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Erfahrungsbericht von Nanie

Kult!

Pro:

Ein gut geschriebener und heute noch aktueller Klassiker!

Kontra:

--

Empfehlung:

Nein

Hallo liebe Yopi - User!

Für den Deutsch Unterricht mussten wir das Buch "Homo Faber" von Max Frisch lesen. Erst war ich ja gar nicht angetan von so einem Klassiker der Weltliteratur, doch ich muss sagen, dass ich mich kräftig geirrt habe. Das Buch ist sehr interessant und spannend!

Über den Autor:
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Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren. Er besuchte das Realgymnasium und studierte Germanistik. Nach dem Tod seines Vaters musste er das Studium aus finanziellen Gründen abbrechen. Um Geld zu verdienen arbeitete er als Journalist der Neuen Zürcher Zeitung und der Kölner Zeitung. Nachdem sich seine finanzielle Lage verbessert hatte, begann er an der ETH Zürich Architektur zu studieren. Am 04. April 1991 verstarb er in Zürich.

Das Buch:
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Das Buch "Homo Faber" handelt von einem Ingenieur, der in seinem Leben eigentlich nur eine einzige Frau richitg liebt, Hanna. Da diese ihn in seiner Jugendzeit verläßt, flüchtet er in die Welt der Technik und verschließt sich vor jeglicher Art von Gefühlen. Als er 50 Jahre alt ist, verliebt er sich abermals. Diesmal in ein 20 jähriges Mädchen. Er weiß nicht, dass es sich bei diesem Mädchen um seine Tochter handelt. Hanna hat es ihm verschwiegen und so komm es zum Inzest und seine Tochter, Sabeth, stirbt nach einem Unfall.

1. Textstelle:
Ich hatte die SChlange nicht gesehen, nur gehört wie Sabeth schrie. Als ich kam, lag sie bewußtlos. Ich hatte gesehen, wie Sabeth gestürzt war und lief zu ihr. Sie lag im Sand, bewußtlos infolge des Sturzes, vermutete ich. DAnn erst sah ich die Bißwunde oberhalb der Brust, klein, drei STiche nahe zusammen, ich begriff sofort. Sie blutete nur wenig. Natürlich sog ich die Wunde sofort aus, wie vorgeschrieben, wußte, dass man abbinden sollte gegen das Herz hin. Aber wie? Der Biß war oberhalb der linken Brust. Ich wußte: sofortiges Ausschneiden der Wunde bzw. Ausbrennen. Ich schrie um Hilfe, aber ich war schon außer Atem, bevor ich die Straße erreicht hatte, die Verunglückte auf den Armen, das Stampfen im weichen Sand, dazu die Verzweiflung, als ich den Ford vorbeifahren sah. Ich stand außer Atem, die Bewußtelose auf den Armen, die immer schwerer wurde, ich konnte sie kaum noch halten, weil sie in keiner Weise half. Es war die richtige Straße, aber kein Fahrzeug weit und breit. Ich verschnuafte, dann weiter auf dieser Straße mit gekiestem Teer, zuerst Laufschritt, dann langsam und immer langsamer, ich war barfuß. Es war Mittag. Ich weinte und ging bis endlich dieser Zeiräder kam.

Walter Faber gelingt es nach einigen Schwierigkeiten seine Tochter in das Krankenhaus zu schaffen. Sie erliegt weinig süäter nicht an dem Schlangenbiss, sondern an einem nicht diagnostizierten Hämatom am Kopf. Nach Sabeths Tod zweifelt er an sich selber und glaubt nicht daran, dass er das Projekt in Südamerika bewältigen kann und kündigt seinen Job. Er endteckt seine LIebe zu Hanna wieder und will sie heiraten, aber der Krebs kommt ihm in die Quere.

Fazit:
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Ein sehr gutes Buch mit Klasse! Mir hat es ausgezeichent gefallen. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen!

Liebe Grüße,
Nanie

11 Bewertungen, 1 Kommentar

  • anonym

    09.03.2002, 20:23 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    schöner bericht, vielleicht liest man sich mal wieder 8-)