Russland: Sibirien Testbericht
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Erfahrungsbericht von uwekil
Rußland pur
Pro:
Natur pur
Kontra:
Nichts für Pauschalurlauber
Empfehlung:
Ja
Die faktische Länge der Transsibirischen Eisenbahn auf der im Personenverkehr befahrenen Hauptstrecke beträgt 9288,2 km und damit ist sie nach diesem Kriterium die längste der Welt. Ganz Eurasien wird so auf dem Landwege durchquert. Die Tariflänge (nach der auch die Fahrpreise berechnet werden) ist etwas größer: 9298 km, stimmt also mit der realen Länge nicht überein. Auf verschiedenen Abschnitten gibt es Umgehungsstrecken für den Güterverkehr. Zwischen 1891 und 1916 wurde die Strecke gebaut, die Transsib durchquert 14 Gebiete, drei Regionen, zwei Republiken und ein Autonomes Gebiet der Russischen Föderation. An der Strecke liegen 89 Städte. Auf der Fahrt von Moskau nach Wladiwostok durchquert man sechs Zeitzonen, die Differenz zwischen beiden Städten beträgt +7 Stunden. Der reguläre Eisenbahnverkehr zwischen St. Petersburg und Wladiwostok wurde im Juli 1903 aufgenommen; einen ununterbrochenen Schienenstrang zwischen beiden Städten gibt es seit der Aufnahme des provisorischen Verkehrs auf der Baikalbahn im September 1904.
So nun genug der Theorie und lasst uns ins wahre Leben eintauchen. Alles hat damit angefangen das wir einmal Russland von Ost nach West und wieder zurücl durchqueren wollten und zwar so wie der normale Russe reist.Nach einer Planungszeit von 2 Jahren war es dann endlich soweit das das Abenteuer Russland losgehen konnte wir waren insgesamt 2 Monate in diesen schönen Land. Schon die Hauptstadt Moskau ist eine Reise wert,nur keine Angst haben im Fernsehen wird viel übertrieben und ich kann nur sagen wir haben uns genau so sicher gefühlt wie in Deutschland,natürlich muss man über manche Dinge hinweg sehen aber bei uns ist auch nicht alles Gold was glänzt.
. Nun bekann im wahrsten Sinne wirglich ein Abenteuerurlaub,um Geld zu sparen haben wir natürlich \"Holzklasse\" gebucht und so ging es mit einer schönen alten russischen \"IL 18\".
Die IL 18 machte aus einen Kilometer Entfernung einen guten Eindruck man muß hier noch sagen es war schon dunkel und leichter Nebel,als wir dann vor der Maschine standen konnte ich einen Blick auf die Reifen werfen,ich weiß seit diesen Tag nun wieviel Stahlgeflecht so ein Reifen hat,oh Mann sahen die aus. Diese Maschine mußte ihre besten Jahre schon sehr lange hinter sich haben. Anschnallen und das Rauchen einstellen,ja womit anschnallen,der Gurt wird bestimmt irgend wo andere Dienste leisten und rauchen,ja ein Wodka wäre mir lieber gewesen. Dann ein Krach das man sein eigenes Wort nicht verstand,nein nicht die Triebwerke sodern die Klimaanlage. Nach erfolgten Start und einigen halben Stunden begann endlich der Service nun wo soll man das Essen hin stellen wenn die Ablage im Vordersitz fehlt und ich kann Euch sagen das Essen war einmalig schön alt ich glaube das hatte die Strecke schon einige mal hinter sich,nun wenn man Dollar hat kann man sich natürlich etwas vernüftiges leisten. Nach 2 Stunden Flug kommt ein Mann mit einer eigenartigen Uniform (Co-Pilot),dieser hat einen Hammer in der Hand und mit diesen prüft er an verschiedenen Stellen ob sein Flieger noch dicht ist oder er hat Gold gesucht ich weiß es nicht aber Ihr könnt Euch vorstellen was für einen Schreck man bekommt,nun da ich noch diesen Bericht schreibe war der Flieger wohl dicht. Kurz vor der Landung noch einmal ein Schreck es war plötzlich ganz ruhig,die Klimaanlage wurde ausgestellt
. Angekommen in Omsk waren wir natürlich fertig und wir wollte in unser Hotel und zum Glück bekamen wir auch so etwas wie ein Taxi,das Taxi (Km Preis rund 15 Cent) war ein alter Wolga in dem schon Stalin gefahren sein muss aber wir kamen an unseren Ziel an,nun könnte man ja von einem drei Sterne Hotel einiges erwarten aber zwei Betten standen wenigsten drin (Preis pro Nacht 15,-) Das Hotel „Majak\" ist von allen Hotels unserer Reise das kleinste , es liegt unmittelbar an der Mündung des Om in den Irtysch und ist im Flussbahnhof untergebracht.
Jeder bekommt ein Einzelzimmer dies wurde von uns nicht bestellt.aber in Russland sieht man dies nicht so genau,die Zimmer sind groß, noch größer ist der Kühlschrank, ein wahres Monstrum, welcher zudem einen Wahnsinns lärm macht. Ich ziehe daher sofort den Stecker raus. Das Frühstück besteht aus der immer in ganz Russland vorhandenen Jagdwurst und aus Speck und aus irgend etwas Kaffee ähnlichen also nichts für verwöhnte Deutsche aber man fühlt sich wie bei Muttern den die Gastfreundlichkeit übertrifft alles dies sollten sich manche arroganten deutschen Hotelmaneger einmal ansehen;nach dem Frühstück machten wir dann eine ausführliche Tour durch Omsk.
Omsk ist als eine der größten Städte Russlands und das administrative Zentrum Westsibiriens trotz allem eine malerische, reizvolle und gemütliche Stadt, die sich über 40 km den Irtysch - Ufern entlang erstreckt. Omsk wurde 1716 als eine Festung von dem Trupp des Oberstleutnants J. D. Buchholz gegründet. Die verkehrsgünstige Lage der Festung förderte ihre rasche Entwicklung und die Erschließung von Wäldern und Steppen am Fluss Irtysch. Ende des 19. Jh. gab der Bau der Transsibirischen Eisenbahn, die Omsk mit dem europäischen Teil Russlands verband, der Stadt einen neuen Impuls. Sehenswürdigkeiten: die alte Festung, das Schauspielhaus, die ehemalige Handelsbörse und der ehemalige Sitz des Generalgouverneurs. Moskauer Gebietes.
Zwei Tage waren wir hier dann gind es mit dem Jeep weiter nach Barabinsk .
Nun gut dies ist eins was ich nicht mehr machen werde mit dem Auto durch Russland zu fahren mir tut heute noch alles weh aber die Landschaft hat alles wieder gut gemacht. In Barabinsk wollten und haben wir einen alten Freund besucht,der uns nach alter russischen Sitte mit Brot und Salz Empfangen hat,Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen wie gemütlich eine alte russische Holzhütte ist und auch hier die Gastfreundschaft war uns schon richtig peinlich und als wir nach drei Tagen unseren Aufenthalt bezahlen wollten wurden unsere Gastgeber richtig böse.Ich kann mich besonders an den Grillabend erinnern wo es Hammel und Schweinestaks gab die so gross waren das man gut zwei Mann davon ernähren konnte und Freunde ein selbstgebackenes Brot gab es da den Geschmack kann ich Euch kaum beschreiben . Unser Freund ist auch Geologe und hat wie jeder Russe Beziehungen und so hatten wir das einmalige Vergnügen mit dem Hubschrauber ,einer MI 8 .
Es hat zwar an allen Stellen die es gibt gerasselt und geklappert aber wir sind gut in Baikal angekommen eine kleine Stadt am schönen Baikalsee
Baikalsee liegt ca. 5200 km östlich Moskaus und ca. 200 km nördlich der russisch-mongolischen Grenze. Superlativ sind seine Ausmaße. Der Baikal ist 636 km lang, zwischen 27 und 80 km breit und vor allem 1637 m tief. Damit ist er der tiefste See der Welt. Die Oberfläche breitet sich über 315.000 m² aus. Im Verhältnis gesehen, ist das tausendmal größer als der uns bekannte Bodensee. Da der See mit Süßwasser gefüllt ist, ist er das größte Trinkwasserreservoir der Erde. Ein weiterer Vergleich soll die Dimension des Baikals aufs Neue verdeutlichen. Würde der Baikalsee auslaufen, würde das gesamte Festland der Erde 20 cm hoch überschwemmt werden. Kein Wunder also, daß auf 336 Zuflüsse nur ein einziger Abfluß kommt. Der Abfluß ist die Angara und fließt nordwärts ins Polarmeer. Der Baikal ist 25 Millionen Jahre alt und wird jedes Jahr ein bißchen breiter und tiefer. Aufgrung der Verschiebung der dort befindlichen zwei Kontinentalplatten, kommt es jährlich zu ca. 2000 Erdstößen. Statistisch wird die Region alle einhundert Jahre von einem Erdbeben schwerer Größenordnung erschüttert. Die Hochhäuser im nahegelegenen Irkutsk sind aus genau diesem Grund alle erdbebensicher gebaut. Unsicher dagegen ist die Herkunft des Namens \"Baikal\". Burjatisch interpretiert könnte der Name \"Baikal\" erhabendste Schöpfung bedeuten. Die jakutische Übersetzung ist ganz nüchtern und meint \"Großes Meer. In einer chinesischen Variante hieße \"Baikal\" \"Nördliches Meer. Am wahrscheinlichsten gilt heute aber die Turkfassung des Wortes \"Baikal\"- \"Bai\" würde hierbei reich und \"Kal\" See heißen
Es war unbeschreiblich schön und ich habe soetwas schönes noch nie gesehen aber leider hält man hier nicht viel von Umweltschutz und so wird es der Mensch auch hier schaffen die Natur zu zerstören- Nach einer Woche sind wir dann mit dem Flugzeug weiter nach Wladiwostok
Hier hatten wir nur ein paar Stunden Zeit den der Zug nach Moskau sollte pünktlich Abfahren und hier beginnt die Geschichte der Ziege Olga die ich auszugsweise hie zum besten gebe
................... Nun kann ich sagen ich habe mich 5 Tage mit einer Ziege unterhalten und ich kann auch jeden beschreiben wie angenehm OLGA gerochen hat einfach köstlich aber in Russland gibt es ein Mittel dagegen und dies ist Väterchen Wodka und so bin ich wahrscheinlich der einzige Deutsche der mit OLGA Brüderschaft getrunken hat,glaub ich jedenfall,und mein Freund glaubt dies auch. Hier braucht man von Anfang bis zum Ende Härte sonst ist man verloren. Mit dem Wagen in dem wir waren muß schon der Zar durch Sibirien gedonnert sein oder ein Bastler hat die Stoßdämpfer gebraucht aber auch hier hilft Väterchen Wodka,eigendlich wollten wir einige Flaschen mit nach Hause nehmen aber die haben die ersten 1000 km nicht überstanden. Da wir als Deutsche Exoten in diesen Zug waren wurden wir von einem Bauern zum anderen gereicht und überall hat man uns versucht zu mästen ich glaube in Deutschland wäre man uns aus dem Weg gegangen so haben wir nach Knoblauch gestunken aber dies war auch die einzige Rettung selbst den Gestank auszuhalten oder Vät....... Nun hab ich sonst mit Wodka bzw. Alkohol nichts am Hut aber OLGA ist Schuld das ich damit angefangen habe ob ich auch mit KOLJA dem Hahn Brüderschaft getrunken habe weiß ich bis heute nicht und mein Mann schweigt dazu.
Nun könnte man denken wir sind in einem Viehtransporter gefahren ,nein hier ist das nun einmal so,könnt Ihr Euch vorstellen eine Ziege im ICE nun ein ICE könnte hier auch nicht fahren so krumm sind die Schienen da wundert man sich das der Zug nicht neben der Strecke fährt,nicht nachdenken oder ein Schluck von Vät........,auch OLGA ich habe mich in dich verliebt diese schönen braunen Augen,OH GOTT NIE WIEDER WODKA!!!!!!!!!!!!!!!!!!:
Am zweiten Tag haben wir eine Exkursion zum Speisewagen gemacht oder besser gesagt immer dem Geruch nach wo es nach Kohlsuppe riecht muß es etwas zu futtern geben.An der Tür erst einmal Schluß den die Kellner hatten Streß, denn man ist es hier nicht gewohnt das sich jemand hier her verirrt,was sehen da meine von Wodka getrübten Augen COCA-COLA Made in Russland aber immer hin,nach dem ersten Schluck bleibe ich doch lieber bei Vät........ und nach dem essen brauche ich erst einmal einen Ort wo ich das Gasgemisch in meinen Körper wieder los werde: Zum Schluß haben wir dann ganz mächtig gefeiert mit den Kellnern,ich glaube hier in Russland ist jeder besoffen und so sieht man nicht dieses ganze Chaos aber die Menschen hier sind so Spitze da könnte sich mancher hier eine Scheibe abschneiden. Da wir ja in unseren Urlaub in Russland nun schon einiges gewohnt waren störte es uns nun auch nicht mehr das wir zu Fünft in einen Abteil waren,eine Mischung zwischen Basar und dem unaufgeräumten Zimmer meiner Kinder und ein Gestank als wäre man ein halbes Jahr in einen U-BOOT gewesen,Prost!
Hier die übersetzte Version der russischen Bahn dazu: \"Schlafwagen. Russisch: spalnyj wagon, Abk. SW, auch genannt \"ljuks\" (von \"de Luxe\") oder, so steht es an den Wagen, \"mjagkij\" (\"mjagkie mesta\"= \"weiche Plätze\"),da kann ich nur sagen HA,HA. Zwei-Personen-Abteile, Betten im Abteil gewöhnlich links und rechts, jedoch keine Waschmöglichkeit im Abteil. Nun mal was anderes für Leute die auch einiges anderes als Wodka(übrigens selbstgebrannter)lesen wollen. Ich habe für die Reise 3650 Rubel pro Person gezahlt. 1 Euro rund 31 Rubel.
Die erste Stadt in der wir einen längeren Aufenthalt hatten war BIKIN, ich habe zuerst Bikini gelesen und nun geschworen die restlichen 6000 km keinen Wodka mehr anzurühren,es ist einmalig zu sehen wie jesdes Mütterchen versucht ein paar Rubel zu verdienen wir haben uns eingedeckt mit Obst und frischen russischen Brot,das müßt Ihr mal essen kein Bäcker in Deutschland kann so backen. Da man nicht so genau weiß wann es nun weiter geht konnten wir uns nur den Bahnhof ansehen und endlich ein richtiges WC nun ist dies in Russland auch eine Kunst richtig sein Geschäft zu erledigen und man braucht einiges Training das Loch zu treffen,den hier geht alles im stehen aber es war super sauber und dazu noch umsonst. Man kann es kaum glauben 10000 km von zu Hause weg aber hier gibt es die Bildzeitung zwar eine Woche alt aber immerhin. Nun heißt es Abschied nehmen denn OLGA steigt in IRKUTSK aus,zum Glück den wie kann man nur eine Ziege im Gang eines Eisenbahnwagens halten aber anders kann man über solche Entfernungen nichts billiger transportieren. In IRKUTSK sollte es nach 20 Minuten weiter gehen aber unsere Lok hat den Geist aufgegeben und bis hier her hatten wir nur 2,5 Stunden Verspätung durch eine Ansage wurde uns mitgeteilt das es wohl bis zu 8 Stunden dauern kann bis Ersatz da ist,so hatten wir die Möglichkeit uns etwas umzusehen und unser Getränkevorrat(kein Wodka)aufzubessern,ich war erstaunt in Russland gibt es schon alles nur kann sich dies keiner leisten. Nun hatten wir in unseren Abteil auch neue Nachbarn die genau wie wir nach Moskau wollten Boris und Katja waren ungefähr 60 Jahre alt und so wie es der Zufall will haben sie von 1978-1990 in der DDR gelebt. Er war Offizier(Oberst a.D.) und sie war Krankenschwester. Nun gab es viel zu erzählen und wir fanden auch viele Gemeinsamkeiten obwohl wir 30 Jahre jünger sind und da die Freude so groß war ging es wieder los mit Väterchen Wodka und ich war froh das OLGA weg war,eigendlich wollte ich jetzt die Fahrt genießen,wer noch nicht in Russland war kann es nicht verstehen das man einen Russen nichts abschlagen kann.Ein gutes hat es aber gehabt nun hatten wir für Moskau eine Unterkunft,so konnten wir uns das \"Svobodnye mesta na sevodnya est?\" ersparen Am anderen Morgen gab es einen starken Ruck und siehe da wir waren in KRASNOJARSK,unsere Wagenchefin hatte sich daran gewöhnt das diese komischen Deutschen sehr früh aufstehen und so bekamen wir frühs um 07.30 Uhr unseren ersten Tee und das ist Tee kann ich euch sagen.
Von unseren 12 Stunden Verspätung hatten wir 14 Stunden aufgeholt,ha,ha es kamen also noch zwei Stunden dazu aber leider hatten wir keine Zeit in KRASNOJARSK es ging gleich weiter. Ja wo ist den mein Mann überhaupt hab ich den im letzten Bahnhof vergessen,nach einer halben Stunde hab ich ihn gefunden eine Bauernfamilie hat sich diesen dünnen Deutschen geschnappt und wollte das der Junge etwas auf die Rippen bekommt,haben die ein Frühstück auf gefahren da wird es mir heute noch schlecht wenn ich daran denke,bei der Wurst arbeiten die nach dem Prinzip 1kg Wurst = 1kg Knoblauch aber ganz ehrlich es hat alles geschmeckt nur konnten wir mit den zwei Hühnern(lebendig)nichts anfangen und nach langen hin und her haben sie verstanden das wir so etwas nicht durch den Zoll bekommen,zum Glück hatten sie keine Schweine bei.......................................................................... So Freunde ich glaube es reicht,ich hoffe Ihr hattet Spass beim lesen bitte verzeiht mir wenn ich einige Rechtschreibfehler gemacht habe aber hätte ich dies alles in Russisch geschrieben dann glaub ich hättet Ihr Euere Schwierigkeiten. Ich möchte an dieser Stelle allen russischen Menschen danken die uns so freundlich aufgenommen haben ich hoffe das diese Gastfreundschaftlichkeit immer bestehen bleibt und nicht wie in Deutschland übergeht\"Jeder ist selbst der Nächste\" Ich bedanke mich noch bei Johnasjohnas2 und bei Patrick Bonacker Zum Schluss noch eins ,wir fahren nächstes Jahr vom 12.05.2004 -24.06.2004 die Strecke in umgekehrter Reihenfolge wir wollen noch 5 Mann mitnehmen bitte meldet Euch bei Intersse über [email protected] ich antworte sofort zurück ,Preis ungefähr 2200 Rubel,ha kleiner Scherz natürlich €
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-06-19 16:29:34 mit dem Titel Das russische Klo
Da ich es versprochen hatte nun mein kleiner Bericht über unsere kleine Autotour von rund 1000 km durch Russland.
Wie schon mal gesagt hat das Wort Entfernung in Russland eine andere Bedeutung als bei uns zu Hause und so ließen wir uns überreden ein Kurzreise mit Sascha und seinen UAZ (russischer Jeep) zu machen er wollte uns seine Heimat zeigen auf die er sehr stolz ist.
So ging die Reise von MUHGREDS nach GRUTSCHY und zurück, sucht diese Orte nicht auf einer Karte das sind so kleine Dörfer am Baikalsee das sie noch nicht mal auf einer Militärkarte zu finden sind wen es interessiert den schicke ich die Koordinaten.
Sehr früh ging es los immerhin war es schon sehr warm im Juni und unser Vehikel kannte nur die russische Klimaanlage also alle Fenster runder,Dach runter und Klamotten runter letztere hatten wir ganz schnell wieder an da uns sonst die Mücken aufgefressen hätten.
Der Dreck der uns um die Ohren flog von dem spreche ich gar nicht aber wir fuhren ja die ersten Kilometer auf der sibirischen Autobahn ein Weg also ohne großen Löcher.
Wir durften für diese Reise nur sehr wenig eigene Sachen mitnehmen den unser Auto war bis obenhin mit Treibstoff und Wasser und Ersatzteilen voll geladen,wenn das ein deutscher Polizist sehen würde wie das Ding beladen war den würde der Blitz auf der Stelle treffen.
Was mich von Anfang an begeistert hat war diese unendliche Weite Kilometer für Kilometer nur Wald und was für ein Wald so dicht und dunkel das einen unweigerlich das Märchen „Hänsel und Gretel“ einfällt warum weiß ich auch nicht
Kein Mensch,kein Beton keine Tankstelle nichts nur Wald,nur die reinste und schönste Natur so wie sie Gott schuf.
Nach dem auf den ersten Kilometern meine Bandscheibe die beste Massage bekommen hatte und das zum Nulltarif hieß es in 2 Stunden machen wir Rast an einen kleinen See mitten in der Wildnis,es waren dann doch 3 Stunden aber wir wurden entschädigt solches klare Wasser habe ich bisher nur gesehen wenn ich zu Hause den Wasserhahn auf mache.
So sagte unser Sascha dann fangt euch mal euer Abendbrot selbst hier gibt es keinen Aldi und er hatte auch nur das nötigste mitgenomem nur einen großen Topf,Gewürze und eine Unmenge von Utensilien die ich bis heute nicht deuten konnte.
Da wir als normale Mitteleuropäer es nicht gelernt haben nur mit einem Stock einer Schnur und einen handgeschmiedeten Hagen irgend etwas zu fangen,erbarmte sich doch Sascha dazu dieses zu tun damit wir nicht verhungern.
Sage und Schreibe er fing soviel das wir eine schöne Fischsuppe machen konnten,wir ist übertrieben.
Ich sage Euch so etwas gibt es in keinen Nobelrestaurant und dazu das knistern des Lagerfeuers die Sterne der Vollmond nur die reinste Natur.
Stellt Euch nur mal vor in Old Germany ohne Erlaubnis zu angeln ohne Erlaubnis nur das kleinste Feuerchen zu machen.
Nun kommt es ja mal vor das man auch mal etwas loswerden muß unser Freund sagte dazu haben wir das sibirische Klo,drei Stöcke und ein Loch.
Das Loch leuchtete mir ja noch ein aber die drei Stöcke waren mir fremd.
Der erste Stock kommt zwischen zwei Bäume zum hinsetzen darunter das Loch, der zweite Stock ist zum festhalten damit man nicht ins Loch fällt und der dritte Stock ist dazu da um die Bären zu vertreiben es können auch Tiger sein sagte er.
Nun hatte er uns mit seinen Bären und Tiger so verrückt gemacht das wir nicht schlafen konnten aber nicht diese Untiere machte uns die Nacht zur Qual sondern Hunderte von Mücken.
Der einzigste der schlief war Sascha aber in seiner Gegend roch es auch als wäre eine große Schweinemast in der Nähe nur keine Mücke zeigte sich bei ihm.
Am morgen wir sahen aus als hätten wir die Beulenpest fragten wir ihn was so stank,Geheimmittel eine Mischung aus Knoblauch und alter geronnener Milch.
Weiter ging’s bis zu einer Holzhütte in der Väterchen Igor wohnen sollte und es kam aus ihr wirklich ein Männchen das wie der wahrhaftige Satan aus sah aber es war ein ganz nettes achtzig jähriges Waldmähnchen.
Nun durfte man in seiner Behausung nicht so genau hin sehen man konnte eh nicht deuten was Küche Ziegenstall oder Wohnzimmer war es war irgend wie alles eins.
Denkt nicht das es hier Strom oder irgend welchen Luxus gab er lebte noch wie zu der Zeit des Zaren und der war für ihn auch noch Herrscher dieses riesigen Landes.
Versorgt wurde er von Waldarbeitern oder unseren Sascha.
Als er unsere Fotoausrüstung sah und alles andere wie zum Beispiel GPS muß er gedacht haben wir kommen von einen anderen Stern.
Was hat der gestaunt als wir ihm ein Band von Berlin vorgespielt haben er hat so gefreut das er zu unseren willkommen einen Hasen geschlachtet hat und aus dem tiefsten Versteck seinen SAMARKON (Wodka) geholt hat.
Sascha sagte wenn ihr dieses Zeug dringt dann geht es euch drei Tage schlecht ich glaube wo wir dann dieses Gesöff hin geschüttet haben wächst heute kein Unkraut mehr zum Glück konnte Väterchen nicht mehr richtig sehen und so dachte er wir trinken seine Raketentreibstoff.
Übrigens der Hase hat toll geschmeckt unser Sascha war schon ein Meister des Kochens in der freien Natur.
Kurz vor unseren nächsten Übernachtung mussten wir einen Graben überwinden der war aber so tief das es nur eins gab Jungs baut eine Behelfsbrücke also Bäume geschlagen,bei uns undenkbar,und rüber geht es und es ging ich musste zwar alle Augen zu machen die ich habe aber es ging .
Dann brannte das Licht des UAZ nicht kein Problem die Sicherungen bestehen nur aus einem Stück Draht das man einfach nur erneuert und es brannte wieder.
An diesen Tag ging wirklich alles schief nun bekan es auch noch an zu regnen und unsre „Strasse“verwandelte sich in eine Rutschbahn aber Sascha sagte ich war bei der Armee Panzerfahrer da stört mich doch dieses kleine bisschen Dreck nicht und das war ein Gerutschte sag ich Euch.
Mit einem Schlag war der Regen weg und die Mücken machten jetzt richtig Jagt auf uns und es roch wieder nach Schweinestall.
Nach 4 Tagen hatten wir die Hinfahrt geschafft über all am Hintern blaue Flecke und uns müssen die einheimeischen Mücken Lieb gewonnen haben,wir haben es strickt abgelehnt auch nach Sascha seinen Geheimrezept zu stinken.
Nun waren wir bei Saschas Schwager angekommen der uns so empfing als gehörten wir zur Familie und als hätten wir uns 100 Jahre nicht gesehen.
Das ganze Dorf lief zusammen immerhin eine „Großgemeinde“ mit elf Häusern ,alle wollten sie sehen die fremden Wesen vom Planet Deutschland und jeder wollte uns zu sich einladen und so beschloss man wir machen zu diesen Anlass ein Dorffest.
Jeder steuerte bei was er nur beisteuern konnte,uns war dies schon richtig peinlich aber diese Menschen meinen es ehrlich und haben keinen schlechten Hintergedanken.
Nun mussten wir alles erzählen von Deutschland und oft schauten sie ungläubig zu uns sie konnten sich zum Beispiel nicht vorstellen das jeder ein Telefon hat und dies auch noch mit sich rum schleppt.
Unsere oft verwöhnte Jugend müsste mal hier für ein Jahr hin und würde schnell sehen in was für einen Luxus wir leben.
Aber wenn ich ehrlich bin möchte ich diesen Luxus auch nicht mehr missen oder wenn ihr ehrlich seit wollt ihr es?
Nun feierten wir den ganzen Abend bis zum Morgen und was wir da alles gegessen haben weis ich nicht aber es war köstlich nur haben wir diesmal SAMARKON getrunken und wirklich es ging uns drei Tage schlecht aber dies haben wir in Kauf genommen.
Bei unserer Abfahrt wollten wir noch einige Dollars da lassen aber da wurden sie richtig böse und so versprachen wir das nächste mal richten wir ein Fest aus.
Nach zwei Tagen fuhren wir dann zurück und kamen wirklich noch in das Vergnügen einen Bären zu sehen der hatte aber mehr Angst als wir.
.
Sonst kann ich nur sagen ein Erlebnis das ich nie vergessen werde.
So nun genug der Theorie und lasst uns ins wahre Leben eintauchen. Alles hat damit angefangen das wir einmal Russland von Ost nach West und wieder zurücl durchqueren wollten und zwar so wie der normale Russe reist.Nach einer Planungszeit von 2 Jahren war es dann endlich soweit das das Abenteuer Russland losgehen konnte wir waren insgesamt 2 Monate in diesen schönen Land. Schon die Hauptstadt Moskau ist eine Reise wert,nur keine Angst haben im Fernsehen wird viel übertrieben und ich kann nur sagen wir haben uns genau so sicher gefühlt wie in Deutschland,natürlich muss man über manche Dinge hinweg sehen aber bei uns ist auch nicht alles Gold was glänzt.
. Nun bekann im wahrsten Sinne wirglich ein Abenteuerurlaub,um Geld zu sparen haben wir natürlich \"Holzklasse\" gebucht und so ging es mit einer schönen alten russischen \"IL 18\".
Die IL 18 machte aus einen Kilometer Entfernung einen guten Eindruck man muß hier noch sagen es war schon dunkel und leichter Nebel,als wir dann vor der Maschine standen konnte ich einen Blick auf die Reifen werfen,ich weiß seit diesen Tag nun wieviel Stahlgeflecht so ein Reifen hat,oh Mann sahen die aus. Diese Maschine mußte ihre besten Jahre schon sehr lange hinter sich haben. Anschnallen und das Rauchen einstellen,ja womit anschnallen,der Gurt wird bestimmt irgend wo andere Dienste leisten und rauchen,ja ein Wodka wäre mir lieber gewesen. Dann ein Krach das man sein eigenes Wort nicht verstand,nein nicht die Triebwerke sodern die Klimaanlage. Nach erfolgten Start und einigen halben Stunden begann endlich der Service nun wo soll man das Essen hin stellen wenn die Ablage im Vordersitz fehlt und ich kann Euch sagen das Essen war einmalig schön alt ich glaube das hatte die Strecke schon einige mal hinter sich,nun wenn man Dollar hat kann man sich natürlich etwas vernüftiges leisten. Nach 2 Stunden Flug kommt ein Mann mit einer eigenartigen Uniform (Co-Pilot),dieser hat einen Hammer in der Hand und mit diesen prüft er an verschiedenen Stellen ob sein Flieger noch dicht ist oder er hat Gold gesucht ich weiß es nicht aber Ihr könnt Euch vorstellen was für einen Schreck man bekommt,nun da ich noch diesen Bericht schreibe war der Flieger wohl dicht. Kurz vor der Landung noch einmal ein Schreck es war plötzlich ganz ruhig,die Klimaanlage wurde ausgestellt
. Angekommen in Omsk waren wir natürlich fertig und wir wollte in unser Hotel und zum Glück bekamen wir auch so etwas wie ein Taxi,das Taxi (Km Preis rund 15 Cent) war ein alter Wolga in dem schon Stalin gefahren sein muss aber wir kamen an unseren Ziel an,nun könnte man ja von einem drei Sterne Hotel einiges erwarten aber zwei Betten standen wenigsten drin (Preis pro Nacht 15,-) Das Hotel „Majak\" ist von allen Hotels unserer Reise das kleinste , es liegt unmittelbar an der Mündung des Om in den Irtysch und ist im Flussbahnhof untergebracht.
Jeder bekommt ein Einzelzimmer dies wurde von uns nicht bestellt.aber in Russland sieht man dies nicht so genau,die Zimmer sind groß, noch größer ist der Kühlschrank, ein wahres Monstrum, welcher zudem einen Wahnsinns lärm macht. Ich ziehe daher sofort den Stecker raus. Das Frühstück besteht aus der immer in ganz Russland vorhandenen Jagdwurst und aus Speck und aus irgend etwas Kaffee ähnlichen also nichts für verwöhnte Deutsche aber man fühlt sich wie bei Muttern den die Gastfreundlichkeit übertrifft alles dies sollten sich manche arroganten deutschen Hotelmaneger einmal ansehen;nach dem Frühstück machten wir dann eine ausführliche Tour durch Omsk.
Omsk ist als eine der größten Städte Russlands und das administrative Zentrum Westsibiriens trotz allem eine malerische, reizvolle und gemütliche Stadt, die sich über 40 km den Irtysch - Ufern entlang erstreckt. Omsk wurde 1716 als eine Festung von dem Trupp des Oberstleutnants J. D. Buchholz gegründet. Die verkehrsgünstige Lage der Festung förderte ihre rasche Entwicklung und die Erschließung von Wäldern und Steppen am Fluss Irtysch. Ende des 19. Jh. gab der Bau der Transsibirischen Eisenbahn, die Omsk mit dem europäischen Teil Russlands verband, der Stadt einen neuen Impuls. Sehenswürdigkeiten: die alte Festung, das Schauspielhaus, die ehemalige Handelsbörse und der ehemalige Sitz des Generalgouverneurs. Moskauer Gebietes.
Zwei Tage waren wir hier dann gind es mit dem Jeep weiter nach Barabinsk .
Nun gut dies ist eins was ich nicht mehr machen werde mit dem Auto durch Russland zu fahren mir tut heute noch alles weh aber die Landschaft hat alles wieder gut gemacht. In Barabinsk wollten und haben wir einen alten Freund besucht,der uns nach alter russischen Sitte mit Brot und Salz Empfangen hat,Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen wie gemütlich eine alte russische Holzhütte ist und auch hier die Gastfreundschaft war uns schon richtig peinlich und als wir nach drei Tagen unseren Aufenthalt bezahlen wollten wurden unsere Gastgeber richtig böse.Ich kann mich besonders an den Grillabend erinnern wo es Hammel und Schweinestaks gab die so gross waren das man gut zwei Mann davon ernähren konnte und Freunde ein selbstgebackenes Brot gab es da den Geschmack kann ich Euch kaum beschreiben . Unser Freund ist auch Geologe und hat wie jeder Russe Beziehungen und so hatten wir das einmalige Vergnügen mit dem Hubschrauber ,einer MI 8 .
Es hat zwar an allen Stellen die es gibt gerasselt und geklappert aber wir sind gut in Baikal angekommen eine kleine Stadt am schönen Baikalsee
Baikalsee liegt ca. 5200 km östlich Moskaus und ca. 200 km nördlich der russisch-mongolischen Grenze. Superlativ sind seine Ausmaße. Der Baikal ist 636 km lang, zwischen 27 und 80 km breit und vor allem 1637 m tief. Damit ist er der tiefste See der Welt. Die Oberfläche breitet sich über 315.000 m² aus. Im Verhältnis gesehen, ist das tausendmal größer als der uns bekannte Bodensee. Da der See mit Süßwasser gefüllt ist, ist er das größte Trinkwasserreservoir der Erde. Ein weiterer Vergleich soll die Dimension des Baikals aufs Neue verdeutlichen. Würde der Baikalsee auslaufen, würde das gesamte Festland der Erde 20 cm hoch überschwemmt werden. Kein Wunder also, daß auf 336 Zuflüsse nur ein einziger Abfluß kommt. Der Abfluß ist die Angara und fließt nordwärts ins Polarmeer. Der Baikal ist 25 Millionen Jahre alt und wird jedes Jahr ein bißchen breiter und tiefer. Aufgrung der Verschiebung der dort befindlichen zwei Kontinentalplatten, kommt es jährlich zu ca. 2000 Erdstößen. Statistisch wird die Region alle einhundert Jahre von einem Erdbeben schwerer Größenordnung erschüttert. Die Hochhäuser im nahegelegenen Irkutsk sind aus genau diesem Grund alle erdbebensicher gebaut. Unsicher dagegen ist die Herkunft des Namens \"Baikal\". Burjatisch interpretiert könnte der Name \"Baikal\" erhabendste Schöpfung bedeuten. Die jakutische Übersetzung ist ganz nüchtern und meint \"Großes Meer. In einer chinesischen Variante hieße \"Baikal\" \"Nördliches Meer. Am wahrscheinlichsten gilt heute aber die Turkfassung des Wortes \"Baikal\"- \"Bai\" würde hierbei reich und \"Kal\" See heißen
Es war unbeschreiblich schön und ich habe soetwas schönes noch nie gesehen aber leider hält man hier nicht viel von Umweltschutz und so wird es der Mensch auch hier schaffen die Natur zu zerstören- Nach einer Woche sind wir dann mit dem Flugzeug weiter nach Wladiwostok
Hier hatten wir nur ein paar Stunden Zeit den der Zug nach Moskau sollte pünktlich Abfahren und hier beginnt die Geschichte der Ziege Olga die ich auszugsweise hie zum besten gebe
................... Nun kann ich sagen ich habe mich 5 Tage mit einer Ziege unterhalten und ich kann auch jeden beschreiben wie angenehm OLGA gerochen hat einfach köstlich aber in Russland gibt es ein Mittel dagegen und dies ist Väterchen Wodka und so bin ich wahrscheinlich der einzige Deutsche der mit OLGA Brüderschaft getrunken hat,glaub ich jedenfall,und mein Freund glaubt dies auch. Hier braucht man von Anfang bis zum Ende Härte sonst ist man verloren. Mit dem Wagen in dem wir waren muß schon der Zar durch Sibirien gedonnert sein oder ein Bastler hat die Stoßdämpfer gebraucht aber auch hier hilft Väterchen Wodka,eigendlich wollten wir einige Flaschen mit nach Hause nehmen aber die haben die ersten 1000 km nicht überstanden. Da wir als Deutsche Exoten in diesen Zug waren wurden wir von einem Bauern zum anderen gereicht und überall hat man uns versucht zu mästen ich glaube in Deutschland wäre man uns aus dem Weg gegangen so haben wir nach Knoblauch gestunken aber dies war auch die einzige Rettung selbst den Gestank auszuhalten oder Vät....... Nun hab ich sonst mit Wodka bzw. Alkohol nichts am Hut aber OLGA ist Schuld das ich damit angefangen habe ob ich auch mit KOLJA dem Hahn Brüderschaft getrunken habe weiß ich bis heute nicht und mein Mann schweigt dazu.
Nun könnte man denken wir sind in einem Viehtransporter gefahren ,nein hier ist das nun einmal so,könnt Ihr Euch vorstellen eine Ziege im ICE nun ein ICE könnte hier auch nicht fahren so krumm sind die Schienen da wundert man sich das der Zug nicht neben der Strecke fährt,nicht nachdenken oder ein Schluck von Vät........,auch OLGA ich habe mich in dich verliebt diese schönen braunen Augen,OH GOTT NIE WIEDER WODKA!!!!!!!!!!!!!!!!!!:
Am zweiten Tag haben wir eine Exkursion zum Speisewagen gemacht oder besser gesagt immer dem Geruch nach wo es nach Kohlsuppe riecht muß es etwas zu futtern geben.An der Tür erst einmal Schluß den die Kellner hatten Streß, denn man ist es hier nicht gewohnt das sich jemand hier her verirrt,was sehen da meine von Wodka getrübten Augen COCA-COLA Made in Russland aber immer hin,nach dem ersten Schluck bleibe ich doch lieber bei Vät........ und nach dem essen brauche ich erst einmal einen Ort wo ich das Gasgemisch in meinen Körper wieder los werde: Zum Schluß haben wir dann ganz mächtig gefeiert mit den Kellnern,ich glaube hier in Russland ist jeder besoffen und so sieht man nicht dieses ganze Chaos aber die Menschen hier sind so Spitze da könnte sich mancher hier eine Scheibe abschneiden. Da wir ja in unseren Urlaub in Russland nun schon einiges gewohnt waren störte es uns nun auch nicht mehr das wir zu Fünft in einen Abteil waren,eine Mischung zwischen Basar und dem unaufgeräumten Zimmer meiner Kinder und ein Gestank als wäre man ein halbes Jahr in einen U-BOOT gewesen,Prost!
Hier die übersetzte Version der russischen Bahn dazu: \"Schlafwagen. Russisch: spalnyj wagon, Abk. SW, auch genannt \"ljuks\" (von \"de Luxe\") oder, so steht es an den Wagen, \"mjagkij\" (\"mjagkie mesta\"= \"weiche Plätze\"),da kann ich nur sagen HA,HA. Zwei-Personen-Abteile, Betten im Abteil gewöhnlich links und rechts, jedoch keine Waschmöglichkeit im Abteil. Nun mal was anderes für Leute die auch einiges anderes als Wodka(übrigens selbstgebrannter)lesen wollen. Ich habe für die Reise 3650 Rubel pro Person gezahlt. 1 Euro rund 31 Rubel.
Die erste Stadt in der wir einen längeren Aufenthalt hatten war BIKIN, ich habe zuerst Bikini gelesen und nun geschworen die restlichen 6000 km keinen Wodka mehr anzurühren,es ist einmalig zu sehen wie jesdes Mütterchen versucht ein paar Rubel zu verdienen wir haben uns eingedeckt mit Obst und frischen russischen Brot,das müßt Ihr mal essen kein Bäcker in Deutschland kann so backen. Da man nicht so genau weiß wann es nun weiter geht konnten wir uns nur den Bahnhof ansehen und endlich ein richtiges WC nun ist dies in Russland auch eine Kunst richtig sein Geschäft zu erledigen und man braucht einiges Training das Loch zu treffen,den hier geht alles im stehen aber es war super sauber und dazu noch umsonst. Man kann es kaum glauben 10000 km von zu Hause weg aber hier gibt es die Bildzeitung zwar eine Woche alt aber immerhin. Nun heißt es Abschied nehmen denn OLGA steigt in IRKUTSK aus,zum Glück den wie kann man nur eine Ziege im Gang eines Eisenbahnwagens halten aber anders kann man über solche Entfernungen nichts billiger transportieren. In IRKUTSK sollte es nach 20 Minuten weiter gehen aber unsere Lok hat den Geist aufgegeben und bis hier her hatten wir nur 2,5 Stunden Verspätung durch eine Ansage wurde uns mitgeteilt das es wohl bis zu 8 Stunden dauern kann bis Ersatz da ist,so hatten wir die Möglichkeit uns etwas umzusehen und unser Getränkevorrat(kein Wodka)aufzubessern,ich war erstaunt in Russland gibt es schon alles nur kann sich dies keiner leisten. Nun hatten wir in unseren Abteil auch neue Nachbarn die genau wie wir nach Moskau wollten Boris und Katja waren ungefähr 60 Jahre alt und so wie es der Zufall will haben sie von 1978-1990 in der DDR gelebt. Er war Offizier(Oberst a.D.) und sie war Krankenschwester. Nun gab es viel zu erzählen und wir fanden auch viele Gemeinsamkeiten obwohl wir 30 Jahre jünger sind und da die Freude so groß war ging es wieder los mit Väterchen Wodka und ich war froh das OLGA weg war,eigendlich wollte ich jetzt die Fahrt genießen,wer noch nicht in Russland war kann es nicht verstehen das man einen Russen nichts abschlagen kann.Ein gutes hat es aber gehabt nun hatten wir für Moskau eine Unterkunft,so konnten wir uns das \"Svobodnye mesta na sevodnya est?\" ersparen Am anderen Morgen gab es einen starken Ruck und siehe da wir waren in KRASNOJARSK,unsere Wagenchefin hatte sich daran gewöhnt das diese komischen Deutschen sehr früh aufstehen und so bekamen wir frühs um 07.30 Uhr unseren ersten Tee und das ist Tee kann ich euch sagen.
Von unseren 12 Stunden Verspätung hatten wir 14 Stunden aufgeholt,ha,ha es kamen also noch zwei Stunden dazu aber leider hatten wir keine Zeit in KRASNOJARSK es ging gleich weiter. Ja wo ist den mein Mann überhaupt hab ich den im letzten Bahnhof vergessen,nach einer halben Stunde hab ich ihn gefunden eine Bauernfamilie hat sich diesen dünnen Deutschen geschnappt und wollte das der Junge etwas auf die Rippen bekommt,haben die ein Frühstück auf gefahren da wird es mir heute noch schlecht wenn ich daran denke,bei der Wurst arbeiten die nach dem Prinzip 1kg Wurst = 1kg Knoblauch aber ganz ehrlich es hat alles geschmeckt nur konnten wir mit den zwei Hühnern(lebendig)nichts anfangen und nach langen hin und her haben sie verstanden das wir so etwas nicht durch den Zoll bekommen,zum Glück hatten sie keine Schweine bei.......................................................................... So Freunde ich glaube es reicht,ich hoffe Ihr hattet Spass beim lesen bitte verzeiht mir wenn ich einige Rechtschreibfehler gemacht habe aber hätte ich dies alles in Russisch geschrieben dann glaub ich hättet Ihr Euere Schwierigkeiten. Ich möchte an dieser Stelle allen russischen Menschen danken die uns so freundlich aufgenommen haben ich hoffe das diese Gastfreundschaftlichkeit immer bestehen bleibt und nicht wie in Deutschland übergeht\"Jeder ist selbst der Nächste\" Ich bedanke mich noch bei Johnasjohnas2 und bei Patrick Bonacker Zum Schluss noch eins ,wir fahren nächstes Jahr vom 12.05.2004 -24.06.2004 die Strecke in umgekehrter Reihenfolge wir wollen noch 5 Mann mitnehmen bitte meldet Euch bei Intersse über [email protected] ich antworte sofort zurück ,Preis ungefähr 2200 Rubel,ha kleiner Scherz natürlich €
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-06-19 16:29:34 mit dem Titel Das russische Klo
Da ich es versprochen hatte nun mein kleiner Bericht über unsere kleine Autotour von rund 1000 km durch Russland.
Wie schon mal gesagt hat das Wort Entfernung in Russland eine andere Bedeutung als bei uns zu Hause und so ließen wir uns überreden ein Kurzreise mit Sascha und seinen UAZ (russischer Jeep) zu machen er wollte uns seine Heimat zeigen auf die er sehr stolz ist.
So ging die Reise von MUHGREDS nach GRUTSCHY und zurück, sucht diese Orte nicht auf einer Karte das sind so kleine Dörfer am Baikalsee das sie noch nicht mal auf einer Militärkarte zu finden sind wen es interessiert den schicke ich die Koordinaten.
Sehr früh ging es los immerhin war es schon sehr warm im Juni und unser Vehikel kannte nur die russische Klimaanlage also alle Fenster runder,Dach runter und Klamotten runter letztere hatten wir ganz schnell wieder an da uns sonst die Mücken aufgefressen hätten.
Der Dreck der uns um die Ohren flog von dem spreche ich gar nicht aber wir fuhren ja die ersten Kilometer auf der sibirischen Autobahn ein Weg also ohne großen Löcher.
Wir durften für diese Reise nur sehr wenig eigene Sachen mitnehmen den unser Auto war bis obenhin mit Treibstoff und Wasser und Ersatzteilen voll geladen,wenn das ein deutscher Polizist sehen würde wie das Ding beladen war den würde der Blitz auf der Stelle treffen.
Was mich von Anfang an begeistert hat war diese unendliche Weite Kilometer für Kilometer nur Wald und was für ein Wald so dicht und dunkel das einen unweigerlich das Märchen „Hänsel und Gretel“ einfällt warum weiß ich auch nicht
Kein Mensch,kein Beton keine Tankstelle nichts nur Wald,nur die reinste und schönste Natur so wie sie Gott schuf.
Nach dem auf den ersten Kilometern meine Bandscheibe die beste Massage bekommen hatte und das zum Nulltarif hieß es in 2 Stunden machen wir Rast an einen kleinen See mitten in der Wildnis,es waren dann doch 3 Stunden aber wir wurden entschädigt solches klare Wasser habe ich bisher nur gesehen wenn ich zu Hause den Wasserhahn auf mache.
So sagte unser Sascha dann fangt euch mal euer Abendbrot selbst hier gibt es keinen Aldi und er hatte auch nur das nötigste mitgenomem nur einen großen Topf,Gewürze und eine Unmenge von Utensilien die ich bis heute nicht deuten konnte.
Da wir als normale Mitteleuropäer es nicht gelernt haben nur mit einem Stock einer Schnur und einen handgeschmiedeten Hagen irgend etwas zu fangen,erbarmte sich doch Sascha dazu dieses zu tun damit wir nicht verhungern.
Sage und Schreibe er fing soviel das wir eine schöne Fischsuppe machen konnten,wir ist übertrieben.
Ich sage Euch so etwas gibt es in keinen Nobelrestaurant und dazu das knistern des Lagerfeuers die Sterne der Vollmond nur die reinste Natur.
Stellt Euch nur mal vor in Old Germany ohne Erlaubnis zu angeln ohne Erlaubnis nur das kleinste Feuerchen zu machen.
Nun kommt es ja mal vor das man auch mal etwas loswerden muß unser Freund sagte dazu haben wir das sibirische Klo,drei Stöcke und ein Loch.
Das Loch leuchtete mir ja noch ein aber die drei Stöcke waren mir fremd.
Der erste Stock kommt zwischen zwei Bäume zum hinsetzen darunter das Loch, der zweite Stock ist zum festhalten damit man nicht ins Loch fällt und der dritte Stock ist dazu da um die Bären zu vertreiben es können auch Tiger sein sagte er.
Nun hatte er uns mit seinen Bären und Tiger so verrückt gemacht das wir nicht schlafen konnten aber nicht diese Untiere machte uns die Nacht zur Qual sondern Hunderte von Mücken.
Der einzigste der schlief war Sascha aber in seiner Gegend roch es auch als wäre eine große Schweinemast in der Nähe nur keine Mücke zeigte sich bei ihm.
Am morgen wir sahen aus als hätten wir die Beulenpest fragten wir ihn was so stank,Geheimmittel eine Mischung aus Knoblauch und alter geronnener Milch.
Weiter ging’s bis zu einer Holzhütte in der Väterchen Igor wohnen sollte und es kam aus ihr wirklich ein Männchen das wie der wahrhaftige Satan aus sah aber es war ein ganz nettes achtzig jähriges Waldmähnchen.
Nun durfte man in seiner Behausung nicht so genau hin sehen man konnte eh nicht deuten was Küche Ziegenstall oder Wohnzimmer war es war irgend wie alles eins.
Denkt nicht das es hier Strom oder irgend welchen Luxus gab er lebte noch wie zu der Zeit des Zaren und der war für ihn auch noch Herrscher dieses riesigen Landes.
Versorgt wurde er von Waldarbeitern oder unseren Sascha.
Als er unsere Fotoausrüstung sah und alles andere wie zum Beispiel GPS muß er gedacht haben wir kommen von einen anderen Stern.
Was hat der gestaunt als wir ihm ein Band von Berlin vorgespielt haben er hat so gefreut das er zu unseren willkommen einen Hasen geschlachtet hat und aus dem tiefsten Versteck seinen SAMARKON (Wodka) geholt hat.
Sascha sagte wenn ihr dieses Zeug dringt dann geht es euch drei Tage schlecht ich glaube wo wir dann dieses Gesöff hin geschüttet haben wächst heute kein Unkraut mehr zum Glück konnte Väterchen nicht mehr richtig sehen und so dachte er wir trinken seine Raketentreibstoff.
Übrigens der Hase hat toll geschmeckt unser Sascha war schon ein Meister des Kochens in der freien Natur.
Kurz vor unseren nächsten Übernachtung mussten wir einen Graben überwinden der war aber so tief das es nur eins gab Jungs baut eine Behelfsbrücke also Bäume geschlagen,bei uns undenkbar,und rüber geht es und es ging ich musste zwar alle Augen zu machen die ich habe aber es ging .
Dann brannte das Licht des UAZ nicht kein Problem die Sicherungen bestehen nur aus einem Stück Draht das man einfach nur erneuert und es brannte wieder.
An diesen Tag ging wirklich alles schief nun bekan es auch noch an zu regnen und unsre „Strasse“verwandelte sich in eine Rutschbahn aber Sascha sagte ich war bei der Armee Panzerfahrer da stört mich doch dieses kleine bisschen Dreck nicht und das war ein Gerutschte sag ich Euch.
Mit einem Schlag war der Regen weg und die Mücken machten jetzt richtig Jagt auf uns und es roch wieder nach Schweinestall.
Nach 4 Tagen hatten wir die Hinfahrt geschafft über all am Hintern blaue Flecke und uns müssen die einheimeischen Mücken Lieb gewonnen haben,wir haben es strickt abgelehnt auch nach Sascha seinen Geheimrezept zu stinken.
Nun waren wir bei Saschas Schwager angekommen der uns so empfing als gehörten wir zur Familie und als hätten wir uns 100 Jahre nicht gesehen.
Das ganze Dorf lief zusammen immerhin eine „Großgemeinde“ mit elf Häusern ,alle wollten sie sehen die fremden Wesen vom Planet Deutschland und jeder wollte uns zu sich einladen und so beschloss man wir machen zu diesen Anlass ein Dorffest.
Jeder steuerte bei was er nur beisteuern konnte,uns war dies schon richtig peinlich aber diese Menschen meinen es ehrlich und haben keinen schlechten Hintergedanken.
Nun mussten wir alles erzählen von Deutschland und oft schauten sie ungläubig zu uns sie konnten sich zum Beispiel nicht vorstellen das jeder ein Telefon hat und dies auch noch mit sich rum schleppt.
Unsere oft verwöhnte Jugend müsste mal hier für ein Jahr hin und würde schnell sehen in was für einen Luxus wir leben.
Aber wenn ich ehrlich bin möchte ich diesen Luxus auch nicht mehr missen oder wenn ihr ehrlich seit wollt ihr es?
Nun feierten wir den ganzen Abend bis zum Morgen und was wir da alles gegessen haben weis ich nicht aber es war köstlich nur haben wir diesmal SAMARKON getrunken und wirklich es ging uns drei Tage schlecht aber dies haben wir in Kauf genommen.
Bei unserer Abfahrt wollten wir noch einige Dollars da lassen aber da wurden sie richtig böse und so versprachen wir das nächste mal richten wir ein Fest aus.
Nach zwei Tagen fuhren wir dann zurück und kamen wirklich noch in das Vergnügen einen Bären zu sehen der hatte aber mehr Angst als wir.
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Sonst kann ich nur sagen ein Erlebnis das ich nie vergessen werde.
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