Erfahrungsbericht von e_keule
Von Rauchen über Kiffen bis hin zu Heroin
Pro:
siehe Bericht
Kontra:
siehe Bericht
Empfehlung:
Nein
Heute möchte ich einen Bericht über ein Buch schreiben – ein Buch, das mich sehr bewegt hat und mich sehr nachdenklich gestimmt hat: „Die Kinder vom Bahnhof Zoo“!
Ich bekam dieses Buch von meiner Tante zu meinem 14. Geburtstag geschenkt. Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich am Anfang eigentlich nicht darüber gefreut, da ich sowieso nicht so gerne lese. Dieses Buch hat mich aber – nach langjähriger Abstinenz – wieder auf den Geschmack gebracht...doch nun zum Buch.
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Daten
- Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
- Seiten: 324
- ISBN 3570023915
- Verlag: Gruner + Jahn Verlag
- Preis: ca. 6,9 €
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Das Buch „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ berichtet über ein junges Mädchen und schildert ihre Erlebnisse in der Berliner Drogenszene...
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Inhalt
Ende der 70er zieht Christiane F. von einem kleinen Dorf nach Berlin. Dort zog es die Eltern vor allem aus beruflichen Gründen hin, sie wollten eine Ehevermittlungsagentur aufbauen. Leider klappt das nicht so, wie sich die Eltern das vor gestellt hatten und so musste die ganze Familie aus finanziellen Gründen (Eltern, Christiane und ihre Schwester) in ein trostloses Hochhausviertel ziehen. Dort herrscht eine sehr anonyme Atmosphäre unter den Bewohnern und alles wirkt kalt. Die Mutter arbeitet den ganzen Tag und ist kaum zu Hause, hat keine Zeit um sich um ihre Tochter zu kümmern und der arbeitslose Vater lässt abends seinen Frust mit Schlägen an die eigene Familie ab. Als Christiane 12 Jahre alt war, kommt es zur Scheidung zwischen ihren Eltern.
Um in der Schule akzeptiert zu werden, fängt sie an zu Rauchen und findet die falschen Freunde. Mit denen unternimmt sie immer öfter etwas und hängt immer mehr ab. Sie schwänzt die Schule und ist fast den ganzen Tag in einem evangelischen Jugendheim, wo sie auch bald den ersten Kontakt mit Drogen hat. Mit ihren vermeintlichen Freunden nimmt sie Haschisch und das fast täglich. Sie fühlt sich in dieser Zeit sehr anerkannt und findet auch Gefallen an einem der Jungen in ihrer Clique. Bald ist es ihr in dieser Gruppe nicht mehr cool genug und sie gerät schließlich in die Berliner Heroinszene. Durch falsche Bekanntschaften kommt sie an das Heroin und nimmt es anfangs erst ab und zu. Später wird sie abhängig und konsumiert es fast täglich. Das Taschengeld und Schnorren auf der Straße reicht natürlich nicht mehr um die Drogen zu finanzieren, die logische Konsequenz ist der Babystrich. Von Tag zu Tag rutscht sie mehr in die Szene rein.
Mit ihrem Freud Detlef, der auch heroinsüchtig ist erlebt sie ständige Berg und Talfahrten und für sie ist ihr Leben nur noch ein einziger Rausch. Zu Hause ist sie kaum noch, sie lügt ihre Mutter ständig an. Nach zwei Jahren bekommt die Mutter durch Zufall erst mit, dass die Tochter heroinsüchtig ist. Zahlreiche Entzüge und Therapien helfen nichts, Christiane zog es immer wieder zum Bahnhof Zoo. Bei einer Flucht aus einer Therapieanstalt wird sie von der Polizei geschnappt und die Mutter zieht ihre letzte Karte: Christiame fliegt sofort zu Bekannten nach Westdeutschland, wo sie endgültig von der Droge wegkommen soll. Diese Gegend ähnelt eher der, wo Christiane als 6-Jährige lebte, es war eine Kleinstadt...
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Inhalt des Buches
- Vorwort eines Mediziners
- Auszüge aus der Anklageschrift und dem Urteil gegen Christiane F.
- der Hauptteil des Buches: Dokumentationsbericht (geschrieben in der Ich-Form), die Dokumentation wird unterbrochen von Kommentaren der handelnden Personen (z.B. Mutter, Psychologen,...)
- Fotoserie, in der Bilder von handelnden sind oder Schauplätze, die in dem Buch vorgekommen sind (insgesamt 32 Seiten)
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Gedanken
Ich hatte das Buch bereits nach 2 einhalb Tagen ausgelesen, für mich ist das schon eine ganz akzeptable Zeit. Die Ereignisse haben mich einfach nur gefesselt, ich wollte immer wissen wie es weitergeht. Was ich besonders gut finde ist, dass es das Leben einer Drogenabhängigen ganz genau widerspiegelt und auch kein Blatt vor den Mund genommen wird und so auch (fast) alle Details beschrieben werden.
Nach dem Lesen des Buches kamen mir viele Gedanken. Wie hätte die Sache verhindert werden können? Wer war eigentlich Schuld daran? Und noch viele andere. Ich denke jede Klasse sollte das Buch einmal im Unterricht durchnehmen, damit Jugendliche schon früh gewarnt werden und gar nicht erst „nur mal so probieren“.
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Fazit
Das Buch lebt vor allem durch seine Dramatik und Spannung, vor allem die direkte Art von Christiane F. fällt auf. Durch die Originalbilder kann man sich die handelnden Personen viel besser vorstellen.
Das Buch sollte ein Fingerzeig an alle Jugendlichen sein, die den schmalen Grat zwischen leichten und harten Drogen unterschätzen und an die Gesellschaft, die solchen Drogenabhängigen (fast nur) Ignoranz entgegenbringt...
Insgesamt vergebe ich ein gutes \"gut\"!
Greetz keule
Ich bekam dieses Buch von meiner Tante zu meinem 14. Geburtstag geschenkt. Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich am Anfang eigentlich nicht darüber gefreut, da ich sowieso nicht so gerne lese. Dieses Buch hat mich aber – nach langjähriger Abstinenz – wieder auf den Geschmack gebracht...doch nun zum Buch.
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Daten
- Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
- Seiten: 324
- ISBN 3570023915
- Verlag: Gruner + Jahn Verlag
- Preis: ca. 6,9 €
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Das Buch „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ berichtet über ein junges Mädchen und schildert ihre Erlebnisse in der Berliner Drogenszene...
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Inhalt
Ende der 70er zieht Christiane F. von einem kleinen Dorf nach Berlin. Dort zog es die Eltern vor allem aus beruflichen Gründen hin, sie wollten eine Ehevermittlungsagentur aufbauen. Leider klappt das nicht so, wie sich die Eltern das vor gestellt hatten und so musste die ganze Familie aus finanziellen Gründen (Eltern, Christiane und ihre Schwester) in ein trostloses Hochhausviertel ziehen. Dort herrscht eine sehr anonyme Atmosphäre unter den Bewohnern und alles wirkt kalt. Die Mutter arbeitet den ganzen Tag und ist kaum zu Hause, hat keine Zeit um sich um ihre Tochter zu kümmern und der arbeitslose Vater lässt abends seinen Frust mit Schlägen an die eigene Familie ab. Als Christiane 12 Jahre alt war, kommt es zur Scheidung zwischen ihren Eltern.
Um in der Schule akzeptiert zu werden, fängt sie an zu Rauchen und findet die falschen Freunde. Mit denen unternimmt sie immer öfter etwas und hängt immer mehr ab. Sie schwänzt die Schule und ist fast den ganzen Tag in einem evangelischen Jugendheim, wo sie auch bald den ersten Kontakt mit Drogen hat. Mit ihren vermeintlichen Freunden nimmt sie Haschisch und das fast täglich. Sie fühlt sich in dieser Zeit sehr anerkannt und findet auch Gefallen an einem der Jungen in ihrer Clique. Bald ist es ihr in dieser Gruppe nicht mehr cool genug und sie gerät schließlich in die Berliner Heroinszene. Durch falsche Bekanntschaften kommt sie an das Heroin und nimmt es anfangs erst ab und zu. Später wird sie abhängig und konsumiert es fast täglich. Das Taschengeld und Schnorren auf der Straße reicht natürlich nicht mehr um die Drogen zu finanzieren, die logische Konsequenz ist der Babystrich. Von Tag zu Tag rutscht sie mehr in die Szene rein.
Mit ihrem Freud Detlef, der auch heroinsüchtig ist erlebt sie ständige Berg und Talfahrten und für sie ist ihr Leben nur noch ein einziger Rausch. Zu Hause ist sie kaum noch, sie lügt ihre Mutter ständig an. Nach zwei Jahren bekommt die Mutter durch Zufall erst mit, dass die Tochter heroinsüchtig ist. Zahlreiche Entzüge und Therapien helfen nichts, Christiane zog es immer wieder zum Bahnhof Zoo. Bei einer Flucht aus einer Therapieanstalt wird sie von der Polizei geschnappt und die Mutter zieht ihre letzte Karte: Christiame fliegt sofort zu Bekannten nach Westdeutschland, wo sie endgültig von der Droge wegkommen soll. Diese Gegend ähnelt eher der, wo Christiane als 6-Jährige lebte, es war eine Kleinstadt...
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Inhalt des Buches
- Vorwort eines Mediziners
- Auszüge aus der Anklageschrift und dem Urteil gegen Christiane F.
- der Hauptteil des Buches: Dokumentationsbericht (geschrieben in der Ich-Form), die Dokumentation wird unterbrochen von Kommentaren der handelnden Personen (z.B. Mutter, Psychologen,...)
- Fotoserie, in der Bilder von handelnden sind oder Schauplätze, die in dem Buch vorgekommen sind (insgesamt 32 Seiten)
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Gedanken
Ich hatte das Buch bereits nach 2 einhalb Tagen ausgelesen, für mich ist das schon eine ganz akzeptable Zeit. Die Ereignisse haben mich einfach nur gefesselt, ich wollte immer wissen wie es weitergeht. Was ich besonders gut finde ist, dass es das Leben einer Drogenabhängigen ganz genau widerspiegelt und auch kein Blatt vor den Mund genommen wird und so auch (fast) alle Details beschrieben werden.
Nach dem Lesen des Buches kamen mir viele Gedanken. Wie hätte die Sache verhindert werden können? Wer war eigentlich Schuld daran? Und noch viele andere. Ich denke jede Klasse sollte das Buch einmal im Unterricht durchnehmen, damit Jugendliche schon früh gewarnt werden und gar nicht erst „nur mal so probieren“.
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Fazit
Das Buch lebt vor allem durch seine Dramatik und Spannung, vor allem die direkte Art von Christiane F. fällt auf. Durch die Originalbilder kann man sich die handelnden Personen viel besser vorstellen.
Das Buch sollte ein Fingerzeig an alle Jugendlichen sein, die den schmalen Grat zwischen leichten und harten Drogen unterschätzen und an die Gesellschaft, die solchen Drogenabhängigen (fast nur) Ignoranz entgegenbringt...
Insgesamt vergebe ich ein gutes \"gut\"!
Greetz keule
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