Erfahrungsbericht von DemFuchs
"2001 - A Space Odyssey" - ein Meisterwerk
Pro:
die Handlung, der Stil
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Nein
Ciao liebe Community!
Heute will ich euch mal wieder über ein Buch berichten und eben dieses Buch hat den Titel „2001 – A Space Odyssey“.
Ich als wissenschaftlich und – vor allem – an Astronomie und Raumfahrt interessierter Mensch bin natürlich auch dem Science-Fiction-Genre recht zugetan und widme meine freie Lesezeit zur Zeit der klassischen Science-Fiction. Arthur C. Clarke, der mit “2001 – A Space Odyssey” das wohl bekannteste Science-Fiction Buch aller Zeiten geschrieben hat, war da natürlich der erste auf meiner Liste. Und von genau diesem Buch will ich euch jetzt erzählen.
Der Autor
Für diejenigen, die nicht wissen, wer Arthur C. Clarke ist, will ich kurz etwas über ihn Berichten. Arthur C. Clarke wurde am 16. Dezember 1917 im englischen Städtchen Minehead geboren. Im Jahre 1936 zog er nach London wo er der „British Interplanetary Society“ beitrat und begann dort seine Forschungen auf dem Gebiet der Raumfahrt.
Nebenher begann er Science-Fiction Geschichten zu schreiben. Seine erste Geschichte wurde 1946 unter dem Namen „Rescue Party“ veröffentlicht.
Ab 1954 gab er zwar langsam die Weltraumforschung für die Meeresforschung auf, schrieb aber trotzdem weiter Science Fiction Geschichten und begann 1964 zusammen mit dem Regisseur Stanley Kubrick die Arbeit an dem Script zum Science Fiction Film „2001 – A Space Odyssey“, der einer der erfolgreichsten und besten Filme dieses Genres werden sollte.
Nach dem großen Erfolg des Filmes, widmete er sich weiter dem Schreiben von Büchern, unter anderem Fortsetzungen von „2001“, von denen „2010“ auch verfilmt wurde.
Seit 1956 lebt er in Sri Lanka und hat Unterwasser-Forschung im Great Barrier Reef betrieben. Heute ist er aufgrund eines Post Polio Syndroms jedoch an den Rollstuhl gefesselt.
Clarke war allerdings nicht nur auf literarischem Gebiet erfolgreich, sondern war auch ein Pionier der Raumfahrt – auf geistiger Basis. Denn er war es, der die Kommunikation mittels Satelliten in einem geostationären Orbit „erfand“. Außerdem war er einer der ersten, der die Idee äußerte, Satelliten zur Wettervorhersage zu nutzen.
Alles in Allem ist Arthur C. Clarke also ein ziemlich genialer und bewundernswerter Mensch.
Worum geht es eigentlich in dem Buch? – Die Handlung
„2001 – A Space Odyssey“ ist in 6 Teile unterteilt. Im ersten Teil wird das Leben von einer kleinen Gruppe von vorsteinzeitlichen Menschenaffen beschrieben, die sich Tag für Tag wieder auf die gleiche Suche nach pflanzlicher Nahrung macht, die jedoch nicht ausreicht, um die ganze Gruppe zu ernähren, weshalb diese Spezies kurz vor dem Aussterben steht. Erzählt wird das ganze aus der Sicht von Moon-Watcher, einem männlichen Menschenaffen, der seinen Namen wohl daher hat, dass er des öfteren vor seiner Höhle sitzt und den Mond ansieht. Er ist „centre of consciousness“ wie wir im Englisch LK sagen würden.
Eines Tages jedoch befindet plötzlich sich ein tiefschwarzer, quaderförmiger Monolith in der Nähe des Wohnplatzes der Menschenaffen, der beginnt diese Affen zu beeinflussen. In nächtlichen „Sessions“ wird den Affen der Umgang mit Werkzeugen beigebracht und ihr ganzes Denkvermögen wird verbessert. Nach dieser „Kur“ kommen die Affen auf die Idee mit primitiven Waffen Tiere zu töten und zu essen. Außerdem besitzen sie nun die Fähigkeit (und kommen überhaupt auf die Idee) sich gegen wilde Tiere zur Wehr zu setzen.
Doch diese Aufwertung hat nicht nur gute Folgen. In einem Konflikt mit einer anderen Gruppe wird erstmals ein Individuum der eigenen Spezies durch einen Menschenaffen getötet.
Das zweite Kapitel handelt von der Entdeckung eines schwarzen, quaderförmigen Monolithen auf dem Mond. Dieser Monolith war von Mondfels bedeckt, bis er um die Jahrtausendwende durch das Magnetfeld, das er erzeugt, entdeckt und freigelegt wird. Alle versuche der Menschen, dem Monolithen mit ihrer Technologie zu Leibe zu rücken schlagen fehl und man ist sich einig, dass es sich um ein Artefakt einer hochentwickelten außerirdischen Zivilisation handelt. Als zum ersten Mal Sonnenlicht auf den Monolithen fällt, sendet er plötzlich ein Signal in Richtung Saturn.
Damit beginnt dann der dritte Teil: 5 Astronauten, davon 3 im Kälteschlaf werden an Bord des Raumschiffes „Discovery“, das mit einem hochintelligenten Supercomputer ausgerüstet ist, auf eine Reise zum Saturn geschickt...
Mehr will ich euch von der Handlung jedoch nicht verraten.
Der Stil und die Wertung
Charaktere? Was ist das? In dem ganzen Buch kommen gerade einmal 2 Charaktere vor, die ein wenig näher beschrieben werden, aber ist das schlimm? Nein, denn „2001 – A Space Odyssey“ ist im Grunde genommen eine Chronik, die Chronik eines großen Ereignisses für die Menschheit, das das Leben auf der Erde verändern könnte.
Zwischenmenschliche Beziehungen und Dialoge kommen in dem Buch also kaum vor, aber trotzdem ist es ein Riesenvergnügen das es zu lesen, denn der Schreibstil von Arthur C. Clarke fesselt den Leser ungemein.
Im ersten Teil beschreibt er das Leben der Menschenaffen mit einer gewissen wissenschaftlichen Ferne, versetzt sich jedoch auch teilweise in die Situation von Moon-Watcher, wobei dessen wenig ausgebildeter Verstand besonders zur Geltung kommt. Das Szenario wird so perfekt Beschrieben, dass man meinen könnte, Clarke wäre persönlich in die Vergangenheit gereist.
Besonders gut gefällt mir, dass Clarke zwar die Vorteile der Intelligenz gezeigt hat, aber auch deutlich gemacht hat, dass mit der Intelligenz auch die Barbarei kam und man begann sich gegenseitig zu töten.
Im zweiten Teil kommt einer der beiden Charaktere vor. Dabei handelt es sich um einen Forscher, der zum gerade entdeckten Monolithen reist. In diesem Teil wird viel von der (damals) zukünftigen Welt erzählt. In Hinsicht auf die Raumfahrt erweist sich Clarke dabei jedoch als etwas zu euphorisch. In dem Buch sind Reisen in den Erdorbit und zum Mond schon alltäglich, jedoch sehr teuer.
Die Welt ist mit 6 Milliarden Menschen überbevölkert und die 38 Atommächte beäugen sich gegenseitig misstrauisch. Zugegeben stimmt das nicht so ganz, aber man muss berücksichtigen, dass das Buch 1968 erschien und das was Clarke in Hinsicht auf die Technologien schreibt, ist durchaus mit der heutigen Technik vergleichbar.
Hier wird der gesamte Weg des Wissenschaftlers von der Erde bis zur Forschungsstation auf dem Mond beschrieben. Damit stellt Clarke die Raumfahrt am Anfang des 21. Jahrhunderts dar. Auch dieser Teil ist vollkommen schnörkellos und schlicht geschrieben.
Im dritten Teil beginnt dann die Reise zum Saturn und es bleibt weiter bei dem wissenschaftlichen Stil. Es ist faszinierend zu lesen, wie es Clarke schafft, gleichzeitig alles wissenschaftlich zu erklären und die Schönheit und Faszination der Erscheinungen des Weltraums darzustellen. Man kann sich richtig vorstellen, wie man knapp über den Wolken Jupiters schwebt, oder einen Asteroiden in (astronomisch) kurzer Entfernung vorbeifliegen sieht.
Auch die Einsamkeit und Monotonie so weit von der Erde entfernt zeigt Clarke erfolgreich auf. So stellt zum Beispiel oben erwähnter Asteroid nach Monaten eine willkommene Abwechslung dar.
In einem Kapitel nutzt Clarke die Gedanken des Astronauten um über das Erscheinungsbild von Außerirdischen zu philosophieren oder er wählt für eine kurze Zeit die Perspektive des Supercomputers an Bord der Discovery, um nur 2 Mittel zu nennen, die Clarke in seinem Roman benutzt.
Spannend im eigentlichen Sinne ist das Buch nicht, aber trotzdem kann man nicht aufhören, zu lesen. „2001 – A Space Odyssey“ fesselt den Leser ungemein und von daher ist es nicht verwunderlich, wenn man das Buch schon nach kurzer Zeit durchgelesen hat oder mal eine Nacht nicht schläft.
Was steht sonst noch drin?
Das Buch beginnt mit einer Einleitung von Stephen Baxter, in der er über das Buch spricht, es mit dem Film vergleicht und natürlich die Arbeit von Arthur C. Clarke und Stanley Kubrick in höchstem Maße lobt.
Es folgt ein von Arthur C. Clarke geschriebener Nachruf an Stanley Kubrick, der leider zu früh starb, um das Jahr 2001 noch mitzuerleben.
Des weiteren sind noch ist noch ein Vorwort zur Special Edition von Arthur C. Clarke und ein Vorwort von Arthur C. Clarke und Stanley Kubrick zu finden.
Daten
Autor: Arthur C. Clarke
Titel: 2001 – A Space Odyssey
Seiten: 252
Verlag: Orbit – Verlag
Sprache: Englisch
Format: Taschenbuch
Preis 19,80 €
Fazit
Mit „2001 – A Space Odyssey“ hat Arthur C. Clarke ein wahres Epos geschaffen. Er versteht es absolut, den Leser zu fesseln, und die Dinge aus einer wissenschaftlichen Sicht zu beschreiben und gleichzeitig ihre Schönheit und Faszination in einer Weise zu schildern, die den Leser glauben lässt, er sei selbst anwesend. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen und freue mich schon darauf, den Film zu sehen, wenn er das nächste mal im Fernsehen läuft.
Danke für’s Lesen und möge der Sommer euch viele sonnige Tage und sternenklare Nächte bescheren.
Dem To
Heute will ich euch mal wieder über ein Buch berichten und eben dieses Buch hat den Titel „2001 – A Space Odyssey“.
Ich als wissenschaftlich und – vor allem – an Astronomie und Raumfahrt interessierter Mensch bin natürlich auch dem Science-Fiction-Genre recht zugetan und widme meine freie Lesezeit zur Zeit der klassischen Science-Fiction. Arthur C. Clarke, der mit “2001 – A Space Odyssey” das wohl bekannteste Science-Fiction Buch aller Zeiten geschrieben hat, war da natürlich der erste auf meiner Liste. Und von genau diesem Buch will ich euch jetzt erzählen.
Der Autor
Für diejenigen, die nicht wissen, wer Arthur C. Clarke ist, will ich kurz etwas über ihn Berichten. Arthur C. Clarke wurde am 16. Dezember 1917 im englischen Städtchen Minehead geboren. Im Jahre 1936 zog er nach London wo er der „British Interplanetary Society“ beitrat und begann dort seine Forschungen auf dem Gebiet der Raumfahrt.
Nebenher begann er Science-Fiction Geschichten zu schreiben. Seine erste Geschichte wurde 1946 unter dem Namen „Rescue Party“ veröffentlicht.
Ab 1954 gab er zwar langsam die Weltraumforschung für die Meeresforschung auf, schrieb aber trotzdem weiter Science Fiction Geschichten und begann 1964 zusammen mit dem Regisseur Stanley Kubrick die Arbeit an dem Script zum Science Fiction Film „2001 – A Space Odyssey“, der einer der erfolgreichsten und besten Filme dieses Genres werden sollte.
Nach dem großen Erfolg des Filmes, widmete er sich weiter dem Schreiben von Büchern, unter anderem Fortsetzungen von „2001“, von denen „2010“ auch verfilmt wurde.
Seit 1956 lebt er in Sri Lanka und hat Unterwasser-Forschung im Great Barrier Reef betrieben. Heute ist er aufgrund eines Post Polio Syndroms jedoch an den Rollstuhl gefesselt.
Clarke war allerdings nicht nur auf literarischem Gebiet erfolgreich, sondern war auch ein Pionier der Raumfahrt – auf geistiger Basis. Denn er war es, der die Kommunikation mittels Satelliten in einem geostationären Orbit „erfand“. Außerdem war er einer der ersten, der die Idee äußerte, Satelliten zur Wettervorhersage zu nutzen.
Alles in Allem ist Arthur C. Clarke also ein ziemlich genialer und bewundernswerter Mensch.
Worum geht es eigentlich in dem Buch? – Die Handlung
„2001 – A Space Odyssey“ ist in 6 Teile unterteilt. Im ersten Teil wird das Leben von einer kleinen Gruppe von vorsteinzeitlichen Menschenaffen beschrieben, die sich Tag für Tag wieder auf die gleiche Suche nach pflanzlicher Nahrung macht, die jedoch nicht ausreicht, um die ganze Gruppe zu ernähren, weshalb diese Spezies kurz vor dem Aussterben steht. Erzählt wird das ganze aus der Sicht von Moon-Watcher, einem männlichen Menschenaffen, der seinen Namen wohl daher hat, dass er des öfteren vor seiner Höhle sitzt und den Mond ansieht. Er ist „centre of consciousness“ wie wir im Englisch LK sagen würden.
Eines Tages jedoch befindet plötzlich sich ein tiefschwarzer, quaderförmiger Monolith in der Nähe des Wohnplatzes der Menschenaffen, der beginnt diese Affen zu beeinflussen. In nächtlichen „Sessions“ wird den Affen der Umgang mit Werkzeugen beigebracht und ihr ganzes Denkvermögen wird verbessert. Nach dieser „Kur“ kommen die Affen auf die Idee mit primitiven Waffen Tiere zu töten und zu essen. Außerdem besitzen sie nun die Fähigkeit (und kommen überhaupt auf die Idee) sich gegen wilde Tiere zur Wehr zu setzen.
Doch diese Aufwertung hat nicht nur gute Folgen. In einem Konflikt mit einer anderen Gruppe wird erstmals ein Individuum der eigenen Spezies durch einen Menschenaffen getötet.
Das zweite Kapitel handelt von der Entdeckung eines schwarzen, quaderförmigen Monolithen auf dem Mond. Dieser Monolith war von Mondfels bedeckt, bis er um die Jahrtausendwende durch das Magnetfeld, das er erzeugt, entdeckt und freigelegt wird. Alle versuche der Menschen, dem Monolithen mit ihrer Technologie zu Leibe zu rücken schlagen fehl und man ist sich einig, dass es sich um ein Artefakt einer hochentwickelten außerirdischen Zivilisation handelt. Als zum ersten Mal Sonnenlicht auf den Monolithen fällt, sendet er plötzlich ein Signal in Richtung Saturn.
Damit beginnt dann der dritte Teil: 5 Astronauten, davon 3 im Kälteschlaf werden an Bord des Raumschiffes „Discovery“, das mit einem hochintelligenten Supercomputer ausgerüstet ist, auf eine Reise zum Saturn geschickt...
Mehr will ich euch von der Handlung jedoch nicht verraten.
Der Stil und die Wertung
Charaktere? Was ist das? In dem ganzen Buch kommen gerade einmal 2 Charaktere vor, die ein wenig näher beschrieben werden, aber ist das schlimm? Nein, denn „2001 – A Space Odyssey“ ist im Grunde genommen eine Chronik, die Chronik eines großen Ereignisses für die Menschheit, das das Leben auf der Erde verändern könnte.
Zwischenmenschliche Beziehungen und Dialoge kommen in dem Buch also kaum vor, aber trotzdem ist es ein Riesenvergnügen das es zu lesen, denn der Schreibstil von Arthur C. Clarke fesselt den Leser ungemein.
Im ersten Teil beschreibt er das Leben der Menschenaffen mit einer gewissen wissenschaftlichen Ferne, versetzt sich jedoch auch teilweise in die Situation von Moon-Watcher, wobei dessen wenig ausgebildeter Verstand besonders zur Geltung kommt. Das Szenario wird so perfekt Beschrieben, dass man meinen könnte, Clarke wäre persönlich in die Vergangenheit gereist.
Besonders gut gefällt mir, dass Clarke zwar die Vorteile der Intelligenz gezeigt hat, aber auch deutlich gemacht hat, dass mit der Intelligenz auch die Barbarei kam und man begann sich gegenseitig zu töten.
Im zweiten Teil kommt einer der beiden Charaktere vor. Dabei handelt es sich um einen Forscher, der zum gerade entdeckten Monolithen reist. In diesem Teil wird viel von der (damals) zukünftigen Welt erzählt. In Hinsicht auf die Raumfahrt erweist sich Clarke dabei jedoch als etwas zu euphorisch. In dem Buch sind Reisen in den Erdorbit und zum Mond schon alltäglich, jedoch sehr teuer.
Die Welt ist mit 6 Milliarden Menschen überbevölkert und die 38 Atommächte beäugen sich gegenseitig misstrauisch. Zugegeben stimmt das nicht so ganz, aber man muss berücksichtigen, dass das Buch 1968 erschien und das was Clarke in Hinsicht auf die Technologien schreibt, ist durchaus mit der heutigen Technik vergleichbar.
Hier wird der gesamte Weg des Wissenschaftlers von der Erde bis zur Forschungsstation auf dem Mond beschrieben. Damit stellt Clarke die Raumfahrt am Anfang des 21. Jahrhunderts dar. Auch dieser Teil ist vollkommen schnörkellos und schlicht geschrieben.
Im dritten Teil beginnt dann die Reise zum Saturn und es bleibt weiter bei dem wissenschaftlichen Stil. Es ist faszinierend zu lesen, wie es Clarke schafft, gleichzeitig alles wissenschaftlich zu erklären und die Schönheit und Faszination der Erscheinungen des Weltraums darzustellen. Man kann sich richtig vorstellen, wie man knapp über den Wolken Jupiters schwebt, oder einen Asteroiden in (astronomisch) kurzer Entfernung vorbeifliegen sieht.
Auch die Einsamkeit und Monotonie so weit von der Erde entfernt zeigt Clarke erfolgreich auf. So stellt zum Beispiel oben erwähnter Asteroid nach Monaten eine willkommene Abwechslung dar.
In einem Kapitel nutzt Clarke die Gedanken des Astronauten um über das Erscheinungsbild von Außerirdischen zu philosophieren oder er wählt für eine kurze Zeit die Perspektive des Supercomputers an Bord der Discovery, um nur 2 Mittel zu nennen, die Clarke in seinem Roman benutzt.
Spannend im eigentlichen Sinne ist das Buch nicht, aber trotzdem kann man nicht aufhören, zu lesen. „2001 – A Space Odyssey“ fesselt den Leser ungemein und von daher ist es nicht verwunderlich, wenn man das Buch schon nach kurzer Zeit durchgelesen hat oder mal eine Nacht nicht schläft.
Was steht sonst noch drin?
Das Buch beginnt mit einer Einleitung von Stephen Baxter, in der er über das Buch spricht, es mit dem Film vergleicht und natürlich die Arbeit von Arthur C. Clarke und Stanley Kubrick in höchstem Maße lobt.
Es folgt ein von Arthur C. Clarke geschriebener Nachruf an Stanley Kubrick, der leider zu früh starb, um das Jahr 2001 noch mitzuerleben.
Des weiteren sind noch ist noch ein Vorwort zur Special Edition von Arthur C. Clarke und ein Vorwort von Arthur C. Clarke und Stanley Kubrick zu finden.
Daten
Autor: Arthur C. Clarke
Titel: 2001 – A Space Odyssey
Seiten: 252
Verlag: Orbit – Verlag
Sprache: Englisch
Format: Taschenbuch
Preis 19,80 €
Fazit
Mit „2001 – A Space Odyssey“ hat Arthur C. Clarke ein wahres Epos geschaffen. Er versteht es absolut, den Leser zu fesseln, und die Dinge aus einer wissenschaftlichen Sicht zu beschreiben und gleichzeitig ihre Schönheit und Faszination in einer Weise zu schildern, die den Leser glauben lässt, er sei selbst anwesend. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen und freue mich schon darauf, den Film zu sehen, wenn er das nächste mal im Fernsehen läuft.
Danke für’s Lesen und möge der Sommer euch viele sonnige Tage und sternenklare Nächte bescheren.
Dem To
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