatten gibt.
Tsambika muß man einmal gesehen haben. Am besten direkt am Anfang. Man will dann nämlich zu keinem anderen Strand mehr.
Die Bucht von Lindos:
Ebenfalls einen traumhaften Sandstrand findet man bei Lindos. Auch dort geht es recht flach ins Wasser. Allerdings ist diese Bucht wesentlich kleiner als Tsambika, wobei dort mehr Menschen baden. Das soll heißen, daß diese Bucht total überlaufen ist. Allerdings kann man auch mal Glück haben und einen recht "leeren" Tag erwischen. Was die Bucht von Lindos der Bucht von Tsambika allerdings voraus hat, ist die wunderbare Aussicht auf das weiße Dorf Lindos und der Burg, von der Lindos überlagert wird (siehe unten).
Afantou:
Für alle die gröbere Strände bevorzugen, müssen sich den Strand von Afatou einmal ansehen. Der Strand ist selten überfüllt, was an der unglaublichen Länge liegt. Man kann das Ende des Strandes kaum erkennen und man findet immer einen Platz, der kaum belegt ist. Bei Einheimischen ist dieser Strand auch sehr hoch im Kurs. Allerdings geht es hier etwas steiler ins Wasser, als bei den anderen beiden Stränden.
KULTUR UND ANDERE SEHENSWÜRDIGKEITEN:
Kulturell bietet Rhodos Aufgrund seiner langen Geschichte viel zu entdecken. Ich glaube bis auf die Indianer waren alle einmal Herrscher auf Rhodos :-). Nein im ernst, wenn man die Liste der Eroberer und Bewohner von Rhodos sieht, kann man sich vorstellen, wieviel es zu entdecken gibt. Da wären: Die Mykenen, Perser, Athener, Mecedonier (wurden aber zurückgeschlagen), Römer, wieder Perser und Sarazenen, der Ritterorden der Johanniter, die Türken, Italiener, die Deutschen, England (befreit die Insel von den Deutschen im zweiten Weltkrieg), Griechen.
Aber auch andere Sehenswürdigkeiten gibt es zu entdecken, wie zum Beispiel das Schmetterlingstal (siehe unten).
Zu erwähnen bleibt, daß bei allen staatlichen Museen und vielen archäologischen Stätten, die EU Gelder zur Unterstützung zum Erhalt dieser Sehenswürdigkeiten gibt. Als Gegenleistung haben Schüler und Studenten aus EU-Ländern dort freien Eintritt und Senioren ab 60 Jahren aus EU-Ländern eine Ermäßigung. Also die entsprechenden Ausweise auf keinen Fall vergessen. Es lohnt sich. Übrigens steht dies meist nicht an der Preistafel. Wenn Du aber nach den Schüler-/Studententarifen fragst, bekommst Du aber freien Eintritt und meist noch ein mürrisches Gesicht des Kassierers. Das sollte Dich aber nicht stören.
ACHTUNG:
Auf der Insel gibt es eine Raupenart, die sich in Kokons einspinnt (wie die meisten anderen auch). Diese Kokons sind giftig. Berührt man diese kann das tödlich enden, wenn man allergisch auf dieses Gift reagiert. Und wer weiß schon ob er gegen dieses Gift allergisch ist. Also achtet darauf, daß Kinder nicht alleine in die Büsche rennen und dort alles anpacken. Soviel ich weiß gibt es diese Raupen allerdings nur im Inselinneren und meist an Bäumen. Also keine Angst an den Stränden oder den Touristenzentren. Aber Vorsicht ist besser als Nachsicht.
RHODOS-STADT:
Rhodos-Stadt ist die Hauptstadt und das Zentrum der Insel. Sie befindet sich am nördlichsten Zipfel der Insel. Einen Tag sollte man mindestens für die "Erforschung" von Rhodos-Stadt einplanen. Dort gibt es so viel zu entdecken, daß man nicht weiß wo man anfangen soll.
Hier nur die Highlights:
ALTSTADT:
Einen Ausflug in die Altstadt von Rhodos-Stadt sollte man nicht mit dem Auto vornehmen. Wer als Fremder versucht sich in diesem Wirrwarr zurecht zufinden, wird ziemliche Schwierigkeiten haben. Mit dem Roller ist dies allerdings ganz gut möglich, da man auch gute Parkmöglichkeiten findet. Ansonsten sollte man mit dem Bus oder einem Taxi vor die Altstadt fahren. In der Altstadt sollte man sich auf jeden Fall zu Fuß fortbewegen. Kleine Lokal und Gaststätten sind genügend vorhanden, sodaß man Mittags auch etwas essen kann oder sich gemütlich etwas erfrischendes trinkt.
Großmeisterpalast:
Das absolute Highlight der Altstadt von Rhodos ist der Großmeisterpalast. Diese imposante Burg war einst die Machtstellung der Johanniter-Ritter. Übersehen kann man ihn eigentlich nicht, wenn man sich in der Altstadt befindet. Schüler und Studenten haben hier kostenlosen Eintritt.
Ritterstraße:
Kommt man aus dem Großmeisterpalast wieder heraus, kann man links die alte Ritterstraße sehen. Es ist ein Muß, diese Straße zumindest einmal entlanggeschritten zu sein. Auf dem alten Pflastersteinen führt diese Straße an den mittelalterlichen und schön verzierten Häuser vorbei, Richtung Archäologischem Museum.
Archäologisches Museum:
Dieses Museum dienste den Johanniter-Rittern einst als Hospital. Aus diesem Grund ist auch schon die Besichtigung des Gebäudes selber den Eintritt wert (Schüler und Studenten wieder kostenlos).
Hafen:
Auch wenn heute noch viele Leute glauben im Hafen den "Koloß von Rhodos" zu finden, kann ich versichern, daß er dort nicht mehr steht. Wahrscheinlich stand er auch niemals dort, sondern an einem anderen Ort. Aber dies ist noch nicht 100% geklärt. Dennoch sollte man den Hafen einmal besichtigen, da der Hafen ein idyllisches Bild hergibt. Neben den Windmühlen, die an der Hafenseite stehen, begrüßen "Hirsch und Hirschkuh", die Wahrzeichen der Insel, die Boote die in den Hafen einlaufen.
Ach ja, was Du noch wissen solltest. Du wirst häufiger das Wort Mandraki hören oder lesen. Damit ist der Hafen gemeint, auch wenn das Wort übersetzt "kleiner Schafpferch" heißt. Wer vor dem Hafen steht, kann sich denken woher der Name stammt. Den ganzen Hafen kann man sich von der Form eines großen Schafpferches vorstellen. Bevor Du die Altstadt durch das Freiheitstor verläßt, kommst Du an einem kleinen Platz vorbei, wo sich die Überreste des antiken Tempels der Aphrodite befindet. Leider ist davon allerdings nicht mehr viel übrig.
Die Stadtmauern:
Die gesamte Altstadt ist von imposanten Stadtmauern umschlossen, die man auch begehen kann. Von dort hat man teilweise ein tolle Aussicht auf den Rest der Altstadt.
Uhrturm:
Apropos Aussicht. Die allerschönste Aussicht auf die Stadt gewährt der alte Uhrturm. Im Eintritt ist ein Erfrischungsgetränk enthalten. Also wenn Du sowieso was trinken willst, kannst Du das gleich mit einer schönen Aussicht verbinden.
Rejab-Pasche-Moschee:
Mitten in der Altstadt befindet sich diese Moschee, die man auch einmal gesehen haben sollte.
NICHT-ALTSTADT:
Aquarium:
An dem nördlichsten Punkt Rhodos' befindet sich das Aquarium. Es gibt zwei Gründe dieses zu besuchen. Erstens das Aquarium selber, das sich unterirdisch befindet. Man geht dabei durch eine Art Höhle, in der sich die einzelnen Becken befinden.
Zweitens ist die Aussicht an der Landzunge, an der sich das Museum befindet einfach herrlich.
Akropolis:
Wie jede antike griechische Stadt, hat auch Rhodos-Stadt eine Akropolis (Hochstadt). Diese befindet sich auf dem "Monte Smith", von dem man außerdem eine tolle Aussicht genießt. Von dem Apollo-Tempel ist leider nicht mehr viel erhalten. Lediglich drei Säulen und eine abgebrochene Säule, geben noch Zeugnis, von dem Gebäude. Allerdings kann man immer noch die Überreste des antike Stadion und ein kleines restauriertes Amphitheater besichtigen. Allerdings bietet die Akropolis von Lindos wesentlich mehr (siehe unten).
LINDOS:
Die zweite Stadt, die man auf Rhodos gesehen haben muß und für die man auch einen Tag einkalkulieren sollte, ist Lindos. Bei Lindos handelt es sich um einen kleinen Ort, der vollkommen aus weißem Kalkstein gebaut wurde. Überlagert wird dieses Dorf von einer imposanten mittelalterlichen Burg, in der sich auch die antike Akropolis befindet. Beton oder Autos wird man in Lindos selber nicht anfinden. Der ganze Ort steht unter Denkmalschutz. Allerdings sollte man wissen, daß diese Stadt sehr voll wird. Durch die engen Gassen muß man sich teilweise mittreiben lassen. Man kommt sich vor wie auf einem Jahrmarkt oder im Sommerschlußverkauf. Auch Parkplätze für Autos zu finden, kann sich als schwer herausstellen. Mit meinem Roller hatte ich glücklicherweise weniger Probleme. Dennoch muß man diesen Ort und die Akropolis einmal gesehen haben.
Lindos befindet sich am südöstlichen Zipfel von Rhodos. Kommt man von Norden (z.B. von Rhodos Stadt, fährt man an steinigen Felshängen vorbei. Teilweise hat man von dort einen herrlichen Blick auf Lindso und den Strand von Lindos. Wenn man dort anhalten möchte und Fotos machen oder nur die Aussicht genießen will, der sollte dies vorsichtig tun, da die Straßen zum Teil sehr eng und verwinkelt sind.
In der Stadt selber gibt es viele kleine Gassen, durch die man sich fortbewegen muß. Gepflastert sind diese zum größten Teil mit Souvenirläden. Dennoch führt kein Weg an diesen Gassen vorbei und das ist auch gut so. Es ist einfach wunderschön durch diese engen Gassen zu spazieren. In Lindos selber befindet sich auch die nächste Attraktion:
Marienkirche:
Will man zur Akropolis, so kommt man zwangsläufig an dieser Kirche vorbei. Auf jeden Fall sollte man einen Blick ins Innere der Kirche werfen. Unzählige Fresken zieren die Wände im Inneren. Leider wurde eine Wand gerade restauriert, als ich dort war, aber dennoch war ich überwältigt von den unzähligen Verzierungen. In den Kirchen von Rhodos ist man eigentlich immer gerne gesehen, allerdings sollte man dennoch ein wenig benehmen zeigen. Damit meine ich, daß man nicht unbedingt in Badekleidung wie Shorts oder Bikinis die Kirchen betreten sollte oder zu aufdringlich die Einheimischen mit den Fotoapparaten malträtieren. Selber würde man dies ja auch nicht wollen.
Akropolis:
Auf jeden Fall ist der Aufstieg zur Akropolis Pflicht. Wahlweise kann man den Aufstieg auf dem Rücken eines Esels hinter sich bringen oder per Pedes (also zu Fuß). Entscheidet man sich zu Fuß den Berg zu besteigen, sollte man darauf achten, Kinder an die Hand zu nehmen. Teilweise sind die engen Wege nicht gut befestigt und führen ziemlich tief nach unten. Außerdem ist auch dort meist ein ziemlich starkes Gedränge. Am Rand des Weges sitzen meist einheimische Frauen, die ihre handgeknüpften Tischdecken verkaufen wollen. Hat man das Ende dieses Weges erreicht, steht man vor den Treppen, die zur Ritterburg heraufführen. Bevor man sich auf diesen beschwerlichen Weg macht, sollte man vielleicht noch einen Schluck trinken und eine Rast einlegen. Bei starker Hitze sehnt man sich endlich das Ende der Treppe zu erreichen. Am Fuße der Treppe kann man das Relief eines Schiffs erkennen, daß in den Felsen eingearbeitet wurde.
Oben angekommen, kann man die Spuren von verschiedenen Zeitepochen bewundern. Dort sind sowohl Überreste aus der Jungsteinzeit vorzufinden, wie die antike Akropolis mit den Überresten des Athena-Tempels, die sich im Burghof der alten Kreuzritter-Festung befindet. Hier kann man sich wirklich längere Zeit aufhalten und nach den Spuren der vergangenen Kulturen suchen. Außerdem sollte man sich ausgiebig der Aussicht widmen. Im Süden der Anlage kann man auf die Agios-Pavlos-Bucht sehen. Dieser Ausblick ist einfach traumhaft. In dieser Bucht soll übrigens der Apostel Paulus gelandet sein, um den Bewohnern Rhodos das Christentum bringen.
ANDERE SEHENSWÜRDIGKEITEN:
Petaloudes (das "Schmetterlingstal"):
Ein absolutes Muß ist auch der Besuch des "Schmetterlingstales". Nicht nur wegen des kleinen Paradieses unter Bäumen durchdrungen von einem kleinen Bach, der das ganze Jahr über Wasser führt, sondern auch wegen der Schmetterlinge. In den Sommermonaten bis Oktober befinden sich in dem Park tausende von Schmetterlingen (griechisch: petaloudes - daher der Name). Bei diesen Schmetterlingen handelt es sich um die orange-schwarzen "Spanische Flaggen" (lateinisch: panaxia quadripunctaria). Diese sitzen dort in Unmengen auf den Bäumen. Da sie sehr gut getarnt sind, muß man sich anstrengen diese zu entdecken. Hat man aber erst einmal herausgefunden, wie sie aussehen, sieht man diese Schmetterlinge einfach überall.
Eine Bitte. Natürlich sieht man die Schmetterlinge am besten wenn sie fliegen. Daher gibt es viele Leute die in die Hände klatschen oder anders Lärm machen. Das Problem ist nur, daß diese Schmetterlingsart nur im Raupenstadium essen kann. Haben sie sich entpuppt, können sie keine Nahrung mehr verwerten. Ihre Energie muß reichen, bis sie sich Fortpflanzen. Durch das ewige Aufscheuchen, verbrauchen leider die meisten Schmetterlinge ihre Energie schon vorher. Zeugnis davon geben viele tote Schmetterlinge, die man immer wieder anfindet. Da aber viele Besucher darauf keine Rücksicht nehmen, ist die Schmetterlingspopulation mittlerweile stark zurückgegangen. Also beachtet bitte die Hinweisschilder und scheucht die Schmetterlinge nicht auf.
Tsambika-Tempel:
Dieses kleine unbewohnte Nonnenkloster befindet sich auf einem kleinen Hügel an der östlichen Küstenstraße Rhodos. Von Norden kommend, liegt es knapp hinter Kolymbia. Diese Kloster ist noch heute ein Wallfahrtsort für Frauen, die sich ein Kind wünschen. Dies ist mit einer alten Sage verbunden ist. Aber nicht wegen des Klosters lohnt sich der beschwerliche Aufstieg, sondern wegen der überwältigenden Aussicht gerade auf die Badebucht von Tsambika (siehe oben). Der Ausblick ist einfach herrlich. Allerdings sollte man bedenken, daß man für den Aufstieg eine Unmenge an Stufen heraufsteigen muß. Hat man Kinder dabei, ist Quengelei schon vorprogrammiert. Auch Erwachsene können das eine oder andere Mal aus der Puste geraten. Also fahrt am Besten mit dem Auto oder dem Roller so weit es geht vor (bis an die Stufen) und bewältigt den Rest zu Fuß.
Kamiros:
Die Ausgrabungen von Kamiros sind auch einen Besuch Wert. Auch hier zeugen unzähligen Ruinen von Tempelanlagen und andere Überreste von der Vergangenheit Rhodos.
Monolithos:
Ein einzelner 240 Meter hoher Felsen ragt hier in die Luft. Auf dem Plateau des Felsens hatten die Johanniter eine Burg gebaut, das hauptsächlich zur Aufklärung von Feindbewegungen diente. Dementsprechend gut ist die Aussicht, die man von dieser Burg genießt. Man kann weit ins Land und auf das Meer blicken.
Der Felsen befindet sich ca. 2 km von dem Dorf Monolithos entfernt im Westen der Insel.
MUß MAN NICHT, KANN MAN ABER:
Agios Nikolaos Fountoukli - Kirche:
Diese kleine Kirche (die Kirche des "Heiligen Nikolaus von den Haselnüssen") liegt ziemlich im Inneren der Insel. Sie liegt an der Straße, die von Profitis Ilias nach Eleousa (in der Nähe von Archipolis) führt. Die Verzierungen im Inneren der Kirche sind ganz nett. Wer sich für diese Art von Kunst interessiert, sollte sich auf jeden Fall dort einmal umsehen.
Epta Piges (Das Tal der "Sieben Quellen")
Mitten unter Bäumen, kann man sich hier eine kleine Abkühlung verschaffen. Für Getränke und Speisen ist an diesem Ort auch gesorgt. Allerdings kann man dies auch in jedem Wald in Deutschland erleben. In vielen Reiseführern wird der "romantische Wassertunnel" erwähnt. Dieser 186 Meter lange Wassergraben stammt noch aus der Zeit der italienischen Besatzung. Angeblich soll es romantisch sein, durch diesen Tunnel bis zu einem Teich zu waten. Allerdings wirkt der Tunnel eher wie eine Abwasseranlage. Allerdings ist die Gegend wirklich idyllisch. Wer den Teich unbedingt sehen möchte, der kann diesen auch über einen kleinen Hügel sehr leicht erreichen.
NOCH EIN PAAR HINWEISE:
Sehr wichtig ist, daß Du eine Frage eines Einheimischen niemals mit "Nee" beantworten solltest. Im griechischen heißt "Nä" nämlich "Ja". So kann es passieren, daß man beispielsweise im Lokal noch etwas serviert bekommt, obwohl man dies nicht wollte. "Nein" heißt auf griechisch übrigens "ochi", wobei die erste Silbe betont wird.
Anflug:
Da das Flugzeug beim Anflug auf den Flughafen von Rhodos für gewöhnlich eine Rechtskurve fliegt, solltest Du beim einchecken ins Flugzeug nach einem Fensterplatz auf der rechten Seite des Flugzeuges fragen. Also ich habe ihn bekommen und wenn man dann das Meer und den Strand beim Anflug sieht und auch einige Surfer und Schwimmer erkennen kann, fängt man direkt an diese Insel zu genießen.
So das war es eigentlich schon. Alle Sehenswürdigkeiten konnte ich natürlich nicht aufzählen, aber ich denke, daß ich die größten Highlights erwähnt habe. Dieser Beitrag ersetzt natürlich keinen Reiseführer, sondern sollte nur ein wenig neugierig auf mehr machen. Du solltest wirklich eine Reise nach Rhodos in Betracht ziehen.
Sollte noch jemand Fragen oder Anregungen haben, so kann er sich per EMail an mich richten. Ich versuche so bald als möglich zu antworten - versprochen.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-06 22:13:06 mit dem Titel Rhodos - Schöner als die Sonne
hieß der Werbeslogan der Insel Rhodos in der Antike. Und obwohl mittlerweile schon 3 Jahre ins Land gegangen sind seit ich auf Rhodos war, muß ich dennoch immer wieder an diese wunderbare Insel denken. Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen einen Bericht über die schönsten Flecken Rhodos zu schreiben, damit auch andere Benutzer dieses Forums in den Genuß eines wunderschönen Urlaubs kommen.
Rhodos ist eine kleine griechische Insel mitten im Mittelmeer. Sie befindet sich südwestlich der Türkei. Mir ihren rund 1400 qkm ist sie zwar die viertgrößte Insel Griechenlands und fast so groß wie Gran Canaria, aber dennoch ist sie so klein, daß man jeden Ort der Insel schnell erreichen kann. Aus diesem Grund kann man während seines Urlaubes die ganze Insel erforschen, was ich auch jedem ans Herz legen möchte. Schließlich gibt es die ersten Anzeichen, daß die Insel bewohnt war, schon von ca. 3000 v.Chr.
Ich persönlich bin damals in einem kleinen Familienhotel namens "Tina Flora" abgestiegen, auf das ich allerdings nicht näher eingehen möchte. Grund dafür ist die Tatsache, daß es auf Rhodos viele Hotels gibt, so daß es sehr unwahrscheinlich ist, daß auch Du dort absteigst. Der Vorteil dieses kleinen Hotels ist aber gewesen, daß man von der dort wohnenden Familie die besten Tipps für den Urlaub bekommen konnte.
MOBILITÄT:
Um sich auf der Insel frei bewegen zu können, sollte man sich für die Zeit des Urlaubes ein Fahrzeug mieten, wenn der Geldbeutel dies zuläßt. Zwar verkehren auch viele Busse, die sehr günstig sind und es existieren auch preiswerte Taxen, aber wer die Insel erkunden will kommt an einem eigenen Fahrzeug nicht vorbei. Da die Insel nur ca. 50 km lang und ca. 30 km breit ist, kann man jeden Ort einfach erreichen. Ist man ohne Kinder unterwegs und traut sich zu einen Motorroller zu fahren, reicht dieser vollkommen aus. Ich habe damals für einen drei Monate alten Roller (also in Top-Zustand) und Vollkasko-Versicherung für 10 Tage 180 DM bezahlt. Also 18 DM pro Tag. Aber auch Autos waren günstig zu mieten.
Wichtig:
Viele Straßen sind in einem schlechten Zustand. Als ich auf Rhodos war, gab es im Winter besonders heftigen Regen. Dadurch war zum Beispiel eine Brücke eingestürzt, sodaß man durch das ausgetrocknete Flußbett fahren mußte. Viel Straßen haben Schlaglöcher (bei einem konnte man sogar durch die Brücke gucken). Gerade auf dem Roller sollte man vorsichtig fahren, wenn man die Straße nicht kennt. Außerdem halten viele Autos zu wenige Sicherheitsabstand zu den Rollern ein. Diese rücksichtslosen Fahrer sind überwiegend Touristen. Die Einheimischen fahren vorsichtiger.
Außerdem besteht auf Rhodos HELMPFLICHT. Helme bekommt man kostenlos bei der Rollermietung mit. Auch wenn die meisten Leute keine Helme tragen, sollte man dies dennoch machen. Erstens riskiert man sonst ein Knöllchen und zweitens, was noch viel schlimmer ist, spielt man mit seiner Gesundheit. Sollten Kopfverletzungen auftreten und man trug keinen Helm, sind die Krankenkassen nicht verpflichtet zu zahlen. Das heißt man bleibt auch noch auf den Behandlungskosten oder auf Teilen davon sitzen. Hat man dann vielleicht auch noch bleibende Schäden, so hat man nicht nur die gesundheitlichen Probleme, sondern auch noch finanzielle, da es dann keinerlei Unterstützung gibt. Also lieber als "Weichei" outen, als ohne Helm zu fahren.
GELD:
Auf Rhodos wird mit griechischen Drachmen (Drs) bezahlt. Es empfiehlt sich auf jeden Fall Traveller-Checks mitzunehmen. Diese sind sicher und können an jeder Rezeption eingelöst werden. Zwar werden an den Geldautomaten auch EC-Karte und die gängigen Kreditkarten akzeptiert, aber diese Automaten sind je nach Lage weit entfernt. Von dem Hotel in dem ich mich befand (obwohl der Ort schon recht groß war) mußte ich 12 km zum nächsten Geldautomaten fahren. Da sind die Traveller-Checks wirklich nützlich gewesen.
KLIMA:
Helios der griechische Sonnengott war leider nicht da, als Göttervater Zeus die Erde unter den Göttern aufteilte. Als Helios wiederkam und er sah, daß die Erde schon aufgeteilt war, war er nicht gerade begeistert. Aber er entdeckte eine neue grüne Insel, eben Rhodos, die noch keinem der Götter gehörte und Zeus übergab diese Insel an Helios. Wen wundert es da noch, daß Rhodos 270 Sonnentage im Jahr hat, weshalb Rhodos auch den Namen "Sonneninsel" erhalten hat. Am schönsten soll Rhodos im Frühjahr sein (am besten im Mai). Gut Baden kann man auf Rhodos im allgemeinen von Mitte April bis Anfang November. Selbst im Hochsommer ist es auf Rhodos angenehm kühl (ca. 33°C) und es weht meist ein angenehmer leichter Wind. Im Winter regnet es recht viel, aber meist in kurzen Regengüssen. Dies hat aber den Vorteil, daß Rhodos eine der Wasserreichsten Inseln Griechenlands ist. Währen in den Sommermonaten einige Inseln Probleme mit Wasser haben, gibt es auf Rhodos davon genug. Nun ein kurzer Überblick über das Wetter auf Rhodos:
Tagestemperaturen in °C:
J (15), F(16), M(17), A(21), M(25), J(30), J(32), A(33), S(29), O(25), N(21), D(17)
Nachttemperaturen in °C:
J (7), F(8), M(9), A(11), M(15), J(19), J(21), A(22), S(19), O(15), N(12), D(9)
Wassertemperaturen in °C:
J (17), F(16), M(16), A(17), M(19), J(21), J(23), A(25), S(24), O(22), N(20), D(18)
Sonnenschein in Std. pro Tag:
J (5), F(5), M(7), A(9), M(10), J(12), J(13), A(12), S(11), O(8), N(6), D(4)
Niederschlag in Tage pro Monat:
J (14), F(10), M(8), A(3), M(3), J(0), J(0), A(0), S(1), O(6), N(7), D(13)
BADEORTE:
Rhodos bietet von allen Arten von Stränden etwas. Bevorzugst Du Kiesstrand wirst Du hier sehr gut bedient. Aber auch feine Sandstrände kann man finde, wenn man weiß wo man suchen muß. Ich habe natürlich nicht alle Strände aufgesucht, aber dennoch habe ich einige ausprobiert und diese drei Strände sind einfach die besten. Alle drei befinden sich an der Ostküste der Insel, haben also auch weniger "Seegang".
Eigentlich überall kann man Liegstühle mit Sonnenschirmen anmieten. Bei der intensiven Sonne ist dies auch zu empfehlen. Ein Sonnenschirm mit zwei Liegen kostet dabei allerdings stolze 10 DM.
Die Bucht von Tsambika:
Mein persönlicher Favorit ist der Strand von Tsambika. Dieser feine Sandstrand ist in einer kleinen Bucht gelegen. Dies ist übrigens auch der Strand, den die meisten Einheimischen an Wochenenden aufsuchen. Direkt am Strand befindet sich eine lange Sandbank, sodaß man sehr weit rausgehen kann, ohne zu tief ins Wasser zu geraten. Dieser Strand ist auch sehr gut für Familien mit Kindern geeignet, da er eben sehr flach ins Wasser führt und sehr feinen Sand hat. An diesem Strand gibt es außerdem kostenlose Duschen und einige Imbisse, sodaß man dort den ganzen Tag verbringen kann. Auch für leichte Unterhaltung ist gesorgt. So kann man auf einer Gummibanane reiten, auf Ringe reiten oder sich von einem Boot an einem Gleitschirm in die Luft ziehen lassen. Allerdings wird man durch diese "Attraktionen" beim Badespaß nicht gestört. Tsambika sollte man allerdings bei stärkerem Wind meiden, da man dann von den kleinen Sandkörner regelrecht ausgepeitscht wird. Außerdem sollte man Badeschuhe mitnehmen, da der Sand sehr heiß wird.
Tsambika befindet sich an der Ostküste von Rhodos, so ziemlich in der Mitte. Genauer gesagt befindet sich Tsambika zwischen Afantou und Archangelos. Kommt man von Norden, muß man an Kolymbia vorbei und hinter der Auffahrt zum Kloster von Tsambika (siehe unten) die nächste links rein. Dies ist eine kleine Straße, die verwinkelt hinunter zur Bucht führt. Fahr dort vorsichtig. Viele junge Leute unterschätzen dort die Kurven, vor allem mit den Rollern, und landen etwas unsanft auf dem Asphalt bzw. im Graben. Also fahr langsam, damit Du diese nicht überfährst.
Tsambika ist übrigens nicht mit Bussen oder sehr gut zu Fuß erreichbar. Du solltest also mit einem eigenen Fahrzeug dorthin fahren. Parkmöglichkeiten gibt es direkt am Strand. Dies ist zwar kein richtiger Parkplatz, aber man kann die Fahrzeuge dort gut abstellen. Allerdings heizen diese sich dort stark auf, da es dort kaum Schatten gibt.
Tsambika muß man einmal gesehen haben. Am besten direkt am Anfang. Man will dann nämlich zu keinem anderen Strand mehr.
Die Bucht von Lindos:
Ebenfalls einen traumhaften Sandstrand findet man bei Lindos. Auch dort geht es recht flach ins Wasser. Allerdings ist diese Bucht wesentlich kleiner als Tsambika, wobei dort mehr Menschen baden. Das soll heißen, daß diese Bucht total überlaufen ist. Allerdings kann man auch mal Glück haben und einen recht "leeren" Tag erwischen. Was die Bucht von Lindos der Bucht von Tsambika allerdings voraus hat, ist die wunderbare Aussicht auf das weiße Dorf Lindos und der Burg, von der Lindos überlagert wird (siehe unten).
Afantou:
Für alle die gröbere Strände bevorzugen, müssen sich den Strand von Afatou einmal ansehen. Der Strand ist selten überfüllt, was an der unglaublichen Länge liegt. Man kann das Ende des Strandes kaum erkennen und man findet immer einen Platz, der kaum belegt ist. Bei Einheimischen ist dieser Strand auch sehr hoch im Kurs. Allerdings geht es hier etwas steiler ins Wasser, als bei den anderen beiden Stränden.
KULTUR UND ANDERE SEHENSWÜRDIGKEITEN:
Kulturell bietet Rhodos Aufgrund seiner langen Geschichte viel zu entdecken. Ich glaube bis auf die Indianer waren alle einmal Herrscher auf Rhodos :-). Nein im ernst, wenn man die Liste der Eroberer und Bewohner von Rhodos sieht, kann man sich vorstellen, wieviel es zu entdecken gibt. Da wären: Die Mykenen, Perser, Athener, Mecedonier (wurden aber zurückgeschlagen), Römer, wieder Perser und Sarazenen, der Ritterorden der Johanniter, die Türken, Italiener, die Deutschen, England (befreit die Insel von den Deutschen im zweiten Weltkrieg), Griechen.
Aber auch andere Sehenswürdigkeiten gibt es zu entdecken, wie zum Beispiel das Schmetterlingstal (siehe unten).
Zu erwähnen bleibt, daß bei allen staatlichen Museen und vielen archäologischen Stätten, die EU Gelder zur Unterstützung zum Erhalt dieser Sehenswürdigkeiten gibt. Als Gegenleistung haben Schüler und Studenten aus EU-Ländern dort freien Eintritt und Senioren ab 60 Jahren aus EU-Ländern eine Ermäßigung. Also die entsprechenden Ausweise auf keinen Fall vergessen. Es lohnt sich. Übrigens steht dies meist nicht an der Preistafel. Wenn Du aber nach den Schüler-/Studententarifen fragst, bekommst Du aber freien Eintritt und meist noch ein mürrisches Gesicht des Kassierers. Das sollte Dich aber nicht stören.
ACHTUNG:
Auf der Insel gibt es eine Raupenart, die sich in Kokons einspinnt (wie die meisten anderen auch). Diese Kokons sind giftig. Berührt man diese kann das tödlich enden, wenn man allergisch auf dieses Gift reagiert. Und wer weiß schon ob er gegen dieses Gift allergisch ist. Also achtet darauf, daß Kinder nicht alleine in die Büsche rennen und dort alles anpacken. Soviel ich weiß gibt es diese Raupen allerdings nur im Inselinneren und meist an Bäumen. Also keine Angst an den Stränden oder den Touristenzentren. Aber Vorsicht ist besser als Nachsicht.
RHODOS-STADT:
Rhodos-Stadt ist die Hauptstadt und das Zentrum der Insel. Sie befindet sich am nördlichsten Zipfel der Insel. Einen Tag sollte man mindestens für die "Erforschung" von Rhodos-Stadt einplanen. Dort gibt es so viel zu entdecken, daß man nicht weiß wo man anfangen soll.
Hier nur die Highlights:
ALTSTADT:
Einen Ausflug in die Altstadt von Rhodos-Stadt sollte man nicht mit dem Auto vornehmen. Wer als Fremder versucht sich in diesem Wirrwarr zurecht zufinden, wird ziemliche Schwierigkeiten haben. Mit dem Roller ist dies allerdings ganz gut möglich, da man auch gute Parkmöglichkeiten findet. Ansonsten sollte man mit dem Bus oder einem Taxi vor die Altstadt fahren. In der Altstadt sollte man sich auf jeden Fall zu Fuß fortbewegen. Kleine Lokal und Gaststätten sind genügend vorhanden, sodaß man Mittags auch etwas essen kann oder sich gemütlich etwas erfrischendes trinkt.
Großmeisterpalast:
Das absolute Highlight der Altstadt von Rhodos ist der Großmeisterpalast. Diese imposante Burg war einst die Machtstellung der Johanniter-Ritter. Übersehen kann man ihn eigentlich nicht, wenn man sich in der Altstadt befindet. Schüler und Studenten haben hier kostenlosen Eintritt.
Ritterstraße:
Kommt man aus dem Großmeisterpalast wieder heraus, kann man links die alte Ritterstraße sehen. Es ist ein Muß, diese Straße zumindest einmal entlanggeschritten zu sein. Auf dem alten Pflastersteinen führt diese Straße an den mittelalterlichen und schön verzierten Häuser vorbei, Richtung Archäologischem Museum.
Archäologisches Museum:
Dieses Museum dienste den Johanniter-Rittern einst als Hospital. Aus diesem Grund ist auch schon die Besichtigung des Gebäudes selber den Eintritt wert (Schüler und Studenten wieder kostenlos).
Hafen:
Auch wenn heute noch viele Leute glauben im Hafen den "Koloß von Rhodos" zu finden, kann ich versichern, daß er dort nicht mehr steht. Wahrscheinlich stand er auch niemals dort, sondern an einem anderen Ort. Aber dies ist noch nicht 100% geklärt. Dennoch sollte man den Hafen einmal besichtigen, da der Hafen ein idyllisches Bild hergibt. Neben den Windmühlen, die an der Hafenseite stehen, begrüßen "Hirsch und Hirschkuh", die Wahrzeichen der Insel, die Boote die in den Hafen einlaufen.
Ach ja, was Du noch wissen solltest. Du wirst häufiger das Wort Mandraki hören oder lesen. Damit ist der Hafen gemeint, auch wenn das Wort übersetzt "kleiner Schafpferch" heißt. Wer vor dem Hafen steht, kann sich denken woher der Name stammt. Den ganzen Hafen kann man sich von der Form eines großen Schafpferches vorstellen. Bevor Du die Altstadt durch das Freiheitstor verläßt, kommst Du an einem kleinen Platz vorbei, wo sich die Überreste des antiken Tempels der Aphrodite befindet. Leider ist davon allerdings nicht mehr viel übrig.
Die Stadtmauern:
Die gesamte Altstadt ist von imposanten Stadtmauern umschlossen, die man auch begehen kann. Von dort hat man teilweise ein tolle Aussicht auf den Rest der Altstadt.
Uhrturm:
Apropos Aussicht. Die allerschönste Aussicht auf die Stadt gewährt der alte Uhrturm. Im Eintritt ist ein Erfrischungsgetränk enthalten. Also wenn Du sowieso was trinken willst, kannst Du das gleich mit einer schönen Aussicht verbinden.
Rejab-Pasche-Moschee:
Mitten in der Altstadt befindet sich diese Moschee, die man auch einmal gesehen haben sollte.
NICHT-ALTSTADT:
Aquarium:
An dem nördlichsten Punkt Rhodos' befindet sich das Aquarium. Es gibt zwei Gründe dieses zu besuchen. Erstens das Aquarium selber, das sich unterirdisch befindet. Man geht dabei durch eine Art Höhle, in der sich die einzelnen Becken befinden.
Zweitens ist die Aussicht an der Landzunge, an der sich das Museum befindet einfach herrlich.
Akropolis:
Wie jede antike griechische Stadt, hat auch Rhodos-Stadt eine Akropolis (Hochstadt). Diese befindet sich auf dem "Monte Smith", von dem man außerdem eine tolle Aussicht genießt. Von dem Apollo-Tempel ist leider nicht mehr viel erhalten. Lediglich drei Säulen und eine abgebrochene Säule, geben noch Zeugnis, von dem Gebäude. Allerdings kann man immer noch die Überreste des antike Stadion und ein kleines restauriertes Amphitheater besichtigen. Allerdings bietet die Akropolis von Lindos wesentlich mehr (siehe unten).
LINDOS:
Die zweite Stadt, die man auf Rhodos gesehen haben muß und für die man auch einen Tag einkalkulieren sollte, ist Lindos. Bei Lindos handelt es sich um einen kleinen Ort, der vollkommen aus weißem Kalkstein gebaut wurde. Überlagert wird dieses Dorf von einer imposanten mittelalterlichen Burg, in der sich auch die antike Akropolis befindet. Beton oder Autos wird man in Lindos selber nicht anfinden. Der ganze Ort steht unter Denkmalschutz. Allerdings sollte man wissen, daß diese Stadt sehr voll wird. Durch die engen Gassen muß man sich teilweise mittreiben lassen. Man kommt sich vor wie auf einem Jahrmarkt oder im Sommerschlußverkauf. Auch Parkplätze für Autos zu finden, kann sich als schwer herausstellen. Mit meinem Roller hatte ich glücklicherweise weniger Probleme. Dennoch muß man diesen Ort und die Akropolis einmal gesehen haben.
Lindos befindet sich am südöstlichen Zipfel von Rhodos. Kommt man von Norden (z.B. von Rhodos Stadt, fährt man an steinigen Felshängen vorbei. Teilweise hat man von dort einen herrlichen Blick auf Lindso und den Strand von Lindos. Wenn man dort anhalten möchte und Fotos machen oder nur die Aussicht genießen will, der sollte dies vorsichtig tun, da die Straßen zum Teil sehr eng und verwinkelt sind.
In der Stadt selber gibt es viele kleine Gassen, durch die man sich fortbewegen muß. Gepflastert sind diese zum größten Teil mit Souvenirläden. Dennoch führt kein Weg an diesen Gassen vorbei und das ist auch gut so. Es ist einfach wunderschön durch diese engen Gassen zu spazieren. In Lindos selber befindet sich auch die nächste Attraktion:
Marienkirche:
Will man zur Akropolis, so kommt man zwangsläufig an dieser Kirche vorbei. Auf jeden Fall sollte man einen Blick ins Innere der Kirche werfen. Unzählige Fresken zieren die Wände im Inneren. Leider wurde eine Wand gerade restauriert, als ich dort war, aber dennoch war ich überwältigt von den unzähligen Verzierungen. In den Kirchen von Rhodos ist man eigentlich immer gerne gesehen, allerdings sollte man dennoch ein wenig benehmen zeigen. Damit meine ich, daß man nicht unbedingt in Badekleidung wie Shorts oder Bikinis die Kirchen betreten sollte oder zu aufdringlich die Einheimischen mit den Fotoapparaten malträtieren. Selber würde man dies ja auch nicht wollen.
Akropolis:
Auf jeden Fall ist der Aufstieg zur Akropolis Pflicht. Wahlweise kann man den Aufstieg auf dem Rücken eines Esels hinter sich bringen oder per Pedes (also zu Fuß). Entscheidet man sich zu Fuß den Berg zu besteigen, sollte man darauf achten, Kinder an die Hand zu nehmen. Teilweise sind die engen Wege nicht gut befestigt und führen ziemlich tief nach unten. Außerdem ist auch dort meist ein ziemlich starkes Gedränge. Am Rand des Weges sitzen meist einheimische Frauen, die ihre handgeknüpften Tischdecken verkaufen wollen. Hat man das Ende dieses Weges erreicht, steht man vor den Treppen, die zur Ritterburg heraufführen. Bevor man sich auf diesen beschwerlichen Weg macht, sollte man vielleicht noch einen Schluck trinken und eine Rast einlegen. Bei starker Hitze sehnt man sich endlich das Ende der Treppe zu erreichen. Am Fuße der Treppe kann man das Relief eines Schiffs erkennen, daß in den Felsen eingearbeitet wurde.
Oben angekommen, kann man die Spuren von verschiedenen Zeitepochen bewundern. Dort sind sowohl Überreste aus der Jungsteinzeit vorzufinden, wie die antike Akropolis mit den Überresten des Athena-Tempels, die sich im Burghof der alten Kreuzritter-Festung befindet. Hier kann man sich wirklich längere Zeit aufhalten und nach den Spuren der vergangenen Kulturen suchen. Außerdem sollte man sich ausgiebig der Aussicht widmen. Im Süden der Anlage kann man auf die Agios-Pavlos-Bucht sehen. Dieser Ausblick ist einfach traumhaft. In dieser Bucht soll übrigens der Apostel Paulus gelandet sein, um den Bewohnern Rhodos das Christentum bringen.
ANDERE SEHENSWÜRDIGKEITEN:
Petaloudes (das "Schmetterlingstal"):
Ein absolutes Muß ist auch der Besuch des "Schmetterlingstales". Nicht nur wegen des kleinen Paradieses unter Bäumen durchdrungen von einem kleinen Bach, der das ganze Jahr über Wasser führt, sondern auch wegen der Schmetterlinge. In den Sommermonaten bis Oktober befinden sich in dem Park tausende von Schmetterlingen (griechisch: petaloudes - daher der Name). Bei diesen Schmetterlingen handelt es sich um die orange-schwarzen "Spanische Flaggen" (lateinisch: panaxia quadripunctaria). Diese sitzen dort in Unmengen auf den Bäumen. Da sie sehr gut getarnt sind, muß man sich anstrengen diese zu entdecken. Hat man aber erst einmal herausgefunden, wie sie aussehen, sieht man diese Schmetterlinge einfach überall.
Eine Bitte. Natürlich sieht man die Schmetterlinge am besten wenn sie fliegen. Daher gibt es viele Leute die in die Hände klatschen oder anders Lärm machen. Das Problem ist nur, daß diese Schmetterlingsart nur im Raupenstadium essen kann. Haben sie sich entpuppt, können sie keine Nahrung mehr verwerten. Ihre Energie muß reichen, bis sie sich Fortpflanzen. Durch das ewige Aufscheuchen, verbrauchen leider die meisten Schmetterlinge ihre Energie schon vorher. Zeugnis davon geben viele tote Schmetterlinge, die man immer wieder anfindet. Da aber viele Besucher darauf keine Rücksicht nehmen, ist die Schmetterlingspopulation mittlerweile stark zurückgegangen. Also beachtet bitte die Hinweisschilder und scheucht die Schmetterlinge nicht auf.
Tsambika-Tempel:
Dieses kleine unbewohnte Nonnenkloster befindet sich auf einem kleinen Hügel an der östlichen Küstenstraße Rhodos. Von Norden kommend, liegt es knapp hinter Kolymbia. Diese Kloster ist noch heute ein Wallfahrtsort für Frauen, die sich ein Kind wünschen. Dies ist mit einer alten Sage verbunden ist. Aber nicht wegen des Klosters lohnt sich der beschwerliche Aufstieg, sondern wegen der überwältigenden Aussicht gerade auf die Badebucht von Tsambika (siehe oben). Der Ausblick ist einfach herrlich. Allerdings sollte man bedenken, daß man für den Aufstieg eine Unmenge an Stufen heraufsteigen muß. Hat man Kinder dabei, ist Quengelei schon vorprogrammiert. Auch Erwachsene können das eine oder andere Mal aus der Puste geraten. Also fahrt am Besten mit dem Auto oder dem Roller so weit es geht vor (bis an die Stufen) und bewältigt den Rest zu Fuß.
Kamiros:
Die Ausgrabungen von Kamiros sind auch einen Besuch Wert. Auch hier zeugen unzähligen Ruinen von Tempelanlagen und andere Überreste von der Vergangenheit Rhodos.
Monolithos:
Ein einzelner 240 Meter hoher Felsen ragt hier in die Luft. Auf dem Plateau des Felsens hatten die Johanniter eine Burg gebaut, das hauptsächlich zur Aufklärung von Feindbewegungen diente. Dementsprechend gut ist die Aussicht, die man von dieser Burg genießt. Man kann weit ins Land und auf das Meer blicken.
Der Felsen befindet sich ca. 2 km von dem Dorf Monolithos entfernt im Westen der Insel.
MUß MAN NICHT, KANN MAN ABER:
Agios Nikolaos Fountoukli - Kirche:
Diese kleine Kirche (die Kirche des "Heiligen Nikolaus von den Haselnüssen") liegt ziemlich im Inneren der Insel. Sie liegt an der Straße, die von Profitis Ilias nach Eleousa (in der Nähe von Archipolis) führt. Die Verzierungen im Inneren der Kirche sind ganz nett. Wer sich für diese Art von Kunst interessiert, sollte sich auf jeden Fall dort einmal umsehen.
Epta Piges (Das Tal der "Sieben Quellen")
Mitten unter Bäumen, kann man sich hier eine kleine Abkühlung verschaffen. Für Getränke und Speisen ist an diesem Ort auch gesorgt. Allerdings kann man dies auch in jedem Wald in Deutschland erleben. In vielen Reiseführern wird der "romantische Wassertunnel" erwähnt. Dieser 186 Meter lange Wassergraben stammt noch aus der Zeit der italienischen Besatzung. Angeblich soll es romantisch sein, durch diesen Tunnel bis zu einem Teich zu waten. Allerdings wirkt der Tunnel eher wie eine Abwasseranlage. Allerdings ist die Gegend wirklich idyllisch. Wer den Teich unbedingt sehen möchte, der kann diesen auch über einen kleinen Hügel sehr leicht erreichen.
NOCH EIN PAAR HINWEISE:
Sehr wichtig ist, daß Du eine Frage eines Einheimischen niemals mit "Nee" beantworten solltest. Im griechischen heißt "Nä" nämlich "Ja". So kann es passieren, daß man beispielsweise im Lokal noch etwas serviert bekommt, obwohl man dies nicht wollte. "Nein" heißt auf griechisch übrigens "ochi", wobei die erste Silbe betont wird.
Anflug:
Da das Flugzeug beim Anflug auf den Flughafen von Rhodos für gewöhnlich eine Rechtskurve fliegt, solltest Du beim einchecken ins Flugzeug nach einem Fensterplatz auf der rechten Seite des Flugzeuges fragen. Also ich habe ihn bekommen und wenn man dann das Meer und den Strand beim Anflug sieht und auch einige Surfer und Schwimmer erkennen kann, fängt man direkt an diese Insel zu genießen.
So das war es eigentlich schon. Alle Sehenswürdigkeiten konnte ich natürlich nicht aufzählen, aber ich denke, daß ich die größten Highlights erwähnt habe. Dieser Beitrag ersetzt natürlich keinen Reiseführer, sondern sollte nur ein wenig neugierig auf mehr machen. Du solltest wirklich eine Reise nach Rhodos in Betracht ziehen.
Sollte noch jemand Fragen oder Anregungen haben, so kann er sich per EMail an mich richten. Ich versuche so bald als möglich zu antworten - versprochen.
12 Bewertungen, 3 Kommentare
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07.03.2002, 07:49 Uhr von Fliop
Bewertung: sehr hilfreichder anderer grieg aber ein nicht nützlich.
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06.03.2002, 23:31 Uhr von jeelbein
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr ausführlicher und schöner Bericht. Mir hat mein Rhodos-Aufenthalt auch sehr gut gefallen - nur das Aquarium in Rhodos Stadt fand ich ziemlich enttäuschend, schlecht gepflegte Minibecken in stickiger Atmosphäre waren den Preis n
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06.03.2002, 23:25 Uhr von Mr.Smith
Bewertung: sehr hilfreichAha, und wieso gleich zweimal? Damit man doppelt so lange lesen muss. *g*
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