Erfahrungsbericht von Konsul
Verwirrende Komödie-Weltformel-Todesfälle
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Die Physiker, ein Komödie von Dürrenmatt ist immer wieder eine beliebte Lektüre für den Deutschunterricht.
Ich kann dazu nur sagen, dass es eines der einfachsten Bücher ist, die man in der Schule lesen kann. Und jeder, der das Glück hat, dies zu dürfen sollte dankbar dafür sein, auch wenn es nicht jedermanns sache ist. Es ist sehr leicht und vor allem schnell zu lesen.
Allerdings muss ich auch sagen, dass wir das Buch in der 13. Klasse gelesen habe. Eigentlich eher für die 11. Klasse gedacht, aber ich bin froh drum gewesen.
Auf den ersten Blick kommt einem das Buch sehr verwirrend vor. Ich habe es also abends immer gelesen, dann habe ich mal ein paar Tage pause gemacht und irgendwann weiter gelesen. Das war ein großer Fehler, das habe ich nämlich gemerkt, als ich den ersten Akt durchhatte. Ich wusste gar nicht mehr worum es geht. Kurzum, ich habe beschlossen noch mal von vorne anzufangen. Dies habe ich auch gemacht und habe es dann an zwei Tagen durchgelesen. Das waren ca. 2-3 Stunden insgesamt.
So, nun aber zur Handlung und zu den Personen:
Das Fräulein Mathilde von Zahnd ist die Doktorin und die Leiterin des Irrenhauses Les Cerisiers. Die Oberschwester Marta Boll spielt nur ein Nebenrolle.
Zu den Hauptpersonen neben Fräulein Dr. Mathilde Zahnd gehören ebenfalls die drei Physiker Herbert Georg Beutler, genannt Newton, Ernst Heinrich Ernestie, besser bekannt unter dem Namen Einstein und Johann Wilhelm Möbius.
Zu erwähnen wäre da noch der Inspektor Voss, und die Familie Rose (das ist die Familie von Möbius; Frau und Kinder)
Anfang der 1. Aktes ist der Inspektor Voss im Irrenhaus und untersucht einen Todesfall. Der Patient Einstein hat eine Krankenschwester erdrosselt. Dies ist nicht der erste Mordfall, denn einen Monat zuvor hat der Physiker Newton ebenfalls eine Krankenschwester erdrosselt.
Außer sich vor Wut ist der Inspektor und klagt über den unsicheren Schutz der Angestellten. Er möchte mit Einstein reden, aber der muss geigen um sich zu beruhigen. Davon mal abgesehen darf er ihn eh nicht verhaften und das bringt den armen Menschen fast um den Verstand.
Schon einen Tag später (dies ist nun der 2. Akt) wiederholt sich die Szene noch einmal. Schon wieder ein Mordfall, diesmal hat der dritte Physiker, Möbius eine Krankenschwester erdrosselt. Herr Voss ist wieder vor Ort, diesmal aber gelassen und ruhig, er will auch den Täter nicht sprechen und freut sich darüber, dass die Gerechtigkeit endlich mal Pause macht.
Der Grund der Morde ist bei allen Physikern der gleiche. Die Krankenschwestern haben die Physiker geliebt und waren sicher, das sie nicht verrückt waren.
Ja, und das stimmt ja eigentlich auch. Newton ist in Wirklichkeit kein Verrückter, er heißt auch nicht Newton sondern Beutler. Er arbeitet bei einem Geheimdienst. Ebenso ist auch Einstein kein Verrückter, er ist auch von einem Geheimdienst und heißt Ernesti. Nur Möbius ist Möbius. Ob er verrückt ist darüber könne man streiten, aber eigentlich ist er es nicht. Er ist der genialste Wissenschaftler den es derzeit gibt. Er hat die Weltformel erfunden. Aus diesem Grund hat er sich im Irrenhaus versteckt. Hier hat er die Weltformel zu Ende entdeckt und will die Menschheit davor schützen. Sie soll keiner haben, weil er der Meinung ist, dass sie missbraucht werden wird.
Am Ende des Aktes fliegt alles auf. Jeder outet sich. Was ist zu tun? Möbius ist fest entschlossen in der Anstalt zu bleiben. Er möchte nicht mehr raus. Seine Frau hat einen anderen Mann gefunden und er würde in der großen Welt nicht mehr klar kommen.
Nun beschließen alle drei, dass sie alle ihr lebenlang im Irrenhaus bleibe werden. Keiner wird gehen. Aber gerade in diesem Moment, wo es scheint, es gäbe ein gutes Ende, dreht sich alles. Die Irrenärztin Fräulein Mathilde von Zahnd hat alles gewusst. Sie hat heimlich die Unterlagen von Möbius kopiert. Nun hat sie alles in der Hand...
Also, diese Lektüre soll eine Komödie sein. Dies liegt an den vielen Verwirrungen mit den Namen und dass die Irren gar nicht irre sind, aber dafür ist die Irrenärztin eine Verrückte. Das soll also komisch sein. Nun gut, ich konnte nicht darüber lachen.
Dennoch bin ich der Meinung, dass dies ein gutes Buch ist und kann es nur für den Deutschunterricht empfehlen, da es schnell und einfach lesbar ist. Und so langweilig ist es nun auch nicht.
Lieben Gruß, Basti!
Ich kann dazu nur sagen, dass es eines der einfachsten Bücher ist, die man in der Schule lesen kann. Und jeder, der das Glück hat, dies zu dürfen sollte dankbar dafür sein, auch wenn es nicht jedermanns sache ist. Es ist sehr leicht und vor allem schnell zu lesen.
Allerdings muss ich auch sagen, dass wir das Buch in der 13. Klasse gelesen habe. Eigentlich eher für die 11. Klasse gedacht, aber ich bin froh drum gewesen.
Auf den ersten Blick kommt einem das Buch sehr verwirrend vor. Ich habe es also abends immer gelesen, dann habe ich mal ein paar Tage pause gemacht und irgendwann weiter gelesen. Das war ein großer Fehler, das habe ich nämlich gemerkt, als ich den ersten Akt durchhatte. Ich wusste gar nicht mehr worum es geht. Kurzum, ich habe beschlossen noch mal von vorne anzufangen. Dies habe ich auch gemacht und habe es dann an zwei Tagen durchgelesen. Das waren ca. 2-3 Stunden insgesamt.
So, nun aber zur Handlung und zu den Personen:
Das Fräulein Mathilde von Zahnd ist die Doktorin und die Leiterin des Irrenhauses Les Cerisiers. Die Oberschwester Marta Boll spielt nur ein Nebenrolle.
Zu den Hauptpersonen neben Fräulein Dr. Mathilde Zahnd gehören ebenfalls die drei Physiker Herbert Georg Beutler, genannt Newton, Ernst Heinrich Ernestie, besser bekannt unter dem Namen Einstein und Johann Wilhelm Möbius.
Zu erwähnen wäre da noch der Inspektor Voss, und die Familie Rose (das ist die Familie von Möbius; Frau und Kinder)
Anfang der 1. Aktes ist der Inspektor Voss im Irrenhaus und untersucht einen Todesfall. Der Patient Einstein hat eine Krankenschwester erdrosselt. Dies ist nicht der erste Mordfall, denn einen Monat zuvor hat der Physiker Newton ebenfalls eine Krankenschwester erdrosselt.
Außer sich vor Wut ist der Inspektor und klagt über den unsicheren Schutz der Angestellten. Er möchte mit Einstein reden, aber der muss geigen um sich zu beruhigen. Davon mal abgesehen darf er ihn eh nicht verhaften und das bringt den armen Menschen fast um den Verstand.
Schon einen Tag später (dies ist nun der 2. Akt) wiederholt sich die Szene noch einmal. Schon wieder ein Mordfall, diesmal hat der dritte Physiker, Möbius eine Krankenschwester erdrosselt. Herr Voss ist wieder vor Ort, diesmal aber gelassen und ruhig, er will auch den Täter nicht sprechen und freut sich darüber, dass die Gerechtigkeit endlich mal Pause macht.
Der Grund der Morde ist bei allen Physikern der gleiche. Die Krankenschwestern haben die Physiker geliebt und waren sicher, das sie nicht verrückt waren.
Ja, und das stimmt ja eigentlich auch. Newton ist in Wirklichkeit kein Verrückter, er heißt auch nicht Newton sondern Beutler. Er arbeitet bei einem Geheimdienst. Ebenso ist auch Einstein kein Verrückter, er ist auch von einem Geheimdienst und heißt Ernesti. Nur Möbius ist Möbius. Ob er verrückt ist darüber könne man streiten, aber eigentlich ist er es nicht. Er ist der genialste Wissenschaftler den es derzeit gibt. Er hat die Weltformel erfunden. Aus diesem Grund hat er sich im Irrenhaus versteckt. Hier hat er die Weltformel zu Ende entdeckt und will die Menschheit davor schützen. Sie soll keiner haben, weil er der Meinung ist, dass sie missbraucht werden wird.
Am Ende des Aktes fliegt alles auf. Jeder outet sich. Was ist zu tun? Möbius ist fest entschlossen in der Anstalt zu bleiben. Er möchte nicht mehr raus. Seine Frau hat einen anderen Mann gefunden und er würde in der großen Welt nicht mehr klar kommen.
Nun beschließen alle drei, dass sie alle ihr lebenlang im Irrenhaus bleibe werden. Keiner wird gehen. Aber gerade in diesem Moment, wo es scheint, es gäbe ein gutes Ende, dreht sich alles. Die Irrenärztin Fräulein Mathilde von Zahnd hat alles gewusst. Sie hat heimlich die Unterlagen von Möbius kopiert. Nun hat sie alles in der Hand...
Also, diese Lektüre soll eine Komödie sein. Dies liegt an den vielen Verwirrungen mit den Namen und dass die Irren gar nicht irre sind, aber dafür ist die Irrenärztin eine Verrückte. Das soll also komisch sein. Nun gut, ich konnte nicht darüber lachen.
Dennoch bin ich der Meinung, dass dies ein gutes Buch ist und kann es nur für den Deutschunterricht empfehlen, da es schnell und einfach lesbar ist. Und so langweilig ist es nun auch nicht.
Lieben Gruß, Basti!
40 Bewertungen, 3 Kommentare
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27.06.2002, 10:29 Uhr von ch_zocker
Bewertung: sehr hilfreichgute Meinung ! Man liest sich gruß Chris
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31.05.2002, 18:58 Uhr von roma1
Bewertung: sehr hilfreichEin toller Bericht. Gruß Joanna
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25.05.2002, 18:52 Uhr von jowitka
Bewertung: sehr hilfreichIch habe das Buch in der 10ten Klasse gelesen und ich weiß noch, dass wir beim Lesen sehr viel Spaß hatten :o)


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