Mehr zu Teneriffa Testbericht

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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von apfeltee
3.718 Meter wohltuende Ruhe: DER TEIDE
Pro:
Herrliche, abwechslungsreiche Landschaften
Kontra:
Man sollte schon einen Mietwagen haben
Empfehlung:
Ja
Vor ca. 3 Wochen habe ich den vorerst letzten Blick auf den Pico del Teide geworfen, den höchsten Berg Spaniens.
Zu diesem Zeitpunkt endete nämlich mein Teneriffa Urlaub. Traurig aber wahr, 2 Wochen sind schnell, sehr schnell vorbei gewesen.
Aber das ist hier nicht das Thema, sondern der Teide.
Der Teide...ja, was soll man darunter nun eigentlich verstehen ? Den Berg als solchen ? Oder den gleichnamigen Nationalpark ? Egal, ich schreibe zu beidem etwas.
Gut, dann will ich mal anfangen:
Ich wohnte während meines Urlaubs in einem Appartement auf einer Finca in Guia de Isora, gelegen im Südwesten der Insel.
Diesen Ort hatte ich ganz bewusst ausgewählt, denn von hier hat man direkt eine der wenigen (sehr gut ausgebauten) Straßen, die in den Nationalpark führen.
Mit Reiseführer und Wanderführer (Rother Wanderverlag) bewaffnet, führten von dort meine Fahrten in meinem kleinen Miet-Seat-Ibiza hinauf in die Berge.
Als ich auf Teneriffa ankam, war es heiß. Sehr heiß sogar. Grund dafür war der Afrika-Wind, der ab und an die kanarischen Insel heimsucht und extreme Hitze mit sich bringt.
Die Eigentümer der Finca verrieten mir, dass es ob im Nationalpark vermutlich –wenn auch nicht viel- kühler sei.
Das hörte sich prima an und so setzte ich mich bereits am ersten Tag nachmittags dorthin in Bewegung. Und tatsächlich: Es stimmte. Dortige Temperaturen konnte man durchaus ertragen.
Die Fahrt in den Nationalpark beginnt gleich entspannend: Einmal abgebogen und schon lässt man Kleintransporter, schwere LKW, kreischende Mopeds und sonstigen Straßenlärm hinter sich. Dafür sieht man immer mehr Mietwagen, vornehmlich der Farbe weiß. Mein Ibiza war übrigens auch weiß. Mit dunkelbraunen Rostfleck als Folge einer alten Beule. ;-)
Am Straßenrand mehren sich Restaurants, die auf einkehrende Touris warten. Naja, warum auch nicht ? Nach ein paar Stunden im Nationalpark und einigen Wanderungen kann man sich doch schon mal einen Salat oder einen Kaffee con Leche gönnen, oder ? Die Preise der Restaurants an dieser Touri-Meile sind übrigens human und keines fällt auf, weil es besonders teuer ist. Eher fällt auf, dass sich die Speisekarten doch sehr gleichen und vermutlich schmeckts auch überall gleich: Ihr merkts......ich bin nicht sonderlich angetan von der kanarischen Küche: Überall nur Kurzgebratenes und Fertigsoßen..... .
Naja, jedenfalls verändert sich die Landschaft mit jedem Höhenmeter, den man dem Nationalpark näher kommt: Plötzlich setzt dort Kieferwald ein, wo vor wenigen Minuten nicht weiter war als ein paar Sträucher, Büsche und andere Trockenpflanzen.
Heller sandiger Boden mit schönen Kiefern...durchzogen von ersten schwarzen Gesteinen – Die ersten Ausläufer der Lavafelder.
Kleiner Hinweis am Rande: Sollte es auf der ganzen Insel auch wolkig sein, so erlebte ich im Nationalpark durchweg strahlend blauen Himmel. Die Wolken bleiben auf einer Höhe von ca. 900 – 1000 Metern hängen / liegen, darüber wird’s sonnig. Prima, denn die letzten 3 Tage meines Urlaubs war es auf der ganzen Insel wolkig, nicht aber im Nationalpark !
Plötzlich ist der dichte Kiefernwald zu Ende, schnell die Sonnenbrille rausgekramt und schon sieht man den Grund:
Die Berghochfahrerei mit dem Auto hat offenbar schon wieder in eine andere Landschaft geführt: Jetzt beginnt der felsige Teil des Nationalparks. Erste Lava-Ausläufer säumen die Straße und die Bäume stehen nicht mehr so dicht beieinander sondern eher wild verstreut in der Landschaft.
Lt. meinem Wanderführer beginnen hier die ersten Wanderwege, prima. In die Tat umgesetzt habe ich meine Wanderpläne an verschiedenen Tagen, na ja, ist schon praktisch, wenn man 14 Tage ununterbrochen den Mietwagen zur Verfügung hat.
Erst jetzt übrigens fährt man offiziell durch den Nationalpark, wie ein Hinweisschild verrät.
Die Fahrt führt vorbei an der jüngsten Ausbruchstelle des Vulkans. Ich glaube, dass war 1789. Die Straße wurde mitten durch schwarze Lavafelder gebaut...toll. Mittlerweile hat man so gut 1800 Höhenmeter erreicht aber damit nicht genug.
An dieser Stelle will ich mal kurz eine Erklärung nachholen: Der Nationalpark hat aus der Höhe betrachtet eine runde Form. Diese Runde ist von Bergen umgeben. Es wird vermutet, dass dieser ganze Bereich („Las Canadas“ genannt) früher mal ein riesiger Vulkan war, der irgendwann mal in sich zusammengefallen ist. Als höchste Stelle darin ist sodann der Teide –der Pico del Teide- mit 3718 Metern geblieben. Der übrigens auch ein Vulkan ist.
Die Straße führt weiter, um plötzlich einer Kreuzung zu begegnen. Dort trifft sich „meine“ Straße mit derjenigen, die vom Südosten heraufführt. Diese wird vermutlich von den meisten Touris genommen, die in Los Christianos oder Playa des las Americans (oder so ähnlich) wohnen und einen Tagesausflug in die Berge machen.
Aber die Straße führt auch in Richtung Villaflor, einen schönen ruhigen Ort, der der höchstgelegene der Kanaren sein soll.
Direkt an der Kreuzung ist ein Parkplatz, der zwei Bestimmungen hat: Ersten gibt er den ersten uneingeschränkten Gipfelblick auf den Pico del Teide frei und zweitens ist dort das Ende eines „Berg-ab“ -Wanderweges, der auf dem Pico del Teide beginnt.
Ok, links ab, weiter geht´s hinein in die Canadas. Linker Hand wächst der Pico immer mehr an, aber so riesig erscheint er immer noch nicht, denn man befindet sich ja selbst auch bereits auf gut 1900 – 2000 Metern. Es ist schließlich ein Unterscheid, ob ein Berg auf Normal-Null beginnt oder erst ab der vorgenannten Höhe.
Die Fahrt führt vorbei an einer riesigen Fläche, die durch Sträucher, Sand und Vulkan gesäumt geprägt ist. Rechter Hand sieht man ein Gebirge, eben der o.g. Rand der Canada. Links erscheinen kurz darauf die Roques, eine Felsformation, um die ein kleiner Wanderweg führt. Sollte man machen, auch wenn man eigentlich kein Wandersmann ist. Denn bereits dort bewegt man sich etwas der Touristenmassen. Die meisten Leute bleiben stehen, machen ein Foto und weiter geht’s.
Weiter geht´s.
Mittlerweile ist die Bergbahn erkennbar, die hinauf auf den Teide führt. Naja, nicht ganz hinauf. Die letzten 160 Meter müsste man zu Fuß erklimmen, aber dafür braucht man eine (kostenlose) Genehmigung, die man allerdings nur in der Inselhauptstadt bekommen kann. Tja, so was müsste man vorher wissen und dabei haben .
:-(
Die Fahrt auf den Teide kostet für Touris 20,- € p.P., für „Ansässige“ die Hälfte. Ist das eigentlich mit EU-Recht vereinbar ? Schließlich wird der „EU-Ausländer“ ja benachteiligt. Hm, na ja, lässt sich wohl an dieser Stelle nicht klären.
Die Fahrt auf den Teide dauert nur wenige Minuten, oben angelangt sehnt man sich bei kalten Winden schon mal nach einer Jacke oder einer längeren Hose.
Aber die Aussicht ist prima. LOHNENSWERT !
Verlässt man den Parkplatz der Teide Bahn, kommt man erneut auf die Hauptstraße. Hält man sich rechts, beginnt nach ca. 100 Metern auf der linken Seite ein Wanderweg.
Nach wenigen Schritten teilt sich dieser Weg auf. Links geht´s durch Lavageröll, rechts über einen kelinen sandigen Hügel. Dort steht ein Schild: DANGER!! BEE HIVES !
Übersetzt: Vorsicht: Bienenstöcke.
Mal kurz umgeschaut: Nix zu sehen, also hoch auf den Hügel.
Oben angekommen summte es plötzlich und ich fing mir trotz Flucht einen äußerst schmerzhaften Bienenstich auf dem Rücken ein. *aua*
Für diesen Tag hatte ich die Nase voll.
Aber egal, ich will den weiteren Straßenverlauf trotzdem schildern ....
Die Straße führt auf dem bislang von uns nicht befahrenen Teil weiter gen Norden, man passiert einige Wanderweg-Anfänge und Aussichtspunkte.
Nach wenigen Minuten kommt linker Hand das recht neu angelegte interaktive Besucherzentrum.
Interaktiv...na ja, leider nicht ganz: Viele Schautafeln waren bei meinem Besuch kaputt und die Erklärungen waren alle samt auf spanisch. Man hätte ja eine deutsche Übersetzung kaufen können....ABZOCKE !!!
Gleiche Abzocke gilt für meinen Geschmack übrigens auch für die beiden Restaurants, die nach dem Besucherzentrum rechts und links der Straße folgen.
Aber egal, die ganzen Bus-Touris unterstützen die Läden ja mit vollen Händen.
Naja.....
Direkt nach diesen Restaurants gabelt sich die „Park“-Straße: Links geht´s bergab Richtung Oratava Tal (oft ziemlich wolkig), rechts geht’s Richtung Norden bzw. Westküste. Auf dem Weg dorthin fährt man an einer Observatoriumsanlage vorbei....für Fans eine nette Sache.
Beide Straßen sind empfehlenswert, sie führen zunächst durch freie Landschaften, später winden sie sich durch wunderschönen Kieferwald in Richtung Niederungen.
Interessant ist´s dort am Wochenende: Die Einheimischen picknicken sehr gerne in diesen Wäldern, gerne auch direkt am Straßenrand.
Andere Länder, andere Sitten :-).
Auf welcher dieser Straßen ihr den Park verlasst.....na, das sollte euer Wohnort oder aber das weitere Tagesprogramm entscheiden.
So, das war mein kurzer Ausflug in den Nationalpark des PICO DEL TEIDE. Ich hoffe, euch hat es ein wenig Spaß gemacht.
Hasta la vista
Zu diesem Zeitpunkt endete nämlich mein Teneriffa Urlaub. Traurig aber wahr, 2 Wochen sind schnell, sehr schnell vorbei gewesen.
Aber das ist hier nicht das Thema, sondern der Teide.
Der Teide...ja, was soll man darunter nun eigentlich verstehen ? Den Berg als solchen ? Oder den gleichnamigen Nationalpark ? Egal, ich schreibe zu beidem etwas.
Gut, dann will ich mal anfangen:
Ich wohnte während meines Urlaubs in einem Appartement auf einer Finca in Guia de Isora, gelegen im Südwesten der Insel.
Diesen Ort hatte ich ganz bewusst ausgewählt, denn von hier hat man direkt eine der wenigen (sehr gut ausgebauten) Straßen, die in den Nationalpark führen.
Mit Reiseführer und Wanderführer (Rother Wanderverlag) bewaffnet, führten von dort meine Fahrten in meinem kleinen Miet-Seat-Ibiza hinauf in die Berge.
Als ich auf Teneriffa ankam, war es heiß. Sehr heiß sogar. Grund dafür war der Afrika-Wind, der ab und an die kanarischen Insel heimsucht und extreme Hitze mit sich bringt.
Die Eigentümer der Finca verrieten mir, dass es ob im Nationalpark vermutlich –wenn auch nicht viel- kühler sei.
Das hörte sich prima an und so setzte ich mich bereits am ersten Tag nachmittags dorthin in Bewegung. Und tatsächlich: Es stimmte. Dortige Temperaturen konnte man durchaus ertragen.
Die Fahrt in den Nationalpark beginnt gleich entspannend: Einmal abgebogen und schon lässt man Kleintransporter, schwere LKW, kreischende Mopeds und sonstigen Straßenlärm hinter sich. Dafür sieht man immer mehr Mietwagen, vornehmlich der Farbe weiß. Mein Ibiza war übrigens auch weiß. Mit dunkelbraunen Rostfleck als Folge einer alten Beule. ;-)
Am Straßenrand mehren sich Restaurants, die auf einkehrende Touris warten. Naja, warum auch nicht ? Nach ein paar Stunden im Nationalpark und einigen Wanderungen kann man sich doch schon mal einen Salat oder einen Kaffee con Leche gönnen, oder ? Die Preise der Restaurants an dieser Touri-Meile sind übrigens human und keines fällt auf, weil es besonders teuer ist. Eher fällt auf, dass sich die Speisekarten doch sehr gleichen und vermutlich schmeckts auch überall gleich: Ihr merkts......ich bin nicht sonderlich angetan von der kanarischen Küche: Überall nur Kurzgebratenes und Fertigsoßen..... .
Naja, jedenfalls verändert sich die Landschaft mit jedem Höhenmeter, den man dem Nationalpark näher kommt: Plötzlich setzt dort Kieferwald ein, wo vor wenigen Minuten nicht weiter war als ein paar Sträucher, Büsche und andere Trockenpflanzen.
Heller sandiger Boden mit schönen Kiefern...durchzogen von ersten schwarzen Gesteinen – Die ersten Ausläufer der Lavafelder.
Kleiner Hinweis am Rande: Sollte es auf der ganzen Insel auch wolkig sein, so erlebte ich im Nationalpark durchweg strahlend blauen Himmel. Die Wolken bleiben auf einer Höhe von ca. 900 – 1000 Metern hängen / liegen, darüber wird’s sonnig. Prima, denn die letzten 3 Tage meines Urlaubs war es auf der ganzen Insel wolkig, nicht aber im Nationalpark !
Plötzlich ist der dichte Kiefernwald zu Ende, schnell die Sonnenbrille rausgekramt und schon sieht man den Grund:
Die Berghochfahrerei mit dem Auto hat offenbar schon wieder in eine andere Landschaft geführt: Jetzt beginnt der felsige Teil des Nationalparks. Erste Lava-Ausläufer säumen die Straße und die Bäume stehen nicht mehr so dicht beieinander sondern eher wild verstreut in der Landschaft.
Lt. meinem Wanderführer beginnen hier die ersten Wanderwege, prima. In die Tat umgesetzt habe ich meine Wanderpläne an verschiedenen Tagen, na ja, ist schon praktisch, wenn man 14 Tage ununterbrochen den Mietwagen zur Verfügung hat.
Erst jetzt übrigens fährt man offiziell durch den Nationalpark, wie ein Hinweisschild verrät.
Die Fahrt führt vorbei an der jüngsten Ausbruchstelle des Vulkans. Ich glaube, dass war 1789. Die Straße wurde mitten durch schwarze Lavafelder gebaut...toll. Mittlerweile hat man so gut 1800 Höhenmeter erreicht aber damit nicht genug.
An dieser Stelle will ich mal kurz eine Erklärung nachholen: Der Nationalpark hat aus der Höhe betrachtet eine runde Form. Diese Runde ist von Bergen umgeben. Es wird vermutet, dass dieser ganze Bereich („Las Canadas“ genannt) früher mal ein riesiger Vulkan war, der irgendwann mal in sich zusammengefallen ist. Als höchste Stelle darin ist sodann der Teide –der Pico del Teide- mit 3718 Metern geblieben. Der übrigens auch ein Vulkan ist.
Die Straße führt weiter, um plötzlich einer Kreuzung zu begegnen. Dort trifft sich „meine“ Straße mit derjenigen, die vom Südosten heraufführt. Diese wird vermutlich von den meisten Touris genommen, die in Los Christianos oder Playa des las Americans (oder so ähnlich) wohnen und einen Tagesausflug in die Berge machen.
Aber die Straße führt auch in Richtung Villaflor, einen schönen ruhigen Ort, der der höchstgelegene der Kanaren sein soll.
Direkt an der Kreuzung ist ein Parkplatz, der zwei Bestimmungen hat: Ersten gibt er den ersten uneingeschränkten Gipfelblick auf den Pico del Teide frei und zweitens ist dort das Ende eines „Berg-ab“ -Wanderweges, der auf dem Pico del Teide beginnt.
Ok, links ab, weiter geht´s hinein in die Canadas. Linker Hand wächst der Pico immer mehr an, aber so riesig erscheint er immer noch nicht, denn man befindet sich ja selbst auch bereits auf gut 1900 – 2000 Metern. Es ist schließlich ein Unterscheid, ob ein Berg auf Normal-Null beginnt oder erst ab der vorgenannten Höhe.
Die Fahrt führt vorbei an einer riesigen Fläche, die durch Sträucher, Sand und Vulkan gesäumt geprägt ist. Rechter Hand sieht man ein Gebirge, eben der o.g. Rand der Canada. Links erscheinen kurz darauf die Roques, eine Felsformation, um die ein kleiner Wanderweg führt. Sollte man machen, auch wenn man eigentlich kein Wandersmann ist. Denn bereits dort bewegt man sich etwas der Touristenmassen. Die meisten Leute bleiben stehen, machen ein Foto und weiter geht’s.
Weiter geht´s.
Mittlerweile ist die Bergbahn erkennbar, die hinauf auf den Teide führt. Naja, nicht ganz hinauf. Die letzten 160 Meter müsste man zu Fuß erklimmen, aber dafür braucht man eine (kostenlose) Genehmigung, die man allerdings nur in der Inselhauptstadt bekommen kann. Tja, so was müsste man vorher wissen und dabei haben .
:-(
Die Fahrt auf den Teide kostet für Touris 20,- € p.P., für „Ansässige“ die Hälfte. Ist das eigentlich mit EU-Recht vereinbar ? Schließlich wird der „EU-Ausländer“ ja benachteiligt. Hm, na ja, lässt sich wohl an dieser Stelle nicht klären.
Die Fahrt auf den Teide dauert nur wenige Minuten, oben angelangt sehnt man sich bei kalten Winden schon mal nach einer Jacke oder einer längeren Hose.
Aber die Aussicht ist prima. LOHNENSWERT !
Verlässt man den Parkplatz der Teide Bahn, kommt man erneut auf die Hauptstraße. Hält man sich rechts, beginnt nach ca. 100 Metern auf der linken Seite ein Wanderweg.
Nach wenigen Schritten teilt sich dieser Weg auf. Links geht´s durch Lavageröll, rechts über einen kelinen sandigen Hügel. Dort steht ein Schild: DANGER!! BEE HIVES !
Übersetzt: Vorsicht: Bienenstöcke.
Mal kurz umgeschaut: Nix zu sehen, also hoch auf den Hügel.
Oben angekommen summte es plötzlich und ich fing mir trotz Flucht einen äußerst schmerzhaften Bienenstich auf dem Rücken ein. *aua*
Für diesen Tag hatte ich die Nase voll.
Aber egal, ich will den weiteren Straßenverlauf trotzdem schildern ....
Die Straße führt auf dem bislang von uns nicht befahrenen Teil weiter gen Norden, man passiert einige Wanderweg-Anfänge und Aussichtspunkte.
Nach wenigen Minuten kommt linker Hand das recht neu angelegte interaktive Besucherzentrum.
Interaktiv...na ja, leider nicht ganz: Viele Schautafeln waren bei meinem Besuch kaputt und die Erklärungen waren alle samt auf spanisch. Man hätte ja eine deutsche Übersetzung kaufen können....ABZOCKE !!!
Gleiche Abzocke gilt für meinen Geschmack übrigens auch für die beiden Restaurants, die nach dem Besucherzentrum rechts und links der Straße folgen.
Aber egal, die ganzen Bus-Touris unterstützen die Läden ja mit vollen Händen.
Naja.....
Direkt nach diesen Restaurants gabelt sich die „Park“-Straße: Links geht´s bergab Richtung Oratava Tal (oft ziemlich wolkig), rechts geht’s Richtung Norden bzw. Westküste. Auf dem Weg dorthin fährt man an einer Observatoriumsanlage vorbei....für Fans eine nette Sache.
Beide Straßen sind empfehlenswert, sie führen zunächst durch freie Landschaften, später winden sie sich durch wunderschönen Kieferwald in Richtung Niederungen.
Interessant ist´s dort am Wochenende: Die Einheimischen picknicken sehr gerne in diesen Wäldern, gerne auch direkt am Straßenrand.
Andere Länder, andere Sitten :-).
Auf welcher dieser Straßen ihr den Park verlasst.....na, das sollte euer Wohnort oder aber das weitere Tagesprogramm entscheiden.
So, das war mein kurzer Ausflug in den Nationalpark des PICO DEL TEIDE. Ich hoffe, euch hat es ein wenig Spaß gemacht.
Hasta la vista
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