Erfahrungsbericht von dasAepfelchen
Walter Faber - das Leben eines schweizer Ingenieur
Pro:
sehr gute Story
Kontra:
--
Empfehlung:
Nein
Hallo liebe Leserinnen und Leser,
Nach langer Pause habe ich wieder einen Bericht für euch und zwar über das Buch “Homo Faber” von Max Frisch.
Inhalt:
“Homo Faber” wird der Schweizer Ingenieur Walter Faber beziehungsreich genannt, dem dieser erzählte Bericht in den Mund gelegt ist. Faber ist die vollkommene Verkörperung der technischen Existenz, die sich vor dem Zufall und dem Schicksal sicher glaubt. Dieser Faber, der das fünfzigste Lebensjahr schon überschritten hat stößt systematisch mit der außertechnischen Welt, dem Irrationalen, zusammen. Er bleibt davon zunächst unerschüttert: die Notlandung seines Flugzeuges in der Wüste, der Selbstmord seines ehemaligen besten Freundes im Dschungel von Mexiko - das bringt sein rational zentriertes Weltbild nicht ins Schwanken. Ernsthaft ist es erst bedroht, als Faber durch die Ereignisse zu einem Rechenschaftsbericht über seine Vergangenheit gezwungen wird. Ein junges Mädchen verliebt sich in ihn. Es stellt sich heraus, dass es seine eigene Tochter ist, von deren Existenz er nichts gewusst hat. Hineingezogen in das Stärkste, was das menschliche Leben an irrationalen Einbrüchen zu bieten hat, bricht sein frohgemuter Rationalismus zusammen. Faber sieht sein verfehltes Leben und nimmt den Tod in seine Welt auf.
Erscheinung: 1957.
Über den Autor:
Max Frisch, geboren am 15. Mai 1911 in Zürich, starb dort am 4. April 1991.
Schweizer Schriftsteller, Urspr. Architekt
Seine Romane ›Stiller‹ (1954), ›Homo faber‹ (1957) und ›Mein Name sei Gantenbein‹ (1964) beschäftigen sich außer mit den Fragen nach Schuld, Macht und Gerechtigkeit mit dem Problem der Identität, der Freiheit, sich nicht anders verhalten zu können, und dem Ausbruch aus den Klischees vorgezeichneter Abläufe. Seine zunächst von Brecht beeinflußten Dramen ›Andorra‹ (1961), ›Herr Biedermann und die Brandstifter‹ (Hsp., 1956; Dr., 1958) behandeln, oft gleichnishaft, Gegenwartsprobleme. Die Spätwerke zeigen Alters- und Todesbewußtsein. In seinen Tagebüchern sind seine Werke vielfach vorkonzipiert.
Meine Meinung:
Am Ende des letzten Schuljahres stellte unsere Deutschlehrerin ihr Lieblingsbuch vor, welches den Titel “Homo Faber” trug. Ich war sehr fasziniert an der Geschichte und als ich dann den gleichnamigen Film dazu gesehen habe, war ich vollkommen von Max Frisch und seinem Werk überzeugt. Nun habe ich mir vor kurzem das Buch ausgeliehen und es gelesen.
Mir hat am besten gefallen, dass ein rational denkender und von der Naturwissenschaft total überzeugter Mann sich durch ein sehr viel jüngeres weibliches Wesen die Liebe zeigen lässt, wie sich sein Leben innerhalb kürzester Zeit drastisch verändert. Das Buch gehört jetzt zu einem meiner Liebsten und ist wirklich jedem zu empfehlen! Schnuppert einfach mal rein!
In diesem Sinne euer Äpfelchen ;)
Nach langer Pause habe ich wieder einen Bericht für euch und zwar über das Buch “Homo Faber” von Max Frisch.
Inhalt:
“Homo Faber” wird der Schweizer Ingenieur Walter Faber beziehungsreich genannt, dem dieser erzählte Bericht in den Mund gelegt ist. Faber ist die vollkommene Verkörperung der technischen Existenz, die sich vor dem Zufall und dem Schicksal sicher glaubt. Dieser Faber, der das fünfzigste Lebensjahr schon überschritten hat stößt systematisch mit der außertechnischen Welt, dem Irrationalen, zusammen. Er bleibt davon zunächst unerschüttert: die Notlandung seines Flugzeuges in der Wüste, der Selbstmord seines ehemaligen besten Freundes im Dschungel von Mexiko - das bringt sein rational zentriertes Weltbild nicht ins Schwanken. Ernsthaft ist es erst bedroht, als Faber durch die Ereignisse zu einem Rechenschaftsbericht über seine Vergangenheit gezwungen wird. Ein junges Mädchen verliebt sich in ihn. Es stellt sich heraus, dass es seine eigene Tochter ist, von deren Existenz er nichts gewusst hat. Hineingezogen in das Stärkste, was das menschliche Leben an irrationalen Einbrüchen zu bieten hat, bricht sein frohgemuter Rationalismus zusammen. Faber sieht sein verfehltes Leben und nimmt den Tod in seine Welt auf.
Erscheinung: 1957.
Über den Autor:
Max Frisch, geboren am 15. Mai 1911 in Zürich, starb dort am 4. April 1991.
Schweizer Schriftsteller, Urspr. Architekt
Seine Romane ›Stiller‹ (1954), ›Homo faber‹ (1957) und ›Mein Name sei Gantenbein‹ (1964) beschäftigen sich außer mit den Fragen nach Schuld, Macht und Gerechtigkeit mit dem Problem der Identität, der Freiheit, sich nicht anders verhalten zu können, und dem Ausbruch aus den Klischees vorgezeichneter Abläufe. Seine zunächst von Brecht beeinflußten Dramen ›Andorra‹ (1961), ›Herr Biedermann und die Brandstifter‹ (Hsp., 1956; Dr., 1958) behandeln, oft gleichnishaft, Gegenwartsprobleme. Die Spätwerke zeigen Alters- und Todesbewußtsein. In seinen Tagebüchern sind seine Werke vielfach vorkonzipiert.
Meine Meinung:
Am Ende des letzten Schuljahres stellte unsere Deutschlehrerin ihr Lieblingsbuch vor, welches den Titel “Homo Faber” trug. Ich war sehr fasziniert an der Geschichte und als ich dann den gleichnamigen Film dazu gesehen habe, war ich vollkommen von Max Frisch und seinem Werk überzeugt. Nun habe ich mir vor kurzem das Buch ausgeliehen und es gelesen.
Mir hat am besten gefallen, dass ein rational denkender und von der Naturwissenschaft total überzeugter Mann sich durch ein sehr viel jüngeres weibliches Wesen die Liebe zeigen lässt, wie sich sein Leben innerhalb kürzester Zeit drastisch verändert. Das Buch gehört jetzt zu einem meiner Liebsten und ist wirklich jedem zu empfehlen! Schnuppert einfach mal rein!
In diesem Sinne euer Äpfelchen ;)
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