Sardinien Testbericht

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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von nuova
BOSA
Pro:
die natur, die freundliche Leute, die Strände
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
*** Bosa ***
Im Nordwesten von Sardinien liegt eine kleine idyllische Stadt tief im Tal, fast unbemerkt, fast unbekannt und nicht weit vom kristallklaren Meereswasser gelegen.
Die sich dort befindende Burg "Castello Malaspina" wird umringt von bürgerlichen Häusern, die sich bis zum Rande des Flusses "Fiume Temo" erstrecken...
Ab nach Bosa mit dem Auto von Cagliari, dann in Richtung Macomer durch Sindia, Suni und "Bosa", auf die durchfahrt nach Alghero... die Strassen sind nicht immer das was wir von Deutschland kennen, teils zu eng, teils von Schafen in Anspruch genommen...denn Bosa gehört, wie viele andere Gegenden auf Sardinien auch, zu denen die aus "la Pastorizzia" ( Hirten ) vom Schaf hüten Lebenden und vom Fischen.
Die Straße auf der Fahrt dahin ist mit Murales Wänden bemalt.
** Murales ** http://www.rauschenbach.de/sardinien/Murales06.htm
sind traditionelle Wandgemälde die Szenen aus dem alltäglichen Leben darstellen.
Noch leerstehende Häuser aus Stein die auf einen Hügel gebaut wurden, wo sich Ficus -Bäume ausbreiten. Auf der linke Seite noch gepflegte Weinberge, Kaktus-Bäume,
Olivenbäume, Orangen und Zitronenbäume in deren voller Pracht, trotz kahle, steinigen, trockene Erde, dann Kurven und Kurven und noch mehr Kurven, denn Bosa liegt hinter einem Berg, bis man die Abbiegung richtung "Modolo" hinter sich gelassen hat, von da aus kann man schon die Burg betrachten.
****** Die Burg von Malaspina ******
Die Burg von Malaspina wurde erbaut im Jahre 1112 von den Malaspinawoher der Name auch kommt.
Die Marchesa vom milden Charakter und unbeschreiblichen Schönheit, heiratete den Marchese di Malaspina,ein Barbar
und eifersüchtiger Mann.
Die Legende sagt, dass die Burg durch einen Tunnel hindurch bis zum Kathedrale (San Pietro) führt, von wo die Marchesa auf der Messe teilnahm, was den Ehemann vor Eifersucht krank machte.
Der Merchese blind von Eifersucht schlug die Marchesa immer öfter, bis ein ihr eines Tages die Finger abschnitt die er in sein Taschentuch einhüllte und in die Tasche packte. Danach eilte er schnell weg zu seinem gesellschaftlichen Leben, bis er das Geschehene vergas...
Als der Marchese seinen Tuch brauchte... rollten die
abgeschnittenen zarten Finger raus und die schockierten Leute um ihn dachten sich, was geschehen sein könnte, bis der Marchese selber die Tat zugab.
Keiner weiß, was mit der Marchesa geschah, aber die Legende besagt, dass Heute noch ihre Seele in der Burg rumwandelte, da sie keine Ruhe fand.
********
Kurz nach der Burg kommt man an eine Abbiegung nach der es links in Richtung
Bosa-Marina, geradeaus nach Bosa-Città geht, wie die Einheimichen sagen.
Ich fahre nach Bosa-Cittá und parke.
******** Bosa *****
Eine Stadt von 8000 Einwohnern aus römischer Zeit
Über eine Brücke, wo der Fluss leicht modderig riecht...
Fischer, deren Zuhause sich dort befinden; Fischer, nun alt gewordene Männer,die mit lachenden zahnlosen Gesichtern, mit gebräunten faltigen Häuten,bei Sonneschein am Flussrand Fischernetze reparieren, Touristen mit deren neugierigen Blicken auf deren Weg begleiten.
Eine Stadt, wo Vieles auf dem Bürgersteig ausgelebt wird, wo noch einige Leute sich die Zeit nehmen, in überfüllten kleinen Läden sich gegenseitig nach deren Befindlichkeit zu erkunden.
In einer " Bar " Hirten die sich beim Malvasia ( Weinspezialität aus der Gegend ) trinken über die dürre Sommerzeit beklagen, Nachschub wird serviert, während einer in der Runde
" unu giru po ammie " diese geht auf mich, brüllt!.
********
Die engen Gassen in denen rechts und links Häuser durch Wäscheleinen miteinander verbunden sind. Fassaden aus zartem blau, ausgeblichenem rosa, grün und gelben Farben.
Frauen, die aus dem Fenster, und mit Kochlöffeln in der Hand, ihren Kindern,die unten auf der Strasse spielen, noch was sagen.
Auf steinigem Boden " alles andere als rutschfest " meckern einige mit lederbesohlten Sandalen Touristen vor mir.
Hier sind die Häuser-Fassenden mit Reliefs, aus zarten Rottönen, kleine Balkone mit verarbeitetem feinem Eisengitter,
Überreste aus der spanischen Zeit.
Ich schlendere zwischen den engen Gassen, zwischen Bars,
Restaurants und Souvenirgeschäfte wo die Leute sich laut unterhalten, verhandeln...
Ich bin im historischen Zentrum .
Ich bin in der Altstadt.
Weiter rechts komme ich an einen großen Platz von Palmenbäumen beschmückt" Corso Vittorio Emanuele "
sagt mir das Schild. Ich bin auf der Höhe des Flusses.
In la Piazza, sitzende alte Frauen, mit schwarzen schützende Kopftüchern,an die Arbeit mit " File " dekorative Stickerei die wie ein sehr feines zartes Netz aussieht.
Die etwas jüngeren Frauen, flicken ineinander aus Stroh-artiges " Asfodelo " genanntes Material, mit schnelle geschickte gesten die " Cestinos " zu Recht, Körbe in versch. Formen.
********
Aus einer Kirche ein Brautpaar, das sich das " Jawort " gegeben hat, gefolgt vonVerwandten, oh ... viele Verwandten.
Viele Teller voller Reiskörner, Konfettis und kleine Lire fliegen auf den Boden,es ist ein uralter Brauch, sollte Glück bringen.
Hip, hip, hip, " viva sos isposos " es lebe das Brautpaar, verfolgt von
" basu, basu, basu " :- Kuß, Kuß, Kuß ......
Ich lass mich gehen in meine Träume...bis ein starker Origano-Geruch mich zur Besinnung bringt:
" Pizzeria da Angelo "
Im Garten von " Pizzeria da Angelo " der Kellner, eine Kreuzung zwischen Macho und prüder Gestalt.
Die Speisekarte ähnelt keiner Bibel, wie man das sonst beim Italiener von hier kennt.
Vor der bestellten Pizza kommen noch reihenweise Ameisen und scharenweise Bienen.... Hilfeeeee, ich halte es nicht aus, die verstehen nur italienisch...ich flüchte ins warme eingerichtete Restaurant im inneren.
Am Tisch fein gekleidete Damen, teils etwas korpulent und wunderschön in deren Ausstrahlung, begleitet von-nach zu viel Rasierwasser Riechenden-Ehemännern und Kindern
die sich am Tisch zanken, zanken dürfen, denn das Gehört dazu in Italien, sich laut zu zanken um sich leise zu versöhnen...
*******
Ich fahre zum Strand, "Bosa- Marina", an eine klein Hafen vorbei ...
Diesen wolkenlosen Himmel der dieser Erde umhüllt, unter einem zarten türkis, der teilweise im Wasser verloren geht, um eins mit ihr zu werden...
Ich glaube hier will ich zurück hier will ich ....
Viel Spaß beim Lesen und alles Gute
LG Nuova für Ciao und Yopi
Im Nordwesten von Sardinien liegt eine kleine idyllische Stadt tief im Tal, fast unbemerkt, fast unbekannt und nicht weit vom kristallklaren Meereswasser gelegen.
Die sich dort befindende Burg "Castello Malaspina" wird umringt von bürgerlichen Häusern, die sich bis zum Rande des Flusses "Fiume Temo" erstrecken...
Ab nach Bosa mit dem Auto von Cagliari, dann in Richtung Macomer durch Sindia, Suni und "Bosa", auf die durchfahrt nach Alghero... die Strassen sind nicht immer das was wir von Deutschland kennen, teils zu eng, teils von Schafen in Anspruch genommen...denn Bosa gehört, wie viele andere Gegenden auf Sardinien auch, zu denen die aus "la Pastorizzia" ( Hirten ) vom Schaf hüten Lebenden und vom Fischen.
Die Straße auf der Fahrt dahin ist mit Murales Wänden bemalt.
** Murales ** http://www.rauschenbach.de/sardinien/Murales06.htm
sind traditionelle Wandgemälde die Szenen aus dem alltäglichen Leben darstellen.
Noch leerstehende Häuser aus Stein die auf einen Hügel gebaut wurden, wo sich Ficus -Bäume ausbreiten. Auf der linke Seite noch gepflegte Weinberge, Kaktus-Bäume,
Olivenbäume, Orangen und Zitronenbäume in deren voller Pracht, trotz kahle, steinigen, trockene Erde, dann Kurven und Kurven und noch mehr Kurven, denn Bosa liegt hinter einem Berg, bis man die Abbiegung richtung "Modolo" hinter sich gelassen hat, von da aus kann man schon die Burg betrachten.
****** Die Burg von Malaspina ******
Die Burg von Malaspina wurde erbaut im Jahre 1112 von den Malaspinawoher der Name auch kommt.
Die Marchesa vom milden Charakter und unbeschreiblichen Schönheit, heiratete den Marchese di Malaspina,ein Barbar
und eifersüchtiger Mann.
Die Legende sagt, dass die Burg durch einen Tunnel hindurch bis zum Kathedrale (San Pietro) führt, von wo die Marchesa auf der Messe teilnahm, was den Ehemann vor Eifersucht krank machte.
Der Merchese blind von Eifersucht schlug die Marchesa immer öfter, bis ein ihr eines Tages die Finger abschnitt die er in sein Taschentuch einhüllte und in die Tasche packte. Danach eilte er schnell weg zu seinem gesellschaftlichen Leben, bis er das Geschehene vergas...
Als der Marchese seinen Tuch brauchte... rollten die
abgeschnittenen zarten Finger raus und die schockierten Leute um ihn dachten sich, was geschehen sein könnte, bis der Marchese selber die Tat zugab.
Keiner weiß, was mit der Marchesa geschah, aber die Legende besagt, dass Heute noch ihre Seele in der Burg rumwandelte, da sie keine Ruhe fand.
********
Kurz nach der Burg kommt man an eine Abbiegung nach der es links in Richtung
Bosa-Marina, geradeaus nach Bosa-Città geht, wie die Einheimichen sagen.
Ich fahre nach Bosa-Cittá und parke.
******** Bosa *****
Eine Stadt von 8000 Einwohnern aus römischer Zeit
Über eine Brücke, wo der Fluss leicht modderig riecht...
Fischer, deren Zuhause sich dort befinden; Fischer, nun alt gewordene Männer,die mit lachenden zahnlosen Gesichtern, mit gebräunten faltigen Häuten,bei Sonneschein am Flussrand Fischernetze reparieren, Touristen mit deren neugierigen Blicken auf deren Weg begleiten.
Eine Stadt, wo Vieles auf dem Bürgersteig ausgelebt wird, wo noch einige Leute sich die Zeit nehmen, in überfüllten kleinen Läden sich gegenseitig nach deren Befindlichkeit zu erkunden.
In einer " Bar " Hirten die sich beim Malvasia ( Weinspezialität aus der Gegend ) trinken über die dürre Sommerzeit beklagen, Nachschub wird serviert, während einer in der Runde
" unu giru po ammie " diese geht auf mich, brüllt!.
********
Die engen Gassen in denen rechts und links Häuser durch Wäscheleinen miteinander verbunden sind. Fassaden aus zartem blau, ausgeblichenem rosa, grün und gelben Farben.
Frauen, die aus dem Fenster, und mit Kochlöffeln in der Hand, ihren Kindern,die unten auf der Strasse spielen, noch was sagen.
Auf steinigem Boden " alles andere als rutschfest " meckern einige mit lederbesohlten Sandalen Touristen vor mir.
Hier sind die Häuser-Fassenden mit Reliefs, aus zarten Rottönen, kleine Balkone mit verarbeitetem feinem Eisengitter,
Überreste aus der spanischen Zeit.
Ich schlendere zwischen den engen Gassen, zwischen Bars,
Restaurants und Souvenirgeschäfte wo die Leute sich laut unterhalten, verhandeln...
Ich bin im historischen Zentrum .
Ich bin in der Altstadt.
Weiter rechts komme ich an einen großen Platz von Palmenbäumen beschmückt" Corso Vittorio Emanuele "
sagt mir das Schild. Ich bin auf der Höhe des Flusses.
In la Piazza, sitzende alte Frauen, mit schwarzen schützende Kopftüchern,an die Arbeit mit " File " dekorative Stickerei die wie ein sehr feines zartes Netz aussieht.
Die etwas jüngeren Frauen, flicken ineinander aus Stroh-artiges " Asfodelo " genanntes Material, mit schnelle geschickte gesten die " Cestinos " zu Recht, Körbe in versch. Formen.
********
Aus einer Kirche ein Brautpaar, das sich das " Jawort " gegeben hat, gefolgt vonVerwandten, oh ... viele Verwandten.
Viele Teller voller Reiskörner, Konfettis und kleine Lire fliegen auf den Boden,es ist ein uralter Brauch, sollte Glück bringen.
Hip, hip, hip, " viva sos isposos " es lebe das Brautpaar, verfolgt von
" basu, basu, basu " :- Kuß, Kuß, Kuß ......
Ich lass mich gehen in meine Träume...bis ein starker Origano-Geruch mich zur Besinnung bringt:
" Pizzeria da Angelo "
Im Garten von " Pizzeria da Angelo " der Kellner, eine Kreuzung zwischen Macho und prüder Gestalt.
Die Speisekarte ähnelt keiner Bibel, wie man das sonst beim Italiener von hier kennt.
Vor der bestellten Pizza kommen noch reihenweise Ameisen und scharenweise Bienen.... Hilfeeeee, ich halte es nicht aus, die verstehen nur italienisch...ich flüchte ins warme eingerichtete Restaurant im inneren.
Am Tisch fein gekleidete Damen, teils etwas korpulent und wunderschön in deren Ausstrahlung, begleitet von-nach zu viel Rasierwasser Riechenden-Ehemännern und Kindern
die sich am Tisch zanken, zanken dürfen, denn das Gehört dazu in Italien, sich laut zu zanken um sich leise zu versöhnen...
*******
Ich fahre zum Strand, "Bosa- Marina", an eine klein Hafen vorbei ...
Diesen wolkenlosen Himmel der dieser Erde umhüllt, unter einem zarten türkis, der teilweise im Wasser verloren geht, um eins mit ihr zu werden...
Ich glaube hier will ich zurück hier will ich ....
Viel Spaß beim Lesen und alles Gute
LG Nuova für Ciao und Yopi
23 Bewertungen, 5 Kommentare
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21.01.2006, 09:39 Uhr von AngelikaBS
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße von Angelika :-)
-
20.01.2006, 13:45 Uhr von Vicky
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich. Vic
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18.01.2006, 14:06 Uhr von Lidlefood
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
-
18.01.2006, 13:52 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
-
18.01.2006, 13:31 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichHey, hab Dich auch gefunden, LG von Tanja
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