Erfahrungsbericht von marchi
Homo Faber - von Max Frisch
Pro:
leicht zu lesen, trotz mangelnder Spannung fesselnd
Kontra:
nicht besonders spannend
Empfehlung:
Nein
Ein psychologischer, zeitkritischer Gegenwartsroman von Max Frisch, der am 15. Mai 1911 in Zürich geboren wurde.
Er begann 1930 ein Germanistik-Studium in Zürich, welches er 1932 abbroch.
1934 veröffentlichte er sein erstes Buch: Jürg Reinhart. Eine sommerliche Schicksalsfahrt.
Am 4. April 1991 starb Max Frisch in seiner Wohnung in Zürich.
HOMO FABER
Der Schweizer Ingenieur Walter Faber reist 1957 im Auftrag seiner Firma von New York nach Caracas, wo er Turbinen installieren soll.
Im Flugzeug sitzt Faber neben dem Deutschen Herbert Hencke, der ihn fürchterlich nervt durch seine Freundlichkeit und Mitteilsamkeit.
Hencke erzählt Faber von seinen Plänen, in Guatemala eine Tabakplantage auszubauen, auf der sein Bruder seit einigen Monaten wohnt.
Nach einiger Zeit muß das Flugzeug in der Wüste Tamaulipas, Mexiko, notlanden. Der Aufenthalt in der Wüste dauert 85 Stunden. In dieser Zeit erfährt Faber, daß Hencke der Bruder seines Jugend- und Studienfreundes Joachim Hencke ist. Er erzählt ihm auch, daß Joachim eine Frau Namens Hanna heiratete und auch eine Tochter hatte.
Diese Mitteilungen bringen Faber aus dem Gleichgewicht, denn Hanna war seine Jugendliebe gewesen.
Nach der Rettung aus der Wüste beschließt Walter, seine Dienstreise zu unterbrechen und seinen Freund Joachim zu besuchen.
Herbert Hencke und er unternehmen eine abenteuerliche Reise durch den Dschungel von Guatemala.
Als sie die Plantage erreichen, entdecken sie den erhängten Joachim.
Walter Faber reist den beschwerlichen Weg zurück, während Herbert in der Plantage bleibt und die Leitung übernimmt.
In New York kommt es zu einem Streit zwischen ihm und seiner Freundin Ivy.
Er nimmt dies zum Anlaß, seine Dienstreise nach Paris eine Woche früher als geplant anzutreten.
Er bucht eine Schiffsreise. An Board begegnet er einem Mädchen, das ihn fasziniert.
Obwohl sie viel jünger ist als er, fühlt sich Walter zu ihr sehr hingezogen.
Elisabeth, so heißt das junge Mädchen, erinnert ihn stark an Hanna.
Unerwartet macht Walter Sabeth, wie er sie nennt, einen Heiratsantrag, bevor sie das Schiff verlassen, er erhält aber keine
Antwort.
In Paris muß Walter seine Besprechungen und Konferenzen hinter sich bringen.
Im Louvre begegnet er Sabeth und verbringt einige schöne Tage mir ihr in Paris.
Walter beschließt, Sabeth nach Rom zu begleiten.
Die Reise durch Italien wird für Walter ein unvergeßliches Erlebnis. Sabeth erzählt viel von ihrer Mutter. Walter erfährt, daß Hanna Landsberg die Mutter von Sabeth ist.
Walter nimmt an, daß Joachim der Vater Sabeths sei und genießt das Zusammenleben mit ihr.
Er begleitet Sabeth nach Griechenland. Am Strand von Korinth wird Sabeth von einer Schlange gebissen, stürzt und wird bewußtlos. Walter bringt sie sofort ins Krankenhaus. Dort begegnet er auch Hanna. Sie bietet Walter ihr Haus als Unterkunft an.
Am Abend reden sie über die Vergangenheit und Gegenwart, über Joachim, Sabeth und Walters Reise.
Am nächsten Tag fahren Walter und Hanna nach Korinth, um die zurückgelassene Sachen abzuholen. Hier erfährt Walter, daß Sabeth seine Tochter ist.
Bei ihrer Rückkehr nach Athen erfahren sie im Krankenhaus, daß Sabeth an einer Schädelverletzung, die sie nicht erkannt hatten, gestorben ist.
Walter kehrt nach New York zurück. Er erledigt weiter seine beruflichen Aufträge.
Walter besucht Herbert Hencke in Guatemala.
Zu seinem Entsetzen stellt er fest, daß Herbert sich in seine eigene Welt der Indioplantage zurückgezogen hat. Es interessiert Herbert nichts mehr.
Walter beschließt auf seinem Rückweg nach Amerika, sein Leben völlig zu ändern. Er möchte einen Neubeginn mit Hanna in Griechenland.
Er fliegt fluchtartig nach Athen.
Am Flugplatz erwartet ihn Hanna. In kleiner Schritten erfährt er von ihr, wie ihr Leben nach der Trennung von weitergegangen war, von Joachim, der sich um Hanna und Sabeth gekümmert hatte, solange dies mögliche war. Hannas Weg führte über Paris, London und Ostberlin nach Athen.
Hier möchte sie nun bleiben. Walter’s Magenbeschwerden werden immer schlimmer. Er kommt in ein Krankenhaus und wird operiert...
Das Buch ist in der Gegenwart geschrieben, und daher auch leicht zu lesen. Obwohl es meiner Meinung nach nicht besonders spannend ist, ist man doch auf irgendeineweise davon gefesselt und kann nicht mehr aufhören zu lesen, bis man an der letzten Seite angelangt ist.
Es ist auf alle Fälle lesenswert.
Das Buch gibt es im Taschenbuch-Format mit 202 Seiten.
ISBN: 3-518-36854-0
Er begann 1930 ein Germanistik-Studium in Zürich, welches er 1932 abbroch.
1934 veröffentlichte er sein erstes Buch: Jürg Reinhart. Eine sommerliche Schicksalsfahrt.
Am 4. April 1991 starb Max Frisch in seiner Wohnung in Zürich.
HOMO FABER
Der Schweizer Ingenieur Walter Faber reist 1957 im Auftrag seiner Firma von New York nach Caracas, wo er Turbinen installieren soll.
Im Flugzeug sitzt Faber neben dem Deutschen Herbert Hencke, der ihn fürchterlich nervt durch seine Freundlichkeit und Mitteilsamkeit.
Hencke erzählt Faber von seinen Plänen, in Guatemala eine Tabakplantage auszubauen, auf der sein Bruder seit einigen Monaten wohnt.
Nach einiger Zeit muß das Flugzeug in der Wüste Tamaulipas, Mexiko, notlanden. Der Aufenthalt in der Wüste dauert 85 Stunden. In dieser Zeit erfährt Faber, daß Hencke der Bruder seines Jugend- und Studienfreundes Joachim Hencke ist. Er erzählt ihm auch, daß Joachim eine Frau Namens Hanna heiratete und auch eine Tochter hatte.
Diese Mitteilungen bringen Faber aus dem Gleichgewicht, denn Hanna war seine Jugendliebe gewesen.
Nach der Rettung aus der Wüste beschließt Walter, seine Dienstreise zu unterbrechen und seinen Freund Joachim zu besuchen.
Herbert Hencke und er unternehmen eine abenteuerliche Reise durch den Dschungel von Guatemala.
Als sie die Plantage erreichen, entdecken sie den erhängten Joachim.
Walter Faber reist den beschwerlichen Weg zurück, während Herbert in der Plantage bleibt und die Leitung übernimmt.
In New York kommt es zu einem Streit zwischen ihm und seiner Freundin Ivy.
Er nimmt dies zum Anlaß, seine Dienstreise nach Paris eine Woche früher als geplant anzutreten.
Er bucht eine Schiffsreise. An Board begegnet er einem Mädchen, das ihn fasziniert.
Obwohl sie viel jünger ist als er, fühlt sich Walter zu ihr sehr hingezogen.
Elisabeth, so heißt das junge Mädchen, erinnert ihn stark an Hanna.
Unerwartet macht Walter Sabeth, wie er sie nennt, einen Heiratsantrag, bevor sie das Schiff verlassen, er erhält aber keine
Antwort.
In Paris muß Walter seine Besprechungen und Konferenzen hinter sich bringen.
Im Louvre begegnet er Sabeth und verbringt einige schöne Tage mir ihr in Paris.
Walter beschließt, Sabeth nach Rom zu begleiten.
Die Reise durch Italien wird für Walter ein unvergeßliches Erlebnis. Sabeth erzählt viel von ihrer Mutter. Walter erfährt, daß Hanna Landsberg die Mutter von Sabeth ist.
Walter nimmt an, daß Joachim der Vater Sabeths sei und genießt das Zusammenleben mit ihr.
Er begleitet Sabeth nach Griechenland. Am Strand von Korinth wird Sabeth von einer Schlange gebissen, stürzt und wird bewußtlos. Walter bringt sie sofort ins Krankenhaus. Dort begegnet er auch Hanna. Sie bietet Walter ihr Haus als Unterkunft an.
Am Abend reden sie über die Vergangenheit und Gegenwart, über Joachim, Sabeth und Walters Reise.
Am nächsten Tag fahren Walter und Hanna nach Korinth, um die zurückgelassene Sachen abzuholen. Hier erfährt Walter, daß Sabeth seine Tochter ist.
Bei ihrer Rückkehr nach Athen erfahren sie im Krankenhaus, daß Sabeth an einer Schädelverletzung, die sie nicht erkannt hatten, gestorben ist.
Walter kehrt nach New York zurück. Er erledigt weiter seine beruflichen Aufträge.
Walter besucht Herbert Hencke in Guatemala.
Zu seinem Entsetzen stellt er fest, daß Herbert sich in seine eigene Welt der Indioplantage zurückgezogen hat. Es interessiert Herbert nichts mehr.
Walter beschließt auf seinem Rückweg nach Amerika, sein Leben völlig zu ändern. Er möchte einen Neubeginn mit Hanna in Griechenland.
Er fliegt fluchtartig nach Athen.
Am Flugplatz erwartet ihn Hanna. In kleiner Schritten erfährt er von ihr, wie ihr Leben nach der Trennung von weitergegangen war, von Joachim, der sich um Hanna und Sabeth gekümmert hatte, solange dies mögliche war. Hannas Weg führte über Paris, London und Ostberlin nach Athen.
Hier möchte sie nun bleiben. Walter’s Magenbeschwerden werden immer schlimmer. Er kommt in ein Krankenhaus und wird operiert...
Das Buch ist in der Gegenwart geschrieben, und daher auch leicht zu lesen. Obwohl es meiner Meinung nach nicht besonders spannend ist, ist man doch auf irgendeineweise davon gefesselt und kann nicht mehr aufhören zu lesen, bis man an der letzten Seite angelangt ist.
Es ist auf alle Fälle lesenswert.
Das Buch gibt es im Taschenbuch-Format mit 202 Seiten.
ISBN: 3-518-36854-0
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