Erfahrungsbericht von Frosch4711
Frey, Stephen - Der Bonus
Pro:
sehr spannend
Kontra:
anfangs erinnert es sehr an \\\\
Empfehlung:
Nein
Ich lese sehr gerne Bücher, die im Börsenmilieu spielen. Und da kam mir der Tip mal Stephen Frey zu lesen gerade recht. Es ist wirklich ein sehr spannendes Buch, bei dem man ein wenig über die Börse erfährt, ohne Spezialist sein zu müssen.
Inhalt
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Jay West will Karriere machen. Er bewirbt sich bei Oliver Mason um einen Job bei der mächtigen Investmentbank McCarthy & Lloyd.
Mason ist ein Mann, in dessen Händen alles zu Gold zu werden scheint. Jay kann sein Glück kaum fassen, als Mason ihn tatsächlich als Manager mit einem Topgehalt einstellt. Am Jahresende winkt ein Bonus von einer Million Dollar. Natürlich will Jay die hohen Erwartungen seines Vorgesetzten am liebsten noch übertreffen. Aber er wird das Gefühl nicht los, dass
irgendetwas Geheimnisvolles bei McCarthy & Lloyd vorgeht. Beruht Masons Erfolg wirklich nur auf harter Arbeit und einer gehörigen Portion Glück? Als eine Mitarbeiterin ermordet wird und Sally Lane, eine mysteriöse Schönheit, ihren Platz im Team einnimmt, spürt Jay, dass sich ein Netz aus Lügen und Korruption immer enger um ihn zusammenzieht. Wem kann er noch vertrauen?
Verzweifelt versucht Jay seinen Verfolgern und ihrem mörderischen Spiel zu entkommen ...
Leseprobe
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"»Warum eigentlich all die Mühe? «, fragte Jay, der sich darüber ärgerte, dass Bullock ihn immer noch als »Junge« ansprach.
Bullock gab mit seiner muskulösen Gestalt mächtig an und kaufte sich Hemden, die eine Nummer zu klein waren, so dass sie über seiner Brust spannten. »Wollen Sie damit andere Mängel ausgleichen, die wir nicht sehen können?«
»Warum stellen Sie bloß so viele dämliche Fragen? «
Jay lächelte. »Jetzt sind Sie wieder ganz der liebenswürdige Kollege, den ich kenne. Ich war schon etwas unruhig, als Sie guten Morgen gesagt haben. Das klang richtig freundlich. «
Bullock hörte zu kauen auf und wischte sich mit einer Serviette den Mund. »Dieses arrogante Grinsen wird Ihnen schon vergehen, wenn Bill McCarthy wissen will, warum Sie bis jetzt kein Geld für sein Arbitrage-Desk verdient haben. «
»Machen Sie sich meinetwegen keine Sorgen, Dachs«, konterte Jay.
»Ich mache mir um Sie gar keine Sorgen«, versicherte ihm Bullock.
»Tatsächlich werde ich richtigen Spaß haben, wenn Bill hier auftaucht und Sie vor versammelter Mannschaft fertig macht, weil Sie nichts gebracht haben. Und dieser Tag ist nicht mehr weit. Er hat schon lange niemanden mehr angebrüllt und Sie sind dafür der ideale Kandidat. Wenn Sie meinen, dass Oliver ungeduldig ist, dann kann ich Ihnen nur sagen, dass er im Vergleich zu Bill geradezu ein Waisenknabe ist.« Bullock hielt inne. »Und Garantien sind nicht immer Garantien, selbst dann nicht, wenn man sie
schriftlich hat. «
»Was soll das jetzt heißen? «, fragte Jay.
» Dreimal dürfen Sie raten. «
Jay lehnte sich in seinem Sessel zurück und überlegte, ob McCarthy & Lloyd ihm seinen Bonus vorenthalten konnte.
» Oliver würde mich niemals so reinlegen. «"
Der Autor
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New York Times-Bestsellerautor Stephen W. Frey ist Vizepräsident einer der größten Investmentbanken in Manhattan und lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Princeton, New Jersey.
Fazit
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Die ersten Seiten dachte ich, ich lese "Die Firma" von John Grisham. Der Anfang war nahezu identisch: junger Collegeabgänger kommt in eine Börsenfirma, wird mit sehr viel Geld gelockt, und entdeckt in kurzer Zeit, daß in der Firma irgendwas nicht stimmt und sogar sein Leben in Gefahr ist.
Im Großen und Ganzen ist das Buch auch sehr ähnlich, aber da ich "Die Firma" auch gelesen habe, meine ich, dieses Buch ist besser.
Die Spannung wird so dramatisch aufgebaut, daß man es nicht mehr aus der Hand legen möchte. Jedes Kapitel birgt mit einer neuen Überraschung - und erst im Laufe der Zeit finden parallele Handlungen zueinander und man kann sich einen Reim auf die verschiedenen Folgen machen. Geld und Börse spielt eine Rolle, aber nie so, daß man das Buch nur als Börsenspezialist lesen
sollte. Man sollte keine Angst vor der Börse haben - aber auch Krimi-Leser, die keine Börsianer sind, werden an dem Buch ihre Freude haben, denn die Spannung reißt einen einfach mit. Dazu kommt die teilweise grandiose Beschreibung der Gefühlswelt der Personen, so daß man sich in viele hineinversetzen kann.
Das Ende ist so überraschend, daß man es eigentlich zweimal lesen müßte, es ist schon logisch, aber sehr überraschend - und das verrate ich bestimmt nicht...
Das Buch
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Der Bonus.
von Stephen Frey
Taschenbuch
Ullstein Verlag, ISBN 3548250351
397 Seiten - Preis: 7,45 €
Inhalt
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Jay West will Karriere machen. Er bewirbt sich bei Oliver Mason um einen Job bei der mächtigen Investmentbank McCarthy & Lloyd.
Mason ist ein Mann, in dessen Händen alles zu Gold zu werden scheint. Jay kann sein Glück kaum fassen, als Mason ihn tatsächlich als Manager mit einem Topgehalt einstellt. Am Jahresende winkt ein Bonus von einer Million Dollar. Natürlich will Jay die hohen Erwartungen seines Vorgesetzten am liebsten noch übertreffen. Aber er wird das Gefühl nicht los, dass
irgendetwas Geheimnisvolles bei McCarthy & Lloyd vorgeht. Beruht Masons Erfolg wirklich nur auf harter Arbeit und einer gehörigen Portion Glück? Als eine Mitarbeiterin ermordet wird und Sally Lane, eine mysteriöse Schönheit, ihren Platz im Team einnimmt, spürt Jay, dass sich ein Netz aus Lügen und Korruption immer enger um ihn zusammenzieht. Wem kann er noch vertrauen?
Verzweifelt versucht Jay seinen Verfolgern und ihrem mörderischen Spiel zu entkommen ...
Leseprobe
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"»Warum eigentlich all die Mühe? «, fragte Jay, der sich darüber ärgerte, dass Bullock ihn immer noch als »Junge« ansprach.
Bullock gab mit seiner muskulösen Gestalt mächtig an und kaufte sich Hemden, die eine Nummer zu klein waren, so dass sie über seiner Brust spannten. »Wollen Sie damit andere Mängel ausgleichen, die wir nicht sehen können?«
»Warum stellen Sie bloß so viele dämliche Fragen? «
Jay lächelte. »Jetzt sind Sie wieder ganz der liebenswürdige Kollege, den ich kenne. Ich war schon etwas unruhig, als Sie guten Morgen gesagt haben. Das klang richtig freundlich. «
Bullock hörte zu kauen auf und wischte sich mit einer Serviette den Mund. »Dieses arrogante Grinsen wird Ihnen schon vergehen, wenn Bill McCarthy wissen will, warum Sie bis jetzt kein Geld für sein Arbitrage-Desk verdient haben. «
»Machen Sie sich meinetwegen keine Sorgen, Dachs«, konterte Jay.
»Ich mache mir um Sie gar keine Sorgen«, versicherte ihm Bullock.
»Tatsächlich werde ich richtigen Spaß haben, wenn Bill hier auftaucht und Sie vor versammelter Mannschaft fertig macht, weil Sie nichts gebracht haben. Und dieser Tag ist nicht mehr weit. Er hat schon lange niemanden mehr angebrüllt und Sie sind dafür der ideale Kandidat. Wenn Sie meinen, dass Oliver ungeduldig ist, dann kann ich Ihnen nur sagen, dass er im Vergleich zu Bill geradezu ein Waisenknabe ist.« Bullock hielt inne. »Und Garantien sind nicht immer Garantien, selbst dann nicht, wenn man sie
schriftlich hat. «
»Was soll das jetzt heißen? «, fragte Jay.
» Dreimal dürfen Sie raten. «
Jay lehnte sich in seinem Sessel zurück und überlegte, ob McCarthy & Lloyd ihm seinen Bonus vorenthalten konnte.
» Oliver würde mich niemals so reinlegen. «"
Der Autor
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New York Times-Bestsellerautor Stephen W. Frey ist Vizepräsident einer der größten Investmentbanken in Manhattan und lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Princeton, New Jersey.
Fazit
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Die ersten Seiten dachte ich, ich lese "Die Firma" von John Grisham. Der Anfang war nahezu identisch: junger Collegeabgänger kommt in eine Börsenfirma, wird mit sehr viel Geld gelockt, und entdeckt in kurzer Zeit, daß in der Firma irgendwas nicht stimmt und sogar sein Leben in Gefahr ist.
Im Großen und Ganzen ist das Buch auch sehr ähnlich, aber da ich "Die Firma" auch gelesen habe, meine ich, dieses Buch ist besser.
Die Spannung wird so dramatisch aufgebaut, daß man es nicht mehr aus der Hand legen möchte. Jedes Kapitel birgt mit einer neuen Überraschung - und erst im Laufe der Zeit finden parallele Handlungen zueinander und man kann sich einen Reim auf die verschiedenen Folgen machen. Geld und Börse spielt eine Rolle, aber nie so, daß man das Buch nur als Börsenspezialist lesen
sollte. Man sollte keine Angst vor der Börse haben - aber auch Krimi-Leser, die keine Börsianer sind, werden an dem Buch ihre Freude haben, denn die Spannung reißt einen einfach mit. Dazu kommt die teilweise grandiose Beschreibung der Gefühlswelt der Personen, so daß man sich in viele hineinversetzen kann.
Das Ende ist so überraschend, daß man es eigentlich zweimal lesen müßte, es ist schon logisch, aber sehr überraschend - und das verrate ich bestimmt nicht...
Das Buch
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Der Bonus.
von Stephen Frey
Taschenbuch
Ullstein Verlag, ISBN 3548250351
397 Seiten - Preis: 7,45 €
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