Erfahrungsbericht von rider-of-apocalypse
wenn Hippies zu Erpressern werden
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nach dem ich nun alle Romane des Autors Philip Kerr gelesen habe (jedenfalls all jene, die als Taschenbuch erhältlich sind), musste ich nun eine Alternative suchen.
Dabei entschied ich mich für KEN FOLLETT, von dem ich bereits die Romane DIE SÄULEN DER ERDE (hervorragend) und DER DRITTE ZWILLING (gut) kannte und so kaufte ich den Roman DIE KINDER VON EDEN.
DER INHALT
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Seit den 60er Jahren lebt eine Hippie-Kommune in einem Tal in Kalifornien, die unter anderem aus Priest, dem inoffiziellen Oberhaupt der Kommune (und ehemalige Gangster-Größe), Star sowie Melanie (Seismologin, die erst vor kurzer Zeit aufgenommen wurde) besteht.
Doch nun soll das Tal einem Stausee, der zu einem Kernkraftwerk gehören soll weichen und der Kommune wird der Pachtvertrag für ihr Grundstück gekündigt.
Um dieses Grundstück behalten zu können, erdenken die Mitglieder einen abenteuerlich anmutenden Plan.
Priest nimmt einen Job bei einem Ölbohrungsunternehmen an und stielt dort einen seismologischen Vibrator. Diesen benötigt die Kommune, um den Staat Kalifornien mit der Androhung eines künstlich erzeugten Erdbebens zu erpressen. Um nicht sofort ins Visier der Ermittler zu geraten, fordert die Kommune einen Stop aller Kernkraftwerke.
Ein erstes Ultimatum verstreicht und die Kommune löst tatsächlich ein leichtes Erdbeben in einem unbewohnten Gebiet aus, worauf die Drohungen nun ernster genommen werden und das FBI in Gestalt der Agentin Judy Maddox die Ermittlungen auf.
Unterstützt wird Judy Maddox vom Seismologen Michael Quercus, dem Exmann des Kommunenmitglieds Melanie.
Durch dessen seismologischen Fachkenntnisse gelingt es dem FBI mögliche Orte für ein weiteres künstliches Erdbeben herauszufinden und als die Kommune ein zweites Erdbeben auslöst (dieses mal in einem dünn besiedelten Gebiet) gelingt es Judy Maddox fast, diese zu stellen.
Nachdem auch nach dem zweiten Erdbeben die Forderungen der Kommune nicht erfüllt werden, droht diese nun mit einem weitern Erdbeben mitten in San Francisco.
An dieser Stelle breche ich meine Darstellung des Inhalts ab, um nicht zu viel des Gesamten Inhalts zu verraten und so die Spannung beim Lesen zu zerstören.
ANMERKUNGEN ZUM INHALT
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So grotesk und unrealistisch der Plan der Kommune auch scheint, schafft es KEN FOLLETT dennoch, die gesamte Geschichte glaubhaft zu erzählen, wobei er sie durch gelegentliche seismologische Erläuterungen untermauert (in wie weit die Möglichkeit eines auf diese Weise erzeugten Erdbebens real ist, vermag ich selbstverständlich nicht zu sagen).
Darüber hinaus baut FOLLETT von der ersten Seite an gekonnt Spannung auf, die bis zum (recht dramatischen Ende) erhalten bleibt.
Hervorzuheben sind auch die präzisen Darstellungen der handelnden Personen, mit denen es KEN FOLLETT schafft, dass der Leser sowohl für die Kommunenmitglieder als auch für die FBI-Ermittler Symphatien zu entwickeln.
Unterschlägt man Prolog und Epilog, ist das Buch in drei Kapitel, die jeweils zeitliche Abfolgen (vier Wochen, sieben Tage, 48 Stunden) der jeweilig geplanten/ausgelösten Erdbeben darstellen – ein nicht ungeschicktes Stilmittel.
Zwar erreicht DIE KINDER VON EDEN nicht die Tiefe der Bücher Philip Kerrs, dennoch bietet der Roman durch die Kombination aus reizvoller Story und flüssigem, spannenden Stil hervorragende Unterhaltung, und dies über seinen gesamten Umfang von etwa 530 Seiten.
SONSTIGES
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DIE KINDER VON EDEN schrieb KEN FOLLETT im Jahre 1998, die deutsche Erstveröffentlichung datiert aus dem Jahre 1999.
Als Taschenbuch ist der Titel im Bastei-Verlag erschienen (ISBN 3-404-14535-6) und sollte nahezu überall im Buchhandel für 9,95 Euro erhältlich sein.
SCHLUSSWORTE
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Ich habe DIE KINDER VON EDEN von KEN FOLLETT sehr gerne (und innerhalb kürzester Zeit) gelesen, so dass ich das Buch hier uneingeschränkt empfehlen kann und mit SEHR GUT bewerte.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-02 05:14:32 mit dem Titel wie beschafft man Uran ?
Nach SÄULEN DER ERDE, DER DRITTE ZWILLING und DIE KINDER VON EDEN kaufte ich mir nun ein weiteres Buch aus der Feder des mit dem Roman DIE NADEL bekannt gewordenen Autors KEN FOLLETT : DREIFACH.
DER INHALT
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1947
mehrere Studenten treffen sich zu einer Sherry-Party bei ihrem Professor. Zu den Gästen gehören unter anderem Nat Dickstein, David Rostov und Yasif Hassam.
1968
Nat Dickstein lebt in der Zwischenzeit in Israel und arbeitet als Agent für den Mossad. Da Ägypten kurz davor steht, eine Atombombe zu entwickeln bekommt er den Auftrag, mehrere 100 kg Uran zu stehlen.
Um diesen Auftrag auszuführen begibt er sich nach Europa, wo er die Aktion plant und durchzuführen beabsichtigt. Nat Dickstein beschließt, ein Schiff, auf dem Yellow Cake transportiert werden soll zu überfallen, wozu er unter anderem ein Schwesternschiff dieses Schiffes kauft, das er gegen das zu überfallende Schiff auszutauschen beabsichtigt.
In einem Hotel trifft er auf Yasif Hassam, der ihn wiedererkennt und der für die Feddajin arbeitet und auch der KGB in Gestalt des Oberst David Rostov ist ihm bereits auf der Spur.
David Rostov und Yasif Hassan arbeiten zwar gemeinsam, haben jedoch unterschiedliche Pläne mit Dickstein und dem gestohlenen Uran.
ANMERKUNGEN ZUM BUCH
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Meine Angabe des Inhalts mag zweifellos etwas kurz und unvollständig sein, eine exaktere Inhaltsangabe des vielschichtigen, aber immer nachvollziehbaren Thrillers würde meines Erachtens hier jedoch den Rahmen sprengen und auch auf eine Darstellung des Ausgangs der Geschichte verzichte ich bewusst.
KEN FOLLETT vermag es, mit seiner Rückblende dem Leser einen guten Überblick über die Hauptpersonen und ihre Hintergründe (bzw. deren Motivation) zu vermitteln, so dass der Einstieg in die eigentliche Story vereinfacht wird.
Diese erzählt er in seinem gewohnt spannenden und kurzweiligen Stil, so dass über die gesamte Länge des Buchs von etwa 460 Seiten nie Langeweile aufkommt. Orte Personen und Handlungen werden präzise beschrieben und die Geschichte wirkt zu keinem Zeitunkt unglaubwürdig oder unlogisch.
Neben Spannung mangelt es dem Buch auch nicht an Romantik, vielmehr verpackt FOLLETT in seinen Agententhriller auch eine (in sich zwar recht kurze, für das Buch aber nicht unwichtige) Romanze.
Die Handlung mag Fiktion sein, der Kern der Handlung (also der Urandiebstahl) ist jedoch (möglicherweise) Realität.
ALLGEMEINES
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KEN FOLLETT schrieb DREIFACH im Jahre1979 (zwei jahre nach Erscheinen eines Artikels im Londoner Daily Telegraph, der sich mit dem 9 Jahre zurückliegenden Verschwinden von 200 Tonnen Uranerz befasst).
Die deutsche Erstausgabe datiert aus dem Jahre 1980.
In der Zwischenzeit ist DREIFACH als Taschenbuch in der 26. Auflabe im Bastei Lübbe Verlag erhältlich (ISBN 3-404-10321-1) und kostet 7,45 Euro.
SCHLUSSWORTE
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Zwar gefielen mir die Titel DIE KINDER VON EDEN und DIE SÄULEN DER ERDE des gleichen Autors besser (inhaltlich vergleichbar sind diese Titel ohnehin nicht), dennoch bietet DREIFACH hervorragende Unterhaltung aus der Welt der geheimen Nachrichtendienste.
Ich kann DREIFACH von KEN FOLLETT hier uneingeschränkt empfehlen und urteile mit SEHR GUT !
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-15 07:50:49 mit dem Titel ein Krimi aus der Welt der Kunst
Nachdem ich nun vier Bücher des Autoren KEN FOLLETT ( Die Säulen der Erde, Der dritte Zwilling, Dreifach, Die Kinder von Eden) gelesen hatte und mir diese insgesamt auch durchaus sehr gut gefallen haben (sieht man einmal von kleineren Schwächen bei „Der dritte Zwilling“ ab), kaufte ich nun einen weiteren Roman aus der Feder dieses Autoren, DER MODIGLIANI SKANDAL.
INHALT
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Die Kunstabsolventin Dee Sleign arbeitet an ihrer Doktorarbeit über Drogen und Kunst, als sie von einem bisher unbekannten Bild des italienischen Malers Modigliani erfährt, das dieser im Haschisch-Rausch gemalt habe soll.
Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten begibt sie sich nun nach Italien, um dieses Bild aufzuspüren.
Cardwell, Dees Onkel erfährt ebenfalls von dem potentiellen fund und engagiert einen Privatdetektiv, der dieses Bild ebenfalls finden soll und mit Julian Black, der sich nach seinem scheitern als Maler nun als Galerist versuchen will, ist eine weitere Person auf der Suche nach dem Bild.
Währenddessen fälschen zwei unbekannte Londoner Maler (Usher und Mitchell) Werke großer Maler, versehen diese mit ebenfalls gefälschten Echtheitszertifikaten und verkaufen sie an die wichtigsten Londoner Galeristen um diese (nachdem diese die Fälschungen bemerken) dazu zu zwingen, jungen Maler preiswert Ateliers und Ausstellungsmöglichkeiten zu bieten.
Auf eine Darstellung des Ausgangs der Geschichte verzichte ich hier, um potentiellen Interessenten nicht die Spannung nehmen.
ANMERKUNGEN
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Nachdem ich bereits mehrere Andere Romane KEN FOLLETTS gelesen habe, scheint mir DER MODIGLIANI SKANDAL eher untypisch für diesen Autoren, der in seinem Vorwort das Buch als gescheitertes Experiment bezeichnet.
Die einzelnen Handlungsstränge erzählt FOLLETT mehr in Episoden als in Form einer zusammenhängenden Geschichte, erst gegen Ende des Buches werden diese zu einem Gesamtwerk vereint. Dies mag anfangs noch verwirren, nach einigen Seiten stellt man jedoch fest, dass dieses Stilmittel sehr gut dazu beiträgt, sich an die Namen und Eigenschaften der zahlreichen agierenden Personen zu gewöhnen.
Mit DER MODIGLIANI SKANDAL schrieb FOLLETT nicht (wie sonst so häufig) einen Thriller (auch wenn das Buch auf dem Titel als ein solcher bezeichnet wird), sondern vielmehr einen Krimi, der aber dennoch sehr unterhaltsam geschrieben ist.
Mit der Londoner Kunstszene wählte FOLLETT einen interessanten Hintergrund und schafft es, dass der Leser für viele der handelnden Personen mit Ausnahme von Cardwell und Julian Black Sympathien entwickelt.
Auch in diesem Roman beschreibt FOLLETT Personen, Örtlichkeiten und Handlungen wieder sehr präzise und bleibt auch seinem gewohnten recht sachlichen Stil weitestgehend treu.
Auch wenn der Inhalt sicher Möglichkeiten für Interpretationen bietet, werde ich hier auf dergleichen verzichten, schließlich ist Ciao ein Meinungsforum und kein Sammelbecken für Hobby-Deutsch-LKler (auch wenn der ein oder andere hier sicher wieder anderer Meinung ist).
Insgesamt überzeugt DER MODIGLIANI SKANDAL weniger durch Anspruch, als durch hervorragende Unterhaltung der leichteren Art, die über den gesamten Umfang von etwa 270 Seiten geboten wird.
SONSTIGES
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Der im Jahre 1949 geborene KEN FOLLETT schrieb DER MODIGLIANI SKANDAL im Jahre 1976, womit das Buch seinen „Frühwerken“ zuzurechnen ist.
Die deutsche Erstausgabe datiert aus dem Jahre 1988, zur Zeit ist der Roman als Taschenbuch in der 15. Auflage (2001) im Bastei Verlag erhältlich und kostet 6,45 Euro.
Die ISBN Nr. lautet 3-404-11675-5.
SCHLUSSWORTE
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DER MODIGLIANI SKANDAL zählt meines Erachtens nicht zu den besten Romanen KEN FOLLETTS, bietet aber dennoch hervorragende Unterhaltung vor einem interessanten und etwas ungewohnten Hintergrund.
Ich spreche diesem Roman hier eine Empfehlung aus und urteile mit (noch) SEHR GUT !
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-18 05:19:12 mit dem Titel ein Tag in London
Die Wartezeit bis zum Erscheinen der Taschenbuchausgabe des aktuellen Romans aus der Feder Philip Kerrs (DER TAG X – in der Zwischenzeit erschienen) überbrückte ich mit einigen Romanen KEN FOLLETTS.
Einer der Romane, die ich gelesen habe war DIE SPUR DER FÜCHSE.
Um potentiellen Lesern nicht zu viel des Inhaltes zu verraten, stelle ich den Inhalt hier in zwei unterschiedlichen Varianten dar, so dass jeder selbst entscheiden kann, wie viel des Inhaltes er erfahren möchte.
KURZINHALT
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London, einige Tage nach dem Verkehr mit einer Prostituierten begeht der Abgeordnete Tim Fitzpeterson einen Selbstmordversuch, der jedoch scheitert. Nahezu zeitgleich überfallen „Angestellte“ der Londoner Unterweltgröße Tony Cox erfolgreich einen Geldtransporter und lagern das erbeutete Geld in einer Bank, an der der Geschäftsmann Felix Laski beteiligt ist. Dieser beabsichtigt, das in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratene Unternehmen des Derek Hamilton zu kaufen.
Ein Reporter einer Londoner Tageszeitung entdeckt Zusammenhänge, doch niemand scheint interessiert, diese abzudrucken.
INHALT
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Das Firmenimperium des Unternehmers Derek Hamilton ist in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten und kann nur durch den Erhalt von Bohrrechten gerettet werden, über deren Vergabe unter anderem der Abgeordnete Tim Fitzpeterson entscheidet und auch in der Ehe Hamilton kriselt es, da dieser seine Frau zu Gunsten seiner Unternehmensgruppe vernachlässigt.
Der Geschäftsmann Felix Laski trifft ein Übereinkommen mit der Londoner Unterweltgröße Tony Cox, der eine Prostituierte auf Tim Fitzpeterson ansetzt um in Erfahrung zu bringen, an wen die Bohrrechte, die das Unternehmen Hamiltons retten könnten, vergeben werden, woraufhin Fitzpeterson einen erfolglosen Selbstmordversuch verübt.
Im Gegenzug erhält Tony Cox von Felix Laski Informationen über die Route eines Geldtransportes, den Cox auch erfolgreich überfällt.
Im Wissen, dass Hamilton die Bohrrechte erhalten wird, bemüht sich Laski, der mit Hamiltons Frau schläft, um die Übernahme des Unternehmens, doch kann er die erforderliche Summe mangels Bargeldreserven nicht aufbringen.
Beim Überfall auf den Geldtransport durch Tony Cox kommt es zu mehreren Toten und so benötigt Cox ein geeignetes Versteck für das erbeutete Geld. So gelangt das Geld auf eine Bank Laskis, so dass es Laski möglich wird den erforderlichen Betrag für die Übernahme des Unternehmens Hamiltons zu übernehmen.
Der Reporter einer Londoner Tageszeitung deckt die Zusammenhänge all dieser Vorgänge auf, doch niemand scheint an seiner Geschichte interessiert und so wird sie nie veröffentlicht – der Verlag gehört Laski.
ANMEKUNGEN
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KEN FOLLETT beginnt den Roman DIE SPUR DER FÜCHSE mit der Einführung der Personen und ihrer Hintergründe. Erst im weiteren Verlauf des Romans erkennt der Leser die Zusammenhänge zwischen den Personen und den Handlungen, bis letztendlich alle Handlungsstränge miteinander verknüpft sind.
Nicht zuletzt auch aufgrund FOLLETTS ausführlichem und leicht (und angenehm) zu lesenden Stils kann der Leser der vielschichtigen Handlung zu jedem Zeitpunkt problemlos folgen. Auch ermöglichen es die detaillierten Beschreibungen dem Leser, sich ein präzises Bild von den handelnden Personen zu machen, wobei die Verteilung der Sympathien nicht ganz einfach ist, da FOLLETT jedem Akteur auch sehr menschliche Züge verleiht.
Die Geschichte in sich schlüssig und logisch aufgebaut und so scheinen die geschilderten Zusammenhänge zwischen Unternehmertum, Verbrechen, Politik und Finanz auch auf die Realität durchaus übertragbar.
KEN FOLLETT erzählt die Story spannend und unterhaltsam, so dass der Roman auf keiner der nicht ganz 300 Seiten langweilt.
SONSTIGES
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Der 1949 in Wales geborene Journalist und Autor KEN FOLLETT schrieb DIE SPUR DER FÜCHSE im Jahre 1976 und veröffentlichte den Roman unter dem Pseudonym Zachary Stone.
Die deutsche Taschenbuchausgabe datiert aus dem Jahr 1996 und erschien in der Verlagsgruppe Lübbe (Bastei Lübbe). Seit dem letzten Jahr ist der Roman in der 8. Auflage erhältlich (ISBN 3-404-12585-1).
Der Roman sollte nahezu überall im Buchhandel erhältlich sein, wo das Taschenbuch 6,45 € kostet.
SCHLUSSWORTE
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Ich habe DIE SPUR DER FÜCHSE von KEN FOLLETT mit Begeisterung gelesen, so dass ich hier eine uneingeschränkte Empfehlung ausspreche und diese mit dem Urteil SEHR GUT verbinde.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-24 10:41:04 mit dem Titel Riders Bücher - Teil 1
Hin und wieder lohnt es sich, in den Kaufhäusern und Buchhandlungen auch die Tische mit den Mängelexemplaren von Taschenbüchern durchzusehen, wo ich durchaus schon das ein oder andere interessante Taschenbuch gefunden habe.
Ein Taschenbuch, das ich auf diese Weise entdeckte war DIE AKTE ODESSA von FREDERIK FORSYTH.
INHALT
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Deutschland im Jahre 1963.
Der in Hamburg lebende Journalist Peter Miller gerät durch Zufall an das Tagebuch eines Selbstmörders. Diesem entnimmt er, dass der jüdische Verfasser Salomon Tauber lange Zeit im KZ in Riga gelebt hat und das die Motivation für seinen Suizid darin lag, dass er den Kommandanten dieses KZ, Eduard Roschmann, vor kurzer Zeit lebend gesehen hat.
Sowohl aus persönlicher Betroffenheit, als auch aus journalistischer Neugier versuch Peter Miller nun seinerseits, Eduard Roschmann zu finden, wobei er jedoch kaum Unterstützung von Behörden oder Privatpersonen erhält und im Laufe seiner Nachforschungen gerät er gar in Lebensgefahr.
Schließlich erfährt er von einer Organisation namens ODESSA (Organisation der ehemaligen SS-Angehörigen), die es sich zur Aufgabe gemacht hat, ehemaligen SS-Angehörigen zu helfen und darüber hinaus Ägypten im Kampf gegen Israel zu unterstützen.
Mit Hilfe des israelischen Geheimdienstes gelingt es Peter Miller in der Identität als ehemaliger SS-Angehöriger im Range eines Unteroffiziers Mitglied der ODESSA zu werden.
Hier erfährt er, dass Eduard Roschmann mit einer neuen Identität als Inhaber einer Fabrik für Radiogeräte daran arbeitet, ein Fernlenksystem für Raketen zu entwickeln, mit dem Ägypten Israel vernichten will.
Durch einen Fälscher, der mit der ODESSA zusammenarbeitet, gelangt Peter Miller auch an eine Liste aller Angehörigen der ODESSA, die sowohl die ursprünglichen Name, als auch die neuen Identitäten enthält.
Auf eine weitergehende Darstellung des Inhalts verzichte ich an dieser Stelle, da ich interessierten Lesern nicht zu viel der Spannung nehmen möchte.
ANMERKUNGEN
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FREDERICK FORSYTH vermag es in DIE AKTE ODESSA Vorgänge, Personen und ähnliches ohne unnötige Ausschweifungen präzise darzustellen und die gesamte Geschichte glaubhaft zu vermitteln. Dabei bietet die Geschichte ein enormes Maß an Spannung, wirkt aber durchaus auch aufgrund ihrer Realitätsnähe und dem Bezug zu realen Personen und Ereignissen auch beklemmend.
Der Stil des Autors ermöglicht ein problemloses Zurechtfinden in der Story und ist angenehm zu lesen. Von der ersten Seite an bietet das Buch eine Spannung, die bis zur letzten Seite erhalten bleibt und mich dazu veranlaßte, den Roman in einer Etappe durchzulesen.
AUTOR
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FREDERICK FORSYTH wurde im Jahre 1938 in der Grafschaft Kent geboren und war nach Abschluß seiner Dienstzeit als Pilot der britischen Royal Air Force zunächst als Journalist tätig, bevor er 1965 Reporter der BBC und anschließend als freier Autor arbeitete.
Sein erster Roman DER SCHAKAL, dürfte wohl bis heute auch sein erfolgreichster, bzw. bekanntester Roman sein.
ALLGEMEINES
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DIE AKTE ODESSA wurde im Jahre 1972 erstveröffentlicht und ist heute als Taschenbuch im Piper Verlag erhältlich (ISBN 3-492-15522-7). Der Preis für das Taschenbuch lag zum Zeitpunkt, zu dem ich es kaufte bei 9,80 DM (2,95 DM als Mängelexemplar) und dürfte heute 6,65 € betragen.
Der Roman wurde bereits (recht gut) verfilmt und des öfteren auch im deutschen Fernsehen ausgestrahlt.
SCHLUSSWORTE
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DIE AKTE ODESSA bietet über etwa 270 Seiten sowohl spannende, als auch beklemmende Unterhaltung, so dass ich diesen Roman hier uneingeschränkt empfehle und mit SEHR GUT bewerte.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-16 06:23:05 mit dem Titel Verschwörungen, Goldreserven und Gedankenlesen
Wiedereinmal war es für mich an der Zeit, mir einige Bücher zu kaufen und so führte mich mein Weg unter anderem auch in die Bahnhofsbuchhandlung i n Düren, wo ich einen Roman mit dem Titel DAS CIA KOMPLOTT entdeckte (und auch kaufte), der von dem mir bis dato unbekannten Autoren JOSEPH FINDER geschrieben wurde.
INHALT
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Nach einer schweren Wirtschaftskrise droht ein nationalsozialistischer Politiker zum nächsten Bundeskanzler gewählt zu werden, doch als dieser einem Attentat zum Opfer fällt, wird der Christdemokrat Wilhelm Vogel zum neuen Regierungschef Deutschlands gewählt.
In der zerfallenden Sowjetunion bemühen sich ehemalige KGB-Offiziere nicht nur der Verfolgung durch die neue Regierung zu entziehen, sondern darüber hinaus auch Gelder des geheimen Nachrichtendienstes der KPdSU außer Landes zu schaffen.
In den USA kommt der CIA-Direktor Harrison Sinclair, der unter anderem auch gegen den so genannten „Rat der Weisen“, eine Gruppe von hohen CIA-Mitarbeitern, die große Summen Geld horten, ermittelt hatte, bei einem Autounfall ums Leben. Sein Schwiegersohn, Ben Ellison, war viele Jahre als Agent für die CIA tätig und arbeitet nun als Patentanwalt in einer örtlichen Anwaltskanzlei.
Da Harrison Sinclair verdächtigt wird, zu Lebzeiten gemeinsam mit dem ehemaligen Chef des KGB, Oberst Wladimir Orlow, Gold im Wert von mehreren Milliarden Dollar in seinen Besitz gebracht zu haben, tritt Alex Truslow, Harrison Sinclairs Nachfolger bei der CIA, an Ben Ellison heran und bittet ihn, wieder für die CIA zu arbeiten um das verschwundene Gold sowie Beweise für Harrison Sinclairs Unschuld zu finden.
Nach anfänglichem Zögern stimmt Ben Ellison zu und unterzieht sich zunächst einigen Untersuchungen und Tests. Dabei wird er auch mit einem modifizierten Kernspinntomographen behandelt, der dazu führt, dass er plötzlich in der Lage ist, die Gedanken anderer Menschen zu lesen.
Schnell erfährt Ben Ellison, dass sein Schwiegervater nicht bei einem Autounfall starb, sondern ermordet wurde, wobei der „Rat der Weisen“ als wahrscheinliche Täter in Frage kommen.
Im Rahmen seiner Nachforschungen trifft Ben Ellison auch mit Wladimir Orlow zusammen, der jedoch kurze Zeit später ebenfalls ermordet wird
Vorher erfährt er jedoch von einem Nummernkonto bei einer Schweizer Bank, bei der er das verschwundene Gold gelagert sei und da seine Frau die legitime Erbin von Harrison Sinclair ist, verschafft er sich auch Zugang zu diesem Konto. Allerdings können Ben Ellison und seine Frau nicht über das Gold verfügen, da es einen Mitinhaber des Nummernkontos gibt, der bei allen Transaktionen beteiligt werden muß.
Im Zuge seiner weiteren Ermittlungen erfährt Ben Ellison auch die wahren Pläne des neuen deutschen Bundeskanzlers Wilhelm Vogel, der gemeinsam mit dem Industriellen Schössel die Macht über Europa übernehmen will, wobei er diese mittels Mitteln der wirtschaftlichen Macht zu erreichen plant, während der mit Vogel kooperierende „Rat der Weisen“ die selben Ziele in den USA verfolgt.
Um diese Pläne zu realisieren, ist es jedoch zuvor notwendig, einen unbekannten Zeugen zu töten, der die Machenschaften des „Rat der Weisen“ vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuß offenlegen will.
Durch einige Fotos, die Ben Ellison und seine Frau finden, gelangen sie zu einer Hütte in Kanada, wo sie auf Harrison Sinclair treffen, der ihnen erklärt, er habe seinen Tod vorgetäuscht, da er mit Alex Truslow einem Mitglied des „Rat der Weisen“ vertraut hätte. Als Harrison Sinclair am nächsten Morgen plötzlich verschwunden ist, erkennen Ben Ellison und seine Frau, dass er der ominöse Zeuge ist, auf den ein Attentat geplant ist und so gilt es nun also, dieses Attentat zu verhindern.
ANMERKUNGEN
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Insgesamt hat JOSEPH FINDER die recht verworrene Story durchaus recht unterhaltsam und spannen erzählt und auch der recht ausführliche Stil (alle wichtigen Details, Begebenheiten und Personen werden sehr präzise dargestellt) ermöglichen es dem Leser, der Geschichte weitestgehend problemlos zu jedem Zeitpunkt zu folgen.
Allerdings ist auch die Geschichte um eine Verschwörergruppe innerhalb der CIA nicht unbedingt originell und der Aspekt des Gedankenlesens macht die Geschichte überflüssig unglaubwürdig und auch die geschilderten Verhältnisse in Deutschland (insbesondere die Ansiedlung in der Regierung) scheinen mir nicht wirklich glaubwürdig, wobei insbesondere ersteres auch für die Geschichte weitestgehend verzichtbar gewesen wäre.
Damit hat der Autor meines Erachtens die Chance verspielt, einen real wirkenden und vor allem glaubwürdigen Thriller um das Verschwinden von Teilen der russischen Goldreserven (und in der Realität sind scheinbar tatsächlich große Mengen Gold verschwunden) zu schreiben.
Auch wenn die Geschichte vergleichsweise vielschichtig ist, so schienen mir fast alle der Wendungen innerhalb der Geschichte ein wenig zu vorhersehbar und selbst das Finale der Story barg für mich keine wirkliche Überraschung.
Viele der Kapitel des Buches werden von Zeitungsartikeln eingeleitet, die beispielsweise die politischen Verhältnisse in Deutschland erläutern und auch die näheren Folgen des Ausgangs der Geschichte wird abschließend in Form von Zeitungsartikeln dargestellt.
ALLGEMEINES
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JOSEPH FINDER, der als freier Journalist für mehrere bekannte amerikanische Zeitungen arbeitet und als Spezialist für Politik und Geschichte der Sowjetunion gilt, schrieb DAS CIA KOMPLOTT unter dem Originaltitel EXTRAORDINARY POWERS im Jahre 1994.
Als Taschenbuch ist der Roman im Pavillon Verlag erschienen, der Preis für das etwa 600 Seiten umfassende Buch (ISBN 3-453-21301-7) beträgt preiswerte 4,00 €.
SCHLUSSWORTE
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Wie man aus meinen bisherigen Worten bereits schließen konnte, kann ich DAS CIA KOMPLOTT von JOSEPH FINDER hier nicht guten Gewissens empfehlen, da ich dem Roman einen Gewissen Unterhaltungswert nicht ganz absprechen kann und das Taschenbuch darüber hinaus auch recht preiswert ist, lautet mein Urteil hier MITTEL.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-02-18 05:13:49 mit dem Titel Großkonzerne & Naturkatastrophen
Wieder einmal war es für mich an der Zeit, einige Bücher zu kaufen und so erwarb ich neben anderen auch den Roman HEXENKESSEL von COLIN FORBES, auf den ich in erster Linie durch die Kurzinhaltsangabe auf der Rückseite des Buches aufmerksam wurde.
In der Zwischenzeit sind einige Tage vergangen und ich habe den Roman durchgelesen, so dass ich ihn heute hier vorstellen kann.
INHALT
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Der Belgier Vincent Bernard Moloch ging in die USA und gründete dort ein kleines aber erfolgreich laufendes Unternehmen, dass jedoch von seinen Konkurrenten mit unlauteren Mitteln schnell in den Bankrott getrieben wurde. Daraufhin gründete er erneut ein Unternehmen, dem er den Namen AMBECO gab und das in der Zwischenzeit ein weltweit operierender Multikonzern mit Hauptquartieren in den USA, England und im Nahen Osten geworden ist.
Ein derart mächtiger Konzern weckt allerdings auch das Mißtrauen den Nachrichtendienste und so ist auch ein Team des britischen SIS damit beschäftigt, Informationen über V.B. Moloch zu sammeln.
Im Rahmen dieser Ermittlungen stößt das Agententeam nicht nur auf rabiate Geschäftspraktiken und einige verschwundene Geliebte des Konzernchefs, sondern auch auf Hinweise, die die Agenten vermuten lässt, Moloch plane ein Erdbeben auszulösen, um so Rache an den Firmen zu nehmen, die ihn einst in den Bankrott trieben.
Die Hinweise auf diesen Plan verdichten sich immer mehr und als Moloch Vorbereitungen trifft, die USA zu verlassen, gerät das SIS-Team unter Zeitdruck.
Wie in (fast) allen meinen Beiträgen über Romane, so verzichte ich auch hier auf eine Offenlegung des Ausgangs der Geschichte und beschränke mich auf eine grobe Darstellung der Story.
Übrigens deckt sich meine Darstellung des Inhalts in keinster weise mit der, die auf dem Einband des Buches abgedruckt ist und die lediglich auf einen Nebenaspekt der Story hindeutet.
ANMERKUNGEN
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Obwohl COLIN FORBES seinen Roman mit dem auftauchen zweier identisch aussehneder Leichen beginnen lässt und die Hinweise auf die Beabsichtigte Auslösung eines Erdbebens nur sehr dezent andeutet und diesen auch lange Zeit nicht konkret nennt, erkannte ich die wirkliche Story bereits nach wenigen Seiten.
Der Grund dafür ist sehr einfach, denn die Idee eines solchen Erdbebens ist nicht neu und so fühlte ich mich schnell an den James Bond Film DER HAUCH DES TODES erinnert, dem COLIN FORBES nicht nur die Idee des künstlich erzeugten Erdbebens und der Aufdeckung durch britische Agenten entnahm, sondern auch mit Silicon Valley einen identischen Schauplatz wählte. Der Ausgang der Geschichte weicht dann aber doch stark von dem offensichtlichen Vorbild ab und konnte mich durchaus überraschen.
Obwohl ich einen derartigen „Ideendiebstahl“ schon fast als dreist empfinde, fühlte ich mich beim Lesen des Buches dennoch sehr gut unterhalten. COLIN FORBES schafft es, trotz der wenigen Überraschungen, die der Roman bietet, die Story seines Romans sehr spannend zu erzählen und sie dabei auch weitestgehend glaubwürdig erscheinen zu lassen. Dabei schreibt COLIN FORBES sehr detailliert und stellt Orte, Personen und Handlungen immer sehr präzise und ausführlich dar, ohne sich dabei jedoch in Nebensächlichkeiten zu verlieren oder gar zu langweilen.
So erschien mir HEXENKESSEL von der ersten Seite an als spannend und obwohl mir viele Begebenheiten als vorhersehbar erschienen, überraschte mich das Ende des Romans dann doch deutlich.
ALLGEMEINES
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Der in Hampstead (GB) geborene Autor COLIN FORBES schrieb den Roman HEXENKESSEL im Jahre 1997 unter dem Originaltitel THE CAULDRON, das Copyright der deutschsprachigen Ausgabe datiert aus dem Jahre 1999.
Zur Zeit ist HEXENKESSEL als Taschenbuch in der 6. Auflage aus dem Heyne Verlag erhältlich, wobei der Preis für den etwa 550 Seiten starken Roman (ISBN 3-453-21339-4) zur Zeit preiswerte 5,00 € beträgt.
SCHLUSSWORTE
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Mir hat der Roman HEXENKESSEL von COLIN FORBES trotz der starken Ähnlichkeiten mit dem besagten James Bond Film sehr gut gefallen und so kann ich hier auch guten Gewissens eine Empfehlung aussprechen.
Mein Urteil lautet SEHR GUT !
Dabei entschied ich mich für KEN FOLLETT, von dem ich bereits die Romane DIE SÄULEN DER ERDE (hervorragend) und DER DRITTE ZWILLING (gut) kannte und so kaufte ich den Roman DIE KINDER VON EDEN.
DER INHALT
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Seit den 60er Jahren lebt eine Hippie-Kommune in einem Tal in Kalifornien, die unter anderem aus Priest, dem inoffiziellen Oberhaupt der Kommune (und ehemalige Gangster-Größe), Star sowie Melanie (Seismologin, die erst vor kurzer Zeit aufgenommen wurde) besteht.
Doch nun soll das Tal einem Stausee, der zu einem Kernkraftwerk gehören soll weichen und der Kommune wird der Pachtvertrag für ihr Grundstück gekündigt.
Um dieses Grundstück behalten zu können, erdenken die Mitglieder einen abenteuerlich anmutenden Plan.
Priest nimmt einen Job bei einem Ölbohrungsunternehmen an und stielt dort einen seismologischen Vibrator. Diesen benötigt die Kommune, um den Staat Kalifornien mit der Androhung eines künstlich erzeugten Erdbebens zu erpressen. Um nicht sofort ins Visier der Ermittler zu geraten, fordert die Kommune einen Stop aller Kernkraftwerke.
Ein erstes Ultimatum verstreicht und die Kommune löst tatsächlich ein leichtes Erdbeben in einem unbewohnten Gebiet aus, worauf die Drohungen nun ernster genommen werden und das FBI in Gestalt der Agentin Judy Maddox die Ermittlungen auf.
Unterstützt wird Judy Maddox vom Seismologen Michael Quercus, dem Exmann des Kommunenmitglieds Melanie.
Durch dessen seismologischen Fachkenntnisse gelingt es dem FBI mögliche Orte für ein weiteres künstliches Erdbeben herauszufinden und als die Kommune ein zweites Erdbeben auslöst (dieses mal in einem dünn besiedelten Gebiet) gelingt es Judy Maddox fast, diese zu stellen.
Nachdem auch nach dem zweiten Erdbeben die Forderungen der Kommune nicht erfüllt werden, droht diese nun mit einem weitern Erdbeben mitten in San Francisco.
An dieser Stelle breche ich meine Darstellung des Inhalts ab, um nicht zu viel des Gesamten Inhalts zu verraten und so die Spannung beim Lesen zu zerstören.
ANMERKUNGEN ZUM INHALT
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So grotesk und unrealistisch der Plan der Kommune auch scheint, schafft es KEN FOLLETT dennoch, die gesamte Geschichte glaubhaft zu erzählen, wobei er sie durch gelegentliche seismologische Erläuterungen untermauert (in wie weit die Möglichkeit eines auf diese Weise erzeugten Erdbebens real ist, vermag ich selbstverständlich nicht zu sagen).
Darüber hinaus baut FOLLETT von der ersten Seite an gekonnt Spannung auf, die bis zum (recht dramatischen Ende) erhalten bleibt.
Hervorzuheben sind auch die präzisen Darstellungen der handelnden Personen, mit denen es KEN FOLLETT schafft, dass der Leser sowohl für die Kommunenmitglieder als auch für die FBI-Ermittler Symphatien zu entwickeln.
Unterschlägt man Prolog und Epilog, ist das Buch in drei Kapitel, die jeweils zeitliche Abfolgen (vier Wochen, sieben Tage, 48 Stunden) der jeweilig geplanten/ausgelösten Erdbeben darstellen – ein nicht ungeschicktes Stilmittel.
Zwar erreicht DIE KINDER VON EDEN nicht die Tiefe der Bücher Philip Kerrs, dennoch bietet der Roman durch die Kombination aus reizvoller Story und flüssigem, spannenden Stil hervorragende Unterhaltung, und dies über seinen gesamten Umfang von etwa 530 Seiten.
SONSTIGES
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DIE KINDER VON EDEN schrieb KEN FOLLETT im Jahre 1998, die deutsche Erstveröffentlichung datiert aus dem Jahre 1999.
Als Taschenbuch ist der Titel im Bastei-Verlag erschienen (ISBN 3-404-14535-6) und sollte nahezu überall im Buchhandel für 9,95 Euro erhältlich sein.
SCHLUSSWORTE
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Ich habe DIE KINDER VON EDEN von KEN FOLLETT sehr gerne (und innerhalb kürzester Zeit) gelesen, so dass ich das Buch hier uneingeschränkt empfehlen kann und mit SEHR GUT bewerte.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-02 05:14:32 mit dem Titel wie beschafft man Uran ?
Nach SÄULEN DER ERDE, DER DRITTE ZWILLING und DIE KINDER VON EDEN kaufte ich mir nun ein weiteres Buch aus der Feder des mit dem Roman DIE NADEL bekannt gewordenen Autors KEN FOLLETT : DREIFACH.
DER INHALT
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1947
mehrere Studenten treffen sich zu einer Sherry-Party bei ihrem Professor. Zu den Gästen gehören unter anderem Nat Dickstein, David Rostov und Yasif Hassam.
1968
Nat Dickstein lebt in der Zwischenzeit in Israel und arbeitet als Agent für den Mossad. Da Ägypten kurz davor steht, eine Atombombe zu entwickeln bekommt er den Auftrag, mehrere 100 kg Uran zu stehlen.
Um diesen Auftrag auszuführen begibt er sich nach Europa, wo er die Aktion plant und durchzuführen beabsichtigt. Nat Dickstein beschließt, ein Schiff, auf dem Yellow Cake transportiert werden soll zu überfallen, wozu er unter anderem ein Schwesternschiff dieses Schiffes kauft, das er gegen das zu überfallende Schiff auszutauschen beabsichtigt.
In einem Hotel trifft er auf Yasif Hassam, der ihn wiedererkennt und der für die Feddajin arbeitet und auch der KGB in Gestalt des Oberst David Rostov ist ihm bereits auf der Spur.
David Rostov und Yasif Hassan arbeiten zwar gemeinsam, haben jedoch unterschiedliche Pläne mit Dickstein und dem gestohlenen Uran.
ANMERKUNGEN ZUM BUCH
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Meine Angabe des Inhalts mag zweifellos etwas kurz und unvollständig sein, eine exaktere Inhaltsangabe des vielschichtigen, aber immer nachvollziehbaren Thrillers würde meines Erachtens hier jedoch den Rahmen sprengen und auch auf eine Darstellung des Ausgangs der Geschichte verzichte ich bewusst.
KEN FOLLETT vermag es, mit seiner Rückblende dem Leser einen guten Überblick über die Hauptpersonen und ihre Hintergründe (bzw. deren Motivation) zu vermitteln, so dass der Einstieg in die eigentliche Story vereinfacht wird.
Diese erzählt er in seinem gewohnt spannenden und kurzweiligen Stil, so dass über die gesamte Länge des Buchs von etwa 460 Seiten nie Langeweile aufkommt. Orte Personen und Handlungen werden präzise beschrieben und die Geschichte wirkt zu keinem Zeitunkt unglaubwürdig oder unlogisch.
Neben Spannung mangelt es dem Buch auch nicht an Romantik, vielmehr verpackt FOLLETT in seinen Agententhriller auch eine (in sich zwar recht kurze, für das Buch aber nicht unwichtige) Romanze.
Die Handlung mag Fiktion sein, der Kern der Handlung (also der Urandiebstahl) ist jedoch (möglicherweise) Realität.
ALLGEMEINES
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KEN FOLLETT schrieb DREIFACH im Jahre1979 (zwei jahre nach Erscheinen eines Artikels im Londoner Daily Telegraph, der sich mit dem 9 Jahre zurückliegenden Verschwinden von 200 Tonnen Uranerz befasst).
Die deutsche Erstausgabe datiert aus dem Jahre 1980.
In der Zwischenzeit ist DREIFACH als Taschenbuch in der 26. Auflabe im Bastei Lübbe Verlag erhältlich (ISBN 3-404-10321-1) und kostet 7,45 Euro.
SCHLUSSWORTE
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Zwar gefielen mir die Titel DIE KINDER VON EDEN und DIE SÄULEN DER ERDE des gleichen Autors besser (inhaltlich vergleichbar sind diese Titel ohnehin nicht), dennoch bietet DREIFACH hervorragende Unterhaltung aus der Welt der geheimen Nachrichtendienste.
Ich kann DREIFACH von KEN FOLLETT hier uneingeschränkt empfehlen und urteile mit SEHR GUT !
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-15 07:50:49 mit dem Titel ein Krimi aus der Welt der Kunst
Nachdem ich nun vier Bücher des Autoren KEN FOLLETT ( Die Säulen der Erde, Der dritte Zwilling, Dreifach, Die Kinder von Eden) gelesen hatte und mir diese insgesamt auch durchaus sehr gut gefallen haben (sieht man einmal von kleineren Schwächen bei „Der dritte Zwilling“ ab), kaufte ich nun einen weiteren Roman aus der Feder dieses Autoren, DER MODIGLIANI SKANDAL.
INHALT
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Die Kunstabsolventin Dee Sleign arbeitet an ihrer Doktorarbeit über Drogen und Kunst, als sie von einem bisher unbekannten Bild des italienischen Malers Modigliani erfährt, das dieser im Haschisch-Rausch gemalt habe soll.
Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten begibt sie sich nun nach Italien, um dieses Bild aufzuspüren.
Cardwell, Dees Onkel erfährt ebenfalls von dem potentiellen fund und engagiert einen Privatdetektiv, der dieses Bild ebenfalls finden soll und mit Julian Black, der sich nach seinem scheitern als Maler nun als Galerist versuchen will, ist eine weitere Person auf der Suche nach dem Bild.
Währenddessen fälschen zwei unbekannte Londoner Maler (Usher und Mitchell) Werke großer Maler, versehen diese mit ebenfalls gefälschten Echtheitszertifikaten und verkaufen sie an die wichtigsten Londoner Galeristen um diese (nachdem diese die Fälschungen bemerken) dazu zu zwingen, jungen Maler preiswert Ateliers und Ausstellungsmöglichkeiten zu bieten.
Auf eine Darstellung des Ausgangs der Geschichte verzichte ich hier, um potentiellen Interessenten nicht die Spannung nehmen.
ANMERKUNGEN
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Nachdem ich bereits mehrere Andere Romane KEN FOLLETTS gelesen habe, scheint mir DER MODIGLIANI SKANDAL eher untypisch für diesen Autoren, der in seinem Vorwort das Buch als gescheitertes Experiment bezeichnet.
Die einzelnen Handlungsstränge erzählt FOLLETT mehr in Episoden als in Form einer zusammenhängenden Geschichte, erst gegen Ende des Buches werden diese zu einem Gesamtwerk vereint. Dies mag anfangs noch verwirren, nach einigen Seiten stellt man jedoch fest, dass dieses Stilmittel sehr gut dazu beiträgt, sich an die Namen und Eigenschaften der zahlreichen agierenden Personen zu gewöhnen.
Mit DER MODIGLIANI SKANDAL schrieb FOLLETT nicht (wie sonst so häufig) einen Thriller (auch wenn das Buch auf dem Titel als ein solcher bezeichnet wird), sondern vielmehr einen Krimi, der aber dennoch sehr unterhaltsam geschrieben ist.
Mit der Londoner Kunstszene wählte FOLLETT einen interessanten Hintergrund und schafft es, dass der Leser für viele der handelnden Personen mit Ausnahme von Cardwell und Julian Black Sympathien entwickelt.
Auch in diesem Roman beschreibt FOLLETT Personen, Örtlichkeiten und Handlungen wieder sehr präzise und bleibt auch seinem gewohnten recht sachlichen Stil weitestgehend treu.
Auch wenn der Inhalt sicher Möglichkeiten für Interpretationen bietet, werde ich hier auf dergleichen verzichten, schließlich ist Ciao ein Meinungsforum und kein Sammelbecken für Hobby-Deutsch-LKler (auch wenn der ein oder andere hier sicher wieder anderer Meinung ist).
Insgesamt überzeugt DER MODIGLIANI SKANDAL weniger durch Anspruch, als durch hervorragende Unterhaltung der leichteren Art, die über den gesamten Umfang von etwa 270 Seiten geboten wird.
SONSTIGES
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Der im Jahre 1949 geborene KEN FOLLETT schrieb DER MODIGLIANI SKANDAL im Jahre 1976, womit das Buch seinen „Frühwerken“ zuzurechnen ist.
Die deutsche Erstausgabe datiert aus dem Jahre 1988, zur Zeit ist der Roman als Taschenbuch in der 15. Auflage (2001) im Bastei Verlag erhältlich und kostet 6,45 Euro.
Die ISBN Nr. lautet 3-404-11675-5.
SCHLUSSWORTE
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DER MODIGLIANI SKANDAL zählt meines Erachtens nicht zu den besten Romanen KEN FOLLETTS, bietet aber dennoch hervorragende Unterhaltung vor einem interessanten und etwas ungewohnten Hintergrund.
Ich spreche diesem Roman hier eine Empfehlung aus und urteile mit (noch) SEHR GUT !
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-06-18 05:19:12 mit dem Titel ein Tag in London
Die Wartezeit bis zum Erscheinen der Taschenbuchausgabe des aktuellen Romans aus der Feder Philip Kerrs (DER TAG X – in der Zwischenzeit erschienen) überbrückte ich mit einigen Romanen KEN FOLLETTS.
Einer der Romane, die ich gelesen habe war DIE SPUR DER FÜCHSE.
Um potentiellen Lesern nicht zu viel des Inhaltes zu verraten, stelle ich den Inhalt hier in zwei unterschiedlichen Varianten dar, so dass jeder selbst entscheiden kann, wie viel des Inhaltes er erfahren möchte.
KURZINHALT
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London, einige Tage nach dem Verkehr mit einer Prostituierten begeht der Abgeordnete Tim Fitzpeterson einen Selbstmordversuch, der jedoch scheitert. Nahezu zeitgleich überfallen „Angestellte“ der Londoner Unterweltgröße Tony Cox erfolgreich einen Geldtransporter und lagern das erbeutete Geld in einer Bank, an der der Geschäftsmann Felix Laski beteiligt ist. Dieser beabsichtigt, das in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratene Unternehmen des Derek Hamilton zu kaufen.
Ein Reporter einer Londoner Tageszeitung entdeckt Zusammenhänge, doch niemand scheint interessiert, diese abzudrucken.
INHALT
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Das Firmenimperium des Unternehmers Derek Hamilton ist in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten und kann nur durch den Erhalt von Bohrrechten gerettet werden, über deren Vergabe unter anderem der Abgeordnete Tim Fitzpeterson entscheidet und auch in der Ehe Hamilton kriselt es, da dieser seine Frau zu Gunsten seiner Unternehmensgruppe vernachlässigt.
Der Geschäftsmann Felix Laski trifft ein Übereinkommen mit der Londoner Unterweltgröße Tony Cox, der eine Prostituierte auf Tim Fitzpeterson ansetzt um in Erfahrung zu bringen, an wen die Bohrrechte, die das Unternehmen Hamiltons retten könnten, vergeben werden, woraufhin Fitzpeterson einen erfolglosen Selbstmordversuch verübt.
Im Gegenzug erhält Tony Cox von Felix Laski Informationen über die Route eines Geldtransportes, den Cox auch erfolgreich überfällt.
Im Wissen, dass Hamilton die Bohrrechte erhalten wird, bemüht sich Laski, der mit Hamiltons Frau schläft, um die Übernahme des Unternehmens, doch kann er die erforderliche Summe mangels Bargeldreserven nicht aufbringen.
Beim Überfall auf den Geldtransport durch Tony Cox kommt es zu mehreren Toten und so benötigt Cox ein geeignetes Versteck für das erbeutete Geld. So gelangt das Geld auf eine Bank Laskis, so dass es Laski möglich wird den erforderlichen Betrag für die Übernahme des Unternehmens Hamiltons zu übernehmen.
Der Reporter einer Londoner Tageszeitung deckt die Zusammenhänge all dieser Vorgänge auf, doch niemand scheint an seiner Geschichte interessiert und so wird sie nie veröffentlicht – der Verlag gehört Laski.
ANMEKUNGEN
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KEN FOLLETT beginnt den Roman DIE SPUR DER FÜCHSE mit der Einführung der Personen und ihrer Hintergründe. Erst im weiteren Verlauf des Romans erkennt der Leser die Zusammenhänge zwischen den Personen und den Handlungen, bis letztendlich alle Handlungsstränge miteinander verknüpft sind.
Nicht zuletzt auch aufgrund FOLLETTS ausführlichem und leicht (und angenehm) zu lesenden Stils kann der Leser der vielschichtigen Handlung zu jedem Zeitpunkt problemlos folgen. Auch ermöglichen es die detaillierten Beschreibungen dem Leser, sich ein präzises Bild von den handelnden Personen zu machen, wobei die Verteilung der Sympathien nicht ganz einfach ist, da FOLLETT jedem Akteur auch sehr menschliche Züge verleiht.
Die Geschichte in sich schlüssig und logisch aufgebaut und so scheinen die geschilderten Zusammenhänge zwischen Unternehmertum, Verbrechen, Politik und Finanz auch auf die Realität durchaus übertragbar.
KEN FOLLETT erzählt die Story spannend und unterhaltsam, so dass der Roman auf keiner der nicht ganz 300 Seiten langweilt.
SONSTIGES
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Der 1949 in Wales geborene Journalist und Autor KEN FOLLETT schrieb DIE SPUR DER FÜCHSE im Jahre 1976 und veröffentlichte den Roman unter dem Pseudonym Zachary Stone.
Die deutsche Taschenbuchausgabe datiert aus dem Jahr 1996 und erschien in der Verlagsgruppe Lübbe (Bastei Lübbe). Seit dem letzten Jahr ist der Roman in der 8. Auflage erhältlich (ISBN 3-404-12585-1).
Der Roman sollte nahezu überall im Buchhandel erhältlich sein, wo das Taschenbuch 6,45 € kostet.
SCHLUSSWORTE
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Ich habe DIE SPUR DER FÜCHSE von KEN FOLLETT mit Begeisterung gelesen, so dass ich hier eine uneingeschränkte Empfehlung ausspreche und diese mit dem Urteil SEHR GUT verbinde.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-07-24 10:41:04 mit dem Titel Riders Bücher - Teil 1
Hin und wieder lohnt es sich, in den Kaufhäusern und Buchhandlungen auch die Tische mit den Mängelexemplaren von Taschenbüchern durchzusehen, wo ich durchaus schon das ein oder andere interessante Taschenbuch gefunden habe.
Ein Taschenbuch, das ich auf diese Weise entdeckte war DIE AKTE ODESSA von FREDERIK FORSYTH.
INHALT
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Deutschland im Jahre 1963.
Der in Hamburg lebende Journalist Peter Miller gerät durch Zufall an das Tagebuch eines Selbstmörders. Diesem entnimmt er, dass der jüdische Verfasser Salomon Tauber lange Zeit im KZ in Riga gelebt hat und das die Motivation für seinen Suizid darin lag, dass er den Kommandanten dieses KZ, Eduard Roschmann, vor kurzer Zeit lebend gesehen hat.
Sowohl aus persönlicher Betroffenheit, als auch aus journalistischer Neugier versuch Peter Miller nun seinerseits, Eduard Roschmann zu finden, wobei er jedoch kaum Unterstützung von Behörden oder Privatpersonen erhält und im Laufe seiner Nachforschungen gerät er gar in Lebensgefahr.
Schließlich erfährt er von einer Organisation namens ODESSA (Organisation der ehemaligen SS-Angehörigen), die es sich zur Aufgabe gemacht hat, ehemaligen SS-Angehörigen zu helfen und darüber hinaus Ägypten im Kampf gegen Israel zu unterstützen.
Mit Hilfe des israelischen Geheimdienstes gelingt es Peter Miller in der Identität als ehemaliger SS-Angehöriger im Range eines Unteroffiziers Mitglied der ODESSA zu werden.
Hier erfährt er, dass Eduard Roschmann mit einer neuen Identität als Inhaber einer Fabrik für Radiogeräte daran arbeitet, ein Fernlenksystem für Raketen zu entwickeln, mit dem Ägypten Israel vernichten will.
Durch einen Fälscher, der mit der ODESSA zusammenarbeitet, gelangt Peter Miller auch an eine Liste aller Angehörigen der ODESSA, die sowohl die ursprünglichen Name, als auch die neuen Identitäten enthält.
Auf eine weitergehende Darstellung des Inhalts verzichte ich an dieser Stelle, da ich interessierten Lesern nicht zu viel der Spannung nehmen möchte.
ANMERKUNGEN
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FREDERICK FORSYTH vermag es in DIE AKTE ODESSA Vorgänge, Personen und ähnliches ohne unnötige Ausschweifungen präzise darzustellen und die gesamte Geschichte glaubhaft zu vermitteln. Dabei bietet die Geschichte ein enormes Maß an Spannung, wirkt aber durchaus auch aufgrund ihrer Realitätsnähe und dem Bezug zu realen Personen und Ereignissen auch beklemmend.
Der Stil des Autors ermöglicht ein problemloses Zurechtfinden in der Story und ist angenehm zu lesen. Von der ersten Seite an bietet das Buch eine Spannung, die bis zur letzten Seite erhalten bleibt und mich dazu veranlaßte, den Roman in einer Etappe durchzulesen.
AUTOR
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FREDERICK FORSYTH wurde im Jahre 1938 in der Grafschaft Kent geboren und war nach Abschluß seiner Dienstzeit als Pilot der britischen Royal Air Force zunächst als Journalist tätig, bevor er 1965 Reporter der BBC und anschließend als freier Autor arbeitete.
Sein erster Roman DER SCHAKAL, dürfte wohl bis heute auch sein erfolgreichster, bzw. bekanntester Roman sein.
ALLGEMEINES
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DIE AKTE ODESSA wurde im Jahre 1972 erstveröffentlicht und ist heute als Taschenbuch im Piper Verlag erhältlich (ISBN 3-492-15522-7). Der Preis für das Taschenbuch lag zum Zeitpunkt, zu dem ich es kaufte bei 9,80 DM (2,95 DM als Mängelexemplar) und dürfte heute 6,65 € betragen.
Der Roman wurde bereits (recht gut) verfilmt und des öfteren auch im deutschen Fernsehen ausgestrahlt.
SCHLUSSWORTE
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DIE AKTE ODESSA bietet über etwa 270 Seiten sowohl spannende, als auch beklemmende Unterhaltung, so dass ich diesen Roman hier uneingeschränkt empfehle und mit SEHR GUT bewerte.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-10-16 06:23:05 mit dem Titel Verschwörungen, Goldreserven und Gedankenlesen
Wiedereinmal war es für mich an der Zeit, mir einige Bücher zu kaufen und so führte mich mein Weg unter anderem auch in die Bahnhofsbuchhandlung i n Düren, wo ich einen Roman mit dem Titel DAS CIA KOMPLOTT entdeckte (und auch kaufte), der von dem mir bis dato unbekannten Autoren JOSEPH FINDER geschrieben wurde.
INHALT
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Nach einer schweren Wirtschaftskrise droht ein nationalsozialistischer Politiker zum nächsten Bundeskanzler gewählt zu werden, doch als dieser einem Attentat zum Opfer fällt, wird der Christdemokrat Wilhelm Vogel zum neuen Regierungschef Deutschlands gewählt.
In der zerfallenden Sowjetunion bemühen sich ehemalige KGB-Offiziere nicht nur der Verfolgung durch die neue Regierung zu entziehen, sondern darüber hinaus auch Gelder des geheimen Nachrichtendienstes der KPdSU außer Landes zu schaffen.
In den USA kommt der CIA-Direktor Harrison Sinclair, der unter anderem auch gegen den so genannten „Rat der Weisen“, eine Gruppe von hohen CIA-Mitarbeitern, die große Summen Geld horten, ermittelt hatte, bei einem Autounfall ums Leben. Sein Schwiegersohn, Ben Ellison, war viele Jahre als Agent für die CIA tätig und arbeitet nun als Patentanwalt in einer örtlichen Anwaltskanzlei.
Da Harrison Sinclair verdächtigt wird, zu Lebzeiten gemeinsam mit dem ehemaligen Chef des KGB, Oberst Wladimir Orlow, Gold im Wert von mehreren Milliarden Dollar in seinen Besitz gebracht zu haben, tritt Alex Truslow, Harrison Sinclairs Nachfolger bei der CIA, an Ben Ellison heran und bittet ihn, wieder für die CIA zu arbeiten um das verschwundene Gold sowie Beweise für Harrison Sinclairs Unschuld zu finden.
Nach anfänglichem Zögern stimmt Ben Ellison zu und unterzieht sich zunächst einigen Untersuchungen und Tests. Dabei wird er auch mit einem modifizierten Kernspinntomographen behandelt, der dazu führt, dass er plötzlich in der Lage ist, die Gedanken anderer Menschen zu lesen.
Schnell erfährt Ben Ellison, dass sein Schwiegervater nicht bei einem Autounfall starb, sondern ermordet wurde, wobei der „Rat der Weisen“ als wahrscheinliche Täter in Frage kommen.
Im Rahmen seiner Nachforschungen trifft Ben Ellison auch mit Wladimir Orlow zusammen, der jedoch kurze Zeit später ebenfalls ermordet wird
Vorher erfährt er jedoch von einem Nummernkonto bei einer Schweizer Bank, bei der er das verschwundene Gold gelagert sei und da seine Frau die legitime Erbin von Harrison Sinclair ist, verschafft er sich auch Zugang zu diesem Konto. Allerdings können Ben Ellison und seine Frau nicht über das Gold verfügen, da es einen Mitinhaber des Nummernkontos gibt, der bei allen Transaktionen beteiligt werden muß.
Im Zuge seiner weiteren Ermittlungen erfährt Ben Ellison auch die wahren Pläne des neuen deutschen Bundeskanzlers Wilhelm Vogel, der gemeinsam mit dem Industriellen Schössel die Macht über Europa übernehmen will, wobei er diese mittels Mitteln der wirtschaftlichen Macht zu erreichen plant, während der mit Vogel kooperierende „Rat der Weisen“ die selben Ziele in den USA verfolgt.
Um diese Pläne zu realisieren, ist es jedoch zuvor notwendig, einen unbekannten Zeugen zu töten, der die Machenschaften des „Rat der Weisen“ vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuß offenlegen will.
Durch einige Fotos, die Ben Ellison und seine Frau finden, gelangen sie zu einer Hütte in Kanada, wo sie auf Harrison Sinclair treffen, der ihnen erklärt, er habe seinen Tod vorgetäuscht, da er mit Alex Truslow einem Mitglied des „Rat der Weisen“ vertraut hätte. Als Harrison Sinclair am nächsten Morgen plötzlich verschwunden ist, erkennen Ben Ellison und seine Frau, dass er der ominöse Zeuge ist, auf den ein Attentat geplant ist und so gilt es nun also, dieses Attentat zu verhindern.
ANMERKUNGEN
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Insgesamt hat JOSEPH FINDER die recht verworrene Story durchaus recht unterhaltsam und spannen erzählt und auch der recht ausführliche Stil (alle wichtigen Details, Begebenheiten und Personen werden sehr präzise dargestellt) ermöglichen es dem Leser, der Geschichte weitestgehend problemlos zu jedem Zeitpunkt zu folgen.
Allerdings ist auch die Geschichte um eine Verschwörergruppe innerhalb der CIA nicht unbedingt originell und der Aspekt des Gedankenlesens macht die Geschichte überflüssig unglaubwürdig und auch die geschilderten Verhältnisse in Deutschland (insbesondere die Ansiedlung in der Regierung) scheinen mir nicht wirklich glaubwürdig, wobei insbesondere ersteres auch für die Geschichte weitestgehend verzichtbar gewesen wäre.
Damit hat der Autor meines Erachtens die Chance verspielt, einen real wirkenden und vor allem glaubwürdigen Thriller um das Verschwinden von Teilen der russischen Goldreserven (und in der Realität sind scheinbar tatsächlich große Mengen Gold verschwunden) zu schreiben.
Auch wenn die Geschichte vergleichsweise vielschichtig ist, so schienen mir fast alle der Wendungen innerhalb der Geschichte ein wenig zu vorhersehbar und selbst das Finale der Story barg für mich keine wirkliche Überraschung.
Viele der Kapitel des Buches werden von Zeitungsartikeln eingeleitet, die beispielsweise die politischen Verhältnisse in Deutschland erläutern und auch die näheren Folgen des Ausgangs der Geschichte wird abschließend in Form von Zeitungsartikeln dargestellt.
ALLGEMEINES
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JOSEPH FINDER, der als freier Journalist für mehrere bekannte amerikanische Zeitungen arbeitet und als Spezialist für Politik und Geschichte der Sowjetunion gilt, schrieb DAS CIA KOMPLOTT unter dem Originaltitel EXTRAORDINARY POWERS im Jahre 1994.
Als Taschenbuch ist der Roman im Pavillon Verlag erschienen, der Preis für das etwa 600 Seiten umfassende Buch (ISBN 3-453-21301-7) beträgt preiswerte 4,00 €.
SCHLUSSWORTE
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Wie man aus meinen bisherigen Worten bereits schließen konnte, kann ich DAS CIA KOMPLOTT von JOSEPH FINDER hier nicht guten Gewissens empfehlen, da ich dem Roman einen Gewissen Unterhaltungswert nicht ganz absprechen kann und das Taschenbuch darüber hinaus auch recht preiswert ist, lautet mein Urteil hier MITTEL.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-02-18 05:13:49 mit dem Titel Großkonzerne & Naturkatastrophen
Wieder einmal war es für mich an der Zeit, einige Bücher zu kaufen und so erwarb ich neben anderen auch den Roman HEXENKESSEL von COLIN FORBES, auf den ich in erster Linie durch die Kurzinhaltsangabe auf der Rückseite des Buches aufmerksam wurde.
In der Zwischenzeit sind einige Tage vergangen und ich habe den Roman durchgelesen, so dass ich ihn heute hier vorstellen kann.
INHALT
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Der Belgier Vincent Bernard Moloch ging in die USA und gründete dort ein kleines aber erfolgreich laufendes Unternehmen, dass jedoch von seinen Konkurrenten mit unlauteren Mitteln schnell in den Bankrott getrieben wurde. Daraufhin gründete er erneut ein Unternehmen, dem er den Namen AMBECO gab und das in der Zwischenzeit ein weltweit operierender Multikonzern mit Hauptquartieren in den USA, England und im Nahen Osten geworden ist.
Ein derart mächtiger Konzern weckt allerdings auch das Mißtrauen den Nachrichtendienste und so ist auch ein Team des britischen SIS damit beschäftigt, Informationen über V.B. Moloch zu sammeln.
Im Rahmen dieser Ermittlungen stößt das Agententeam nicht nur auf rabiate Geschäftspraktiken und einige verschwundene Geliebte des Konzernchefs, sondern auch auf Hinweise, die die Agenten vermuten lässt, Moloch plane ein Erdbeben auszulösen, um so Rache an den Firmen zu nehmen, die ihn einst in den Bankrott trieben.
Die Hinweise auf diesen Plan verdichten sich immer mehr und als Moloch Vorbereitungen trifft, die USA zu verlassen, gerät das SIS-Team unter Zeitdruck.
Wie in (fast) allen meinen Beiträgen über Romane, so verzichte ich auch hier auf eine Offenlegung des Ausgangs der Geschichte und beschränke mich auf eine grobe Darstellung der Story.
Übrigens deckt sich meine Darstellung des Inhalts in keinster weise mit der, die auf dem Einband des Buches abgedruckt ist und die lediglich auf einen Nebenaspekt der Story hindeutet.
ANMERKUNGEN
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Obwohl COLIN FORBES seinen Roman mit dem auftauchen zweier identisch aussehneder Leichen beginnen lässt und die Hinweise auf die Beabsichtigte Auslösung eines Erdbebens nur sehr dezent andeutet und diesen auch lange Zeit nicht konkret nennt, erkannte ich die wirkliche Story bereits nach wenigen Seiten.
Der Grund dafür ist sehr einfach, denn die Idee eines solchen Erdbebens ist nicht neu und so fühlte ich mich schnell an den James Bond Film DER HAUCH DES TODES erinnert, dem COLIN FORBES nicht nur die Idee des künstlich erzeugten Erdbebens und der Aufdeckung durch britische Agenten entnahm, sondern auch mit Silicon Valley einen identischen Schauplatz wählte. Der Ausgang der Geschichte weicht dann aber doch stark von dem offensichtlichen Vorbild ab und konnte mich durchaus überraschen.
Obwohl ich einen derartigen „Ideendiebstahl“ schon fast als dreist empfinde, fühlte ich mich beim Lesen des Buches dennoch sehr gut unterhalten. COLIN FORBES schafft es, trotz der wenigen Überraschungen, die der Roman bietet, die Story seines Romans sehr spannend zu erzählen und sie dabei auch weitestgehend glaubwürdig erscheinen zu lassen. Dabei schreibt COLIN FORBES sehr detailliert und stellt Orte, Personen und Handlungen immer sehr präzise und ausführlich dar, ohne sich dabei jedoch in Nebensächlichkeiten zu verlieren oder gar zu langweilen.
So erschien mir HEXENKESSEL von der ersten Seite an als spannend und obwohl mir viele Begebenheiten als vorhersehbar erschienen, überraschte mich das Ende des Romans dann doch deutlich.
ALLGEMEINES
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Der in Hampstead (GB) geborene Autor COLIN FORBES schrieb den Roman HEXENKESSEL im Jahre 1997 unter dem Originaltitel THE CAULDRON, das Copyright der deutschsprachigen Ausgabe datiert aus dem Jahre 1999.
Zur Zeit ist HEXENKESSEL als Taschenbuch in der 6. Auflage aus dem Heyne Verlag erhältlich, wobei der Preis für den etwa 550 Seiten starken Roman (ISBN 3-453-21339-4) zur Zeit preiswerte 5,00 € beträgt.
SCHLUSSWORTE
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Mir hat der Roman HEXENKESSEL von COLIN FORBES trotz der starken Ähnlichkeiten mit dem besagten James Bond Film sehr gut gefallen und so kann ich hier auch guten Gewissens eine Empfehlung aussprechen.
Mein Urteil lautet SEHR GUT !
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