Mehr zu Teneriffa Testbericht

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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von schorschl
Überraschungs-Ei-Land ?
Pro:
abwechslungsreich, touristisch sehr interessant
Kontra:
Nepper und Bauernfänger viel unterwegs
Empfehlung:
Ja
Wer in Urlaub fahren will und dabei
1. Erholung sucht
2. etwas erleben und Leute kennen lernen will
3. Kultur sucht
der sollte nicht auf ein Überraschungsei zurückgreifen, sondern einfach nach Teneriffa fliegen.
Teneriffa ist mit ihren über 2.000 qkm nicht nur die größte Insel der Kanaren, sondern auch die abwechslungsreichste. Im Norden ist die Vegatation üppig und dort ist das Kulturangebot riesig. Im kargen Süden dagegen findet man in Playa de las Americas eher das Erlebnisangebot. Discos und Bars warten rund um die Uhr auf partywillige Urlauber.
Wir selbst waren 1997 2 Wochen in Puerto de la Cruz in einem nicht erwähnenswerten Hotel untergebracht. Puerto de la Cruz ist das touristische Zentrum der mit 600.000 Einwohner besiedelten Insel. Hier findet man eine schön angelegte Innenstadt mit vielen Einkaufsmöglichkeiten. Aber vorsicht, besonders im Urlaub sitzt die D-Mark oder der EURO locker und dies wird schamlos ausgenutzt. Plagiate und Ramsch findet man nicht selten.
Baden ist besonders in dem Meeresschwimmbad benannt nach Martinez zu empfehlen. Meerwasser wird am vormittag eindrucksvoll mit einer Fontäne in das Becken gefüllt und an der Kaimauer des Bades brechen sich die Wellen mit hoher Gischt. Eltern mit Kindern werden dankbar für diese Badeeinrichtung sein.
Weiter bietet Puerto de la Cruz einen schönen Ausflug in den Loro Park, dort findet der Besucher eine riesige Sammlung von Papageien, natürlich lebend, und ein Dephinarium nach amerikanischen Vorbild. Der Loro Park liegt etwas außerhalb, durch Transfers wird dies aber ausgeglichen.
Wer Teneriffa besucht sollte auf jeden Fall einen Aufstieg des höchsten Berges der Inselgruppe wagen. Der Pico del Teide (sprich Tee-Ide) ist mit seinen 3.718m beeindruckend. Per Schuh, per Drahtesel oder wie wir es bevorzugten per Leihwagen ist dieser in mehr oder minderer Zeit bezwungen.
Die Hauptstadt der Insel wird von Touristen eher weniger heimgesucht. Ist sie doch eher Industie- und Handelszentrum der Insel. Einzig die Möglichkeit zum Einkaufen wird hier genutzt. Fährt man von Nordwesten in diese Stadt, so wird einem durch den sehr guten Überblick über die Industrieanlagen, der geringe Reiz der Stadt bewußt.
Ein paar Meter weiter von Santa Cruz (8 km nördöstlich) ist die wohl beste Badegelegenheit auf der Insel. Der Playa de las Teresitas wurde wurde in den 70er Jahre von Menschenhand angelegt. Entgegen dem sonst üblichen schwarzen Sand findet man hier feinen goldgelben Saharasand, dieser wurde von Afrika transportiert. Gut, daß es hier wenig Hotel und dergleichen gibt, dadurch ist der Strand nur wenig gefüllt.
Zuletzt ein Ort, welcher mir überhaupt nicht gefallen hat: Playa de las Americas und Los Christianos. Hier brummt der Bär oder hier geht was. Das Geschäft mit dem Tourismus läuft hier nach Plan. Betonklötze und Halligalli. Gerade hier sollte man sich nicht eine dieser tollen kleinen Gewinne aufschwätzen lassen. Nimmt man diese an, so bedeutet dies einen Besuch weit ab vom Schuß um sich den vermeintlichen Gewinn abzuholen. Dort jedoch wird man in eine Verkaufsveranstaltung hineingezwängt. Ziel ist es einen Anteil an einer Ferienwohnung zu erwerben. Natürlich überteuert und nicht wirklich interessant. Wer Leute viel kennen lernen will kann in den Süden gehen, aber seid gewarnt.
Auf jeden Fall ist es lohnenswert sich einen Leihwagen zu nehmen und die Insel auf eigene Faust zu erkunden, denn Teneriffa hat viel zu bieten.
Ansonsten, viel Spaß und gute Erholung.
Michael
1. Erholung sucht
2. etwas erleben und Leute kennen lernen will
3. Kultur sucht
der sollte nicht auf ein Überraschungsei zurückgreifen, sondern einfach nach Teneriffa fliegen.
Teneriffa ist mit ihren über 2.000 qkm nicht nur die größte Insel der Kanaren, sondern auch die abwechslungsreichste. Im Norden ist die Vegatation üppig und dort ist das Kulturangebot riesig. Im kargen Süden dagegen findet man in Playa de las Americas eher das Erlebnisangebot. Discos und Bars warten rund um die Uhr auf partywillige Urlauber.
Wir selbst waren 1997 2 Wochen in Puerto de la Cruz in einem nicht erwähnenswerten Hotel untergebracht. Puerto de la Cruz ist das touristische Zentrum der mit 600.000 Einwohner besiedelten Insel. Hier findet man eine schön angelegte Innenstadt mit vielen Einkaufsmöglichkeiten. Aber vorsicht, besonders im Urlaub sitzt die D-Mark oder der EURO locker und dies wird schamlos ausgenutzt. Plagiate und Ramsch findet man nicht selten.
Baden ist besonders in dem Meeresschwimmbad benannt nach Martinez zu empfehlen. Meerwasser wird am vormittag eindrucksvoll mit einer Fontäne in das Becken gefüllt und an der Kaimauer des Bades brechen sich die Wellen mit hoher Gischt. Eltern mit Kindern werden dankbar für diese Badeeinrichtung sein.
Weiter bietet Puerto de la Cruz einen schönen Ausflug in den Loro Park, dort findet der Besucher eine riesige Sammlung von Papageien, natürlich lebend, und ein Dephinarium nach amerikanischen Vorbild. Der Loro Park liegt etwas außerhalb, durch Transfers wird dies aber ausgeglichen.
Wer Teneriffa besucht sollte auf jeden Fall einen Aufstieg des höchsten Berges der Inselgruppe wagen. Der Pico del Teide (sprich Tee-Ide) ist mit seinen 3.718m beeindruckend. Per Schuh, per Drahtesel oder wie wir es bevorzugten per Leihwagen ist dieser in mehr oder minderer Zeit bezwungen.
Die Hauptstadt der Insel wird von Touristen eher weniger heimgesucht. Ist sie doch eher Industie- und Handelszentrum der Insel. Einzig die Möglichkeit zum Einkaufen wird hier genutzt. Fährt man von Nordwesten in diese Stadt, so wird einem durch den sehr guten Überblick über die Industrieanlagen, der geringe Reiz der Stadt bewußt.
Ein paar Meter weiter von Santa Cruz (8 km nördöstlich) ist die wohl beste Badegelegenheit auf der Insel. Der Playa de las Teresitas wurde wurde in den 70er Jahre von Menschenhand angelegt. Entgegen dem sonst üblichen schwarzen Sand findet man hier feinen goldgelben Saharasand, dieser wurde von Afrika transportiert. Gut, daß es hier wenig Hotel und dergleichen gibt, dadurch ist der Strand nur wenig gefüllt.
Zuletzt ein Ort, welcher mir überhaupt nicht gefallen hat: Playa de las Americas und Los Christianos. Hier brummt der Bär oder hier geht was. Das Geschäft mit dem Tourismus läuft hier nach Plan. Betonklötze und Halligalli. Gerade hier sollte man sich nicht eine dieser tollen kleinen Gewinne aufschwätzen lassen. Nimmt man diese an, so bedeutet dies einen Besuch weit ab vom Schuß um sich den vermeintlichen Gewinn abzuholen. Dort jedoch wird man in eine Verkaufsveranstaltung hineingezwängt. Ziel ist es einen Anteil an einer Ferienwohnung zu erwerben. Natürlich überteuert und nicht wirklich interessant. Wer Leute viel kennen lernen will kann in den Süden gehen, aber seid gewarnt.
Auf jeden Fall ist es lohnenswert sich einen Leihwagen zu nehmen und die Insel auf eigene Faust zu erkunden, denn Teneriffa hat viel zu bieten.
Ansonsten, viel Spaß und gute Erholung.
Michael
16 Bewertungen, 1 Kommentar
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15.05.2007, 18:06 Uhr von Sommergirl
Bewertung: sehr hilfreichSooo, ich arbeite mich mal durch Deine alten Berichte durch, die werden ja schnell mal vernachlässigt....
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