Erfahrungsbericht von yopi-user
EINFACH GENIAL ! Die Säulen der Erde / Follett, Ken
Pro:
spannend, guter Schreibstil, kurzweilig
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Tag für Tag wurde es schlimmer. Bereits seit Monaten sah ich diesen dicken Wälzer in unsedrem Bücherregal stehen. Und seit einigen Tagen wurde es schlimmer und schlimmer:
Dieses Buch glotzte mich immer fordernder an, schrie mich förmlich an "LIES MICH, LIES MICH!"
Nein, nein und nochmals nein, so konnte das nicht weitergehen.
Ich lese eigentlich gerne, doch habe ich ein Problem mit dicken Wälzern, denn merke ich endlich nach 100 Seiten, dass mir das Buch so gar nicht gefällt, kann ich es trotzdme nicht mehr zur Seite legen. Bis zum bitteren Ende ziehe ich es dann trotzdme durch.
Hm, das sollte mir nicht schon wieder passieren. Wen kann ich fragen ?
Na klar, meine liebe Frau, schließlich hat sie es schon vor Ewigkeiten gelesen...
Liebste Frau, wo bist du ? Mein suchender Blick richtete sich zunächst in die Küche... ;-) FEHLANZEIGE.
Ha, ich weiss schon ! Ab ins Arbeitszimmer..na bitte, meine liebste spielt mal wieder "Pinball", na, warum auch nicht, jeder hat ja so seine Vorlieben.
Also, was sagt sie zu dem Buch ?
Absolut klasse, höre ich, einfach nur zu empfehlen !
Hm, na gut, wie so oft hörte ich auf meine liebste...und wieder einmal hatte sie recht !
Das Buch faszinierte mich vom Anfang bis zum Ende ! Ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Zu dieser Zeit war ich noch im Studium, konnte selbst in der FH das Buch nicht zur Seite legen. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich auch dort das Interesse an dem Schmöker.
Trotz aller Begeisterung werde ich jetzt erst einmal ein wenig zum
INHALT
======
schreiben.
Ken Follet hat sich das Mittelalter ausgesucht, um seine Ideen niederzuschreiben. Der Roman spielt in England, im 12 Jahrhundert -so ca. 1120 bis 1180 wenn ich mich recht erinnere-.
Worum geht es ?
Eine Frau bringt einen Jungen zur Welt; dieser Junge entwickelt sich zu einem wahren Genie was die damalig hohe Baukunst angeht.
Sein Traum wurde der Bau einer Kathedrale.
Ken Follet beschreibt in seinem Machtwerk das Heranwachsen und Älterwerden des "kleinen". Follet begleitet ihn und erzählt uns über die Abenteuer des "TOM BUILDER", wie der "Junge" nun heisst.
Tom Builder strebt der Erfüllung seines Traumes immer weiter entgegen, mal kommt er ein gutes Stück voran, doch kurz darauf erlebt er mehrere Rückschläge. Wie das Leben eben so ist.
Tom´s Verhältnis zur Kirche, den Mönchen, anderen Baumeistern und Arbeitern wird von Follet brilliant beschrieben.
Selten habe ich ein so gut geschriebenes Buch gelesen. Und das ist nicht übertrieben.
Ken Follet hat sich offenbar bei der Recherche mehr als nur mal eben so über Dom- und Kirchenbau informiert, nein, er wusste ganz genau Bescheid, wie vermutlich seinerzeit solche Bauten entstanden sind.
Detailliert werden Arbeitsschritte dargestellt.
Wie ihr vielleicht merkt, bin ich restlos von diesem Buch überzeut, bin hin- und weg.
Jetzt ist es schon wieder einige Zeit her, dass ich das Buch beendet habe und trotzdem schwärme ich immer noch davon. Aber nicht ohne Grund...
Folge dieses Buches ist auch, dass ich jetzt alte Kirchen und Kathedralen mit etwas anderen Augen betrachte:
Ich stelle mir vor, wie seinerzeit diese Bauwerke entstanden sind, stelle mir das drumherum und auch die Arbeiter vor, die jahrzehntelang unter äußerst gefährlichen Bedingungen Stein für Stein herangeschleppt und aufgeschichtet haben.....
Ich kann dieses Buch einfach nur empfehlen !
Dieses Buch glotzte mich immer fordernder an, schrie mich förmlich an "LIES MICH, LIES MICH!"
Nein, nein und nochmals nein, so konnte das nicht weitergehen.
Ich lese eigentlich gerne, doch habe ich ein Problem mit dicken Wälzern, denn merke ich endlich nach 100 Seiten, dass mir das Buch so gar nicht gefällt, kann ich es trotzdme nicht mehr zur Seite legen. Bis zum bitteren Ende ziehe ich es dann trotzdme durch.
Hm, das sollte mir nicht schon wieder passieren. Wen kann ich fragen ?
Na klar, meine liebe Frau, schließlich hat sie es schon vor Ewigkeiten gelesen...
Liebste Frau, wo bist du ? Mein suchender Blick richtete sich zunächst in die Küche... ;-) FEHLANZEIGE.
Ha, ich weiss schon ! Ab ins Arbeitszimmer..na bitte, meine liebste spielt mal wieder "Pinball", na, warum auch nicht, jeder hat ja so seine Vorlieben.
Also, was sagt sie zu dem Buch ?
Absolut klasse, höre ich, einfach nur zu empfehlen !
Hm, na gut, wie so oft hörte ich auf meine liebste...und wieder einmal hatte sie recht !
Das Buch faszinierte mich vom Anfang bis zum Ende ! Ich konnte es kaum aus der Hand legen.
Zu dieser Zeit war ich noch im Studium, konnte selbst in der FH das Buch nicht zur Seite legen. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich auch dort das Interesse an dem Schmöker.
Trotz aller Begeisterung werde ich jetzt erst einmal ein wenig zum
INHALT
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schreiben.
Ken Follet hat sich das Mittelalter ausgesucht, um seine Ideen niederzuschreiben. Der Roman spielt in England, im 12 Jahrhundert -so ca. 1120 bis 1180 wenn ich mich recht erinnere-.
Worum geht es ?
Eine Frau bringt einen Jungen zur Welt; dieser Junge entwickelt sich zu einem wahren Genie was die damalig hohe Baukunst angeht.
Sein Traum wurde der Bau einer Kathedrale.
Ken Follet beschreibt in seinem Machtwerk das Heranwachsen und Älterwerden des "kleinen". Follet begleitet ihn und erzählt uns über die Abenteuer des "TOM BUILDER", wie der "Junge" nun heisst.
Tom Builder strebt der Erfüllung seines Traumes immer weiter entgegen, mal kommt er ein gutes Stück voran, doch kurz darauf erlebt er mehrere Rückschläge. Wie das Leben eben so ist.
Tom´s Verhältnis zur Kirche, den Mönchen, anderen Baumeistern und Arbeitern wird von Follet brilliant beschrieben.
Selten habe ich ein so gut geschriebenes Buch gelesen. Und das ist nicht übertrieben.
Ken Follet hat sich offenbar bei der Recherche mehr als nur mal eben so über Dom- und Kirchenbau informiert, nein, er wusste ganz genau Bescheid, wie vermutlich seinerzeit solche Bauten entstanden sind.
Detailliert werden Arbeitsschritte dargestellt.
Wie ihr vielleicht merkt, bin ich restlos von diesem Buch überzeut, bin hin- und weg.
Jetzt ist es schon wieder einige Zeit her, dass ich das Buch beendet habe und trotzdem schwärme ich immer noch davon. Aber nicht ohne Grund...
Folge dieses Buches ist auch, dass ich jetzt alte Kirchen und Kathedralen mit etwas anderen Augen betrachte:
Ich stelle mir vor, wie seinerzeit diese Bauwerke entstanden sind, stelle mir das drumherum und auch die Arbeiter vor, die jahrzehntelang unter äußerst gefährlichen Bedingungen Stein für Stein herangeschleppt und aufgeschichtet haben.....
Ich kann dieses Buch einfach nur empfehlen !
11 Bewertungen, 1 Kommentar
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19.03.2002, 08:25 Uhr von greinha
Bewertung: sehr hilfreichDa ich solche geschichtlichen Story's (wenns geht, noch mit etwas Fantasy-Touch) sowiso mag, werd ich mir das Buch mal antun.
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