Mehr zu Teneriffa Testbericht

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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von wurbel
Da will ich nie mehr hin......
Pro:
schnell, sauber
Kontra:
doch schon wieder überlastet
Empfehlung:
Ja
Toll, zwei Wochen Urlaub sollten es sein. Schön in die Sonne. Also waren mal wieder die kanarischen Inseln dran. Und dieses mal sollte es Teneriffa sein.
Da wir uns recht kurzfristig zu diesem Urlaub entschlossen haben hieß das für uns, wir können Last-Minute fliegen. Das haben wir dann auch gemacht und haben zwei Wochen in das Sol Melia Hotel Parque San Antonio gefahren, ein vier Sterne Hotel.
Die Beschreibung des Hotels las sich auch hervorragend. Da war von einer eingewachsener Parkanlage die Rede und von einer recht ruhigen Gegend in der Nähe des Taoro Parks und so weiter. Auch die Bilder waren sehr ansprechend. Was uns aber zu denken hätte geben sollen, ist, dass TUI das Hotel nur mit 3,5 Sternen bewertet. Also eine Abwertung gegenüber der Landeskategorie vornimmt.
Zum Hotel selbst. Es liegt an einer recht lauten Einfallsstraße nach Puerto de la Cruz. Seine etwa 260 Zimmer sind sehr geräumig und vernünftig ausgestattet. Das Schlafzimmer ist durch einen kleinen Vorraum mit eigener Tür vom Bad getrennt. Der Kleiderschrank ist auch recht groß, sodaß man auch seine Klamotten für 2 Wochen ohne Probleme unterkriegt. Die Zimmer haben getrennte Betten, und ein zusätzliches drittes Bett. Nachttische, ein kleiner Tisch mit zwei Sesseln und ein Schreibtisch sind vorhanden. Dazu gibt es noch einen Schminktisch. Die Badezimmer sind neu gemacht und haben eine Dusch-Badewanne, großes Waschbecken, Toilette und Bidet. Ein Mietsafe ist für 10 Euro pro Woche vorhanden. Leider mit Schlüssel.
Der Park ist schon recht alt, ich denke so alt wie das Hotel, dass heißt die Bäume haben inzwischen eine gewisse Größe erreicht, sodaß man von einem echten Park sprechen kann. Die Mahlzeiten werden in Buffetform serviert.
Etwa 500 – 1500 m sind es bis ins Zentrum von Puerto de la Cruz, 40 km zur Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife, 25 km bis zum Flughafen Los Rodeos und 96 km bis zum Flughafen Reina Sofia. Die meisten Urlauber fliegen über den Flughafen Reina Sofia (Teneriffa Süd). Der Transfer dauert dann etwa 1 Stunde, je nachdem wieviele Hotels unterwegs noch angefahren werden. Es gibt auch einen Hotel eigenen Bus, der in die Innenstadt von Puerto fährt. Dann erspart man sich das laufen.
Jetzt zur Beurteilung: Wir hatten ein Zimmer zur Einfallstraße nach Puerto. Diese ist natürlich unheimlich laut. Der Verkehr auf der Straße ist die ganze Nacht über ziemlich stark. Vor allen Dingen die Motorroller, Busse, LKWs und Krankenwagen machen reichlich Lärm. Und Krankenwagen fahren dort sehr oft (mehrfach täglich und auch in der Nacht). Also haben wir um ein anderes Zimmer gebeten. Das haben wir auch bekommen. Das Zimmer, dass sie uns zuerst angeboten haben, war aber so winzig, dass wir es abgelehnt haben. Es war wohl ein Einzelzimmer... Das andere Zimmer, dass wir erst einen Tag später bekommen haben war so groß wie das erste Zimmer, aber wesentlich ruhiger, obwohl es nur 20 m weiter weg lag. Also sind wir umgezogen.
Das Hotel selbst ist 1967 errichtet worden. In einem für damalige Verhältnisse sehr modernen Stil. Die Gebäude haben nur drei, manchmal vier Stockwerke. Gerade der Bau zur Straße hat noch ein Untergeschoss. Allerdings weiß ich nicht, ob diese Zimmer vermietet werden oder ob die Angestellten darin wohnen. Sie haben kein Gartenblick und das Fenster ist unterhalb der Straße... Die Gebäude gruppieren sich um den im inneren liegenden Park und dem Pool. Die anderen Hotels auf Teneriffa aus dieser Zeit sind meistens seelenlose Hotelbunker mit mehr als zehn Stockwerken und winzigem Pool. Wir haben uns einige davon angesehen.
Lieder gehen mit der Zeit manche Sachen kaputt und müssen ersetzt werden. Das Ersetzen scheint im Parque San Antonio Hotel nicht so schnell zu funktionieren. So war im Treppenhaus ein Fenster kaputt. Das heißt, es war nur noch der Fensterrahmen da und auch der splitterte schon und das Holz war ziemlich morsch. Und das sah nicht so aus, als wäre das erst gestern passiert. Im Gegenteil, das ist sicher schon seit Wochen so. In den zwei Wochen in denen wir in diesem Hotel waren, wurde auch kein Versuch unternommen, daran etwas zu ändern oder das Fenster zu ersetzen.
Im Park gibt es auch einen Teich mit Enten und Wasserschildkröten. Die Enten sind recht harmlos. Doch das Wasser dieses Teiches war ganz grün. Also total voller Algen. Dazu kamen noch die drei Springbrunnen, die das grüne Wasser in Fontänen in die Luft spritzten. Kein schöner Anblick. Weiterhin ist der Park etwas ungepflegt. Es liegen abgebrochene Äste herum und einige der Bäume und Hecken haben ein Größe erreicht, bei der man sagen würde, das sie ersetzt gehören. Das ist leider versäumt worden. So ist der Park stellenweise ein Dickicht geworden. Es gab auch eine Brücke über den Teich. Auch hier war ein Stück des Geländers herausgebrochen und fehlte. Ebenso waren die Dielen der Brücke auch an manchen Stellen schon etwas morsch. Sie sahen zumindest so aus.
Das Essen war um es kurz zu sagen miserabel und nicht sonderlich schmackhaft. Es gab eigentlich immer dasselbe. Ein paar kleine Begebenheiten. Zum Frühstück gab es eigentlich Obst. Meistens Kiwi, Melone und Orange. Doch meist war schon 45 Minuten vor dem Frühstücksende kein Obst mehr da. Es wurde auch keines mehr nachgelegt. Selbst auf nachfragen hat man keines mehr erhalten. Wer also nicht früh aufsteht, hat Pech gehabt. Oder es wurden Pfannkuchen gebacken. Auch hier dasselbe Bild 45 Minuten vor Schluß gab es keine mehr. Der Koch, der sie gebacken hat, tauchte einfach nicht mehr auf.
Ein ähnliches Bild bot sich beim Abendessen. Auch hier keine Abwechslung. Die Salate und Vorspeisen waren eigentlich immer dieselben. Außer es gab etwas am Vortag, wovon Reste geblieben sind. Diese wurden dann als Salat verarbeitet und serviert. Der Salat war oftmals welk und man musste sich die guten Blättchen raussuchen. Gut waren allerdings ein paar der Salatsaucen. Die Hauptgerichte waren auch nicht besonders. Es gab verschiedene Schalen mit Essen. Lieder stand nie daran, um was es sich dabei handelte. Meist wurden auch hier Reste verarbeitet und mit reichlich Soße gekocht und war eigentlich wenig schmackhaft. Auch die für die Kanaren so typischen kleinen Kartoffeln in Salzkruste waren so weich und zäh, dass sie ehr an Gummibälle erinnerten. Dann wurde auch noch Fleisch und Fisch extra gebraten. Dort gab es aber beim Fleisch meist Putenschnitzel, Kotelett und Rindersteak (1 mal in 14 Tagen). Dazu gab es noch Fleischspieße, die grauenhaft schmeckten (mindestens 10 Tage lang, die wollte wohl keiner). Bei Fisch bestand die Abwechslung aus Kabeljau (glaube ich), norwegischer Lachs und Thunfisch. Gut war die Paella, die sie fast jeden Tag gemacht haben. Aber 14 Tage Paella?
Zum Glück gab es öfter noch ein extra Essen, dort wurde Braten aufgeschnitten oder auch mal eine Schweinkeule serviert. Aber auch hier gab es drei mal Sparerips. Hatten die kein Küchenbudget mehr?
Der Käse war immer identisch. Ziegenkäse, eigentlich lecker. Bei den Desserts gab es jeden Tag Götterspeise und sehr süßen Kuchen, manchmal auch Flan. 2 mal gab es echt leckeren Apfelkuchen.
Das hört sich nach reichlich an. Aber für 14 Tage reicht das meines erachtens halt nicht aus. Zumal es doch immer irgend wo dasselbe war. Vergleicht das doch mal mit dem Speiseplan euerer Kantine.... Zu den Preisen: Eine gute Flasche Wein kostete 12 Euro, der Tafelwein 8 Euro (schmekt nicht), eine Flasche Muga, (der teuerste Wein) 36 Euro. Doch leider war der Rotwein immer zu warm, d.h. er wird auch zu warm gelagert. Eine Flasche Wasser (0,5 l) 1,50 Euro.
Abendunterhaltung gab es eigentlich keine. Ich kenne das von anderen Hotels mit Shows usw. Aber hier beschränkte sich die Abendunterhaltung auf einen Alleinunterhalter an seinem Keyboard. Im Prospekt stand nur Abendunterhaltung, nicht das Wort \"Show\". Entsprechend leer war die Bar auch abends. Das mag auch an den schlechten Cocktails gelegen haben. Die sind zwar dort recht billig, schmecken aber nicht und sind fast alkoholfrei, wenn auch an erster Stelle der Zutatenliste Rum steht. Nur die Shots, die haben reichlich Alkohol. Ausweichtipp ist dort das Taoro Casino. Dort sind die Cocktails nicht teurer, aber wesentlich besser. Auch in der näheren Umgebung gibt es sonst nichts nettes. Also muß man in die Stadt gehen.
So genug gemeckert. Jetzt will ich nochmals etwas nettes sagen. Das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit, bis auf den Chef de Service. Mit dem haben wir uns dann auch noch angelegt, dann ging es auch mit ihm. Die Zimmer waren sehr sauber und der Handtuch- und Bettwäschewechsel klappte ausgezeichnet. Ich denke da hilft auch das regelmässige Trinkgeld. Poolhandtücher werden gegen 10 Euro Pfand pro Stück verliehen. Der Pool ist ansprechend und tief (über 3 m), das Wasser warm.
Fazit: Ich kann das Hotel nicht empfehlen. Dazu ist der Park zu ungepflegt (grünes Wasser usw.) und das Essen zu schlecht. Dazu kommt die fehlende Abendunterhaltung.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-04-10 11:57:38 mit dem Titel TFN - Wer hin will kommt hier an!
Was muß ein Flugahfen leisten? Darüber habe ich mir heute einmal Gedanken gemacht. Dies möchte ich am Beispiel des Reina Sofia Airport Teneriffa Süd (TFS) ausführe. Ich war Anfang April 2003 dort.
Hier erst mal ein paar technische Daten:
Adresse: Reina Sofia Airport - Tenerife South, 38610 Granadilla de Abona, Tenerife, Spanien
Lage: Der Flughafen liegt im Süden der Insel, 60km von der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife entfernt.
Airport Code: TFS
Anzahl der Terminals: 1
Telephone: (0)922 759 200
Fax: (0)922 759 247
E-mail: [email protected]
Website: http://www.aena.es/aeropuertos/tenerifesur/index.htm (allerdings nur auf spanisch)
Zeitzone: GMT (GMT + 1 zwischen April und Oktober)
Information und Help Desks: Es gibt auf dem Flughafen eine Information in der Haupthalle. (Tel: (0)922 759 200) Diese Information kümmert sich um Fragen aller aller Art, auch um verlorenes Gepäck.
Einrichtungen: Auf dem Flughafen befinden sich Banken, ein Postamt und auch Telefone. Für das leibliche Wohl sorgen einige Restaurants und Bars. Dabei sind auch die großen Ketten (z.B. Pizza Hut, Burger King). Wobei ich nur welche im Passagierbereich gesehen habe. Es gibt auch einen Duty Free Bereich. Dort kann man zollfrei einkaufen. Allerdings sind die Waren auf der Insel selbst meist billiger. Im Duty Free Bereich befinden sich auch die üblichen weiteren Geschäfte. Z.B. Mode, Souvenirs, Buch- und Zeitschriften Läden, Floristen usw. Außerhalb des Transitbereiches gibt es die üblichen weiteren Geschäfte. Zum Beispiel Reisebüros, Autovermietungen, die Touristeninformation (nicht mit dem Help Desk verwechseln), eine Kapelle, eine Polizeistation, eine Apotheke und ein rund um die Uhr geöffnetes Medizinzentrum.
Der Flughafen selbst ist behinderten gerecht ausgestattet. Es gibt überall Rampen und Aufzüge. Außerdem gibt es einen speziellen Begleitservice des Flughafens für Behinderte. Der muß allerdings 72 Stunden vorher angefordert werden.
Wer im Urlaub nicht abschalten kann, Konferenzräume sind ebenfalls vorhanden
Autovermietungen: Mit Avis, Cicar, Hertz, Autos Reisen, Europcar und Atesa sind in der Haupthalle alle großen vertreten. Zur Zeit ist Autos Reisen der billigste..
Parkplätze: Der Flughafen verfügt über mehr als 1000 Parkplätze. Es gibt allerdings nur 58 Parkplätze die gratis sind. Und dies auch nur für 15 Minuten!
Anfahrt: Die Anfahrt ist recht einfach und gut ausgeschildert. Man fährt einfach die Autobahn TF-1 bis zur Ausfahrt Flughafen und folgt der Beschilderung. Von Santa Cruz de Tenerife sind es etwa 60km.
Öffentliche Verkehrsmittel: Natürlich gibt es reichlich Taxis am Flughafen. Die Preise für weitere Strecken sind staatlich festgelegt. Aber es fahren auch sehr viele Busse über den Flughafen. Auch mit den Bussen kommt man überall hin. Es dauert halt nur länger.
Hotels: In direkter Umgebung des Flughafens gibt es keine Hotels!
Zur Benutzbarkeit des Flughafens ist zu sagen, daß ein Flughafen eigentlich nur ein großer Knotenpunkt ist. Und dabei ist das wichtigste, dass er funktioniert. Dies ist hier der Fall. Bei der Ankunft geht es ja in der Regel sehr schnell. Die Beschilderung ist sehr gut verständlich. Auffallend ist, dass alle Schilder zuerst auf Deutsch, dann auf Englisch und schließlich auf Spanisch geschrieben sind. Das Gepäck war sehr schnell und unbeschädigt da und dann ging es raus in den Bus und ab ins Hotel. Auch der Busparkplatz für die Pauschalurlauber ist direkt am Terminal. Es gibt auch Gepäckwägen in ausreichender Zahl. Sie funktionieren ohne Pfandmünze.
Der Check-Inn gestaltet sich etwas schwieriger. Meist sind die Schalter noch nicht offen wenn man ankommt. Dann sitzen dort unter Umständen Leute die kein Deutsch und nur sehr wenig Englisch können. Das gestaltet sich dann etwas schwer... Aber es geht auch. Dazu hatten wir das Glück, in der Schlange zu stehen, bei es mit Abstand am langsamsten ging. (Murphy)
Den Duty Free Bereich habe ich ausführlich beschrieben. Kaufen lohnt sich dort nicht. Aber man bekommt beim bummeln mühelos seine Zeit rum. Wir mussten 2 Stunden warten. Sanitäre Anlagen sind auch vorhanden. Es sind nicht so viele, aber sie reichen vollkommen aus. Sie sind auch relativ gepflegt und halbwegs sauber.
Allerdings sind die Sicherheitskontrollen weniger streng als in Deutschland. Der Mensch der mein Handgepäck durchleuchtet hat, hat sich lieber mit seinem Nachbarn unterhalten. Eigentlich kann er nicht gesehen haben, was ich in meiner Tasche habe. Auf dem Flughafen selbst herrscht Rauchverbot. Nur an speziell gekennzeichneten Stellen darf geraucht werden. Es gibt reichlich Sitzpätze um auf das Flugzeug zu warten. Ich glaube allerdings nicht, dass es genug sind, wenn Hochsaison ist. Der Flughafen ist ja erst vor ein paar Jahren erweitert worden. Aber auch das reicht wohl schon nicht mehr aus. Es gibt direkte Gates bei denen man direkt in Flugzeug einsteigen kann. Aber auch ein Transport mit Vorfeldbussen ist üblich.
Um zum Abschluss zu kommen: Der Flughafen hat alles was ein Flughafen braucht. Er ist behindertengerecht und bietet die Services, die notwendig sind. Er ist sehr zweckmäßig und dient eigentlich nur als Verkehrsknotenpunkt. Allerdings als sehr überlasteter. Ich habe den Flughafen nicht als unangenehm empfunden.
Da wir uns recht kurzfristig zu diesem Urlaub entschlossen haben hieß das für uns, wir können Last-Minute fliegen. Das haben wir dann auch gemacht und haben zwei Wochen in das Sol Melia Hotel Parque San Antonio gefahren, ein vier Sterne Hotel.
Die Beschreibung des Hotels las sich auch hervorragend. Da war von einer eingewachsener Parkanlage die Rede und von einer recht ruhigen Gegend in der Nähe des Taoro Parks und so weiter. Auch die Bilder waren sehr ansprechend. Was uns aber zu denken hätte geben sollen, ist, dass TUI das Hotel nur mit 3,5 Sternen bewertet. Also eine Abwertung gegenüber der Landeskategorie vornimmt.
Zum Hotel selbst. Es liegt an einer recht lauten Einfallsstraße nach Puerto de la Cruz. Seine etwa 260 Zimmer sind sehr geräumig und vernünftig ausgestattet. Das Schlafzimmer ist durch einen kleinen Vorraum mit eigener Tür vom Bad getrennt. Der Kleiderschrank ist auch recht groß, sodaß man auch seine Klamotten für 2 Wochen ohne Probleme unterkriegt. Die Zimmer haben getrennte Betten, und ein zusätzliches drittes Bett. Nachttische, ein kleiner Tisch mit zwei Sesseln und ein Schreibtisch sind vorhanden. Dazu gibt es noch einen Schminktisch. Die Badezimmer sind neu gemacht und haben eine Dusch-Badewanne, großes Waschbecken, Toilette und Bidet. Ein Mietsafe ist für 10 Euro pro Woche vorhanden. Leider mit Schlüssel.
Der Park ist schon recht alt, ich denke so alt wie das Hotel, dass heißt die Bäume haben inzwischen eine gewisse Größe erreicht, sodaß man von einem echten Park sprechen kann. Die Mahlzeiten werden in Buffetform serviert.
Etwa 500 – 1500 m sind es bis ins Zentrum von Puerto de la Cruz, 40 km zur Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife, 25 km bis zum Flughafen Los Rodeos und 96 km bis zum Flughafen Reina Sofia. Die meisten Urlauber fliegen über den Flughafen Reina Sofia (Teneriffa Süd). Der Transfer dauert dann etwa 1 Stunde, je nachdem wieviele Hotels unterwegs noch angefahren werden. Es gibt auch einen Hotel eigenen Bus, der in die Innenstadt von Puerto fährt. Dann erspart man sich das laufen.
Jetzt zur Beurteilung: Wir hatten ein Zimmer zur Einfallstraße nach Puerto. Diese ist natürlich unheimlich laut. Der Verkehr auf der Straße ist die ganze Nacht über ziemlich stark. Vor allen Dingen die Motorroller, Busse, LKWs und Krankenwagen machen reichlich Lärm. Und Krankenwagen fahren dort sehr oft (mehrfach täglich und auch in der Nacht). Also haben wir um ein anderes Zimmer gebeten. Das haben wir auch bekommen. Das Zimmer, dass sie uns zuerst angeboten haben, war aber so winzig, dass wir es abgelehnt haben. Es war wohl ein Einzelzimmer... Das andere Zimmer, dass wir erst einen Tag später bekommen haben war so groß wie das erste Zimmer, aber wesentlich ruhiger, obwohl es nur 20 m weiter weg lag. Also sind wir umgezogen.
Das Hotel selbst ist 1967 errichtet worden. In einem für damalige Verhältnisse sehr modernen Stil. Die Gebäude haben nur drei, manchmal vier Stockwerke. Gerade der Bau zur Straße hat noch ein Untergeschoss. Allerdings weiß ich nicht, ob diese Zimmer vermietet werden oder ob die Angestellten darin wohnen. Sie haben kein Gartenblick und das Fenster ist unterhalb der Straße... Die Gebäude gruppieren sich um den im inneren liegenden Park und dem Pool. Die anderen Hotels auf Teneriffa aus dieser Zeit sind meistens seelenlose Hotelbunker mit mehr als zehn Stockwerken und winzigem Pool. Wir haben uns einige davon angesehen.
Lieder gehen mit der Zeit manche Sachen kaputt und müssen ersetzt werden. Das Ersetzen scheint im Parque San Antonio Hotel nicht so schnell zu funktionieren. So war im Treppenhaus ein Fenster kaputt. Das heißt, es war nur noch der Fensterrahmen da und auch der splitterte schon und das Holz war ziemlich morsch. Und das sah nicht so aus, als wäre das erst gestern passiert. Im Gegenteil, das ist sicher schon seit Wochen so. In den zwei Wochen in denen wir in diesem Hotel waren, wurde auch kein Versuch unternommen, daran etwas zu ändern oder das Fenster zu ersetzen.
Im Park gibt es auch einen Teich mit Enten und Wasserschildkröten. Die Enten sind recht harmlos. Doch das Wasser dieses Teiches war ganz grün. Also total voller Algen. Dazu kamen noch die drei Springbrunnen, die das grüne Wasser in Fontänen in die Luft spritzten. Kein schöner Anblick. Weiterhin ist der Park etwas ungepflegt. Es liegen abgebrochene Äste herum und einige der Bäume und Hecken haben ein Größe erreicht, bei der man sagen würde, das sie ersetzt gehören. Das ist leider versäumt worden. So ist der Park stellenweise ein Dickicht geworden. Es gab auch eine Brücke über den Teich. Auch hier war ein Stück des Geländers herausgebrochen und fehlte. Ebenso waren die Dielen der Brücke auch an manchen Stellen schon etwas morsch. Sie sahen zumindest so aus.
Das Essen war um es kurz zu sagen miserabel und nicht sonderlich schmackhaft. Es gab eigentlich immer dasselbe. Ein paar kleine Begebenheiten. Zum Frühstück gab es eigentlich Obst. Meistens Kiwi, Melone und Orange. Doch meist war schon 45 Minuten vor dem Frühstücksende kein Obst mehr da. Es wurde auch keines mehr nachgelegt. Selbst auf nachfragen hat man keines mehr erhalten. Wer also nicht früh aufsteht, hat Pech gehabt. Oder es wurden Pfannkuchen gebacken. Auch hier dasselbe Bild 45 Minuten vor Schluß gab es keine mehr. Der Koch, der sie gebacken hat, tauchte einfach nicht mehr auf.
Ein ähnliches Bild bot sich beim Abendessen. Auch hier keine Abwechslung. Die Salate und Vorspeisen waren eigentlich immer dieselben. Außer es gab etwas am Vortag, wovon Reste geblieben sind. Diese wurden dann als Salat verarbeitet und serviert. Der Salat war oftmals welk und man musste sich die guten Blättchen raussuchen. Gut waren allerdings ein paar der Salatsaucen. Die Hauptgerichte waren auch nicht besonders. Es gab verschiedene Schalen mit Essen. Lieder stand nie daran, um was es sich dabei handelte. Meist wurden auch hier Reste verarbeitet und mit reichlich Soße gekocht und war eigentlich wenig schmackhaft. Auch die für die Kanaren so typischen kleinen Kartoffeln in Salzkruste waren so weich und zäh, dass sie ehr an Gummibälle erinnerten. Dann wurde auch noch Fleisch und Fisch extra gebraten. Dort gab es aber beim Fleisch meist Putenschnitzel, Kotelett und Rindersteak (1 mal in 14 Tagen). Dazu gab es noch Fleischspieße, die grauenhaft schmeckten (mindestens 10 Tage lang, die wollte wohl keiner). Bei Fisch bestand die Abwechslung aus Kabeljau (glaube ich), norwegischer Lachs und Thunfisch. Gut war die Paella, die sie fast jeden Tag gemacht haben. Aber 14 Tage Paella?
Zum Glück gab es öfter noch ein extra Essen, dort wurde Braten aufgeschnitten oder auch mal eine Schweinkeule serviert. Aber auch hier gab es drei mal Sparerips. Hatten die kein Küchenbudget mehr?
Der Käse war immer identisch. Ziegenkäse, eigentlich lecker. Bei den Desserts gab es jeden Tag Götterspeise und sehr süßen Kuchen, manchmal auch Flan. 2 mal gab es echt leckeren Apfelkuchen.
Das hört sich nach reichlich an. Aber für 14 Tage reicht das meines erachtens halt nicht aus. Zumal es doch immer irgend wo dasselbe war. Vergleicht das doch mal mit dem Speiseplan euerer Kantine.... Zu den Preisen: Eine gute Flasche Wein kostete 12 Euro, der Tafelwein 8 Euro (schmekt nicht), eine Flasche Muga, (der teuerste Wein) 36 Euro. Doch leider war der Rotwein immer zu warm, d.h. er wird auch zu warm gelagert. Eine Flasche Wasser (0,5 l) 1,50 Euro.
Abendunterhaltung gab es eigentlich keine. Ich kenne das von anderen Hotels mit Shows usw. Aber hier beschränkte sich die Abendunterhaltung auf einen Alleinunterhalter an seinem Keyboard. Im Prospekt stand nur Abendunterhaltung, nicht das Wort \"Show\". Entsprechend leer war die Bar auch abends. Das mag auch an den schlechten Cocktails gelegen haben. Die sind zwar dort recht billig, schmecken aber nicht und sind fast alkoholfrei, wenn auch an erster Stelle der Zutatenliste Rum steht. Nur die Shots, die haben reichlich Alkohol. Ausweichtipp ist dort das Taoro Casino. Dort sind die Cocktails nicht teurer, aber wesentlich besser. Auch in der näheren Umgebung gibt es sonst nichts nettes. Also muß man in die Stadt gehen.
So genug gemeckert. Jetzt will ich nochmals etwas nettes sagen. Das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit, bis auf den Chef de Service. Mit dem haben wir uns dann auch noch angelegt, dann ging es auch mit ihm. Die Zimmer waren sehr sauber und der Handtuch- und Bettwäschewechsel klappte ausgezeichnet. Ich denke da hilft auch das regelmässige Trinkgeld. Poolhandtücher werden gegen 10 Euro Pfand pro Stück verliehen. Der Pool ist ansprechend und tief (über 3 m), das Wasser warm.
Fazit: Ich kann das Hotel nicht empfehlen. Dazu ist der Park zu ungepflegt (grünes Wasser usw.) und das Essen zu schlecht. Dazu kommt die fehlende Abendunterhaltung.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-04-10 11:57:38 mit dem Titel TFN - Wer hin will kommt hier an!
Was muß ein Flugahfen leisten? Darüber habe ich mir heute einmal Gedanken gemacht. Dies möchte ich am Beispiel des Reina Sofia Airport Teneriffa Süd (TFS) ausführe. Ich war Anfang April 2003 dort.
Hier erst mal ein paar technische Daten:
Adresse: Reina Sofia Airport - Tenerife South, 38610 Granadilla de Abona, Tenerife, Spanien
Lage: Der Flughafen liegt im Süden der Insel, 60km von der Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife entfernt.
Airport Code: TFS
Anzahl der Terminals: 1
Telephone: (0)922 759 200
Fax: (0)922 759 247
E-mail: [email protected]
Website: http://www.aena.es/aeropuertos/tenerifesur/index.htm (allerdings nur auf spanisch)
Zeitzone: GMT (GMT + 1 zwischen April und Oktober)
Information und Help Desks: Es gibt auf dem Flughafen eine Information in der Haupthalle. (Tel: (0)922 759 200) Diese Information kümmert sich um Fragen aller aller Art, auch um verlorenes Gepäck.
Einrichtungen: Auf dem Flughafen befinden sich Banken, ein Postamt und auch Telefone. Für das leibliche Wohl sorgen einige Restaurants und Bars. Dabei sind auch die großen Ketten (z.B. Pizza Hut, Burger King). Wobei ich nur welche im Passagierbereich gesehen habe. Es gibt auch einen Duty Free Bereich. Dort kann man zollfrei einkaufen. Allerdings sind die Waren auf der Insel selbst meist billiger. Im Duty Free Bereich befinden sich auch die üblichen weiteren Geschäfte. Z.B. Mode, Souvenirs, Buch- und Zeitschriften Läden, Floristen usw. Außerhalb des Transitbereiches gibt es die üblichen weiteren Geschäfte. Zum Beispiel Reisebüros, Autovermietungen, die Touristeninformation (nicht mit dem Help Desk verwechseln), eine Kapelle, eine Polizeistation, eine Apotheke und ein rund um die Uhr geöffnetes Medizinzentrum.
Der Flughafen selbst ist behinderten gerecht ausgestattet. Es gibt überall Rampen und Aufzüge. Außerdem gibt es einen speziellen Begleitservice des Flughafens für Behinderte. Der muß allerdings 72 Stunden vorher angefordert werden.
Wer im Urlaub nicht abschalten kann, Konferenzräume sind ebenfalls vorhanden
Autovermietungen: Mit Avis, Cicar, Hertz, Autos Reisen, Europcar und Atesa sind in der Haupthalle alle großen vertreten. Zur Zeit ist Autos Reisen der billigste..
Parkplätze: Der Flughafen verfügt über mehr als 1000 Parkplätze. Es gibt allerdings nur 58 Parkplätze die gratis sind. Und dies auch nur für 15 Minuten!
Anfahrt: Die Anfahrt ist recht einfach und gut ausgeschildert. Man fährt einfach die Autobahn TF-1 bis zur Ausfahrt Flughafen und folgt der Beschilderung. Von Santa Cruz de Tenerife sind es etwa 60km.
Öffentliche Verkehrsmittel: Natürlich gibt es reichlich Taxis am Flughafen. Die Preise für weitere Strecken sind staatlich festgelegt. Aber es fahren auch sehr viele Busse über den Flughafen. Auch mit den Bussen kommt man überall hin. Es dauert halt nur länger.
Hotels: In direkter Umgebung des Flughafens gibt es keine Hotels!
Zur Benutzbarkeit des Flughafens ist zu sagen, daß ein Flughafen eigentlich nur ein großer Knotenpunkt ist. Und dabei ist das wichtigste, dass er funktioniert. Dies ist hier der Fall. Bei der Ankunft geht es ja in der Regel sehr schnell. Die Beschilderung ist sehr gut verständlich. Auffallend ist, dass alle Schilder zuerst auf Deutsch, dann auf Englisch und schließlich auf Spanisch geschrieben sind. Das Gepäck war sehr schnell und unbeschädigt da und dann ging es raus in den Bus und ab ins Hotel. Auch der Busparkplatz für die Pauschalurlauber ist direkt am Terminal. Es gibt auch Gepäckwägen in ausreichender Zahl. Sie funktionieren ohne Pfandmünze.
Der Check-Inn gestaltet sich etwas schwieriger. Meist sind die Schalter noch nicht offen wenn man ankommt. Dann sitzen dort unter Umständen Leute die kein Deutsch und nur sehr wenig Englisch können. Das gestaltet sich dann etwas schwer... Aber es geht auch. Dazu hatten wir das Glück, in der Schlange zu stehen, bei es mit Abstand am langsamsten ging. (Murphy)
Den Duty Free Bereich habe ich ausführlich beschrieben. Kaufen lohnt sich dort nicht. Aber man bekommt beim bummeln mühelos seine Zeit rum. Wir mussten 2 Stunden warten. Sanitäre Anlagen sind auch vorhanden. Es sind nicht so viele, aber sie reichen vollkommen aus. Sie sind auch relativ gepflegt und halbwegs sauber.
Allerdings sind die Sicherheitskontrollen weniger streng als in Deutschland. Der Mensch der mein Handgepäck durchleuchtet hat, hat sich lieber mit seinem Nachbarn unterhalten. Eigentlich kann er nicht gesehen haben, was ich in meiner Tasche habe. Auf dem Flughafen selbst herrscht Rauchverbot. Nur an speziell gekennzeichneten Stellen darf geraucht werden. Es gibt reichlich Sitzpätze um auf das Flugzeug zu warten. Ich glaube allerdings nicht, dass es genug sind, wenn Hochsaison ist. Der Flughafen ist ja erst vor ein paar Jahren erweitert worden. Aber auch das reicht wohl schon nicht mehr aus. Es gibt direkte Gates bei denen man direkt in Flugzeug einsteigen kann. Aber auch ein Transport mit Vorfeldbussen ist üblich.
Um zum Abschluss zu kommen: Der Flughafen hat alles was ein Flughafen braucht. Er ist behindertengerecht und bietet die Services, die notwendig sind. Er ist sehr zweckmäßig und dient eigentlich nur als Verkehrsknotenpunkt. Allerdings als sehr überlasteter. Ich habe den Flughafen nicht als unangenehm empfunden.
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