Mehr zu Teneriffa Testbericht

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Erfahrungsbericht von littlewitch80

Auf ins Sonnenland

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Eigentlich wollten wir (zwei Freundinnen und ich) ja zuerst nach Irland, Schottland oder England, aber dort war nix mehr frei. Also wählten wir zwischen Teneriffa und Gran Canaria und entschieden uns für ersteres. Eine gute Entscheidung wie ich heute finde.

1.Tag
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Wir kamen so um zwölf Uhr in Teneriffa an und leider begann alles erst mal mit Ärger. Es gab da einige Probleme mit unserem Mietwagen, doch letztendlich saßen wir dann doch in unserem Renault Megane Coupé und brausten damit zu unserer Anlage, dem Hollywood Mirage. Dort angekommen gaben wir unsere Koffer ab und schlenderten dann in der Gegend umher, da wir erst um 17:00 Uhr unser Zimmer beziehen konnten.... Kleiner Tipp, es wäre besser die „Deutschland-Herbst-Klamotten“ in „Teneriffa-Sommer-Klamotten“ umzutauschen, denn sonst könnte man leichte Hitzeprobleme bekommen. Ansonsten war das doch eher ein ruhiger Tag. Wahrscheinlich sollte man den Tag vor dem Abflug nicht durchmachen,... aber wenn man eh wieder um 4:00 aufstehen muss...

2.Tag
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Aufgings zum Vulkan „El Teide“. Hier währe eine Jacke nicht schlecht gewesen. Durch die fehlende Jacke und der Klimaanlage gab es bei mir gleich mal eine Erkältung (und das am zweiten Tag). Dann wollte ich heldenhaft den Teide bezwingen, woraufhin ich das Gestein mit meinem Knie testet (im Klartext: mich hat`s hingeschlagen). Also war mein Knie auch erst mal hin... ich erinnere mich nur ungern an die vielen Treppen die ich laufen musste. Danach fuhren wir noch in die Hauptstadt, Santa Cruz. Dort wanderten wir etwas durch die Straßen und ließen uns dann in einem Lokal nieder. Nach einer halben Ewigkeit bekamen wir dann auch die Karte. Nach dem höchst unterhaltsamen Essen ging es wieder zurück ins Hotel.
Der Abend war dann ziemlich zum wegwerfen, was aber nicht an Teneriffa lag. Wir fuhren nach Los Christianos und wurden uns nicht einig was wir eigentlich machen wollten. Daraufhin kam es zu einem nicht ganz kleinen Streit zwischen uns drein. Nachdem wir mit dem rumzicken aufgehört hatten setzten wir uns noch in den Mac Donalds (ist schon so was wie Tradition, überall wo ich mal war muss ich wenigstens einmal im Mac Donalds gewesen sein, auch wenn es nur zur Benutzung der Toiletten ist) und hatten ein kleines Versöhnungsmahl. Danach gings ab ins Bettchen.

3.Tag
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Nach etwas längerem Aufenthalt im Bett ging es an den Pool. An dieser Stelle möchte ich mich gleich mal bei den lifeguards bedanken, die bei einer maximalen Wassertiefe von 1,40 Meter wassertiefe immer dazu bereit waren uns aus den reisenden Fluten zu retten. Und noch ein weiteres ganz herzlichen Dankeschön an Jost (Animateur) der uns noch den ganzen Urlaub begeistern sollte, wenn auch nicht immer ganz freiwillig ;-). Nach dem Poolaufenthalt mussten meine zwei Miturlauberinnen erst mal ihren Sonnenbrand behandeln; ich wurde Gott sei dank verschont (ich hatte dafür ja das kaputte Knie und die Erkältung)
Abends haben wir auch irgendwas gemacht, nur leider weiß ich nicht mehr was.

4.Tag
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Ja, mal wieder wurde es morgens etwas später. Danach ging es an den angeblich schönsten Strand (wo war der noch mal). Die Wellen dort hätten uns beinahe erschlagen,... na ja, nicht wirklich. Vielleicht hätten wir doch eher an einen Surferstrand gehen sollen, denn sogar in meiner Badewanne gibt es intensivere Wellen als dort. Aber der Strand war tatsächlich schön. Nach faulem auf dem Bauch rumliegen ging’s wieder ins Hotel, um uns für den Abend fertig zu machen. Wir fuhren wieder mal nach Los Christianos und gingen in’s Tramp, der größten Disco Teneriffas. In dieser größten Disco saßen wir erst mal eine ganze Weile alleine rum. Irgendwann kam dann eine Schulklasse, oder so was in der Art angestürmt und danach füllte sich der Laden etwas. Das einzig doofe daran war die Musik, die nicht so wirklich unser Geschmack war, sich aber aushalten ließ. Es lief halt die ganze Zeit Trance, Techno und so.

5.Tag
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Auf ging’s in den Zoo (weil wir hier in Deutschland ja keine haben). Wir wählten den „Parque Las Aguilas“ und zahlten 2300 Peseten (ca. 25 DM) Eintritt, Kinder kosten, glaub ich, 1100 Peseten (ca. 13DM). Ja, hier gab es auch einiges zu erleben. Zuerst war da der „El Templo de los Tigres“ in dem auf den ersten Blick ein ganzer Tiger hauste, auf den zweiten sahen wir noch zwei weitere (einer davon war weiß). Irgendwann ging’s an einer Eule vorbei, bei der man fotografiert wurde ob man wollte oder nicht. Gleich darauf folgte ein Papageienschau, wobei mir ein Rollschuhlaufender Papageien eher leid tut als mir zu gefallen. Das nächste Abenteuer bestand darin über eine 12 Meter hohe Hängebrücke gehen musste, als besonderer Leckerbissen lagen drunter die Krokodile. Nun zu was lustigerem. Beim „direct Contact“ fand man auf einmal Affen auf seinen Schultern, Kopf, Taschen,...
Wer wollte konnte daraufhin Bob fahren, was allerdings 300 Peseten (ca. 3,50 DM) extra kostet. Wir gingen lieber gleich zum „Gungle Raid“ über. Hier muss man über irgendwelche Seile klettern, über Türme springen, Irrgärten bewältigen, und, und, und.
Zu guter letzt gab es noch eine Show mit Greifvögeln, die wirklich klasse war.
Am Abend entschieden wir uns für einen Ruheabend, da wir mittlerweile alle Erkältet waren.

6.Tag
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Erstmal schliefen wir unsere Erkältung etwas aus. Danach ging es mal wieder an den Pool, wo es uns dann in der Mittagssonne aber zu heiß wurde und wir uns ins Zimmer zurückzogen. Später entschieden wir uns reiten zu gehen. Eigentlich wollten wir ja am Strand reiten, es ging aber durch Stein und Geröll; war aber trotzdem schön. Näher möchte ich auf diese Exkursion nicht eingehen, da wir unmögliches erlebt haben, dass WIR sehr lustig fanden, andere aber wahrscheinlich nicht.
Am Abend gab es ein spezielles Programm vom Hotel. Dort gab es ein Buffet und Programm, was beides sehr gut war.

7.Tag
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Wir fuhren mal wieder in die Hauptstadt Santa Cruz um dort noch Souveniers für die daheimgebliebenen zu kaufen. War also nicht sehr spektakulär. Am frühen Abend fuhren wir wieder zurück. Wir liefen erst noch in der ganzen Anlage rum und später auch noch in den Ort. Dort schlenderten wir mal wieder durch die Straßen.
Natürlich machten wir die Nacht mal wieder durch. In dieser Zeit entstand unter anderem auch eine Flaschenpost für den Hotelpool.

8.Tag
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Der Tag der Abreise, Melancholie pur, denn keiner von uns wollte so wirklich abreisen. Eine Woche ist einfach viel zu kurz. Um 6:30 fuhren wir schweren Herzens Richtung Flughafen. Dort angekommen erledigten wir noch einige kleinere Einkäufe (gell Tina) und waren dann auch schon im Flugzeug verschwunden und auf den Weg nach Deutschland (schnief).


Noch nebenbei: Ich habe noch nie so viel auf einmal gelacht wie in dieser Woche. Wenn uns die Leutchen dort noch mal einreisen lassen kommen wir bestimmt noch mal. Zur Beruhigung an alle die uns dort ertragen mussten, wir sind nicht immer so chaotisch wie in dieser Woche (aber es waren ja eh hauptsächlich Briten da).

12 Bewertungen, 3 Kommentare

  • old_dragon

    02.08.2002, 17:36 Uhr von old_dragon
    Bewertung: sehr hilfreich

    also teneriffa ist einfach einsame spitze! ich persönlich ziehe allerdings die nordküste vor, obwohl da auch mal schlechtes wetter sein kann.

  • anonym

    18.06.2002, 14:51 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    hach, da kommt urlaubslaune auf!

  • ironeye

    31.03.2002, 13:57 Uhr von ironeye
    Bewertung: sehr hilfreich

    toller bericht und frohe ostern