Tihany Testbericht

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Erfahrungsbericht von phlox64

Phlox auf Reisen

Pro:

Touristenhighlight,viele Sehenswürdigkeiten

Kontra:

stellenweise sehr teuer

Empfehlung:

Ja

Liebe Lesergemeinde!

Wer kennt das nicht, man freut sich das ganze Jahr auf den Urlaub und dann lädt das Wetter nicht gerade zum Baden ein.

Leider ist es uns dieses Jahr auch so ergangen, wir wollten einen richtig faulen Badeurlaub machen und uns vom Alltag erholen. Das Wetter war wie gesagt nicht das beste, deshalb schauten wir uns die Gegend etwas genauer an. Obwohl wir schon seit vielen Jahren alljährliche Gäste am Balaton sind, haben wir es noch nie geschafft ,die Halbinsel Tihany zu besuchen.

Tihany ist eine wunderschöne Halbinsel die sich auf einer Landzunge in den Balaton erstreckt.
Da sich die Insel am Nordufer befindet und wir unser Feriendomizil am Südufer haben, setzten wir von Szantod aus mit der Fähre über ( Personen/Autofähre) Wir haben für die Fahrt, 3 Erwachsene, 2 Kinder und Auto, umgerechnet ca. 11 Euro bezahlt. Die Überfahrt dauert etwa 20 Minuten. Als wir auf Tihany ankamen haben wir uns einen Parkplatz in der Nähe der Anlegestelle gesucht, was nicht immer so einfach ist. Da haben wir für knapp 3 Stunden umgerechnet 1,50 € bezahlt.

Wir wollten die bekannte Benediktinerkirche besichtigen, da sie auf einem Berg liegt und wir keine Lust hatten hoch zulaufen entschieden wir uns mit der kleinen Tourbahn zufahren. Sie hat das Aussehen eines kleinen Zuges, mit offenen Wagen.
Während der Fahrt mit dieser Tourbahn hat man einen wunderbaren Blick auf den Balaton.
Im wunderschönen Ortskern angekommen, machten wir uns erst einmal auf den Weg zur Benediktinerkirche.

Benediktinerkirche:
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Die Benediktinerkirche ist wohl die bekannteste Sehenswürdigkeit Tihanys. Die auch als Kloster dienende Begräbnisstätte Andreas des I. und seiner Familie, stammt aus dem Jahre 1055.
Diese Kirche kann man von der einen Seite über mehrere Stufen erreichen, von der anderen über eine leicht ansteigende Straße. Mit seinen zwei Zwiebeltürmen ist die Kirche schon von Weitem zu sehen
Wenn man die Kirche betritt, die zum größten Teil Barock geprägt ist, ist man überwältigt von der Schönheit, an den Decken befinden sich wundervolle Fresken.
Über dem Eingang befindet sich die Orgel, sie wurde vom Salzburger Meister Silbermann angefertig. Sie hat einen wunderbaren Klang, den man in den Sommermonaten in Konzerten genießen kann.
In der Kirche befinden sich ein Hauptaltar und mehrere Nebenaltäre. Der Hautaltar befindet sich oberhalb einer Treppe, das sich dort befindende Altarbild wurde von Janos Novak 1759 angefertigt.
In der Krypta befindet sich die Grabstätte Andreas des I, von da aus kann man über einen Rundgang, durch eine Art kleine Gallerie die Kirche wieder verlassen.

Wer nun Hunger oder Durst bekommen hat, kann in einem Kaffee , das zu verweilen einlädt ,den Blick über den Balaton genießen.

Wir haben dann noch dem Panoptikum einen Besuch abgestattet.

Panoptikum
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Im Panoptikum könnte man etwas über die Ungarischen Könige erfahren. In diesem Panoptikum wurden lebensgroße Puppen ausgestellt die Ungarischen Könige darstellen, neben den Puppen konnte man wissenswertes über diese Herrscher erfahren. Es wurden ca. 15 Puppen ausgestellt, für den Preis den wir bezahlt haben hätten wir doch etwas mehr erwartet.
Wir haben für 3 Erwachsene und 2 Kinder umgerechnet 11 € bezahlt.


Im wunderschönen Ortskern befindet sich das wohl bekannte Haus von Tihany ,das Paprika-Haus, es ist von außen über und über mit Paprika geschmückt. Es bietet wirklich einen imposanten Anblick.

Wenn man wieder etwas in Richtung Anlegestelle läuft ,hat man einen wunderschönen Blick über den Belsö-te`
Der Belsö-te` ist der sogenannte Innere See. Das besondere an diesem See ist das er höher als der Balaton liegt.

In Tihany gibt es noch weitere Sehenswürdigkeiten ,welche wir uns aber fürs nächste Jahr aufheben ,denn man weiß ja nie ,wie der Sommer 2006 wird .

Viel Spaß beim Lesen und Bewerten wünscht Euch Regina

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