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Erfahrungsbericht von Grindolf

Hotel "Jardin Caleta" in La Caleta

Pro:

sehr gute Tiershows, ausgezeichnet angelegter Park

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

La Caleta ist ein kleiner Ort etwas fünf Kilometer vom Touristenzentrum Playa Americas/Los Christianos entfernt. Der Ort besteht eigentlich nur aus einem einzigen großen Hotel, einigen Bungalows und einem in diesem Jahr (2003) neu eröffneten Appartmentkomplex, sowie zwei gemütlichen Restaurants, einem Eiscaffee (sehr empfehlenswert, nette Bedienung) und einem kleinen Supermarkt (etwas zu teuer, aber nettes Personal). Der Ort ist wunderbar ruhig und es gibt kaum Durchgangsverkehr (Hier und da ein Linienbus). Einziger kleiner Nachteil ist, daß man zum nächsten richtigen Sandstrand ein wenig laufen muß (etwa einen Kilometer). Der Ort selbst verfügt nur über einen Strand mit viel Kies und Steinen und einem kleinen Sandstreifen mit einer Strandbar sowie ienem Volleyballfeld.
Ebenfalls etwa einen Kilometer entfernt gibt es eine herrliche Badebucht mit einer kleinen Hippie-Siedlung an der auch ungestört FKK betrieben werden kann. Wenn sich dort mal mehr als drei Leute aufhalten ist das schon viel. Sand gibt es dort zwar keinen, aber von den Felsen aus kann man trotzdem wunderbar baden.

Das Hotel \"Jardin Caleta\" bekommt von mir 9 von 10 Punkten. Das Essen war einfach nur genial, die Auswahl riesig, die Qualität ließ absolut
nichts zu wünschen übrig. Das Personal ließ sich ständig neue Dekorationen für den Speisesaal einfallen, von dem man auch noch einen klasse Blick aufs Meer hatte. Wer will kann sogar auf der Terrasse essen.
Von der Kinderanimation war unser Sohn absolut begeistert. Vom Ruhetag (einmal pro Woche) war er richtig enttäuscht. Die Kinderbetreuerin machte einen sehr kompetenten Eindruck.
Sauberkeit : alles bestens
Personal : Feundlich und kompetent. An der Rezeption kam man mit Englisch meist besser klar als mit Deutsch.
Animation : Haben wir nur selten mitgemacht, daher kein Urteil meinerseits. War auf jeden Fall nicht aufdringlich.
Apartments : Kein Grund zu Klagen, mit schönem Bick auf den Pool.
Allgemein sehr ruhige erholsame Atmosphäre.

Vom Hotel aus fuhr ein kostenloser (und fast immer pünktlicher) Bus nach Playa Americas.

Fazit : Ich denke, wir fahren auf jeden Fall noch mal hin.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-06-23 15:27:26 mit dem Titel Der Tierpark "Las Aguilas" - das Dschungel-Erlebnis auf Teneriffa

Der bekanntere Tierpark auf Teneriffa ist ja eigentlich der Loro-Park. Da dieser aber im äußersten Norden der Insel liegt und wir keine Lust zu einer eineinhalb-stündigen Busfahrt hatten, entschlossen wir uns während unseres Urlaubs im Juni 2003 lieber zum Besuch des „Las Aguilas“. Dieser Park liegt nur wenige Kilometer von Playa de las Americas entfernt bei der kleinen Ortschaft Arcona und wird mit dem kostenlosen Shuttlebus innerhalb von etwa 20 Minuten erreicht. Diese Busse fahren stündlich eine Reihe großer Hotels in Playa Americas und Los Christianos an (und auch wieder zurück) und sind überraschend pünktlich, allerdings meistens auch ziemlich voll. Die Abfahrtszeiten kann man einem der Prospekte entnehmen, die in den meisten Hotelrezeptionen ausliegen.
Der Park an sich ist zwar von der Größe her längst nicht mit den großen deutschen Zoos (Frankfurt, Stuttgart, oder Berlin) zu vergleichen und bietet auch nicht deren Artenvielfalt, aber das Design der Anlage schlägt jeden Zoo, den ich bisher besucht habe. Der gesamte Park gleicht einem riesigen Urwald, in den die eizelnen Gehege perfekt eingebettet sind. Die Fußwege sind relativ schmal und schön schattig, so daß man den Park auch bei heißem Wetter problemlos besuchen kann. Die Gehege sind genauso geräumig wie in deutschen Zoos, teilweise aber naturgetreuer angelegt. Zu sehen gibt es unter anderem verschiedene Raubkatzen, Orang-Utas, Krokodile, Erdmännchen, Warane, Pinguine, Nilpferde und Zwergpandas.
Höhepunkte unseres Besuches im „Las Aguilas“ waren aber die beiden Flugshows. Bei der ersten Vorführung wurden unter anderem eine Papageienshow gezeigt, wobei die Vögel völlig frei durchs Publikum flogen. Hier konnte Ich erstmals sehen, was für eine Spannweite beispielsweise Aras haben, wenn sie nicht auf einer Stange sitzen müssen, sondern sich frei bewegen können. Auch bei der zweiten Show, in der Weißkopfseeadler, Eulen, Kraniche, Falken, Ibisse sowie weitere Raubvögel vorgeführt wurden, flogen die Tiere direkt ins Publikum, um sich dort von ihren Betreuern ihr Futter abzuholen. Die Vögel kamen einem derart nahe, daß man sie sogar hätte anfassen können.
Die Erklärungen zu den einzelnen Tieren werden allerdings nur in Spanisch und (gut verständlichem) Englisch gegeben.
Der nächste Höhepunkt war der Besuch in den Affengehegen. Tatsächlich werden dort die Besucher in kleinen Gruppen durchgeschleust und kommen so in direkten Kontakt mit zwei kleineren Lemurenarten. Die Tiere sind deart zutraulich, daß sich die Wärter einen Spaß daraus machen, diese mit Futter auf Köpfe und Schultern der Besucher zu locken. Selbst Äffchen mit Nachwuchs, lassen sich gerne streicheln. Auch sonst scheint der Rest der Affenhorde die Besucher eher als bewegliche Klettergerüste zu verstehen. Das am Eingang des Geheges der Hinweis steht, man solle Taschen und Rucksäcke verschlossen halten, hat auch seinen Grund. Ein besonders neugieriger Lemure war mir auf meinen Rucksack geklettert und versuchte die ganze Zeit über, diesen zu öffnen.
Ein Riesenspaß – sowohl für Kinder als auch für Erwachsene – war außerdem der Jungle-Trail. Eine Art Hindernisparcour von etwa 800 Metern Länge mit Kletterturm, Hängebrücke einem kleinen Labyrinth und diversen weiteren Schikanen. Indiana Jones läßt grüßen und mit unserem Sohn muß wir gleich zwei mal durch den gesamten Parcours.
Der Eintrittspreis war mit 17,00 Euro für Erwachsene und 8,00 Euro für Kinder ab sechs Jahren zwar etwas happig, aber wir waren uns einig, daß es sich gelohnt hat. Die Tiershows und der Jungle-Trail sind übrigens im Preis mit inbegriffen. Separat wären nur noch 2,00 für die Rodelbahn zu zahlen gewesen, die wir auber nicht ausprobiert haben.

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