Mehr zu AutorInnen mit F Testbericht

Mehr-zu-autorinnen-mit-f
ab 72,81
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

Erfahrungsbericht von bdb84

Typische Geschichte – schlecht geschrieben...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Vor kurzen haben wir in unserem Deutsch – GK das Buch Effi Briest von Theodor Fontane gelesen. Meine Eindrücke über dieses Buch möchte ich nun schildern.
Die Geschichte des Buches ist nichts seltenes. Ein junges Mädchen heiratet einen älteren Mann, kommt mit diesem nicht klar und lässt sich mit einem anderen ein. Ich halte solche Geschichten schon für sehr „verbraucht“, daher ist es wohl schwer daraus einen guten Roman zu schreiben. Aber da Theodor Fontane eigentlich ein guter Autor (wenn auch schon etwas länger tot) ist, ist dies ja nicht unmöglich.

Etwas im Detail geht es in der Geschichte darum, dass Effi Briest, ein 17-jähriges Mädchen den knapp 30-jährigen Baron Geert von Innstetten heiratet. Sie zieht mit ihm in seinen Heimatort Kessin. Da Geert jedoch als Landrat viel beruflich unterwegs ist, ist Effi oft unglücklich. Sie lernt einen Major Crampas kennen, mit dem es zu einem „Fehltritt“ kommt. Effi lebt mit dieser Last auf ihrer Seele weiter. Einige Zeit später zieht das Ehepaar nach Berlin, da Effi sich in Kessin nicht mehr wohlfühlt.
So geht ihr Leben friedlich weiter. Doch ein paar Jahre später erfährt Geert durch Zufall von der Affäre seiner Frau. Er tötet Crampas in einem Duell und lässt sich von Effi scheiden. Diese wird ebenfalls von ihrer eigenen Familie verstoßen und lebt alleine in einer kleinen Wohnung in Berlin.
Ihre Eltern ertragen dies jedoch nicht lange und holen sich zu sich zurück. Dort lebt Effi noch einige Zeit, bis sie an einer Krankheit stirbt.

Ihr seht also, dass die Story nicht sehr komplex ist. Sie wird auch nicht gerade sehr spannend beschrieben. Das ganze Buch hindurch geht es meist nur darum, wie schlecht es Effi geht und was für unglaubliche Zufälle ihr passieren, wie z.B. das sie nach vielen Jahren an einen Ort namens „Crampas“ kommt, der sie wieder an ihre alte Geschichte erinnert.
Ausgeschmückt wird dieses Buch mit Nebenhandlungen, die alle nicht sehr Spannend sind. Meist geht es um Reisen oder Ausflüge

Empfehlen kann ich dieses 34-Kapitelbuch (auf ca. 300 Seiten im Taschenbuch) niemandem wirklich, außer er ist ein wirklicher Fontane-Fan, zu denen ich mich nicht zählen kann.

Erschienen ist das Buch bei vielen Verlagen, darunter auch bei Klett, wo man es in der „Edition mit Material“ (also mit Material zum historischen Hintergrund usw.), die besonders für die Schule geeignet ist, unter der ISBN 3-12-351811-6 erhalten kann.

Also lest lieber was anderes.
Euer
bdb84

26 Bewertungen, 5 Kommentare

  • Tini15

    19.11.2002, 22:15 Uhr von Tini15
    Bewertung: sehr hilfreich

    interessanter Bericht, eigentlich mochte ich Theodor Fontane als Autor immer, aber auch er kann mal schlechte Tage gehabt haben, bei denen dann halt malm ein nicht si gutes rauskommt! :-) LG Tini

  • TheGreatMaster

    20.05.2002, 22:21 Uhr von TheGreatMaster
    Bewertung: sehr hilfreich

    Den Meinungstitel könntest Du nochmal überarbeiten, aber ansonsten ne gute Meinung. Gruß TheGreatMaster.

  • anonym

    09.05.2002, 21:41 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich musst das auch lesen *ächtz*...einen schönen Feiertag noch [cu Fredyy]

  • leene_w

    01.05.2002, 20:54 Uhr von leene_w
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich selbst musste dieses tolle buch auch lesen*ironischgrins*

  • Praetorianerin

    15.04.2002, 17:17 Uhr von Praetorianerin
    Bewertung: sehr hilfreich

    HILFÜÜ...dieses buch is grausam..