Salzburg Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Bravehart
Mich zieht es immer wieder dort hin.
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Fährt man mit der Bahn über München Richtung Salzburg, dann sieht man links etwas flacheres Land, den Chiemsee, und rechterseits etwas weiter weg, ragen die Alpen in die Höhe. Dahinter ist schon Österreich. Auf der Fahrt nach Salzburg bin ich immer nervös, denn für mich ist diese Weltmetropole eine Schatzkiste voll kultureller und landschaftlicher Vielfalt. Dies zeigen jährlich die enorme Zahl von Touristen aus aller Welt.
Die billigste Möglichkeit nach Salzburg zu kommen, ist immer noch mit der Bahn per Wochenendticket wenn man nicht in der Nähe wohnt. Auch ich nutze diese Möglichkeit zwei bis drei Mal im Jahr. Wenn ich dort bin, interessiert mich nicht nur die Stadt alleine, nein auch das Umland, das Salzburger Land hat seine besonderen Reize. Allein schon der Bahnhof ist eine Reise wert. Hier wird man von einem verträumten und kaum modernisierten Bahnsteigen und einer recht kleinen Bahnhofshalle empfangen. Ich empfehle jeden, einmal mit einer Nahverkehrsbahn einen Trip ins Landesinnere zu unternehmen. Das ist ehrlich noch ein Stück Eisenbahnnostalgie, wenn man in die alten Wagons einsteigt und Platz auf den polierten alten Holzbänken Platz nimmt und während der Fahrt durch das Fenster die Berge genießt. Man schaltet ab und läßt sich von der Schönheit der Umgebung einfangen. Natürlich ist der Sommer dafür am besten geeignet.
Wenn ich meinen Kinder erzähle, das ich mal wieder nach Salzburg fahren will, dann gibt es immer lautes Geschrei zuhause. Denn sie wissen, das diese Stadt was Besonderes ist. Die Innenstadt mit ihren engen Gassen ist zur Sommerzeit überfüllt von Touristen. Einheimische trifft man dort kaum an. Sprachen der verschiedensten Länder hört man. Die kleinen, zahlreich vorhandenen Souveniershops sollte man unbedingt mal einen Besuch gönnen. Mozartkugeln und Strohrum sieht man in jedem Schaufenster. Lustig finde ich immer wieder die vielen kleinen Bankfilialen und Geldautomaten. Man könnte meinen in Klein-Frankfurt gelandet zu sein. Doch hier in Salzburg findet man Privatbanken neben den großen renomierten.
Um gemütlich Mittag zu essen, sollte man sich aus der Innenstadt Richtung Randbezirke aufmachen. Die Gaststätten und Restaurants in der Innenstadt sind für den Ottonormalverbraucher etwas zu kostspielig. In den Randbezirken findet man gemütliche Biergärten und Gaststätten in den man preisgünstig schlemmen kann. Zu empfehlen für Bierkenner ist der Stieglkeller in unmittelbarer Nähe der Festung Hohensalzburg. Diese Lokalität liegt etwas erhöht und vom Biergarten aus hat man einen herrlichen Blick über die Dächer der Altstadt. Etwas außerhalb kann man die Brauerei Stiegl besuchen, die ein eigenes Biermuseum führt. Für Nostalgiker ist das Bräustübl etwas mehr. Man kann Salzburg als eine kleine Bierstadt bezeichnen.
Nach einen kalten Bier und einem schmackhaften Essen kann man sich gestärkt auf Erkundungstour geben. Seit Mai dieses Jahres gibt es auch wieder Dampferfahrten auf der Salzach. Zwei verschiedene Touren stehen zur Auswahl. Empfehlenswert ist die Tour zum barocken Schloß Hellabrunn mit ihren Wasserspielen. Für ein paar Euro hat man ca. 45 Minuten einen Heidenspass bei der Führung durch den Garten und seine Sehenswürdigkeiten, denn man weiß nicht woher das Wasser spritzt (wenn man noch nicht dort war!). Für Kinder ist dies ein Erlebnis und man sollte ein Handtuch oder Ersatzwäsche nicht vergessen, da die Kinder stellenweise pitschenass sind. Im Sommer kann man aber im großzügig angelegten Park sich von der Sonne trocknen lassen.
Ebenfalls sollte man eine Fahrt mit der Zahnradbahn auf die Festung Hohensalzburg unternehmen. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie ich als kleiner Steppke von 6 Jahren mit meinen Eltern dort hoch fuhr. Damals war es noch eine ältere Bahn, heute ist sie moderner. Von oben hat man einen herrlichen Ausblick auf Salzburg, die Salzach und auf das Salzburger Vorland. Für Bilder gibt es hier einige Motive. Von oben sieht man den großen grauen Dom und weitere Kirchen. Für den Dom sollte man sich etwas Zeit nehmen, den im Innern gibt es einiges interessantes zu sehen.
Für den Klassikfreund gibt es das ganze Jahr Konzerte, Opern und Operetten. Insgesamt hat Salzburg und sein Umland sehr viel zu bieten. Ein Wochenende reicht garnicht aus um sich die Stadt anzusehen. Schade das es nicht mehr die österreischische Währung den Schilling gibt. Ich mochte das Geld. Nun gibt es den Euro, aber Salzburg ist immer noch so wie früher.
Ausführliches Infomaterial könnt ihr Euch anfordern bei:
Tourismus Salzburg GmbH
Auerspergstrasse 6
A-5020 Salzburg
Tel. 0043/ 662/ 889870
[email protected]
Fahrt selbst einmal dort hin
rät Bravehart
04.05.2003
Die billigste Möglichkeit nach Salzburg zu kommen, ist immer noch mit der Bahn per Wochenendticket wenn man nicht in der Nähe wohnt. Auch ich nutze diese Möglichkeit zwei bis drei Mal im Jahr. Wenn ich dort bin, interessiert mich nicht nur die Stadt alleine, nein auch das Umland, das Salzburger Land hat seine besonderen Reize. Allein schon der Bahnhof ist eine Reise wert. Hier wird man von einem verträumten und kaum modernisierten Bahnsteigen und einer recht kleinen Bahnhofshalle empfangen. Ich empfehle jeden, einmal mit einer Nahverkehrsbahn einen Trip ins Landesinnere zu unternehmen. Das ist ehrlich noch ein Stück Eisenbahnnostalgie, wenn man in die alten Wagons einsteigt und Platz auf den polierten alten Holzbänken Platz nimmt und während der Fahrt durch das Fenster die Berge genießt. Man schaltet ab und läßt sich von der Schönheit der Umgebung einfangen. Natürlich ist der Sommer dafür am besten geeignet.
Wenn ich meinen Kinder erzähle, das ich mal wieder nach Salzburg fahren will, dann gibt es immer lautes Geschrei zuhause. Denn sie wissen, das diese Stadt was Besonderes ist. Die Innenstadt mit ihren engen Gassen ist zur Sommerzeit überfüllt von Touristen. Einheimische trifft man dort kaum an. Sprachen der verschiedensten Länder hört man. Die kleinen, zahlreich vorhandenen Souveniershops sollte man unbedingt mal einen Besuch gönnen. Mozartkugeln und Strohrum sieht man in jedem Schaufenster. Lustig finde ich immer wieder die vielen kleinen Bankfilialen und Geldautomaten. Man könnte meinen in Klein-Frankfurt gelandet zu sein. Doch hier in Salzburg findet man Privatbanken neben den großen renomierten.
Um gemütlich Mittag zu essen, sollte man sich aus der Innenstadt Richtung Randbezirke aufmachen. Die Gaststätten und Restaurants in der Innenstadt sind für den Ottonormalverbraucher etwas zu kostspielig. In den Randbezirken findet man gemütliche Biergärten und Gaststätten in den man preisgünstig schlemmen kann. Zu empfehlen für Bierkenner ist der Stieglkeller in unmittelbarer Nähe der Festung Hohensalzburg. Diese Lokalität liegt etwas erhöht und vom Biergarten aus hat man einen herrlichen Blick über die Dächer der Altstadt. Etwas außerhalb kann man die Brauerei Stiegl besuchen, die ein eigenes Biermuseum führt. Für Nostalgiker ist das Bräustübl etwas mehr. Man kann Salzburg als eine kleine Bierstadt bezeichnen.
Nach einen kalten Bier und einem schmackhaften Essen kann man sich gestärkt auf Erkundungstour geben. Seit Mai dieses Jahres gibt es auch wieder Dampferfahrten auf der Salzach. Zwei verschiedene Touren stehen zur Auswahl. Empfehlenswert ist die Tour zum barocken Schloß Hellabrunn mit ihren Wasserspielen. Für ein paar Euro hat man ca. 45 Minuten einen Heidenspass bei der Führung durch den Garten und seine Sehenswürdigkeiten, denn man weiß nicht woher das Wasser spritzt (wenn man noch nicht dort war!). Für Kinder ist dies ein Erlebnis und man sollte ein Handtuch oder Ersatzwäsche nicht vergessen, da die Kinder stellenweise pitschenass sind. Im Sommer kann man aber im großzügig angelegten Park sich von der Sonne trocknen lassen.
Ebenfalls sollte man eine Fahrt mit der Zahnradbahn auf die Festung Hohensalzburg unternehmen. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie ich als kleiner Steppke von 6 Jahren mit meinen Eltern dort hoch fuhr. Damals war es noch eine ältere Bahn, heute ist sie moderner. Von oben hat man einen herrlichen Ausblick auf Salzburg, die Salzach und auf das Salzburger Vorland. Für Bilder gibt es hier einige Motive. Von oben sieht man den großen grauen Dom und weitere Kirchen. Für den Dom sollte man sich etwas Zeit nehmen, den im Innern gibt es einiges interessantes zu sehen.
Für den Klassikfreund gibt es das ganze Jahr Konzerte, Opern und Operetten. Insgesamt hat Salzburg und sein Umland sehr viel zu bieten. Ein Wochenende reicht garnicht aus um sich die Stadt anzusehen. Schade das es nicht mehr die österreischische Währung den Schilling gibt. Ich mochte das Geld. Nun gibt es den Euro, aber Salzburg ist immer noch so wie früher.
Ausführliches Infomaterial könnt ihr Euch anfordern bei:
Tourismus Salzburg GmbH
Auerspergstrasse 6
A-5020 Salzburg
Tel. 0043/ 662/ 889870
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Fahrt selbst einmal dort hin
rät Bravehart
04.05.2003
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