Schottland Testbericht

Schottland
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Erfahrungsbericht von scotty75

Die Magie Schottlands

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nun ist es inzwischen schon etwas zwei Jahre her, dass ich von einem zweijährigen Aufenthalt in Schottland wieder nach Deutschland gekommen bin, aber auch nach den zwei Jahren dort hat es mich schon mehrfach wieder im Urlaub wie magisch in dieses wunderbare Land gezogen, und es werden sicherlich noch weitere Reisen folgen. Bevor ich 1997 nach Schottland ging, war ich schon im Urlaub dort gewesen, aber so richtig lernt man ein Land natürlich erst dann kennen, wenn man eine längere Zeit dort verbringen kann. Ich habe zwei Jahre lang in der Nähe von Stirling (in Mittelschottland) gewohnt, bin aber auf zahlreichen Touren von dort aus im ganzen Land herumgekommen und habe es ausgiebig kennen und lieben gelernt.
Die Klischees des verregneten Landes, in dem es v.a. Schafe und Whisky gibt, das in Manchem unzivilisiert ist und dessen Bewohner geizig ohne Ende sind, verdient einer viel genaueren Betrachtung, und man erkennt schnell, dass dieses Land viel mehr zu bieten hat. Vielleicht kann ich es Euch ja schmackhaft machen?

DIE LANDSCHAFT
Schottland bietet auf insgesamt recht kleinem Areal eine unglaubliche Vielfalt an Landschaftstypen, angefangen bei den Lowlands im Süden bis hinauf in die Highlands. Die Inseln – und neben den sicherlich bekanntesten Hebriden oder den Orkneys gibt es auch noch eine Reihe weiterer netter Inseln – haben dabei ihren ganz eigenen Charme. Dass die Highlands immer wieder zu den favorisierten Reisezielen gehören, liegt sicherlich nicht zuletzt an den unglaublichen Bergformationen, der bestechenden Kombination von Wasser und Bergen (nicht nur die zahlreichen „Lochs“ sondern auch die Küstenregionen), und sicherlich auch den fantastischen Beleuchtungseffekten, die das Herz höher schlagen lassen ..... ganz zu schweigen von Regenbögen ..... Zu meinen Lieblingsgegenden gehört eindeutig der Nordwesten Schottlands – die Küstenregion ab Torridon nordwärts ist ein Traum! Trotzdem dürfen auch andere, manchmal eher vernachlässigte Gegenden Schottlands nicht vernachlässigt werden – im Süden (z.B. Dumfries, Galloway) findet man ganz andere Landschaftsformen vor und kann auch hier ganz furchtbar schöne Orte und Ecken entdecken.

DAS WETTER
Mal ehrlich – in den zwei Jahre, die ich in Schottland gelebt habe, haben wir dort nicht mehr Regen als in Hamburg gehabt. Sicherlich sind die Temperaturen das ganze Jahr über eher moderat, so dass es sich zu jeder Jahreszeit anbietet, warme und wetterfeste Klamotten mitzunehmen, aber es gibt auch klasse Wetter in Schottland. Im September 2001 bin ich gemeinsam mit einem Freund zuletzt in Schottland gewesen, und wir hatten während der zwei Wochen fast nur tolles Wetter .... da sage noch mal jemand, das Wetter in Schottland sei immer schlecht ....
Ich persönlich würde immer Mai/Juni oder den Herbst (September/Oktober) zum Reisen empfehlen.

REISEN IN SCHOTTLAND
Zwar gibt es in Schottland eine ganze Reihe von Bussen und auch ein Bahnnetz, aber beide Verkehrssysteme lassen in Vielem zu wünschen übrig. Das Bahnnetz ist irgendwann in den 1960er Jahren von einem Verkehrsminister dezimiert worden, und übrig geblieben sind lediglich ein paar Hauptadern zwischen den größeren Städten. Möchte man – und das ist in jedem Fall zu empfehlen – auch etwas abgelegenere Ecken besuchen, ist das Auto die mit Abstand beste Lösung.
Für Radfahrer sei gesagt: Wer sich durch all das Bergauf-Bergab-Gefahre nicht entmutigen lässt, und wer auch schlechte Bedingungen (direkt an der Straße entlang; Radwege gibt es nur vereinzelt, das nationale Fahrradwegenetz ist noch im Entstehen begriffen und lässt zu wünschen übrig) nicht scheut, der kann natürlich auch sein Huhn satteln und damit durch die Gegend radeln.

UNTERKUNFT
Als Studentin habe ich mich immer wieder gerne auf die Youth Hostels oder das gelegentliche Bed & Breakfast verlassen. Die Jugendherbergen sind vom Standard her sehr unterschiedlich, von spartanisch bis nahezu luxuriös (umgebaute Castles etc.). (Fast?) Alle Jugendherbergen verfügen über eine Küche oder eine küchenartige Einrichtung, so dass man sich selbst versorgen kann. In den Sommermonaten bietet sich eine Reservierung an, denn viele JuHes sind recht klein und daher schnell ausgebucht.
B&Bs gibt es in sehr unterschiedlichen Preisklassen, natürlich auch abhängig von dem Standard, den man erwartet. Ich habe immer wieder gemütliche Zimmer mit nettem Frühstück für 15 Pfund gefunden, in einigen Gegenden geht es auch günstiger, der Grenze nach oben sind kaum Grenzen gesetzt .....
Hotels gibt es natürlich auch, hier sind die Preise entsprechend höher als in den B&Bs – ich habe immer einen Bogen um Hotels herum gemacht – dort abzusteigen tut meines Erachtens nicht Not.

DIE LEUTE
Während meiner gesamten Zeit in Schottland habe ich nicht einen geizigen Schotten kennen gelernt. Ohne Frage sind viele Schotten recht sparsam, und auch Understatement spielt oft eine Rolle, aber geizig? Niemals. Im Gegenteil: ich bin sehr vielen gastfreundliche und großzügigen Schotten begegnet.
Es ist mir nicht schwer gefallen, Kontakte zu Schotten zu finden, und ich habe eine Reihe von bleibenden Freundschaften aufbauen können. Ich habe sehr viele freundliche Menschen getroffen und hatte durch sie die Gelegenheit, in eine herrliche Kultur einzutauchen und von Haggis (,der schottischen Nationalspeise,) bis zum Ceilidh (, einer typischen schottischen Tanzveranstaltung,) alles mitzunehmen.
Was die Schotten unter ihren Kilts tragen, verrate ich aber nicht .... das müsst ihr schon selbst herausfinden.

Ich könnte noch stundenlang weiterschreiben, aber als „genereller Schottlandbericht“ soll dies fürs Erste genügen. Ach ja, noch einen Tipp: Wenn ihr nach Schottland fahrt, dann stellt Euch darauf ein, auch eine Runde zu laufen .... auch bergauf ..... (und klärt das auch mit Eurer jeweiligen Reisebegleitung ;-) ) ..... lohnt sich.

Also: Auf nach Schottland! Aber ACHTUNG: Wen der Schottlandvirus einmal gepackt hat, den lässt er so schnell nicht wieder los ......

Gute Reise :o)




----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-18 23:05:54 mit dem Titel TAKE FIFE!!


FIFE? Nein, das ist kein Schreibfehler! Fife ist eine Region in Schottland, die sich „Kingdom of Fife“ nennt (obwohl man hier kaum einen König finden wird ... die Pikten haben den Namen im 4. Jhdt. geprägt). Die Region erstreckt sich zwischen dem Firth of Forth (im Süden), der Nordsee (im Osten ... und heißt trotzdem nicht Ostsee *gg*) und dem River Tay (im Norden) – und an seiner breitesten Stelle gerade mal etwa 80 km breit. Während der Süden von Fife eher industriell geprägt ist, findet man im Norden ein eher ländliches Flair vor. Ich selbst kenne den Südosten von Fife besonders gut, werde Euch aber die unterschiedlichen Gegenden vorstellen ... aber eben mit dem Fokus auf dem Südosten.
Ich werde dabei am Westende der Südküste anfangen – die Highlights kommen also erst später!


DIE SÜDKÜSTE

Vom Süden her – etwa von Edinburgh her kommend – erreicht man Fife am besten über eine der beiden Brücken: Entweder über die Firth of Forth Bridge, oder aber über die Kincardine Brücke, die den Forth etwas weiter im Westen überquert. Wählt man die Kincardine Brücke, dann biegt man am besten gleich in Kincardine auf die ausgeschilderte Strecke nach Culross ab – und ist dann auch gleich auf der Küstenstraße, der ich jetzt auch folgen möchte. Culross ist ein sehr malerischer Ort, der im 5. Jhdt. entstanden ist und – Dank dem National Trust – in sehr gutem Zustand ist. Es gibt in Culross einen Palast sowie das Town House zu besichtigen, wobei in letzterem eine ganze Reihe der 4000 Hexen, die im 16. und 17. Jhdt. in Schottland hingerichtet wurden, ihren Prozess durchstehen mussten und hier auf die Exekution in Edinburgh warteten. Ist ganz interessant. Der Culross Palace hat einen drolligen Garten, und der coffee shop bietet recht leckeres hausgemachtes Essen an (allerdings ist das Café nur von 10.30 bis 16.30 geöffnet ...)
Fährt man die A985 weiter Richtung Westen, kommt man etwas weiter im Landesinneren nach Dunfermline. Dunfermline war – bis zur „Union of the Crowns“ 1603 die Hauptstadt Schottlands, allerdings ist von dem Hauptstadtflair nicht mehr viel übrig geblieben. Während meiner zwei Jahre in Schottland habe ich um Dunfermline meist einen Bogen gemacht, da mich nichts hierher gezogen hat. Mit einem Musikensemble hatten wir allerdings mal eine Aufführung in der Dunfermline Abbey, die sich aus einem Teil Klosterkirche aus dem 12. Jhdt. und einem angebauten Teil aus dem 19. Jhdt. zusammensetzt ... ist sehenswert, aber ansonsten habe ich selbst der Stadt nichts abgewinnen können und kann auch keine weiteren Hinweise geben.

Ab hier wird Fife schon mal ein bisschen schöner: parallel zur Eisenbahnstrecke kommt man nach Inverkeithing durch Orte wie Aberdour, Burntisland und Kinghorn (alles Orte direkt an der Küste). Ein gewisser Hamish Brown hat ein Buch mit „Walks in Fife“ verfasst, von denen ich u.a. eine Streck schon verschiedentlich gelaufen bin: Wir haben dann das Auto in Kinghorn geparkt und sind von dort aus zwischen dem (hässlichen ...) Caravan Park und dem lokalen Golfplatz auf die klippenartigen Erhöhungen gestiegen (tja, es geht mal wieder bergauf, Freunde der Sonne .... Mit ganz liebem Gruß an stinky-bob! ;o) ), und von dort aus eigentlich (fast) immer parallel zur Küste gegangen. Der Weg ist sehr schön, allerdings nicht immer gut zu finden ... man muss das Buch schon genau lesen. Die Schotten sind sehr stolz auf ihr „public right of way“, das Allen ein Recht einräumt, (fast) überall entlang zu gehen .. und manchmal muss man dafür auch über ein Gatter klettern, oder auch nur irgendwelche Tritte ... und es kann passieren, dass man dann auf einer Kuhweide landet, aber das kann man, denke ich, in Kauf nehmen!
Man hat von dort oben HERRLICHE Blicke Richtung Edinburgh, über den Forth .... und bei gutem Wetter enorm weit. Auch die Forth Bridges – besonders natürlich die berühmte Eisenbahnbrücke – sind sehr spektakulär, und der Blick hinüber zum Bass Rock, einem Vogelfelsen im Firth, ist auch sehr schön. Nehmt Euch was zu futtern mit – man kann ganz phantastisch einfach ein Weilchen da oben sitzen und gucken! Etwa auf der Höhe von Burntisland haben wir uns dann wieder an den Abstieg gemacht, und sind anschließend zurück nach Kinghorn gelaufen ... allerdings unten entlang, was nicht ganz so hübsch ist aber auch das Prädikat „so ganz nett“ verdient.

Den nächsten Küstenabschnitt werde ich sträflicher Weise vernachlässigen – ich weiß zu wenig darüber, und das was ich weiß, ist nicht unbedingt erwähnenswert ..... aber so langsam wird es spannend, denn Fife wird hier immer schöner.


THE EAST NEUK

Der Ostzipfel von Fife, der sogenannte „East Neuk“, ist mein Lieblingsteil von Fife. Der Neuk (heißt „Ecke“) ist an der Küste gesäumt mit einer ganzen Reihe von malerischen Fischerdörfern, die alle ihren eigenen Charakter haben: Besonders seien hier erwähnt Pittenweem, Anstruther und Crail.
Es gibt übrigens eine gut ausgeschilderte Coastal Route, der man hier folgen kann! Auch zu Fuß kann man diese Fischerdörfer abklappern, denn es gibt auch einen Fußweg (coastal path) direkt am Wasser entlang, der – zumindest bei gutem Wetter – zum Spaziergang einlädt.

ANSTRUTHER ... ist allein schon wegen der „Fish Bar“ ein absolutes Muss, denn hier gibt es Schottlands beste „Fish and Chips“! Mal ehrlich – das Lokal, direkt unten an der Straße am Hafen – bekommt immer wieder Auszeichnungen, und das nicht zu unrecht! Man muss – gerade zu Stoßzeiten – schon mit Wartezeiten bis zu einer ¾ Stunde rechnen, aber die lohnt sich. Superlecker, monsterfrisch – und sättigend! Man kann das ganze entweder als „Take away“ mitbekommen – bei schönem Wetter kann man sich dann nett auf eine Bank am Hafen setzen und genüsslich mümmeln - , oder man kann sich auch drinnen hinsetzen, dann ist die ganze Sache allerdings ein bisschen teurer (wobei die Preise alle sehr gut bezahlbar sind!).

CRAIL ... hat neben einer netten kleinen vollgepfropften Töpferei ein irrgartenähnliches Netz von malerischen Gassen und Sträßchen. Der Fußweg runter zum Hafenbecken lohnt sich allemal, und wem die Anstruther Fish Bar nicht gefällt, der kann hier unten an der kleinen Holzbude beim Hafen Hummer u.ä. frisch zubereiten lassen und direkt dort essen ... hat aber seinen Preis, auch wenn es wirklich nur ein Holzschuppen und einen Tisch mit Bank dort gibt. Ich sitze hier zu gern auf der Kaimauer und gucke auf den Forth raus – von hier kann man dann auch schon etwas weiter nach Norden sehen und hat auch einen Blick auf die vorgelagerte Isle of May.

Etwas weiter von der Küste entfernt gibt es übrigens „Scotland’s Secret Bunker“ zu besichtigen – ich selbst bin noch nicht drin gewesen (habe auch, ehrlich gesagt, kein Interesse daran), kenne aber Viele, die ihn besichtigt haben. Es handelt sich um eine Bunkeranlage, die zum großen Teil 1994 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Im Falle eines Nuklearangriffe hätte dieser Bunker die Administrationszentrale Schottlands werden sollen. Freunde erzählten, sie hätten sich wie in einem James Bond Film gefühlt, als sie im Bunker waren ... aber doch etwas kitschig, und mit dem Standard (technisch wie auch stilbezogen) der 50er Jahre. Der Bunker ist so wie er war geöffnet worden – und nicht für die Touristen aufgepeppt worden. Der letzte Stand der Eintrittspreise, den ich kenne: etwa 6 Pfund!

Mit Abstand am bekanntesten – und das nicht erst, seit der gute William dort Kunstgeschichte studiert! – ist sicherlich ST. ANDREWS, das auch immer wieder einen Besuch wert ist.

ST. ANDREWS ist die älteste Universitätsstadt Schottlands (die Uni ist auch heute sehr renommiert) – und gleichzeitig Pilgerstätte für Golfer aus aller Herren Länder. St. Andrews gilt als Ursprungsort des Golfsports. Kommt man von Westen her in den Ort, kann man den berühmten „Old Course“ gar nicht verfehlen, dessen Clubhaus allein schon „nach was aussieht“. Hier finden auch bedeutende internationale Turniere statt. Das British Golf Museum liegt zwischen dem Clubhaus und der Küste – und ist für den, der sich für den Sport interessiert, auch einen Blick wert. Ich muss zugeben, dass ich nur einer Freundin zuliebe einmal drin gewesen bin, und selbst ich fand es eigentlich ganz spannend (Eintritt: etwa 4 Pfund).

Das Flair des Ortes ist sehr angenehm – man spürt, dass es eine Studentenstadt ist (abgesehen von der Ecke mit den Golftouris ...) und kann einfach herrlich herumschlendern. Man ist auch sehr schnell aus dem Ort wieder draußen – nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt gibt es nördlich von St. Andrews einen schönen Strand, und wer möchte, kann auf dem Weg dahin noch einen Stop beim „Sea Life Centre“ einlegen. Ich selbst bevorzuge den Strand, der viel Treffpunkt von Studenten etc. ist. Richtig schön zum Entspannen, wenn es nicht gerade zu windig ist (und das ist es hier leider ziemlich oft).

Während ich dem im Norden der Stadt liegenden St. Andrews Castle nicht so sehr viel abgewinnen kann (es reicht m.E., die Ruine einmal von außen zu sehen ... wenn man keine „Historic Scotland“ Dauerkarte hat, lohnt sich das eher weniger. Es gibt allerdings auch Kombikarten (auch etwa 4 Pfund) im Museum bei der Kathedrale zu kaufen, die dann für die Kathedrale, das Castle und „St. Rule’s Tower gültig ist – aber dazu später), ist die Ruine der Kathedrale wirklich einen Besuch wert: das Gelände ist frei zugänglich, und die Kathedrale selbst findet sich aus allen Winkeln fotografiert auf zahlreichen Postkarten und Bildern wieder. Ich bin schon sehr oft in St. Andrews gewesen und lasse es mir nie nehmen, auf den St. Rule’s Tower zu steigen („tokens“ dafür gibt es im Museum der Kathedrale), denn von hier oben hat man nicht nur einen grandiosen Blick über den sehr interessant strukturierten Ort, sondern auch über die nähere Umgebung und die Küste – bis zum Tay. Einfach herrlich ... und ein Platz zum stundenlangen Gucken .... schwelg!!
Obwohl das etwas morbide klingen mag: ihr solltet auch den Friedhof auf dem Kathedralengelände mal etwas genauer betrachten – wundervolle historische Grabsteine sind hier zu entdecken!

OH, beinah vergaß ich: in der South Street, ziemlich weit zur Küste ran, gibt es eine hervorragende EISDIELE, die eine Menge leckerer und origineller Sorten führt. Aber Vorsicht: Wenn die Schulen Mittagspause haben oder gerade Schulschluss ist, dann ist die Bude rammelvoll....

Ach ja: Parken ist in St Andrews größtenteils kostenpflichtig – es sei denn, man sucht sich etwas entfernt vom Zentrum ein Plätzchen ... Entfernungen sind das alles nicht!

A91
Nach dem Besuch in St. Andrews führt mich mein Weg Richtung Westen aus der Stadt – einfach die A 91 entlang. Auf dem Weg kommt man u.a. durch Cupar, wo es u.a. einen tollen Bäcker / Konditor, Fisher ans Donaldson, gibt. Etwas westlich von Cupar findet man das „Deer Centre“, das weniger wegen des Wildes einen Besuch wert ist, sondern v.a. wegen der Falkner, die dort täglich Vorführungen bieten, die sehr eindrucksvoll sind. Das Centre pflegt eine ganze Reihe unterschiedlicher Greifvögel und Eulen – und die sogenannten „Displays“ sind sehr persönlich und spektakulär. Einmal haben ein Kumpel und ich dort eine Privatvorführung bekommen – es war kaum Betrieb, und der Falkner bot uns an, einfach ein bisschen was zu zeigen ... wir waren beide hin und weg!

Zum Schluss noch eins: Wer zufällig am 2. Wochenende im Oktober eines Jahres dort ist, der sollte einen Abstecher zum „Hill of Tarvit“ Mansion House südlich der A 91 machen – dort findet ein jährlicher „plant sale“ statt. Und wer dort auf dem Parkplatz eine verrückte Truppe von Leuten trifft, die dort auf mitgebrachten Klapp-Picknicktischen etc. was futtern und Cava trinken, der grüße die bitte ganz herzlich von mir J!!!

ZUM SCHLUSS......
Ich habe sicherlich Vieles ausgelassen, was in FIFE zu sehen und zu erleben ist, aber ich habe mich doch bemüht, meine persönlichen Highlights darzustellen und schmackhaft zu machen. FIFE ist immer einen Besuch wert – ich denke, meine zahlreichen Besuche dort bestätigen, dass ich wirklich der Meinung bin.

Danke fürs Lesen
Und
Bis demnächst in einer anderen Region Schottlands!

17 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Swinja

    19.05.2002, 01:19 Uhr von Swinja
    Bewertung: sehr hilfreich

    Toller Beitrag, der richtig Lust aufs reisenmacht. Bye, Swi