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Erfahrungsbericht von schalkman

Pool of Radiance 2: Ein Pfuhl dunkelster Verderbtheit!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

1. Entwickler
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Der Preis des von Stormfront St. entwickleten "Pool of Radiance 2 - Ruins of Myth Drannor" soll laut unverbindlicher Preisempfehlung des Herstellers 80 DM , was 40,90 Euro entspricht, kosten. Vermarktet wird der Titel von UBI Soft.

2. Vorraussetzungen
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Mindestvorraussetzungen:

400 MHz Prozessor
64 MB Ram
700 MB HDD

Empfohlen:

600 MHz Prozessor
128 MB Ram
1,2 GB (= 1200 MB) HDD

3. Spielidee
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Pool of Radiance 2 ist ein Rollenspiel der ganz klassischen Art, wie man sie noch aus den späten 80ern kennt, nur mit einer 3D-Grafik und einigen Soundeffekten ausgestattet. Ausserdem ist Pool of Radianve 2 das erste Rollenspiel, das komplett auf den AD&D Regeln der 3. Edition besteht.

4. Story
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Es gehen Gerüchte um, dass ein Pool of Radiance, ein Pfuhl dunkelster Verderbtheit, der nicht nur Angst und Schrecken verbreitet, sondern auch Menschen in willenlose Zombies verwandelt in der Elfenstadt Myth Drannor entstanden sein soll. Die Aufgabe ihrer vier Helden scheint klar: Nach Myth Drannor ziehen und den Pool of Radiance für immer unschädlich zu machen!

5. Gameplay
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Wie schon in Punkt 3 gesagt: Pool of Radiance 2 ist ein ganz klassisches Abenteuer. Dazu gehören natürlich auch riesige Dungeons, die Korridor um Korridor gleich aussehen und man sich leicht verirren kann. Das mag in den späten 80ern Spass gebracht haben, doch jetzt ist es dafür zu spät, den seit dem Beginn der Rollenspiel-Neuzeit mit Baldurs Gate 2 ist man anderes, abwechslungsreicheres gewohnt.
Auch die Story ist wirklich "altbacken" und "80er-Jahre like", denn sie ist sehr dünn und das Spiel gleicht einer dumpfbackigen Prügelorgie. Das Durchlaufen eines einzigen Dungeons mit unendlichen Kämpfen und fast nicht vorhandenen Rätseln und der immer gleichen Kulisse im Hintergrund kann schon mal ein Dutzend, vielleicht sogar mal 20 Stunden dauern. Danach folgt ein stück der zugegebenermaßen seichten Story und dann geht es ohne Story wieder ein paar Stunden weiter, bis wieder ein kleiner Fetzen folgt.
Auch die Umsetzung des AD&D Regelwerks ist nicht vollkommen geglückt, aber ich sehe ja ein, dass man das ganze etwas auf ein PC Spiel anpassen muss! Aber doch nicht so! Meine Lieblingsklasse "Barde" fehlt nebst einigen anderen und das Aufsteigen des Charakters dauert ewig! Aber auch die Spielbalance der restlichen 8 Klassen ist vollkommen unausgeglichen. Ein Kämpfer hat viel mehr Vorteile als ein Dieb.
Jetzt zu den Kämpfen. Pool of Radiance 2 hat voll rundenbasierte Kämpfe, was Anfangs noch Spass bringt, aber spätestens wenn Horden von Gegnern auskreuzen dieses Feature schlichtweg unsinnig ist.

6. Grafik
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Die Grafik ist im allgemeinen sehr gut, besonders die schönen Zaubersprüche und tollen Charakteranimationen sind hier herauszuheben, doch es gibt leider viel zu wenig Abwechslung.

7. Sound
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Auch hier kann man im allgemeinen ein "sehr gut" vergeben, da die Sprecher ihren Job sehr ernst nehmen und sie wirklich gut zu ihren Charakteren passen. Die Musik ist extrem stimmungsvoll, wird aber schnell nervend, da sich die Stücke zu schnell wiederholen, daher eine kleine Abwertung in dieser Kategorie.

8. Steuerung
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Die mir ans Herz gewachsenen und aus Baldurs Gate bekannten Hotkeys haben auch in Pool of Radiance ihren festen Platz, hier treiben die Entwickler es sogar so weit, als das es für alle Aktionen Hotkeys gibt. In Kämpfen allerdings ist die Steuerung der Charaktere extrem ungenau, was den Spielspass doch sehr bremst und der Sichtradius ist so klein, als dass es jeder Beschreibung spottet.

9. Fazit
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Dieses Spiel ist geeignet für Nostalgiker. Die Kämpfe, Story, Leveldesign, Spielziel und Charaktere könnten eins zu eins aus dem ersten Teil der Serie übernommen worden sein und einfach mit ein paar Sprechern schön synchronisiert und ein wenig 3D-Grafik aufgemotz worden sein. Vielleicht hat das mal Spass gemacht, doch seit dem Beginn der Rollenspiel Neuzeit mit Bladurs Gate ist man besseres gewohnt. Wer allerdings ein gutes Rollenspiel in den nächsten paar Monaten sucht, der trifft mit Pool of Randiance 2 eine einigermassen gute Wahl, den richtig schlecht ist es nicht.


----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-20 17:24:47 mit dem Titel Ein Spiel, das die Welt nicht braucht!

1. Entwickler
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Heute wieder ein neuer Bericht in meiner allseits beliebten Reihe \"Spiele, auf die ich und meine Freunde reingefallen sind, weil sie günstig im Angebot waren...\". Ich wende mich dem Produkt \"Druuna - Morbus Gravis\" zu. Das Game wurde von Microids programmiert und ist z.Z. bzw. nicht mehr im Handel erhältlich. Der Preis betrug mal 80 DM, also knapp 40 €.

2. Vorraussetzungen
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Mindestvorraussetzungen:

400 MHz Prozessor
64 MB Ram
500 MB HDD

Empfohlen:

600 MHz Prozessor
128 MB Ram
2,9 GB HDD

3. Genre
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Das ganze Game besteht auf einer Comic-Serie namens \"Morbus Gravis\" mit der Hauptfigur Druuna (auf der Packung sehr sexy abgebildet), die mir vollkommen unbekannt ist. Das Game selbst ist ein Action-Adventure, vergleichbar mit Tomb Raider.

4. Story
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Die Stadt (in einem post-apokalyptischen Szenario), in der Druuna und ihr Freund Shastar leben wird von einer schrecklichen Seuche heimgesucht: Jeder Befallene verwandelt sich in ein bösartiges Monster, das nur TÖTEN im Kopf hat. Das Gegenmittel für diese Seuche ist rar und nur wenige bekommen es. Als Shastar von dieser Seuche befallen wird und kein Gegenmittel bekommt, sieht Druuna nur einen Ausweg: Sie muss ihrem Freund das Gegenmittel selbst besorgen! Wer jetzt denkt, er dürfe sich auf die Suche nach dem Serum begeben, der irrt, denn Druuna fällt während der Suche in ein Koma, wird von einem Arzt gerettet, der widerum übergibt die Aufgabe Druuna aufzuwecken dem Spieler...

5. Gameplay
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Jo, und dann ist man drin, in der Druuna, durch eine Technik, die sich \"Brainholder\" nennt! Besser gesagt in einer Art Gehirnmasse (auf jedem Fall etwas grauem). Dort kann man insgesamt auf acht Erinnerungen zugreifen, die je einem Level entsprechen. Anfangs sind nur die beiden ersten freigeschaltet. Man sollte übrigens davon absehen Druuna zu stark zu überlasten, denn dann stürzt das \"Brainholder\"-System ab. Wenn man es dreimal zum Absturz gebracht hat, dann muss man den Level noch mal ganz von neu beginnen.

Die Erinnerungen spielen (soweit ich persönlich sie gespielt habe), allesamt in einer Endzeit-Stadt. Um dort was zu kriegen, muss man tauschen. Die \"Universalwährung\" sind hier Metallteile jeglicher Art und Herkunft, dafür kriegt man wirklich alles und in großen Mengen. Wenn man das Teil dann in den Inventar aufgenommen hat und es untersuchen will, wartet man vergebens auf einen Kommentar der Spielfigur, man erhält nur ein voll drehbares 3D-Bild des Gegenstandes, das man sich für 10 Sekunden anschauen kann, danach gehts automatisch zurück zum Inventar-Bildschirm.

Das einzig positive am ganzen Game sind die relativ genauen Sprungeinlagen. Die Spielfigur lässt sich entweder um 30° oder um 90° in eine Richtung drehen, das hat man auch schon mal besser gesehen. Ansonsten ist leider nix mit vielen neuen Funktionen, die ich hier noch erläutern könnte.

6. Grafik
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Die Animationen der Spielfiguren sind miserabelst, alle bewegen sich absolut abgehakt und nicht natürlich, egal ob im Spiel oder den Zwischensequenzen. Die Texturen wirken, ach quatsch, wirken nicht nur, sie SIND verwaschen, nur die vorgerenderten Hintergründe sehen einigermaßen gut aus.

7. Sound
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Der Sound passt sich 100 %ig in das Gesamtbild eines schlechten Spiels ein. Schlechte Sprecher, wenig Soundeffekte und nervige Musik machen dem letzten guten Ansatz den Gar aus.

8. Steuerung
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Leider hat man keine Maus-Steuerung eingebaut, alles läuft über Joystick und Tastatur - Einfach miserabel gemacht, die Maus wäre hier das ideale Eingabegerät, besonders in Menüs! A propos Menüs, wer im Cheat Menü was eingeben will, der muss sich mit der Konsolen-Eingabe-Variante anfreunden, d.h.: Mit den Cursortasten den entsprechenden Buchstaben auswählen und Return drücken, also, nix mit bequemem Eintippen!

9. Fazit
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Gott sei Dank, das Game wurde aus dem Handel genommen! Wenn ihr doch irgendwo in einem Provinz-Technikmarkt, irgendwo ganz in der letzten Ecke, wo die PC Spiele stehen eine Schachtel entdeckt, auf der eine zugegebenermaßen sexy, junge Dame zu sehen ist, dann ganz schnell weg damit! Wahrscheinlich ist es Morbus Gravis, eines der schlechtesten und ideenlosesten Spiele, die es überhaupt gibt! Miese Grafik, mieser Sound, einigermaßen Steuerung, aber dafür dann wieder ein sch*** Spielgefühl. So nicht! Ganz klare Wertung: SEHR SCHLECHT!!!

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