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Erfahrungsbericht von Cailyn

Lena Falkenhagen: "Schlange und Schwert"

Pro:

Der lebendige Schreibstil und die packende Story machen süchtig nach mehr

Kontra:

Wer sich mit DSA nicht sonderlich gut auskennt, muss öfters mal mitten beim Lesen in den Anhang blättern

Empfehlung:

Nein

Dieses Buch war das erste, was Lena Falkenhagen geschrieben hat und es ist ein wahres Meisterwerk.
Die Seele der Magierin A'Sar ist zwar unsterblich, ihr Körper jedoch nicht. Und dies auf Grund eines Rituals, dass sie vor 1000 Jahren nicht vollenden konnte. Sie wird von Alpträumen geplagt, indenen sie stirbt, erleidet jeden Neumond die grössten Qualen ohne den Grund dafür zu wissen und wird von wildfremden Männern verfolgt, die sie töten wollen. Wenn nicht der Krieger Yeto sein Leben für sie geben würde, wäre sie längst verloren. Denn der Fluch des unvollendeten Rituals stahl ihr die Erinnerungen an ihre vergangenen Leben...
Dieses Buch ist ein Muss für jeden Fantasy-Fan, auch wenn man sich nicht gerade gut in der Welt von DSA auskennt. Denn im Anhang werden alle Fremdwörter Aventuriens nochmal genau erklärt, sowie die Götter, Maße und Monate.
Ich habe es genossen dieses Buch zu lesen, da das Verhältnis zwischen A'Sar und Yeto bis zum Schluss rätselhaft bleibt und das Ende selbst anders ist als erwartet. Allerdings ist keine Fortsetzung zu erwarten, auch wenn dies mit dem letzten Kapitel angedeutet wird.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-18 10:14:57 mit dem Titel Lena Falkenhagen: "Kinder der Nacht"

„Kinder der Nacht“ ist mein absolutes Lieblingsbuch und das Erste, was ich von Lena Falkenhagen gelesen habe. Mit diesem Buch überzeugte sie mich voll und ganz von ihrem einzigartigen, lebendigen Schreibstil.

„Kinder der Nacht“ ist die Fortsetzung von „Die Boroninsel“, jedoch kann man dem Geschehen auch ganz gut folgen, wenn man den ersten Teil der Rabenchronik nicht gelesen hat. Das weiß ich ganz genau, da es bei mir so wahr. Und ich bin mit der Handlung hervorragend zurechtgekommen. „Die Boroninsel“ hab ich dann anschließend gelesen.

Fion ist nun ein „Kind der Nacht“ und will sich bei Dhaman, dem „Kind der Finsternis“, rächen. Bei seinem Kampf gegen ihn wird er von der Gräfin Pad unterstützt, die sehr viel Mut besitzt und an Fions Unschuld glaubt. Er selbst durchlebt sehr viele Zweifel, da es ihm immer wieder in den Sinn kommt, er sei selbst nicht besser als Dhaman. Und kaum hat der Leser Fion für ein unschuldiges, hilfloses Geschöpf erklärt, entpuppt sich dieser als mordendes Monster. Und am Ende ist einzig Fions Reue, die ihn von dem „Kind der Finsternis“ unterscheidet...

Ich habe dieses Buch an einem Samstag gekauft und hatte es Sonntag bereits durch, so spannend ist es. Und damit auch Nicht-Aventurier was davon haben, gibt es, wie bei jedem Buch von Lena Falkenhagen, einen Anhang, in dem alle Fremdwörter, sowie Götter, Einheiten und Maße, erklärt werden.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-04-18 10:17:30 mit dem Titel Lena Falkenhagen: "Die Boroninsel"

Fions Mutter ist eine unfreie Stallmagd, sein Vater der Hesinde Priester am Königshof. Er selbst ist ein 19jähriger, unfreier Stalljunge, der den Prinzen höchst persöhnlich zu seinen besten Freunden zählen kann. Die Welt könnte in Ordnung sein, wenn ihn eine andere Magd nicht um einen Gefallen gebeten hätte. Sie ist schwanger und will das Kind "abtreiben", da es nicht von ihrem Verlobten sondern einem Seitensprung stammt. Da Fion ihr aber nicht helfen will und kann, beschuldigt sie ihn der Vergewaltigung. Also erwartet ihn eine harte Strafe. Doch damit nicht genug: Seine Mutter wird von dem Wachmann als Vergeltung für die Magd vergewaltigt, dass Baby der Magd stammt von seinem besten Freund und sein Vater wird ermordet und taucht kurze Zeit später als mordenes Ungeheuer wieder auf. Und dann gibt es noch diese mysteriöse Frau mit den schwarzen Haaren und der blassen Haut, die sich stark für Fion zu interressieren scheint...

"Die Boroninsel" ist der erste Teil der Rabenchronik, die mit "Kinder der Nacht" weitergeführt wird. Lena Falkenhagen überzeugt auch hier wieder den Leser durch ihren lebendigen Schreibstil, der das Gefühl verleit, mitten im Geschehen zu stecken. Für alle, die mit Aventurien nicht vertraut sind, gibt es einen Anhang mit Worterklärungen.

"Die Rabenchronik" als gtanzes gesehen ist ein Meisterwerk, dass die Geschichte des jungen Fion erzählt. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.