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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von proggi
Proggi besucht den Papst
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Überschrift dürft ihr nicht so erst nehmen, denn wer war schon zu
Besuch beim Papst.
Hier schreibe ich einen Reisebericht über meine Reise nach Rom
und dem Vatikan.
Danach gebe ich noch ein paar nützliche Tips,
für Leute die auch nch Rom wollen.
**Ein Tag in meinem Sommerurlaub 2001 in der Toskana**
Ein Tag meines kostbaren Urlaubs in der Toskana wollte ich damit verbringen,
mir die anscheinend schöne Stadt Rom anzuschauen.
Also stand ich etwas früher aus dem Bett auf und machte mich auf den Weg
in die nächstgelegene Stadt.
Dort wartete ich am Bahnhof auf den Zug.
Als ich eine Fahrkarte kaufen wollte, versuchte man mir immer zu erklären,
dass ich diese im Zug kaufen solle.
Doch ich verstand nur Bahnhof:-)
Im Zug setzte ich mich auf einen freien Platz und hatte ein mulmiges Gefühl
im Bauch, da ich ja keine Karte hatte.
Als der schaffner kam holte der zum Glük seinen Geldbeutel
und einen Kartenblock heraus.
Ich bekam nun endlich meine Karte und war sehr erleichtert.
Sowas sollte man vorher wissen.
Alla gut, weiter gehts in Rom.
Um etwa 11.00 Uhr kam ich dann endlich, nach ca. 2-3 Bahnfahrt, in Rom an.
Ich fand mich in dem rießigen Hauptbahnhof von Rom wieder.
Denn da ja bekanntlicherweise alle Wege nach Rom führen,
mussten die sich auch irgendwo bündeln
Und das war hier. Das totale Chaos.
Ich kaufte mir am nächsten Kiosk erst einmal eine Stadtkarte,
um einen Überblick zu bekommen.
Nun kaufte ich mir ein Tagesticket für die Metro (U-Bahn)
und konnte somit überall schnell hin.
Als erstes begab ich mich auf die Spuren der alten Römer.
Ich kam aus der U-Bahnstation und sah da auf einmal das großr Kolosseum
vor mir stehen.
Es steht vereinzelt auf einem Platz und drumrum stehen Leute,
die sich als Legionäre und Gladiatoren verkleidet haben und sich gegen Gels mit den
Touris fotografieren lassen.
Der Eintritt in das Kolosseum kostet satte 30 DM
und man darf erst mal in einer 200 Meter langen Menschenschlange in der
knallenden Sonne anstehen.
Weiter ging es dann auf der nächsten Straßenseite.
Dort ist die alte Stadt Rom ausgegraben worden.
Zuerst kommt man einen Hügel hinunter und steht dann in den Straßen von Rom
(nicht von Berlin:-}).
Wenn man diese entlang läuft sieht man rechts und links von sich die Ruinen
der Häuser und die alten Tempelanlagen.
Nachdem man etwa ein bis zwei Kilometer durch diese alte Baukunst
elaufen ist, kommt man an einen weiteren Hügel, den man erklimmen muss
(oder auch nicht).
Oben angekommen hat man eine wunderbare Aussicht über das alte Rom
hinter sich und das neue Rom vor sich
(wobei auch hinter dem alten Rom ein bisschen neues Rom liegt).
In der Ferne sieht man dann auch schon den Petersdom im Vatikan
hinter dem Häusern vorgucken.
Rechts den Hügel wieder hinunter steht man vor dem Nationalheiligtum
der Italiener.
Ein großes weißes Gebäude, das eigentlich gar keins ist.
Denn es befinden sich keine Räume darin.
Es ist einzig und allein ein großer Steinhaufen,
den man mit vielen Treppen und Stufen erklimmen kann.
Ganz in der Nähe befindet sich ußerdem der Regierungssitz.
Nun beginnt bei mir die Oddysee nach was Essbarem und nach der nächsten
Metrostation.
Viele Strßen und einer Pizza weiter stehe ich vor dem Eingang
der lang ersehnten U-Bahn-station.
Endlich eine kleine Pause.
Doch die Pause ist nicht von langer Dauer.
Es ist schließlich shon 15.00 Uhr und die halbe Stadt liegt noch vor mir.
Als nächstes finde ich mich am Circus der alten Römer wieder.
Der aber eher aussieht wie ein langgezogenes Stadion nach Bombeneinschlag.
Aber egal. Nun gehts zum Papst.
Einmal über den Tiber (großer Fluss durch Rom; merke für Kreuzworträstel:-})
Nun schon bin ich Vatikan, dem Kirchenstaat.
Der Vatikan besteht nur aus einem Gebiet von der größe einer Kleinstadt.
Als Armee, wenn man das so nennen kann, gibt es nur ein paar Männer
der Schweizer Garde, die den Papst beschützen sollen.
Sie stehen aber eher als Touristenbeglückung mit ihren Lanzen
in der Gegend rum.
Nach einem kleinen Fußmarsch durch den Kleinstaat stehe ich auf einem
großen Platz bit einer honhen Säule in der Mitte.
Dahinter steht er, in voller Pracht, der Pertersdom.
Ich wollte natürlich hinein.
Doch sie ließen mich nicht, weil ich eine kurze Hose an hatte.
Jetzt weis ich auch, was mich schon gewundert hat, warum hir viele
Leute bei fast 40 °C im Schatten mit langen Hosen rumlaufen.
Da sich mich nicht reinließen ging die Romtour weiter.
Ich verließ den Vatikan wieder und lief noch ein bisschen durch
die Gassen und Star0en von Rom.
Nur gab es jetzt ein kleines Problem.
Wo war ich und wo war der Bahnhof, denn bald kommt mein Zug.
Zum Glück fand ich rechtzeitig zurück und den richtigen Bahnsteig.
Nun gehts zurück in die Toskana auf meinen Zeltplatz.
Ein anstrengender Tag voller neuer Erkenntnisse und Erinnerungen
geht zu Ende.
**Tips für Romreisende**
Es gibt viele Dinge, die vor einer Reise nach Rom wissen sollte.
Manche davon erfuhr ich auch erst dadurch, das ich selbst den Fehler machte.
Damit euch das nicht passieren kann, hier eine kleine Auflistung.
- Sofern man kein Italiener ist oder die italienische Fahrkunst beherrscht,
sollte man nicht mit dem Auto nach Rom fahren.
Dort wird sich nur zu 1 % an die Verkehrsregeln gehalten.
Die restlchen 99 % auf sein Gefühl und auf Glück.
- An roten Ampeln wird erst gar nicht gehalten,
dafür aber nochmal beschleunigt.
Am besten immer Unterführungen nutzten.
(Vor meinen Augen wurden dort mehrere Male fast Leute umgefahren.)
- So gefährlich wie oft beschrieben ist Rom gar nicht.
Man sollte sich eben nur immer in Gegenden aufhalten an denen
Touristenatraktionen, wie z.B. dem Kolosseum und dem Petersdom,
sind.
Dort stehen überall Polizisten, die bei dem kleinsten Schrei sofort zur
Stele sind.
- Kauft zuvor eine Stadtkarte und markiert euch die Dinge,
die ihr sehen wollt und zeichnet dann eine gut durchdachte Route ein.
Dadurch sieht man viel in kurzer Zeit und irrt nicht durch die halbe Stadt.
- Kauft zusätzlich noch eine Tageskarte für die U-Bahn (Metro) um nicht
überall hin laufen zu müssen und schnell zu sein.
(Dies sollte man übrigens in jeder Großstadt, wie Paris oder London, tun.)
Keine Angst, die U-Bahnschächte und Haltestellen sind besonders gut
überwacht. An jeder Ecke stehen mindestens zwei Polizisten.
Im großen und ganzen ist Rom eine schöne Stadt, bei der es sich lohnt
einen Tag zu opfern und sie zu besichtigen.
cu euer proggi
Besuch beim Papst.
Hier schreibe ich einen Reisebericht über meine Reise nach Rom
und dem Vatikan.
Danach gebe ich noch ein paar nützliche Tips,
für Leute die auch nch Rom wollen.
**Ein Tag in meinem Sommerurlaub 2001 in der Toskana**
Ein Tag meines kostbaren Urlaubs in der Toskana wollte ich damit verbringen,
mir die anscheinend schöne Stadt Rom anzuschauen.
Also stand ich etwas früher aus dem Bett auf und machte mich auf den Weg
in die nächstgelegene Stadt.
Dort wartete ich am Bahnhof auf den Zug.
Als ich eine Fahrkarte kaufen wollte, versuchte man mir immer zu erklären,
dass ich diese im Zug kaufen solle.
Doch ich verstand nur Bahnhof:-)
Im Zug setzte ich mich auf einen freien Platz und hatte ein mulmiges Gefühl
im Bauch, da ich ja keine Karte hatte.
Als der schaffner kam holte der zum Glük seinen Geldbeutel
und einen Kartenblock heraus.
Ich bekam nun endlich meine Karte und war sehr erleichtert.
Sowas sollte man vorher wissen.
Alla gut, weiter gehts in Rom.
Um etwa 11.00 Uhr kam ich dann endlich, nach ca. 2-3 Bahnfahrt, in Rom an.
Ich fand mich in dem rießigen Hauptbahnhof von Rom wieder.
Denn da ja bekanntlicherweise alle Wege nach Rom führen,
mussten die sich auch irgendwo bündeln
Und das war hier. Das totale Chaos.
Ich kaufte mir am nächsten Kiosk erst einmal eine Stadtkarte,
um einen Überblick zu bekommen.
Nun kaufte ich mir ein Tagesticket für die Metro (U-Bahn)
und konnte somit überall schnell hin.
Als erstes begab ich mich auf die Spuren der alten Römer.
Ich kam aus der U-Bahnstation und sah da auf einmal das großr Kolosseum
vor mir stehen.
Es steht vereinzelt auf einem Platz und drumrum stehen Leute,
die sich als Legionäre und Gladiatoren verkleidet haben und sich gegen Gels mit den
Touris fotografieren lassen.
Der Eintritt in das Kolosseum kostet satte 30 DM
und man darf erst mal in einer 200 Meter langen Menschenschlange in der
knallenden Sonne anstehen.
Weiter ging es dann auf der nächsten Straßenseite.
Dort ist die alte Stadt Rom ausgegraben worden.
Zuerst kommt man einen Hügel hinunter und steht dann in den Straßen von Rom
(nicht von Berlin:-}).
Wenn man diese entlang läuft sieht man rechts und links von sich die Ruinen
der Häuser und die alten Tempelanlagen.
Nachdem man etwa ein bis zwei Kilometer durch diese alte Baukunst
elaufen ist, kommt man an einen weiteren Hügel, den man erklimmen muss
(oder auch nicht).
Oben angekommen hat man eine wunderbare Aussicht über das alte Rom
hinter sich und das neue Rom vor sich
(wobei auch hinter dem alten Rom ein bisschen neues Rom liegt).
In der Ferne sieht man dann auch schon den Petersdom im Vatikan
hinter dem Häusern vorgucken.
Rechts den Hügel wieder hinunter steht man vor dem Nationalheiligtum
der Italiener.
Ein großes weißes Gebäude, das eigentlich gar keins ist.
Denn es befinden sich keine Räume darin.
Es ist einzig und allein ein großer Steinhaufen,
den man mit vielen Treppen und Stufen erklimmen kann.
Ganz in der Nähe befindet sich ußerdem der Regierungssitz.
Nun beginnt bei mir die Oddysee nach was Essbarem und nach der nächsten
Metrostation.
Viele Strßen und einer Pizza weiter stehe ich vor dem Eingang
der lang ersehnten U-Bahn-station.
Endlich eine kleine Pause.
Doch die Pause ist nicht von langer Dauer.
Es ist schließlich shon 15.00 Uhr und die halbe Stadt liegt noch vor mir.
Als nächstes finde ich mich am Circus der alten Römer wieder.
Der aber eher aussieht wie ein langgezogenes Stadion nach Bombeneinschlag.
Aber egal. Nun gehts zum Papst.
Einmal über den Tiber (großer Fluss durch Rom; merke für Kreuzworträstel:-})
Nun schon bin ich Vatikan, dem Kirchenstaat.
Der Vatikan besteht nur aus einem Gebiet von der größe einer Kleinstadt.
Als Armee, wenn man das so nennen kann, gibt es nur ein paar Männer
der Schweizer Garde, die den Papst beschützen sollen.
Sie stehen aber eher als Touristenbeglückung mit ihren Lanzen
in der Gegend rum.
Nach einem kleinen Fußmarsch durch den Kleinstaat stehe ich auf einem
großen Platz bit einer honhen Säule in der Mitte.
Dahinter steht er, in voller Pracht, der Pertersdom.
Ich wollte natürlich hinein.
Doch sie ließen mich nicht, weil ich eine kurze Hose an hatte.
Jetzt weis ich auch, was mich schon gewundert hat, warum hir viele
Leute bei fast 40 °C im Schatten mit langen Hosen rumlaufen.
Da sich mich nicht reinließen ging die Romtour weiter.
Ich verließ den Vatikan wieder und lief noch ein bisschen durch
die Gassen und Star0en von Rom.
Nur gab es jetzt ein kleines Problem.
Wo war ich und wo war der Bahnhof, denn bald kommt mein Zug.
Zum Glück fand ich rechtzeitig zurück und den richtigen Bahnsteig.
Nun gehts zurück in die Toskana auf meinen Zeltplatz.
Ein anstrengender Tag voller neuer Erkenntnisse und Erinnerungen
geht zu Ende.
**Tips für Romreisende**
Es gibt viele Dinge, die vor einer Reise nach Rom wissen sollte.
Manche davon erfuhr ich auch erst dadurch, das ich selbst den Fehler machte.
Damit euch das nicht passieren kann, hier eine kleine Auflistung.
- Sofern man kein Italiener ist oder die italienische Fahrkunst beherrscht,
sollte man nicht mit dem Auto nach Rom fahren.
Dort wird sich nur zu 1 % an die Verkehrsregeln gehalten.
Die restlchen 99 % auf sein Gefühl und auf Glück.
- An roten Ampeln wird erst gar nicht gehalten,
dafür aber nochmal beschleunigt.
Am besten immer Unterführungen nutzten.
(Vor meinen Augen wurden dort mehrere Male fast Leute umgefahren.)
- So gefährlich wie oft beschrieben ist Rom gar nicht.
Man sollte sich eben nur immer in Gegenden aufhalten an denen
Touristenatraktionen, wie z.B. dem Kolosseum und dem Petersdom,
sind.
Dort stehen überall Polizisten, die bei dem kleinsten Schrei sofort zur
Stele sind.
- Kauft zuvor eine Stadtkarte und markiert euch die Dinge,
die ihr sehen wollt und zeichnet dann eine gut durchdachte Route ein.
Dadurch sieht man viel in kurzer Zeit und irrt nicht durch die halbe Stadt.
- Kauft zusätzlich noch eine Tageskarte für die U-Bahn (Metro) um nicht
überall hin laufen zu müssen und schnell zu sein.
(Dies sollte man übrigens in jeder Großstadt, wie Paris oder London, tun.)
Keine Angst, die U-Bahnschächte und Haltestellen sind besonders gut
überwacht. An jeder Ecke stehen mindestens zwei Polizisten.
Im großen und ganzen ist Rom eine schöne Stadt, bei der es sich lohnt
einen Tag zu opfern und sie zu besichtigen.
cu euer proggi
20 Bewertungen, 2 Kommentare
-
27.03.2002, 08:47 Uhr von hpmaier
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht, uns verschlägst dieses Jahr aber nach Kanada...freu....
-
19.02.2002, 14:37 Uhr von *Weserhexe*
Bewertung: sehr hilfreichBoh,da scheinen die Römer ja noch bekloppter zu fahren,als die Pariser :o).Schön beschrieben.Liebe Grüße von der Weserhexe
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