Erfahrungsbericht von straight
- ANDORRA - EIN KLASSE BUCH FÜR ALLE DIE GERNE LESEN
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Da sich einige von euch in meinem Gästebuch über die 3 Cent Berichte beschwert habe, will ich nun einen Bericht schreiben, von dem ich nur 1 Cent bekomme. Es ist ein Bericht über das Buch Andorra. Wie ich zu diesem Buch gekommen bin ist ganz einfach. In der Schule haben wir es bearbeitet und es hat mir sehr gut gefallen. Da ich sowieso sehr viel und sehr gerne lese, habe ich mich jetzt entschlossen ein paar Berichte über meine Lieblingsbücher zu schreiben. Als erstes möchte ich jedoch mit einer kleinen Biografie des Autors beginnen.
Biografie des Autors:
Max Frisch wird am 15. Mai 1911 in Zürich geboren, wo er am 4. April im Alter von 79 Jahren auch wieder stirbt. Er studierte Architektur. Nach dem Studium arbeitete er als freier Journalist bei einer Züricher Zeitung. Er arbeitete gleichzeitig noch als architekt. Dann kam die Auflösung seines Architekturbüros im Jahre 1955. Von da an arbeitete er nur noch als Schriftsteller. Weitere Werke von ihm sind zum Beispiel Homo Faber oder Stiller.
Die Person aus dem Bühnenstück Andorra:
Andri - Hauptfigur des Stückes
Die Senora - Mutter von Andri
Barblin - Andris Schwester
Der Lehrer - Vater von Andri und Barblin
Die Mutter - Mutter von Barblin
Die Andorraner - (Der Tischler; Der Pater; Der Doktor; Der Wirt; Der Soldat)
Der Inhalt des Buches:
In der kleinen Stadt Andorra leben die Einwohner getrennt voneinander als Schwarze und Weiße. Im weißen Andorra lebt der 20 jährige Andri, dem ein Gerücht vorauseilt er sei Jude. Juden waren zu dieser Zeit äußerst unbeliebt, ihn wurden schlimme Sachen Nachgesagt wie sie seien feige und denken nur ans Geld. Andri hat auf Grunde dieser Gerüchte keine Chance eine Lehre als Tischler zu beginnen, da der Tischlermeister ihn nicht einstellen will, obwohl er ein perfekten Stuhl gebaut habe. Der Tischler meint, Andri soll doch lieber eine Geschäftliche Karriere planen, da ihm das eher im Blut liege als etwas Handliches. ( man sagte, die Juden haben das Handwerk nicht im Blute und machen nur schmutzige Geschäfte mit dem Geld anderer Leute). Er wird von allen Bewohnern der Stadt schlecht behandelt und das nur weil er ein Jude sei. Der Soldat misshandelt ihn, der Pater geht nicht auf die Bitten Andris ein und der Arzt sagt nur, dass die Juden alle Lehrplätze auf der ganzen Welt besitzen und im Boden versinken sollen, wenn sie den Namen Andorra hören. Des weiteren sagt er, dass es sich nicht lohne für einen Juden zu kämpfen, da Juden sowieso nur Abschaum seien. Andri verliebt sich in die Tochter seines Pflegevaters, bekommt aber vom Vater keine Einverständnis zur Hochzeit. Er will Geld sparen und schnell mit Barblin fliehen. Mit der Zeit sieht er ein, dass er nur ein Jude ist und deshalb minderwertig. In Wirklichkeit ist er gar kein Jude, sondern der Halbbruder von Barblin, was er jedoch selber nicht weiß. Während sich der Konflikt der Schwarzen und der Weißen schärft, kommt Andris leibliche Mutter, eine Schwarze ins Dorf und bleibt dort ein paar Tage. Man sagt Andris Mutter sei eine Spionin der Schwarzen. Dies ist der Grund, weshalb der Wirt sie aus der Kneipe schmeißt. Sie macht sich auf den Heimweg und bemerkt unterwegs den blutig am Boden liegenden Andri, der von dem Soldaten zusammengeschlagen worden ist. Sie weiß nicht, dass es sich hier um ihren Sohn handelt. Sie bringt ihn zum Vater, dem Lehrer. Dem Mann, mit dem sie Andri gezeugt hat. Sie kann nicht verstehen, warum der Lehrer nicht zugibt, das es sich um seinen eigenen Jungen handelt. Doch der Lehrer Bleibt feige und verrät nichts. Nachdem sie Andri die Wahrheit berichtet hatte, macht sie sich auf den Heimweg, wo sie von einem Stein am Kopfe getroffen Tod zu Boden sinkt. Alle versuchen nun Andri die Schuld am Tode der Frau in die Schuhe zu schieben, da er ja schließlich ein Jude sei. Es kommt zu einem Krieg. Doch als die weißen merken, dass sie unterlegen sind, geben sie auf und laufen über. Die Schwarzen veranstalten einen Judenschauer. Dadurch soll der Täter ermittelt werden. Jetzt wird es noch einmal richtig spannend.
- Doch mehr sage ich dazu nicht, denn ich will euch den Reiz an diesem Buch ja schließlich nicht nehmen. *g*
Infos zum Buch:
Preis: EUR 5,50
Taschenbuch - 126 Seiten - Suhrkamp, Ffm.
Erscheinungsdatum: 1975
ISBN: 3518367773
Mein Fazit:
Das Buch ist sehr empfehlenswert, so empfinde ich es zumindest. Man muss jedoch ein wenig nachdenken, um das Buch zu verstehen. Das Buch zeigt recht deutlich, wie leicht Menschen sich manipulieren lassen. Außerdem geht es in diesem Buch um den Judenhass und Antisemitismus. Ich kann nicht verstehen, wie man einen Menschen Aufgrund seiner Religion oder Hautfarbe verurteilen kann. Das bekomme ich echt nicht in meinen Kopf rein. Also wenn ihr euch auch mit dem Thema Rassismus oder Antisemitismus beschäftigt, und außerdem noch gerne lest, dann ich das Buch für euch genau das Richtige.
© STRAIGHT am 22.09.2002 für Yopi.de
Biografie des Autors:
Max Frisch wird am 15. Mai 1911 in Zürich geboren, wo er am 4. April im Alter von 79 Jahren auch wieder stirbt. Er studierte Architektur. Nach dem Studium arbeitete er als freier Journalist bei einer Züricher Zeitung. Er arbeitete gleichzeitig noch als architekt. Dann kam die Auflösung seines Architekturbüros im Jahre 1955. Von da an arbeitete er nur noch als Schriftsteller. Weitere Werke von ihm sind zum Beispiel Homo Faber oder Stiller.
Die Person aus dem Bühnenstück Andorra:
Andri - Hauptfigur des Stückes
Die Senora - Mutter von Andri
Barblin - Andris Schwester
Der Lehrer - Vater von Andri und Barblin
Die Mutter - Mutter von Barblin
Die Andorraner - (Der Tischler; Der Pater; Der Doktor; Der Wirt; Der Soldat)
Der Inhalt des Buches:
In der kleinen Stadt Andorra leben die Einwohner getrennt voneinander als Schwarze und Weiße. Im weißen Andorra lebt der 20 jährige Andri, dem ein Gerücht vorauseilt er sei Jude. Juden waren zu dieser Zeit äußerst unbeliebt, ihn wurden schlimme Sachen Nachgesagt wie sie seien feige und denken nur ans Geld. Andri hat auf Grunde dieser Gerüchte keine Chance eine Lehre als Tischler zu beginnen, da der Tischlermeister ihn nicht einstellen will, obwohl er ein perfekten Stuhl gebaut habe. Der Tischler meint, Andri soll doch lieber eine Geschäftliche Karriere planen, da ihm das eher im Blut liege als etwas Handliches. ( man sagte, die Juden haben das Handwerk nicht im Blute und machen nur schmutzige Geschäfte mit dem Geld anderer Leute). Er wird von allen Bewohnern der Stadt schlecht behandelt und das nur weil er ein Jude sei. Der Soldat misshandelt ihn, der Pater geht nicht auf die Bitten Andris ein und der Arzt sagt nur, dass die Juden alle Lehrplätze auf der ganzen Welt besitzen und im Boden versinken sollen, wenn sie den Namen Andorra hören. Des weiteren sagt er, dass es sich nicht lohne für einen Juden zu kämpfen, da Juden sowieso nur Abschaum seien. Andri verliebt sich in die Tochter seines Pflegevaters, bekommt aber vom Vater keine Einverständnis zur Hochzeit. Er will Geld sparen und schnell mit Barblin fliehen. Mit der Zeit sieht er ein, dass er nur ein Jude ist und deshalb minderwertig. In Wirklichkeit ist er gar kein Jude, sondern der Halbbruder von Barblin, was er jedoch selber nicht weiß. Während sich der Konflikt der Schwarzen und der Weißen schärft, kommt Andris leibliche Mutter, eine Schwarze ins Dorf und bleibt dort ein paar Tage. Man sagt Andris Mutter sei eine Spionin der Schwarzen. Dies ist der Grund, weshalb der Wirt sie aus der Kneipe schmeißt. Sie macht sich auf den Heimweg und bemerkt unterwegs den blutig am Boden liegenden Andri, der von dem Soldaten zusammengeschlagen worden ist. Sie weiß nicht, dass es sich hier um ihren Sohn handelt. Sie bringt ihn zum Vater, dem Lehrer. Dem Mann, mit dem sie Andri gezeugt hat. Sie kann nicht verstehen, warum der Lehrer nicht zugibt, das es sich um seinen eigenen Jungen handelt. Doch der Lehrer Bleibt feige und verrät nichts. Nachdem sie Andri die Wahrheit berichtet hatte, macht sie sich auf den Heimweg, wo sie von einem Stein am Kopfe getroffen Tod zu Boden sinkt. Alle versuchen nun Andri die Schuld am Tode der Frau in die Schuhe zu schieben, da er ja schließlich ein Jude sei. Es kommt zu einem Krieg. Doch als die weißen merken, dass sie unterlegen sind, geben sie auf und laufen über. Die Schwarzen veranstalten einen Judenschauer. Dadurch soll der Täter ermittelt werden. Jetzt wird es noch einmal richtig spannend.
- Doch mehr sage ich dazu nicht, denn ich will euch den Reiz an diesem Buch ja schließlich nicht nehmen. *g*
Infos zum Buch:
Preis: EUR 5,50
Taschenbuch - 126 Seiten - Suhrkamp, Ffm.
Erscheinungsdatum: 1975
ISBN: 3518367773
Mein Fazit:
Das Buch ist sehr empfehlenswert, so empfinde ich es zumindest. Man muss jedoch ein wenig nachdenken, um das Buch zu verstehen. Das Buch zeigt recht deutlich, wie leicht Menschen sich manipulieren lassen. Außerdem geht es in diesem Buch um den Judenhass und Antisemitismus. Ich kann nicht verstehen, wie man einen Menschen Aufgrund seiner Religion oder Hautfarbe verurteilen kann. Das bekomme ich echt nicht in meinen Kopf rein. Also wenn ihr euch auch mit dem Thema Rassismus oder Antisemitismus beschäftigt, und außerdem noch gerne lest, dann ich das Buch für euch genau das Richtige.
© STRAIGHT am 22.09.2002 für Yopi.de
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