Erfahrungsbericht von Shamane
Der Poet (Michael Connolly)
Pro:
unterhaltsamer Krimi
Kontra:
stellenweise sehr zäh zu lesen
Empfehlung:
Nein
Als ich wieder mal in der Städtischen Bücherei nach Lesestoff für mich gesucht habe, fiel mir der Roman \"Der Poet\" von Michael Connelly auf und da mir die Kurzbeschreibung gefallen hat, nahm ich diesen Thriller mit nach Hause.
Jack McEvoy ist total geschockt als man ihm die Nachricht vom Selbstmord seines, bei der Mordkommission Arbeitenenden Bruders überbringt. Er kann es einfach nicht fassen, das sich sein Zwillingsbruder erschossen haben soll, weil ihn sein aktueller Fall, ein brutaler Mord an einer jungen Frau, einfach Gefühlsmäßig so überfordert hat, das er keinen anderen Ausweg mehr wusste.
Als langjähriger Kriminalreporter der örtlichen Zeitung weis Jack natürlich genau welche Hebel er bewegen muss, um an Informationen zu gelangen und so zieht er los und redet mit den ehemaligen Kollegen seines Bruders und verschafft sich Zugang zu den Akten. Doch nach der ersten durchsicht der Beweise deutet alles auf einen Selbstmord hin, wenn da nicht ein paar klitzekleine Ungereimheiten wären und vor allem dieser merkwürdige Abschiedssatz, den sein Bruder auf die Scheibe geschrieben haben soll: „Jenseits von Raum, jenseits von Zeit“, was so gar nicht nach seinem Bruder klingt.
Recht schnell findet er nach weiteren Recherchen heraus, das dies eine Zeile aus einem Gedicht von Edgar Allan Poe ist und als er dann trotz aller Wiederstände, seitens der Polizei, weiter nach Beweisen sucht, findet er heraus, das es im ganzen Land und über Jahre verteilt noch andere Polizisten-Selbstmorde gab, die ebenso wie sein Bruder mit äußerst grausamen Fällen beschäftigt waren und genauso Zeilen aus E.A. Poe Gedichten zum Abschied hinterlassen haben.
Nun kann er zunächst die ehemaligen Kollegen seines Bruders und dann das FBI überzeugen das hier ein Serienmörder am Werk ist, der es auf Polizisten abgesehen hat.
Und nun kommt auch die Journalisten-Seele in Jack durch, die ihm sagt das er da an einer großen Story dran ist und so macht Jack nun gemeinsam mit dem FBI Jagd auf diesen unheimlichen Serienmörder, der fortan nur noch \"der Poet\" genannt wird.
Ab hier wird dieser Roman richtig spannend, den nun fängt der Autor an den Leser einige male in die falsche Richtung zu locken, deshalb will ich hier auch nicht mehr über den Inhalt erzählen um niemandem das Lesevergnügen zu nehmen. Am Anfang hält sich der Autor meiner Meinung nach zu sehr damit auf , das Umfeld, Jack und seine Bemühungen die richtigen Beweise zu finden, bis ins kleinste Detail zu beschreiben. Dadurch liest sich der Roman am Anfang sehr zäh und ich war ein paar Mal versucht den Roman zur Seite zu legen und abzuhaken, weil ich das Gefühl hatte das sich da nicht mehr viel tut, aber dann wurde ich doch noch mit einer richtig guten Kriminalgeschichte belohnt, die dann auch Spaß gemacht hat sie zu lesen, aber dem Anspruch Thriller wird dieser Roman eigentlich nie gerecht, dazu ist er einfach zu „zahm“. Viele Passagen sind auch ziemlich anstrengend zu lesen, da sich der Autor immer wieder dazu hinreisen lässt, die winzigsten Details zu beschreiben, vielleicht um dem Leser zu vermitteln was für eine Sisyphusarbeit die Jagd auf den Serienmörder ist, die mich aber immer wieder ausgebremst haben, wo ich doch eigentlich nur schnell wissen wollte wie es in der Geschichte weitergeht, Hobby-Kriminologen werden da sicher mehr Spaß dran haben.
Den Autor kannte ich bisher noch nicht und deshalb werde ich mich beim nächsten Besuch in der Bücherei mal umsehen was er sonst noch so geschrieben hat, den schlecht fand ich den Roman nicht, empfehlenswert für alle, die einen guten Krimi lesen möchten, Thrillerfans sollten eher die Finger davon lassen. Alles in allem ein guter Krimi der durchaus lesenswert ist und der ein paar Stunden gute Unterhaltung liefert.
\"Der Poet\" ist auch als Taschenbuch (Heine Verlag ISBN 3-453-15172-0, ca. 500 Seiten) zu haben und kostet ca. 8 Teuro.
Jack McEvoy ist total geschockt als man ihm die Nachricht vom Selbstmord seines, bei der Mordkommission Arbeitenenden Bruders überbringt. Er kann es einfach nicht fassen, das sich sein Zwillingsbruder erschossen haben soll, weil ihn sein aktueller Fall, ein brutaler Mord an einer jungen Frau, einfach Gefühlsmäßig so überfordert hat, das er keinen anderen Ausweg mehr wusste.
Als langjähriger Kriminalreporter der örtlichen Zeitung weis Jack natürlich genau welche Hebel er bewegen muss, um an Informationen zu gelangen und so zieht er los und redet mit den ehemaligen Kollegen seines Bruders und verschafft sich Zugang zu den Akten. Doch nach der ersten durchsicht der Beweise deutet alles auf einen Selbstmord hin, wenn da nicht ein paar klitzekleine Ungereimheiten wären und vor allem dieser merkwürdige Abschiedssatz, den sein Bruder auf die Scheibe geschrieben haben soll: „Jenseits von Raum, jenseits von Zeit“, was so gar nicht nach seinem Bruder klingt.
Recht schnell findet er nach weiteren Recherchen heraus, das dies eine Zeile aus einem Gedicht von Edgar Allan Poe ist und als er dann trotz aller Wiederstände, seitens der Polizei, weiter nach Beweisen sucht, findet er heraus, das es im ganzen Land und über Jahre verteilt noch andere Polizisten-Selbstmorde gab, die ebenso wie sein Bruder mit äußerst grausamen Fällen beschäftigt waren und genauso Zeilen aus E.A. Poe Gedichten zum Abschied hinterlassen haben.
Nun kann er zunächst die ehemaligen Kollegen seines Bruders und dann das FBI überzeugen das hier ein Serienmörder am Werk ist, der es auf Polizisten abgesehen hat.
Und nun kommt auch die Journalisten-Seele in Jack durch, die ihm sagt das er da an einer großen Story dran ist und so macht Jack nun gemeinsam mit dem FBI Jagd auf diesen unheimlichen Serienmörder, der fortan nur noch \"der Poet\" genannt wird.
Ab hier wird dieser Roman richtig spannend, den nun fängt der Autor an den Leser einige male in die falsche Richtung zu locken, deshalb will ich hier auch nicht mehr über den Inhalt erzählen um niemandem das Lesevergnügen zu nehmen. Am Anfang hält sich der Autor meiner Meinung nach zu sehr damit auf , das Umfeld, Jack und seine Bemühungen die richtigen Beweise zu finden, bis ins kleinste Detail zu beschreiben. Dadurch liest sich der Roman am Anfang sehr zäh und ich war ein paar Mal versucht den Roman zur Seite zu legen und abzuhaken, weil ich das Gefühl hatte das sich da nicht mehr viel tut, aber dann wurde ich doch noch mit einer richtig guten Kriminalgeschichte belohnt, die dann auch Spaß gemacht hat sie zu lesen, aber dem Anspruch Thriller wird dieser Roman eigentlich nie gerecht, dazu ist er einfach zu „zahm“. Viele Passagen sind auch ziemlich anstrengend zu lesen, da sich der Autor immer wieder dazu hinreisen lässt, die winzigsten Details zu beschreiben, vielleicht um dem Leser zu vermitteln was für eine Sisyphusarbeit die Jagd auf den Serienmörder ist, die mich aber immer wieder ausgebremst haben, wo ich doch eigentlich nur schnell wissen wollte wie es in der Geschichte weitergeht, Hobby-Kriminologen werden da sicher mehr Spaß dran haben.
Den Autor kannte ich bisher noch nicht und deshalb werde ich mich beim nächsten Besuch in der Bücherei mal umsehen was er sonst noch so geschrieben hat, den schlecht fand ich den Roman nicht, empfehlenswert für alle, die einen guten Krimi lesen möchten, Thrillerfans sollten eher die Finger davon lassen. Alles in allem ein guter Krimi der durchaus lesenswert ist und der ein paar Stunden gute Unterhaltung liefert.
\"Der Poet\" ist auch als Taschenbuch (Heine Verlag ISBN 3-453-15172-0, ca. 500 Seiten) zu haben und kostet ca. 8 Teuro.
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